Kinder bestrafen, mit fragen?

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13 Antworten

Ich versuch es mal so ehrlich wie es geht:
Ich selbst wurde wenn best. Dinge passiert sind die meinen Eltern nicht passten geschlagen ja - irgendwann kam mein Dad dann und meinte sowas wie "das ist jetzt verboten werden wir nicht mehr tun". Danach bekam ich nie wieder eine Ohrfeige. Das lasse ich mal so stehen.

Kinder zu "schlagen" bin ich selbst absolut dagegen. Meinen Großen habe ich einmal am Arm gepackt und den kleinen einmal ins Knie gezwickt - ich weiß nicht mal mehr warum sie halten mir das heute noch vor mitunter. Geschlagen habe ich die beiden noch nie. Ich bin auch der Meinung dass körperliche Bestrafung wenig bis gar nichts bringt. Kinder lernen eher von Fakten und Zugucken.

Beim Thema "Strafen" muss ich 2 Dinge auseinanderhalten. 1) was wäre erzieherisch höchstwahrscheinlich richtig und 2) wie ich das persönliche Befinden zu dem Zeitpunkt.
1 - der theoretische Teil des Ganzen ist dass man mit Kindern über alles reden kann - auch darüber mit was man "strafen" könnte. Der theoretische Teil dazu (für mich) heißt - im Gespräch bleiben und versuchen zu verstehen wo das eigentliche Problem liegt und wozu es führt wenn ich mit a) oder b) reagiere. Beispiel: Mein kleiner wollte letztes Mal raus zu einem Freund - meine Reaktion war zuerst Nein einfach weil ich es schon für zu spät hielt. Dann wäre er einfach trotzdem gegangen - dreht sich um und meint er geht jetzt egal was ich sage.
Ein Punkt an dem man entscheiden muss - Strafe oder nicht. Strafe in dem Fall hätte geheißen ich strafe ihn jetzt weil er einfach geht und höchstwahrscheinlich fragt er irgendwann gar nicht mehr wenn er weiß ich sage nein. Ich habe ihn zurückgeholt und ihn gefragt warum ihm das jetzt so wichtig ist - er konnte es erläutern und ich hatte das Gefühl es ist ihm wirklich wichtiger als mir dass er nicht mehr rausgeht. Also hab ich ihn gehen lassen - mit 15 Min war er einverstanden dafür. Es war ein Kompromiss wo man hätte strafen können. Der ist mir in dem Moment lieber gewesen als damit rechnen zu müssen dass er denkt man kann mit mir nicht verhandeln - nicht verhandeln zu können unterbindet Gespräche und was gibt es (für mich) wichtigeres als mit den Kindern im Gespräch zu bleiben.
2 - der praktische Teil des Ganzen. Mag sein dass man mitunter den Nerv hat so erwachsen und durchdacht zu reagieren - aber die Wahrheit ist - zumindest bei mir - auch ich reagiere mitunter mit Strafen (Fernsehentzug, bald ins Bett,...) wenn ich mich einfach in dem Moment nicht für fähig halte das gut und sinnvoll pädagogisch zu klären. Man selbst ist auch nur Mensch und man KANN einfach nicht immer perfekt oder zumindest gut oder nett sein - ich halt nicht. Mir ist wichtig - dass egal was ist und was nicht ist - die Kinder danach noch mit mir drüber reden. Bei dem Satz "Mama du warst gestern wieder ganz schön wütend aber jetzt ist es vorbei" morgens, weiß ich dass noch alles in Ordnung ist. Darum geht's mir.

Beispiele:
* Beim Einkaufen zu lästig: Das Spielzeug muss zurückgetragen werden (von denen nicht von mir)
* Unfreundlich zu Anderen oder zu mir: Sich entschuldigen gehen - kleine Kinder mit mir große ohne.
* Wutausbruch wegen Fernseher ausschalten - Fernsehverbot für xy Tage je nach Intensität
* Mich hauen: Ich rede erst dann wieder mit ihnen wenn sie normal mit mir reden - bis dahin kalte Schulter
Man versucht halt dass die Strafe halbwegs was mit dem zu tun hat, um das es geht. Bei Gegebenheiten, die ohnehin eine Strafe nach sich ziehen für das Kind sage ich nicht mehr viel dazu - das dürfen die selbst lernen. Wollen sie unbedingt das T-Shirt anziehen obwohl ich denen sage dass es kalt ist - müssen sie das selbst lernen. T-Shirt anziehen und wenn es dann kalt wird muss man nur mehr in Richtung Kleiderschrank deuten. Was das betrifft lehne ich mich zurück - das Leben selbst lernt ihnen auch genug.

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Kommentar von Irgendwerxyz
20.05.2016, 09:11

Finde ich gut wie Du es machst :-)
Das ist es was ich meine. Nicht einfach Gehorsam erwarten sondern sein Kind und dessen Bedürfnisse ernst nehmen aber auch druchgreifen (Fernseher kommt jetzt aus und wenn Du weiter so brüllst guckst Du ernstmal ein paar Tage gar nicht mehr) und streng bleiben wenn es sein muss. Sich bewusst zu sein, nicht immer perfekt zu sein aber seine Linie durchziehen. Ich denke genau so erzieht man Kinder zu selbstbewusste, selbstständige und glückliche Erwachsene

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Hi,

ich bin als Kind geschlagen worden und hatte permanent irgendeine Strafe. Gebracht hat es nichts und schön war es auch nicht. Ich sollte einfach funktionieren weil sie schließlich die Erwachsenen waren. Wie ein Kind funktioniert, was es für Entwicklungen durchmacht, wann es was versteht, wie man etwas verständlich macht usw. wussten meine Eltern nicht. 

Inzwischen bin ich selbst Mutter. Mein Sohn wird nächsten Monat 7 Jahre. Ich mache es bewusst ganz anders als meine Eltern. Mein Sohn wird von uns nie geschlagen. Das klappt auch ganz wunderbar. Ich bin der Meinung, dass ich dazu kein Recht habe, nur weil ich erwachsen bin. Ich haue meinem Mann ja auch keine, wenn er mir mal auf die Nerven geht. Hauen geht einfach nie, egal bei wem. Mein Sohn soll vertrauen zu mir haben und gute Lösungen für Probleme suchen und finden statt seinem Frust freien lauf zu lassen. Und da sind Eltern nun mal Vorbild.

Von Strafen halte ich auch nicht so viel. Kinder funktionieren dadurch auch nicht besser. Wenn nötig könnte es mal logische Konsequenzen geben. Die ergeben sich meist aus der Situation heraus. Wie Du sagten, verbummelt das Kind den Flummi, ist er halt weg und es hat keinen mehr. Da hat es seine Konsequenz weil es nicht gehört hat. Wozu also jetzt noch Fernsehverbot oder so? 

Bis zu einem gewissen Grad finde ich Dummheiten und nicht hören bzw. ausprobieren was passiert, wenn man nicht hört, auch in Ordnung und verständlich. Mein Sohn erzählt uns jede Dummheit die er anstellt - auch wenn wir nicht dabei waren und es wahrscheinlich nie mit bekommen hätten. Wir reden dann zu Hause drüber, auch über mögliche Konsequenzen. So entwickelt er sich nach und nach weiter und trifft dann beim nächsten Mal bessere Entscheidungen.

Andere Sachen lasse ich ihm auch einfach durch gehen. Letztens hab ich in der Küche ein verstecktes Schokopapier gefunden. Mein Sohn hat mir gesagt, dass hat er neulich gefuttert und da versteckt, als er vor dem Essen nichts mehr haben sollte. Ich hab darüber gelacht, ihm über den Kopf gestreichelt und ihm gesagt, dass er ein Schlawiner ist. Andere Eltern würden sich darüber aufregen, weil das Kind nicht gehört hat. Ich finde es hat Priorität, dass er bei Sachen hört die wirklich wichtig sind und das klappt sehr gut. Da gönne ich ihm halt auch mal eine heimlich gegessene Schokolade. Er kennt meine Grenzen gut und weiß wo er sie ausreizen kann.

Kinder erziehen ist nicht einfach und alle Eltern kommen mal an ihre Grenzen und wissen nicht wie sie mit einer Situation umgehen sollen. Man sollte seine Kinder aber immer respektieren, sie ernst zu nehmen, ihr Vertrauen nicht missbrauchen und bereits ein auch an sich selbst zu arbeiten.

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Hallo,

Also ich bin Mama und habe bis heute meine Tochter kein einziges mal geschlagen, würde ich auch nicht tun.
Das bedeutet aber nicht, dass sie keine Regeln hat.
Mit Hausarrest kannst die Kinder heute nicht mehr so treffen wie ich es in meinem Umfeld sehe.
Meine Tochter ist zudem muss ich sagen immer ein pflegeleichtes Kind gewesen bis dato😅. Klar manchmal kommt sie auch ihren Pflichten nicht nach und muss dann mit den Konsequenzen rechnen. Dazu gehören halt am WE Konsolen Verbot, da sie nur am WE spielt. Naja Handy verbot gibt es bei mir nicht, da sie im Notfall mich erreichen soll.
Aber dafür darf sie nicht zu Freunden oder die nicht zu uns.
In Punkto Schimpfwörter, habe ich keine Probleme mit ihr, da sie mit 5 Jahren schon Menschen, die sich so artikulieren angefangen hat zu meiden.
Ich denke man sollte mit seinen Kindern von klein auf Viel reden und sie auch wahrnehmen. Man sollte versuchen dem Kind das leben auf eine kindergerechte Art zu erklären.
Meine Tochter hat mit allen Schichten an Kindern immer Kontakt gehabt und hat so gelernt was es noch für Umstände es gibt (mit 4 Jahren hatte sie bei einer sozial schwächeren Familie gespielt als sie Zuhause war bedankte sie sich bei mir, dass sie alles hat und teilte ihre Sachen danach nochmehr).
Sie ist Einzel Kind und lange Einzel Enkelkind und ich muss sagen dafür hat sie sich gut entwickelt... Naja mal abwarten kommt die Pubertät nun 😬. Aber jeder der sie kennenlernt bewundert ihr Wesen.

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Hallo, ich finde es ganz erstaunlich, aber auch gut, welche Gedanken du dir mit 14 Jahren machst und welches Interesse du zeigst. Das könnte dir dir vielleicht später einmal, bei einem Berufswunsch zugute kommen.

Also, ich bin auch der Meinung, kein Kind darf mit Schlägen bestraft werden. Wenn man ein Kind vom ersten Tag an, mit Regeln, Konsequenz und Grenzen erzieht und es deutlich spüren lässt, dass man es liebt, dann kommt einem gar nicht in den Sinn es zu schlagen. Und wenn es dann überhaupt mal nicht hören will, dann erklärt man ihm kurz den Sachverhalt und droht eventuell eine Konsequenz an, die ihm nicht passt. Wenn das auch nichts nützt, zieht man diese Konsequenz durch, wie selbstverständlich, ohne anschreien und Streit.

Ich habe es so gemacht mit meinen Kindern, die nun schon groß und wunderbare Menschen sind.

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Es gibt zwei Arten von Bestrafung. Die Bestrafung 1. Ordnung ist eine Direkte Reaktion auf ein Verhalten des Kindes. Also das Kind sagt Schimpfwörter also schickst du dein Kind in sein Zimmer.
Bestrafung 2. Ordnung ist einen angenehmen Zustand entfernen oder einen unangenehmen Zustand herbeiführen als Konsequenz auf das Verhalten des Kindes. Also wenn das Kind 2 Stunden zu spät nach Hause kommt, und es dann am nächsten Tag nicht raus gehen darf, oder deswegen jetzt die Wäsche machen muss.

Schlagen gehört zu der Bestrafung erster Ordnung und in Deutschland nicht erlaubt und wird bestraft. Ich wurde als Kind, mit guten Gründen von meinem Vater geschlagen (also es war nie grundlos und immer gravierend) bis heute sage ich, ich habe weder Schaden davon getragen, noch hat die Beziehung zu meinem Vater gelitten oder ich hatte Angst vor ihm. Ich glaube auch, dass ich daraus gelernt habe, was aber NICHT heißt, dass ich meine Kinder jemals schlagen werde!

Bestrafung und Belohnung sind nur bis zu einem gewissen Maße sinnvoll. Es muss angemessen sein und zeitlich nahe. Beides verliert aber bei regelmäßigem Einsatz an Bedeutung für den zuerziehenden. Hier wird bei beidem Lob und Bestrafung immer ein Gefälle gezeigt, nämlich dass du über dem Kind stehst. Es gibt nun verschiedene erziehungsstile, die genau das wollen oder eben nicht wollen. Der Einsatz sollte also gut überlegt sein und wohl durchdacht. Emotionale kurzschlussreaktionen sind nie vernünftig.
Allerdings kann auch ein Kind mit Fehlverhalten um Aufmerksamkeit Ringen, die es durch sein Verhalten auch bekommt. Manchmal sollte man Fehlverhalten auch "ignorieren" und dafür das erwünschte Verhalten beachten und loben um dem Kind so die aufmerksamkeit zu schenken die es sucht und sich deswegen nicht "daneben" benehmen muss. :)
Erziehung ist keine einfache Sache und "nie bestrafen" ist wohl selten möglich, da wir alle emotionale Wesen sind und auch mal im Affekt handeln, auch wenn wir es Sekunden später bereuen und dann doch erst mal das Gespräch suchen. Wir sind alle Menschen die mal nen schlechten Tag haben und keiner ist perfekt und unfehlbar.

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Kommentar von Irgendwerxyz
20.05.2016, 09:22

Ich wollte Dir eigentlich keinen Pfeil nach oben geben :-P War im Beitrag verrutscht, den ich positiv bewerten wollte. Im letzten Absatz stimme ich Dir jedoch voll zu.

Wo ich überhaupt nicht zustimme, ist das Du mit gutem Grund geschlagen wurdest. Es gibt nämlich keine guten Gründe für Schläge. Viele Kinder nehmen so das Fehlverhalten ihrer Eltern in Schutz. Sie empfinden es auch wirklich so, dass sie Schuld an dieser Situation waren und geschlagen werden "mussten", um etwas zu lernen. So lernen Sie es von Ihren Eltern. Das Du Deine Kinder deswegen aber nicht schlagen möchtest spricht natürlich für Dich. Wahrscheinlich aber auch, weil Du merkst, dass es gar nicht nötig ist und Du bessere Lösungsansätze findest. 

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Kommentar von GroupieNo1
20.05.2016, 11:09

Als Erzieherin und sozialpädagogin sollte ich anders reagieren, ja. Nein ich nehme meine Eltern nicht in Schutz! Und meine Eltern haben mir NICHTS damit angetan, außer das ich aufgewacht bin und die Kurve bekommen hab, sonst wäre ich wohl im Jugendknast gesessen.
Und Kinder können noch so perfekt erzogen sein, Kinder die hören, trotzdem ein super Selbstvertrauen haben. In der Pubertät ändert sich so viel und die Kinder können plötzlich damit nicht umgehen. Da werden
Aus wohlerzogenen Kinder Freunden plötzlich straffällige Jugendliche mit denen man sich mitreisen lässt um weiterhin "cool" zu sein. Und in der Zeit sind wohl viele Eltern überfordert und wissen sich Nicht anders zu helfen, außer ihre eigenen Kinder irgendwie zur Vernunft bringen oder bei der Polizei anzeigen. Wenn sie die Kinder anzeigen verbauen sie die Zukunft ihre Ausbildung und alles. Starke und gefestigte Jugendliche aber müssen auch die Grenzen gezeigt werden.

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Wir sind gegen alle Formen von Strafen, in der Erziehung unserer Töchter. (13&11)

Die Kinder sollen regeln aus Respekt uns gegenüber befolgen und nicht weil sie Angst vor einer Strafe haben.
Es geht um einen miteinander, einander zuhören, nachfühlen, respektieren.

Bis jetzt deine wir damit sehr gut gefahren und unsere Kinder halten sich freiwillig an Regeln.
Ich muss dazu noch sagen dass wir probieren, nur regeln aufzusetzen die uns wirklich wichtig sind oder zum Schutz der Kinder ist und nicht wegen jedem Kleinkram wie auf dem Sofa nicht hüpfen, keine Ellbogen auf dem Tisch und solche Sachen.

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Schlagen geht gar nicht, ist sogar gesetzlich verboten.

Und direkt betrafen würde ich mein Kind nicht.

Die "Strafe" sollte immer im Zusammenhang mit der "tat" bestehen. Wobei das Kind wissen muss das es gegen eine Regel verstoßen hat.

Mal ein Beispiel: FErnsehverbot Kind weiß das es um 18 Uhr zu Hause sein muss, hat auch eine Uhr kann diese lesen. Kind kommt um 19 Uhr heim. Fernsehverbot bringt da nichts, ist also wirklich eine Strafe.ein Machtspiel der Eltern. Die bessere Konsequenz wäre, das Kind das nächste mal vom Spielen abzuholen wenn es wieder nicht pünktlich ist.

Fernshverbot ist hikgegen sinnvoll, wenn das Kind den ganzen nachmittag vor der Glotze hängt und deswegen seine Schulischen Pflichten vernachlässigt. Der Fernsehr wird halt erst dann eingeschaltet wenn die Hausis erledigt sind.

Wobei ich mich bei letztem Beispiel dann auch wieder fragen würde: Warum merke ich nicht das Kind keine Hausis macht.

Du merkst: Alles nicht so einfach.

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Erstmal stellt sich mir die Frage, wieso ich das jetzt überhaupt beantworten soll, wenn du eh keine Kinder haben willst (wieso eigentlich nicht?).

Naja, zur ersten Frage:
Kinder schlagen geht gar nicht. Ich selbst wurde als Kind geschlagen und Resultat ist das ich nun an Depressionen leide. Klar, das ist nicht die einzige Ursache dafür, aber gerade förderlich war es auch nicht.
Dein Satz bringt es sehr gut auf den Punkt, wie auch ich über das Thema denke ;)

Zum Thema bestrafen.. das ist so eine Sache, ich finde das echt schwierig. Dein Ansatz ist echt gut und daraus wird das Kind wirklich was lernen :) Bei bösen Wörtern würde ich auch erst sagen, dass es das nicht aussprechen soll. Falls sich ein Wort besonders häuft, oder sich das ganze nicht bessert, dann würde ich ein Sparschwein aufstellen und einen Cent-Betrag vereinbaren, den das Kind (und auch die Mutter :P) einzahlen muss, wenn die beiden das Schimpfwort benutzen.

Spätestens in der Pubertät wird es aber schwierig mit Strafen, aus denen das Kind lernen soll. Zum Beispiel wenn der Jugendliche sein Zimmer nicht aufräumt (sofern es den Eltern noch nicht egal ist wie das Zimmer ihres (nun älteren) Kindes ausschaut) oder sein Zeug rumliegen lässt oder oder.. Pubertät ist eh schwierig, weil sich die Kinder dann nichts mehr sagen lassen ^^ Dann wird es schwierig, wenn man das Verhalten ändern möchte..

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Niemals im Leben schlagen. Niemals!
Bestrafen mit Handy , Internet und TV verbot, für ca 3-4 Tage aber würde es ihm erst alles wieder geben wenns brav genug war und Besserung gezeigt hat.

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1. Nein. Bringt nix und außerdem sind Schläge auch in der Kindererziehung in Deutschland verboten. Wurde auch nie geschlagen.

2. Ja. Welche Strafe, ist situationsabhängig. Hat das Kind absichtlich, also wider besseren Wissens gehandelt? Sonst ist eine Strafe sinnlos. Und spätestens abends muss alles wieder gut sein.

;-)) Keinen neuen Flummi kaufen?... Natürlich nicht! Das Kind bekommt doch Taschengeld. Sowas kann es selber bezahlen.

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Kommentar von trampolinfan
18.05.2016, 21:42

naja ich weis ja nicht ab wann so Kinder heutzutage Taschengeld bekommen, aber ich habe erst welches mit 10 gekriegt und da habe ich nicht mehr so unbedingt draußen mit flummis gespielt ^^.

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Am besten wäre es natürlich, wenn immer alles harmonisch läuft, dann braucht es auch keine Strafen. Das sollte immer das Ziel sein, Trotzphasen die Ausnahme.

Es ist wichtig, gerecht zu sein, also klare Regeln. Eine Strafe sollte nie das Kind als ganzes treffen, sondern immer nur das Fehlverhalten. Nicht sagen was das Kind nicht machen soll, sondern was es machen soll. Immer einen Ausweg anbieten. Möglichst sofort Konsequenzen ziehen, nicht erst viel später. Gewalt sowieso nur in extremen Ausnahmesituationen (wenn überhaupt). Und immer das Ziel im Auge, auf Dauer wieder ohne Strafen auszukommen. Viel besser ist es, wenn jeder den anderen gern hat, dann klappt das alles von ganz alleine.

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1. ich würde ein Kind AUF KEINEN FALL schlagen.

2. Ich würde mein Kind mit z.B mit tv-handy usw verbot bestrafen, WENN es echt etwas schlimmes gemacht hat.

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kinder sind gäste die nach dem weg fragen?

die frage ist ob sanktionen nögtig sind oder einfach den irrwege gehen lassen?

denn durch fehler kann man lernen? das bedeutet mehr vor  leben?

ja kinder brauchen grenzen sonst werden sie grenzenlos?

aber lasse erfahrung machen was es bedeutet eine 6 statt eine 1 zu schreiben? usw?

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