Gestern kam in den Nachrichten, dass eine Mutter ihre 2 Kinder (7+4) im Wald ausgesetzt hatte, weil die zwei ihre Zimmer nicht aufgeräumt haben. Ich bin selber Mutter von zwei Kinder, kann so eine "Erziehungsmaßnahme" nicht verstehen. Was meint ihr dazu?

Das ist in meinen Augen unverantwortlich. Es hätte den Kindern, ausser den seelischen Qualen, sonstwas passieren können. Die Mutter sollte bestraft werden.
Das ist nicht nur eine verantwortunslose und Gefährliche Strafe sondern wirklich eine Folter und müßte selber bestraft werden. Das sie deswegen eine negative Einstellung zum Wald entwickeln glaube ich allerdings nicht. Eine altenative Strafe wäre, dass sie in ihr Zimmer müssen, allerdings sich auch auf das Bett oder einen Stuhl setzen müssen.
Wie bei catapa schon erwähnt, es gibt andere Mittel und wege, ein Kind zu bestrafen!

Dies ist m.E. unverantwortlich und strafbar.
Ich würde die Mutter in eine einsame Gegend fahren, dann aussetzen und nach einer Weile fragen, wie sie sich gefühlt hat.
Wir haben unsere Kinder auch schon mal im Wald "stehen" lassen (wir fahren Langholz aus`m Wald raus), allerdings wissen unsere Kinder, dass wir nur bis zum nächsten Holzpolder fahren (und auch nur, wenn er in Sichtnähe ist) und sie dann wieder "einladen".

Schrecklich, wie kann man nur!! Kinder wegnehmen und Eltern bestrafen. Denen fehlt wohl ein Fürsorge-Gen....Dafür habe ich nun ABSOLUT kein Verständnis. Ich kann vor allem die Mutter nicht verstehen, sie muss ihre beiden Schätzchen doch vor dem Stiefvater schützen! Die müssen doch Todesängste ausgestanden haben!? So macht man seine Kinder kaputt...!
Das ist - soweit ich weiß - der Freund der Mutter, nicht der Stiefvater, was aber in dem Moment keinen Unterschied macht. Gedankenlos und unverantwortlich nennt man das, oder???
Für die Mutter ist als erstes Hilfe notwendig, denn sie scheint ihrer familiären Situation ohnmächtig gegenüber zu stehen, ansonsten ist eine solche Sanktion absolut nicht zu verstehen. Außerdem halte ich es sowieso nicht für gut, Kinder zu häufig zu bestrafen. Das Zimmer ist nicht aufgeräumt? Eine Frist setzen, z.B. bis zur "Sesamstraße", ansonsten haben sie eben Pech gehabt. So lernen sie Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu tragen.Im Übrigen sind Kinder in dem Alter häufig überfordert, wenn zuviel durcheinander herrscht und benötigen noch die Unterstützung der Eltern.
Gerade habe ich im Radio gehört, dass die zwei Kinder bei der Mutter bleiben dürfen, weil diese sich "kooperativ" zeigt. Sie müssen lediglich in eine Familienschule gehen, wo man lernt, wie man miteinander umgeht! Ist das zu fassen??
ETEAM am 20. März 2007 16:58 Nein das ist absolut nicht zu fassen...das ist absurd! Was in Deutschland mit unseren Kindern getrieben wird, ist unbegreiflich...Kinder sind eigentlich unsere Zukunft, aber anscheind haben das so einige Leute noch nicht verstanden!!

Für mich ist dieser Fall erst einmal Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Erziehungsberechtigte - mehr nicht.
Dann frage ich mich, wie die Mutter so weit kommen konnte, dass sie sich zu einer solchen Tat entschließt. Ich kenne sie nicht und maße mir daher kein Urteil an, da ich die Vorgeschichte nicht kenne.
Die Kinder haben nichts davon, wenn jetzt die Mutter "hart" bestraft würde für ihr Verhalten. Sie haben - wie die Mutter - mehr von Hilfe, die wohl von außen kommen muss. Daher begrüße ich die Idee mit der Familienschule sehr, vor allem für die Mutter.
Ich werfe nicht mit Steinen auf andere, die einen Fehler gemacht haben.
Da hast du schon recht! Aber ich kann und will es nicht akzeptieren, das jemand so mit seinen Kindern umgeht!!! Die Mutter einzusperren, halte ich auch nicht für richtig, aber ist sie sich eigentlich bewußt, in welche Gefahr sie ihre Kinder gebracht hat???
UlfDunkel am 20. März 2007 17:32 Sie ist eine Mutter und war sicher ziemlich am Limit. Natürlich heiße ich dieses Verhalten nicht gut - aber ich verurteile nicht mehr so schnell. Fast alle Geschichten haben zwei Seiten.
Wehe, wenn sie und ihre Kinder der BILD in die Hände fallen.
Ich weiß, was du meinst: Bild sprach mit der Leiche!!!!

Selbstverständlich wird gar nichts passieren ausser, dass die Mutter an einer Familienschulung teilnehmen wird.
Wenn sie beim nächsten Mal vielleicht die Kinder im Winter und bei Minustemperaturen aussetzt, dann wird das Entsetzen ebenso gross sein und es wird wieder nichts passieren und so weiter ... Kevin aus Bremen lässt herzlich grüssen!
Und die ganzen anderen Kinder auch, denen das gleiche oder auch ähnliches passiert ist!!

Grundsätzlich ist zu beachten, das alles was als Strafe genutzt wird vom Kind schlecht bewertet werden wird. Warum sollen Kinder eine negative Einstellung zum Wald entwickeln? Erschwerend wirkt hier dass Kinder von 4 und 7 Jahren wahrscheinlich Angst haben werden, was eher Folter als Strafe gleichkommt.
Eben! Man kann Kinder heutzutage doch auch anders "bestrafen", oft reicht es schon, wenn es mal ein paar Tage Fernsehverbot gibt oder es gibt keinen heißgeliebten Nachtisch.... Aber das ist schon ein starkes Stück. Hoffentlich wird die Mutter dementsprechend zur Verantwortung gezogen.
Mein Kind hat auch seinen eigenen Kopf. Im Supermarkt will er sich beispielsweise noch länger Spielsachen anschauen, obwohl ich den Einkauf schon längst bezahlt habe. Ebenso ist auf dem Spielplatz noch weiteres Spielen besser, als mit mir nach Hause zu gehen. Ich brauche eigentlich nur noch zu sagen "Mama geht jetzt" und mich dann umdrehen und ein paar Schritte zu gehen. Mein Kleiner ist dann sofort an meiner Seite. Ich habe mich auch schon ins Auto gesetzt und den Wagen angelassen. Ich denke, dass meine Absicht Wirkung gezeigt hat. Aber ich würde mein Kind niemals unbeaufsichtigt irgendwo alleine lassen und schon gar nicht im Wald aussetzen. Diese Mutter gehört ordentlich bestraft.
Ich habe einmal meinen Sohn im Kindergarten stehen lassen. Er hatte einfach keine Lust mitzukommen. Die Erzieherin meinte, ich soll einmal um den Block fahren und dann wieder kommen.Hat funktioniert!!! Ich ruf jetzt immer: Taxi Mama fährt ab!Das allein reicht, dass er angeflitzt kommt! Aber er war damals ja unter Aufsicht!
Eine völlig absurde "Erziehungsmaßnahme". Richtigerweise hast Du den Begriff ja bereits in Anführungszeichen gesetzt. Und die Medien hätten nicht darüber berichtet, wenn das akzeptabel wäre. Bleibt zu hoffen, dass das für die Mutter strafrechtliche Konsequenzen hat. Im übrigen sollte man sie verpflichten, eine pädagogische Beratungsstelle aufzusuchen.
Strafrechtliche Konsequenzen wahrscheinlich nich, aber es wird eine "Familienpflegerin" eingesetz. Hab zwar keine Ahnung, was die machen soll aber die vom Jugendamt werden das - hoffe ich jedenfalls :-) - schon richtig machen.
Cr♪tter am 21. März 2007 01:57 Unfassbar, was unsere Behörden da veranstalten. Die Beamtin wird sicher nur alle 4 - 6 Wochen bei der Familie vorbeischauen, vielleicht sogar noch mit Ankündigung.
Vor allem bei dem Wetter! Weiß nich, wie es bei euch grad so aussieht, aber wir hatten Montag Schnee. Blieb zwar nich lange liegen, aber ich mag mir gar nich ausmalen, was hätte noch passieren können, wenn eine Spaziergängerin die zwei nich gefunden hätte!