Frage von Maerzkatze, 141

Kinder - und ihr Wissen über Liebe?

Kann sein, dass diese Frage schon auf andere Weise gestellt wurde, aber ich lese allein heute schon wieder in spätestens jeder dritten Frage, dass sich ein 9-14 jähriges Kind den Kopf zerbricht zu irgendeiner Frage rund ums Thema Liebe. Ich würde jetzt gerne wissen, woran das liegen könnte, dass immer mehr in Vergessenheit gerät, dass nicht alles gleich Liebe ist. Was wird da im Elternhaus oder in der Schule heutzutage vermittelt ? Oder wachsen junge Menschen inzwischen so ungeliebt auf, dass es immer häufiger zu diesen irrigen Annahmen kommt ?

Ich will damit nicht sagen, dass Kinder nicht lieben können - ich sehe es nur so, dass ein 10jähriger nach einem ersten Treffen mit einem Mädchen wohl besser nicht gleich von Liebe tönen sollte.

Vielleicht weiß ja einer Rat.

lieber Gruss, Maerzkatze

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Liisa01, 71

Also ich bin jetzt selbst gerade mal 14 aber ich versteh es oft auch nicht. Klar verliebt is man in jedem alter mal aber liebe? Man kann es ja nur herausfinden was das eigentlich ist wenn man es ausprobiert aber wenn dann alle zusammen kommen und eine Kindergartenbeziehung führen finde ich es lächerlich, da habe ich lieber keine Beziehung und das nicht alle so sind ist auch klar aber der Großteil

Kommentar von Maerzkatze ,

Danke, Lisa !

Antwort
von Liquidchild, 82

Könnte damit zusammenhängen, dass die Kinder immer früher versuchen reif und erwachsen zu sein. Außerdem wird Sexualität in den Medien immer mehr polarisiert, das entgeht auch den Kindern nicht. Das alles kann dazu führen, dass man sich mit dem Thema früher außeinandersetzt und sich somit auch früher für Liebe und Sexualität interessiert. Allerdings darf man nicht alle Jugendlichen in eine Schublade stecken.

Kommentar von Maerzkatze ,

Das Interesse und die Auseinandersetzung damit finde ich wichtig, grad in dem Alter. Was ich aber vermisse, das ist die Unterscheidung zwischen einem ersten Date, mit jemandem zu flirten, ihn nett zu finden, von jemandem/seinen Interessen etc. beeindruckt zu sein, sich verliebt zu haben, von jemandem zu schwärmen - all diese feinen Vorstufen ertrinken aber stattdessen in der Behauptung man würde lieben.

Ich finde das so schade - da geht so viel anderes Schönes verloren.

Kommentar von Liquidchild ,

Bei reiferen Beziehungen bleibt diese schöne Kennenlernphase ja erhalten, es ist schon klar, dass man als Kind Probleme hat da zu unterscheiden :D Das War auch vor 20 Jahren nicht anders 

Antwort
von eLLyfreak98, 65

Social Media beeinflusst unsere Kultur so dermaßen, dass kleine pubertierende Kinder meinen, sie wäre schon so reif und meinen direkt, dass die 1- Wöchige """Beziehung""" die sie führen (wahrscheinlich mit einem Partner, den sie noch nie gesehen haben, aber über das Internet kennen gelernt haben) die große Liebe ihres Lebens ist.

Anders als so kann ich es mir nicht erklären. Alleine, dass die Kinder im Alter von 10 schon Smartphones haben, erschreckt mich irgendwie schon

Antwort
von butterflyy321, 47

Wetten du warst mit 10 auch verliebt? Man weiß doch erst mit 16/17/18 oder noch älter, was wirkliche Liebe ist, wenn man es mal gefühlt hat. Davor bezeichnet man jede kleine Schwärmerei als verliebt. Man muss halt seine Erfahrungen machen.

Kommentar von Maerzkatze ,

Ich war mit 10 noch sehr schüchtern, aber es gab schon jemand für den ich schwärmte. So habe ich das auch bei meinen Mitschülern erlebt. Ich kann mich aber nicht an einen erinnern, der zu diesen Zeiten, und sogar Jahre später, dann sofort von Liebe sprach. Wenn man sich verliebt hatte, dann gab es eigentlich nichts Schöneres...da hat sich echt riesig was verändert.

Antwort
von reddi1010, 50

Ach immer dieses "heutzutage"... Das ist doch alles Quatsch. Wie soll man es denn sonst lernen außer aus Erfahrung? Ist das genetisch veranlagt? 

Antwort
von XxDerHelferXD, 36

Hättest du die Frage etwas anders formuliert, würde ich dir jetzt anders Antworten. Ich denke schon, dass man in dem Alter lieben kann. Man sammelt halt die ersten Erfahrungen.

Antwort
von farnickl, 32

Gesellschaftliche Zwänge die unsere Kinder dazu bringen den Erwachsenen nachzueifern.

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