Frage von susisnoop,

Kind will nicht lernen

Was kann man am besten tun, um einem Kind beizubringen, dass lernen sehr wichtig ist? Es verweigert jegliche Mitarbiet in der Schule (4. Klasse) Ein IQ Test wurde gemacht, er liegt bei 131!!! Das Kind (Junge) sieht einfach keinen Sinn im Lernen. Die Hausaufagebnsituation eskaliert jedes Mal weil die Mutter natürlich mit ihm die HA erledigen will, er mact einfach nicht mit. Die Lehrer berichten, dass er im Unterricht nur in die Luft starrt und selbst bei Arbeiten nicht mitschreibt. Was kann man tun?

Antwort von jedix,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ist denke ich schwierig zu beantworten, ohne das Kind zu kennen. Viele hochbegabte Kinder sind in der Schule einfach nur unterfordert. Da hilft vielleicht eine Herausforderung. Die sollte dann wohl nicht in Form von "Mehrarbeit" sondern in Form von "schwierigeren Aufgaben" sein. Lernen ist schließlich nur sinnvoll, wenn man auch etwas dabei lernt. Wenn das Kind den Stoff schon längst kapiert hat, sehen Hausaufgaben sinnlos aus.

Antwort von wueselduesel,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Schick ihn mal aufs örtliche Sozialamt bzw. zur Arge. Er soll sich da mal die Menschen anschauen und mit ihnen reden. Das wirkt meist Wunder.

Kommentar von turalo,

Prima Idee für ein Kind, muß ich schon sagen. Und Du glaubst, er versteht den Wink?

Kommentar von wueselduesel,

Wenn er wirklich so intelligent ist (laut Fragestellerin ist das ja der Fall), dann versteht er ihn definitiv.

Kommentar von turalo,

Kinder sehen die Welt (noch) mit anderen Augen. Zu dieser von Dir angeregten Erkenntnis gehört emotionale Intelligenz und die kann man von Kindern noch nicht wirklich erwarten.

Kommentar von wueselduesel,

Ich hab mit 12 kapiert, was es heisst arm zu sein. Kinder sind nicht so dämlich wie viele meinen.

Kommentar von turalo,

Er ist noch nicht 12. Sicherlich kann er verstehen, was "arm" ist, aber er kann es noch nicht auf sein weiteres Leben beziehen. Mein Sohn hat Mitleid mit denen, die am Straßenrand betteln, aber das spornt ihn nicht an, mehr zu lernen, es spornt ihn an, etwas herzugeben, weil er die Zusammenhänge noch nicht versteht. Und mein Sohn ist mit 8 in der 4. Klasse, d. h. er ist klug und hat eine Klasse übersprungen.

Kommentar von wueselduesel,

Du kannst ihm die Zusammenhänge im Zweifelsfall auch erklären, wo ist denn das Problem?

Kommentar von niaweger,

@ wueselduesel am 30. September 2009 10:08
.
"Schick ihn mal aufs örtliche Sozialamt bzw. zur Arge. Er soll sich da mal die Menschen anschauen und mit ihnen reden. Das wirkt meist Wunder."
.
Das wirkt sicher Wunder - das setzt gleich mal so richtig unter Druck, und so richtig viel Druck macht bestimmt auch fröhliche Kinder, die gerne zur Schule gehen und Freude am Lernen und am Leben haben gell?
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;-)

Kommentar von wueselduesel,

Hm, nee, kommt drauf an. Er sieht mal, was alles im Leben passieren kann. Life is pain - immer noch. Solange wir im Kapitalismus leben wird sich das auch nicht ändern.

Kommentar von linnea7,

was für eine blödsinnige Antwort, wueseldusel

Antwort von Eftimin,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Evtl. könnte das Kind eine Klasse überspringen um sich wieder gefordert zu fühlen.

Kommentar von susisnoop,

Er sagt von sich immer, dass er dumm sei und vieles nicht kann. Egal was man versucht, Spiele spielen oder am PC lernen, er macht einfach nicht mit

Kommentar von beate55,

Wird in der Schule vielleicht Hausaufgabenbetreuung angeboten, so kann man familiären Stress auslagern. Manchmal hilft es.

Kommentar von Eftimin,

Ein IQ von 131 spricht klar für eine Hochbegabung. Ich würde es mal mit anspruchsvolleren Aufgaben versuchen. Vielleicht motiviert ihn das eher.

Kommentar von Morti,

131 ist noch lange keine Hochbegabung

Kommentar von Eftimin,

Ab 130 kann man durchaus davon sprechen!

Kommentar von turalo,

überdurchschnittlich würde ich sagen, Hochbegabte haben einen höheren IQ

Kommentar von Eftimin,

Als „hochbegabt“ bezeichnet man Menschen, deren Testergebnis in einem standardisierten Intelligenztest mindestens zwei Standardabweichungen über dem Mittel liegt. Für das bekannteste Maß, dem Abweichungs-Intelligenzquotient, entspricht das einem Wert von über 130. (aus Wikipedia)

Kommentar von soust,

@Eftmin: Genau so ist uns das auch von Experten gesagt worden!

Antwort von karla22,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Vielleicht sollte die Mutter ihm einfach mehr Vertrauen schenken, dass er auf seine Weise durchs leben und durch die Schule kommt. Wer lässt sich schon gerne sagen, wann er was zu machen hat! Und wenn er wirklich keine Lust hat, in der Schule mitzumachen, ist ein Gespräch mit dem Lehrer notwendig. Er hat schließlich die Aufgabe, dem Kind etwas beizubringen udn hat dafür jahrelang studiert. Eltern sollten nicht immer die Rolle eines Lehrers übernehmen. Das Kind muss auch die Möglichkeit haben, mal zu "versagen" und Fehler zu machen, damit es daraus lernen kann.

Kommentar von susisnoop,

Tja, aber ihm ist es egal ob er 3, 4 oder 5 in der Schule bekommt...

Kommentar von turalo,

Einem Kind muß man aber immer noch sagen, was es tun und lassen sollte. Die Schule kann nicht alles regeln und richten, da muß vieles von zu Hause kommen. Und sollte man seinem Kind nicht eher den Rücken stark machen, damit es erst gar nicht "versagt"? Starke Mütter - starke Kinder. Fehler sind durchaus erlaubt, aber komplettes Versagen würde ich mir immer auf meine Fahne schreiben, wenn es mein Kind beträfe.

Kommentar von karla22,

Wenn man einem Kind nichts zutraut, stärkt man ihm nicht den Rücken. Und wenn man es immer vor Misserfolgen bewahrt, kann es auchnicht stark werden sondern bekommt ein falsches Bild von sich. In der 4. Klasse wird noch nichts entschieden. Da sollten die Noten nebensächlich sein. Und ich bezweifle, dass der Junge tatsächlich nichts lernt. Kinder sind zwar klein, aber nicht dumm. Man muss ihnen nicht sagen, was sie zu tun und zu lassen haben, wenn nicht gerade Leib und Leben in Gefahr sind. Indem wir ihnen immer alles sagen, verlernen sie das selbständige Denken und Handeln.

Kommentar von karla22,

Ich muss kurz revidieren. Bei uns geht das Gymnasium erst ab 7. Klasse los, aber woanders wohl schon in der 5.? Das finde sich sehr früh für die Entscheidung, was man aus seinem Leben machen will. Aber gut, nutzt ja nichts. Aber auch in dem Fall würde ich gelassen heran gehen. Das Abi kann man immer nachholen, wenn man es denn unbedingt machen möchte. Gerade bei Jungs platzt der Knoten erst später. Aber ein guter bodenständiger Beruf mach oftmals viel zufriedner als die ewige Studiererei. Es muss auch nicht aus jedem Kind ein Anwalt oder Arzt werden, auch wenn der IQ angebluich so hoch ist. Ich gebe nichts auf solche Tests, da es wichtigeres gibt, als den Intellekt zu beurteilen. Die Eltern sollten mehr auf ihr Kind schauen, wie es wirklich ist und nicht auf die schulischen Leistungen.

Kommentar von susisnoop,

Ja bei uns geht das Gymi auch erst in der 7. los. und ich gebe dir recht, man sollte die Kinder wirklich nicht nach ihren schulischen Leistungen beurteilen, aber wenn der Junge eine 5 nach der anderen bekommt und dann viell. versetzungsgefährdet ist, macht man sich doch schon Sorge um die schulische und berufliche Zukunft

Kommentar von karla22,

Das kann ich verstehen und dann gilt es wirklich herauszufinden, wo das Problem liegt. Vielleicht ist es die falsche Schulform.

Kommentar von turalo,

Bei uns ist die 4. Klasse das Entscheidungskriterium, welche Schule weiterhin besucht wird. Ich habe meinem Sohn gesagt, daß er immer und stets im Stoff bleiben MUSS, damit Lücken erst gar nicht entstehen. Daß heißt für ihn und uns als Familie: kümmern, lernen, fördern, liebhaben, Auszeiten gönnen, altersgerechte Beschäftigung. So "einfach" ist das. Vor allen Dingern KÜMMERN muß man sich um seine KInder. Auch wenn sie schwierig erscheinen oder gar sind.

Kommentar von thomas48,

hallo, Karla, was gibst Du denn da von Dir, warum soll der Lehrer das ausbügeln, was zu Hause versaut wurde. Anders kann man das doch nicht nennen.Einem Neunjährigen zu "vertrauen", damit er auf diese Art durch die Schulzeit und anschließend mit dem Nicht-Erlernten durch das Leben kommen soll. Hartz IV läßt schön grüßen.Ei Neunjähreiger m u ß sich ganz einfach von seinen Eltern sagen lassen, denn seine Eltern sind ganz einfach seine Lehrer. Hast denn Du den Knall nicht gehört.

Kommentar von karla22,

Traurig, wieviele Leute ihren Kindern nicht vertrauen und sie nur haben, um sie unter Druck zu setzen. Zu Hause lernt man für's Leben. Und es ist richtig, dass dafür die Eltern zuständig sind! In der Schule lernt man leider nur wenig für's Leben, auch nicht für sich, sondern meistens nur für andere. Und dafür haben Lehrer lange studiert. Nur leider ist das Lehrerstudium (wie so viele Studienrichtungen) nicht mehr zeitgemäß.

Antwort von Maddy1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Vll. sollte man ihn ganz anders packen? Bei der "männlichen Ehre"?? Die Mama ist alleinerziehend-er ist der "Mann" im Haus?! Einfach mal ein bisschen dümmer stellen, als man ist, vll. reizt ihn das ja-wenn er helfen kann? Hört sich seltsam an, ich weiss,aber ist es nicht mal nen Versuch wert???

Kommentar von susisnoop,

ja, diesen Versuch hat sie auch schon gemacht, z.B. hat sie Matheaufgaben absichtlich falsch gerechnet damit sie ihn aus der Reserve locken kann, sprich dass er selber animiert wird eine Korrektur vorzunehmen, aber er wollte nicht mal kontrollieren bzw. berichtigen

Kommentar von Maddy1,

Damit meinte ich nicht nur die HA, sondern das Ganze, z.B. nen Nagel in die Wand hauen oder den Siphon(schreibt man das so?) in der Küche saubermachen oder den Fernseher neu programmieren...so Kleinkram eben, verstehst was ich meine?

Kommentar von susisnoop,

achso, ja das könnte ich der Mutter mal vorschlagen, aber ob er sich so einer Aufgabe annehmen würde? Schließlich hat sie einen Freund, der das machen könnte, würde der kleine vielleicht denken...

Kommentar von Maddy1,

Tja, vll. durchschaut er es-vll. aber auch nicht und der Freund kann ja auch nicht immer zu Hause sein oder? Einfach mal den passenden Zeitpunkt abwarten, soll sie mit ihm ein Bild kaufen, dass sie gleich aufhängen will(der Freund natürlich nicht da) u. der Siphon ist dann auch mal kurzerhand "verstopft"...

Antwort von Dummie42,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Begabtenförderung und Kinderpsychologen suchen sonst landet er trotz Begabung früher oder später bei den Sonderlingen

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochbegabung

Antwort von butty09,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

vielleicht fühlt er sich unterfordert...viele gute kids zeigen das in teilnahmelosigkeit und haben dann schlechte noten...gehe zum arzt oder so..lass dich beraten..

Kommentar von turalo,

Was soll er beim Arzt? Eer ist nicht krank, er ist scheinbar "nur" intelligent.

Kommentar von kugel,

zum Arzt wohl deshalb, weil es für Kinderkinkerlitzchen (auch die psychischen) eben die erste Anlaufstelle ist. Meine hat zumindest nicht nur gute Kontakte zur Ärzteschaft sondern auch zur Hilfestellung (Elternberatung, Betreuung etc.)

Denke auch, dass er sich unterfordert fühlt, und ihn das ganze einfach nur langweilt - wär aber gleichzeitig schad um seine Intelligenz!

Kommentar von turalo,

Man sollte nicht wegen jedem "Kinkerlitzchen" ein Kind zum Arzt schleifen. Das prägt für sein weiteres Leben und dann kann nicht gut sein.

Antwort von turalo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mit einem Sonderpädagogen sprechen. Das ist übrigens kein "Hilfsschuhllehrer", sondern ein kompetenter Ansprechpartner für genau diese Fälle. Mein Sohn ist im 1. Schuljahr von einem "zur Brust genommen" worden und kam dann eine Woche später ein Schuljahr weiter.

Antwort von thomas37,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

er ist unterfordert und müsste einee Klasse überspringen wende dich mal ans Schulamt die können bestimmt helfen.

Antwort von Morti,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn dein Kind einen IQ von 131 hat kann er unterfordert sein, muss aber nicht sein. 131 ist zwar schon recht hoch aber auch nicht so extrem, dass man zwangsläufig von "hochbegabt" sprechen muss. Das Lernen wichtig ist begreift er möglicherweise in der 4. Klasse noch nicht, weil es für ein Kind zu abstrakt ist und die berufliche Zukunft für ein Kind viel zu weit weg erscheint. Man kann nur versuchen ihm den Lernstoff schmackhaft zu machen. Vielleicht funktionieren die HA ja besser, wenn man ihn erstmal allein machen lässt und die Mutter nicht ständig daneben sitzt und ihm sagt was er jetzt wie zu tun hat.

Kommentar von susisnoop,

von alleine macht er nichts, hat die Mutter schon ausprobiert :-(

Kommentar von karla22,

Wie lange hat die Mutter das probiert? Und hat sie vielleicht doch heimlich die Kontrollfunktion übernommen?

Kommentar von susisnoop,

mehrere Tage, aber sie kann ihn nicht ohne HA zur Schule schicken. Sie hat Angst dass er den Abschluss nicht schafft

Kommentar von turalo,

Eine gescheite Antwort. Dafür ein DH!

Kommentar von susisnoop,

was bedeutet DH?

Kommentar von Morti,

Daumen hoch

Antwort von beate55,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hört sich an, als sei er in der Schule unterfordert. Diese Situation kann mit Hilfe des Klassenlehrers und eines Sonderpädagogen geklärt werden. Vielleicht hilft es, ein Schuljahr zu überspringen. Musst Du aber mit der Schule gemeinsam besprechen.

Antwort von Nellina,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sehr gute Frage! Was hat Dein Kind für Hobbies? Was macht er gerne?

Kommentar von susisnoop,

Fußball!

Kommentar von Nellina,

hat er eine musikalische Ader?

Kommentar von susisnoop,

nein

Kommentar von Nellina,

Könntest Du Dir vorstellen, dass er in einen Karate-Kurs gehen würde?

Kommentar von susisnoop,

Hm, und dann? Er geht sehr sehr oft zum Fußball. Was würde ihm Karate bringen, wenn ich fragen darf??

Kommentar von Nellina,

Es gibt dem Kind Disziplin. Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Sohn. Seit er Karate macht, kann er sich sehr gut konzentrieren und ist auch nicht mehr so quickelig in der Schule. Eine Freundin von mir - Kinderpsychologin - hatte mir damals empfohlen, entweder in die Musikschule oder so etwas wie Karate zu machen.

Kommentar von susisnoop,

An und für sich ein gute Idee, aber er würde nicht zugunsten von Karate auf Fußball verzichten und er geht oft zum Training, ein zusätzlicher Karateunterricht wäre da glaube ich zu viel

Kommentar von Nellina,

da bin ich einer Meinung. Zu viele Sachen auf einmal ist nicht gut. Versuche mal mit dem Trainer zu sprechen der ihn nur noch aufs Spielfeld laesst, wenn er einen anstaendigen Notendruchschnitt hat.

Antwort von Digitalis,

Hallo! Nun ist die Anfrage schon ein paar Tage her und mich würde interessieren, ob sich in der Zwischenzeit etwas getan hat?! Die Thematik ist für mich besonders relevant, da ich mit meinem Sohn (8) genau die gleichen Schulprobleme habe (Schule wird als unnötige Pflicht empfunden). Er macht die Hausaufgaben im Hort und mit entsprechendem Druck (z.T. den ganzen Nachmittag vor den HAs sitzen) auch einigermaßen, gilt aber im allgemeinen als "underachiever". Die Lehrerinnen meinen "die Leistung stimmt ja" (die meisten Fächer mit Note 3), mein Sohn empfindet die Schule als langweilige Qual. Psychologen, Erziehungsberatungsstelle, Ergotherapie etc. haben wir im letzten Jahr auch durch, hoher IQ ist auch bescheinigt, aber sollen wir jetzt umziehen, damit er in eine Hochbegabten-Schule gehen kann??? Es irritiert mich außerordentlich, dass dieses Problem offenbar überwiegend bei alleinerziehenden Frauen mit Söhnen auftaucht? Meine derzeitige Ansicht ist, dass sich die Lehrerinnen nicht genügend Respekt verschaffen (mein Sohn wurde bislang immer mit weiblichen Pädagoginnen konfrontiert) und die dann auftretenden disziplinatorischen Probleme dem Elternhaus unterjubeln. Momentan ist die Situation nicht dramatisch, aber ich finde es schade, dass er die Freude und Lust am Lernen, die Neugier am Entdecken in der SCHULE NICHT kennen lernt.

Antwort von RainerZufall78,

Wenn der IQ stimmt, dann ist dem Kind in der Schule extrem langweilig. versuch ihn durch Spass beim lernen oder schwerere Herrausforderungen wieder das lernen näher zu bringen. PS. Bei mir hats nicht geklappt.

Antwort von max300,

alles klar ihn ist das lernen zu langweilig er müßte anders gefördert und gefordert werden er ist sehr schlau und der unterricht bringt nichts mehr für ihn

Antwort von niaweger,

Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung ziemlich gut: Ich selbst hatte bei einem IQ-Test, der damals für die Entscheidung über die Schullaufbahnempfehlung gemacht wurde, einen IQ von 149 - aber Schulnoten, die wie mit einem Würfel ermittelt ausgesehen haben. Für irgendetwas zu lernen war nie mein Ding - das war für mich einfach sinnlos. Alles, was mich in irgendeiner Form interessiert hat, ist mir geradezu zugeflogen. Ich schrieb beispielsweise Mathematikarbeiten, gab als erste das Heft ab obwohl ich mit 20 Minuten Verspätung erst mit der Arbeit begonnen hatte, und hatte durch das Lösen einer Zusatzaufgabe 110 % erreicht und damit die beste Note in meiner Klasse. Aber der Geschichtsunterricht hat mich nicht im Geringsten interessiert - daher hab ich dort auch nur mit viel pauken und mit Mühe und Not gerade noch so eine 5 auf dem Zeugnis gehabt. Aus diesen Zusammenhängen habe ich gelernt, und bei meinen eigenen Kindern eine entsprechende Strategie entwickelt.
.
Ich habe niemals wirklich Wert darauf gelegt, dass meine Kinder "lernen", "üben" oder "pauken" sollen. Ich habe meinen Kindern ihre natürliche Neugier erhalten und alles diesbezügliche immer gefördert. Dadurch hatten meine Kinder an den meisten Fächern großes Interesse und haben die Dinge auch spielend leicht gelernt, ohne jemals gepaukt zu haben. Meine ältere Tochter hatte in den ersten Schuljahren beispielsweise auch öfter Probleme mit den Hausaufgaben - nicht, dass sie sie nicht hätte machen können, es war ihr einfach zu langweilig. Ich habe dann versucht, diese Aufgaben interessant zu machen, indem ich beispielsweise eine Rechenaufgabe, die sie lösen musste, umformuliert habe in etwas, was sie interessiert hat, oder mit zusätzlich zu beachtenden Bedingungen ein bisschen komplizierter gemacht. Danach waren die Hausaufgaben im Handumdrehen gelöst. Sie hat übrigens später einmal (ca. 4 Jahre nach ihrem Abitur) einen IQ-Test mit dem Ergebnis 139 abgelegt, meine jüngere Tochter landete im Alter von 12 Jahren bei einem IQ von 146.
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Ich weiß nicht, ob sich eine meiner Töchter jemals Gedanken zu dem Thema gemacht hat, ob lernen jetzt irgendwie wichtig ist oder nicht - meine Kinder waren neugierig, und daher hat das Lernen einfach Spaß gemacht.

Antwort von soust,

So viele Antworten, so viele Meinungen! Ein Kind zu beurteilen, das man gar nicht kennt und über das man nur ein paar Zeilen gelesen hat, geht gar nicht. Ich würde auch eine Hochbegabung mit all ihren Schwierigkeiten vermuten, wobei Hochbegabte übrigens durchaus auch gleichzeitig Lernbehinderungen aufweisen können. Du musst ran an Leute, die sich damit auskennen: Verein für hochbegabte Kinder, Schulpsychologe, Erziehungsberatung. Fang mit letzterer an, die haben meist Spezialisten für dieses Thema. Wenn Du irgendwie kannst, lies Literatur zum Thema. Ein gutes Buch, das ich kenne und empfehlen kann (vorrangig für Lehrer, aber auch für Eltern) ist von Sylvia Winebrenner und heißt Besonders begabte Kinder in der Regelschule fördern.Praktische Strategien für die Grundschule und Sekundarstufe I. Wenn Du erst einmal gelesen hast, wie sich Hochbegabung äußert und mit welchen Widrigkeiten solche Kinder zu kämpfen haben, geht Dir sicher der Knopf auf - oder auch nicht, wenn das nicht für Dein Kind zutrifft. Aber bitte, werde aktiv, lass Dein Kind nicht in der Schule versauern. Bildung ist Kapital! Und sein Selbstbewusstsein (vielleicht ist er noch dazu Perfektionist?) muss dringend gestärkt werden!

Antwort von gottesanbeterin,

Ich, nachdem ich ausgiebig Frage, Antworten und Kommendare studiert habe, würde mich an den Fußballtrainer wenden und ihn bitten auf das Kerlchen einzuwirken. Ich kenne einige Fälle, in denen Kindern erst im Alter von 16 Jahren der "Knopf " aufgegangen ist. Die haben letztlich alle studiert; allerdings wurden die mehr ignoriert. Der arme Kerl wird ja offensichtlich von der ganzen Verwandtschaft hofiert und beschenkt, warum sollte er sich denn anstrengen?

Antwort von thomas48,

Hallo, wenn ich diesen ganzen Stuß höre, den manche Zeitgenossen so von sich geben, kann ich nur den Kopf schütteln.Wer hat denn bei einem neunjährigen den IQ bestimmen lassen. Ich habe schon des öfteren angesprochen, auch meine Kinder waren nicht gleich groß.Man hat als Eltern eine Pflicht, aus einem kleinen, unwissenen Menschlein einen großen, für das Leben hier draußen gewappneten Menschen zu präparieren. Dazu gehört ganz einfach mehr, als wie immer nur zu sagen, mein Gott, dass Kindchen ißt, es schläft nicht, es mag nicht sprechen, es mag nicht lernen usw. Dazu gehört ein wenig Durchsetzungsvermögen und Autorität,ansonsten sollte die Mutter mal einen Psychiater bemühen. Vielleicht k a n n das Kind dies alles gar nicht und sollte doch mal untersucht werden.Das geht für mich sonst schon in die Richtung "Böckchen läßt grüßen".

Kommentar von niaweger,

Autorität - wenn ich das schon höre! Deine Kinder sollten DICH auf keinen Fall mehr respektieren als DU SIE.
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Ich fürchte nur, dass sie dann für dich gar keinen Respekt aufbringen würden... schade...

Antwort von karla22,

Ich hasse zwar die voreilige Verdachtsdiagnose AD(H)S, aber nachdem ich deine nachträglichen Kommentare gelesen habe, würde ich das bei diesem Kind mal testen lassen. AD(H)S-Kinder sind ja oftmals auch sehr begabt, können nur einfach nicht dem folgen, was in der Schule erzählt wird. Es bedeutet nicht, dass er bei positiver Diagnose gleich auf Ritalin eingestellt wird, denn es gibt da auch sehr gute alternative Heilverfahren. Homöopathie kann da sehr gut wirken, wenn sie von einem erfahrenen Homöopathen bei dem Kind angewendet wird. Natürlich wirkt Homöopathie aber auch ohne den Test auf AD(H)S. Aber dann wisst ihr wenigstens, woran es liegt.

Antwort von patricia96,

für mich hört sich das so an - als wäre er mit allem übersättigt, "bekommt alles" ect. auf der anderen Seite kenne ich das Problem das sich viertklässler schon "groß" fühlen, besonders wenn dann ein Wechsel aufs Gym. bevorsteht, sie denken sie müssen nun nerstmal nichts mehr tun. Ich würde mir schon Gedanken machen. Wenn nicht einmal die Hausaufgaben klappen.!? Du bist doch allein erziehend? schon länger? vielleicht hat er mit dieser Situation Schwierigkeiten. Rede doch mal unter 4 Augen mit ihm, schränke das Übermaß an Geschenken ein, und wenn alles nicht hilft dann muß der Fußball daran glauben, wenn es dann wieder klappt - als Belohnung - das er beginnt zu verstehen wie die Welt funktioniert.

Kommentar von patricia96,

gerade habe ich das mit dem neuen freund gelesen, vielleicht liegt da der Haken, kenne ich auch. Seit die Mutter einen neuen Freund hat will die Tochter (aber schon über 20!) nichts mehr mit ihr zu tun haben.

Kommentar von susisnoop,

hm, glaube ich nicht. Der Junge hat einen sehr guten Draht zu dem neuen Freund. Ich glaube er würde eher traurig sein, wenn die beiden sich wieder trennen würden

Kommentar von susisnoop,

Das werde ich der Mutter mal verklickern, aber ich glaube er würde dann völlig ausrasten, wenn er nicht mehr zum Fußball darf. Denke dass er dann erst recht keine HA macht

Kommentar von patricia96,

sie müßte natürlich psychologisch sinnvoll vorgehen, erst mal reden, dann androhen, dann einschränken - bei Besserung ist ja Fußball, und vor allem sinnvolle Freizeitbeschäftigung auch wichtig. Es wäre auch interessant unter 4 Augen nach seinen Gründen für die Nichtmitarbeit zu fragen, vielleicht lässt sich da was ganz einfach klären. Es kann wirklich tausend Gründe haben. Aber alles in Ruhe und vor allem sachlich - in der 4ten müßte er das auch halbwegs begreifen. Hoffentlich hat er das Vertrauen seiner Mutter und redet offen! Viel Glück!

Antwort von Firstsonic,

es gibt spezielle schulen für hochbegabte. einfach mal umschauen und informieren, bzw. anmelden.

kenne das aus meinem näheren umfeld, die kindern halten dann die eigenen eltern für dumm und langweilen sich in der schule.

Eine spezielle schule kümmert sich da um die besonderen schüler angemessen und unterstützt die schüler!

Antwort von Miezekatze32,

Als ich 13 war fand ich das Lernen und die Schule überhaupt vollkommen unnötig. Das hat sich später glücklicherweise wieder gegeben. Den Satz "ihr lernt für euch und nicht für die Schule" konnte ich auch nicht mehr hören, ohne die Augen zu verdrehen. Der Junge ist in der Pubertät und wenn er bei euch ein liebevolles Elternhaus hat, wird sich das von selbst wieder geben.

Kommentar von turalo,

Er ist doch erst neun.

Kommentar von Miezekatze32,

Sorry, hab da was Falsches gelesen!

Kommentar von susisnoop,

es handelt sich nicht um meinen Sohn. Er lebt bei seiner Mutter, ohne leiblichn Vater. Der neue Freund der Mutter versucht auch sein bestes, es wird viel für ihn getan, aber lernen? Geht gar nicht!

Antwort von Bulletcatcher,

Jap schick ihn zu iwelchen pennern.. sag ihm, wenn du nix lernst. sind das deine neuen freunde. Cheers. Danach noch schnell im bonzen quartier durchfahren und zeigen was aus den strebern wird x)

Kommentar von susisnoop,

???

Antwort von aleida,

Da er ja anscheinend unterfordert ist könnte man ihn vielleicht mit einem interessanten Projekt oder einer speziellen Aufgabenstellung fordern um zu sehen, ob er sich dann beteiligt.

Kommentar von susisnoop,

alles schon versucht, er hat einfach keine Lust

Kommentar von aleida,

Hat er denn viel Kontakte auch zu anderen Kindern ? Wenn ja, zu gleichalterigen ?

Kommentar von aleida,

Vielleicht ist es auch besser, wenn sich die Mutter aus den Hausaufgaben und diesen Dingen raushält. Es nagt schnell am Selbstwertgefühl, wenn einem immer einer reinredet. Die Kinder sollen die Aufgaben ja auch selbstständig erledigen. Es reicht, wenn man schaut, das sie gemacht werden.

Kommentar von susisnoop,

Das Problem ist aber,dass er sie gar nicht erst macht, sprich, die Mutter kann nichts kontrollieren,was nicht gemacht wurde?! :-(

Antwort von Melly1878,

Hört sich ganz stark an, als wenn er absolut unterfordert ist!

Wie wird das Kind denn in der Freizeit beschäftigt (gefordert und gefördert)?

Kommentar von susisnoop,

die Mutter ist alleinerziehend, er geht sehr oft zum Fußball und wird von den Großeltern mit Geschenken überhäuft. Er bekommt sowieso immer alles was er will. Ein anfangs ausprobiertes Belohnungssystem reizt ihn gar nicht mehr

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