Frage von susisnoop 30.09.2009

Kind will nicht lernen

  • Antwort von jedix 30.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist denke ich schwierig zu beantworten, ohne das Kind zu kennen. Viele hochbegabte Kinder sind in der Schule einfach nur unterfordert. Da hilft vielleicht eine Herausforderung. Die sollte dann wohl nicht in Form von "Mehrarbeit" sondern in Form von "schwierigeren Aufgaben" sein. Lernen ist schließlich nur sinnvoll, wenn man auch etwas dabei lernt. Wenn das Kind den Stoff schon längst kapiert hat, sehen Hausaufgaben sinnlos aus.

  • Antwort von wueselduesel 30.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schick ihn mal aufs örtliche Sozialamt bzw. zur Arge. Er soll sich da mal die Menschen anschauen und mit ihnen reden. Das wirkt meist Wunder.

  • Antwort von Eftimin 30.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Evtl. könnte das Kind eine Klasse überspringen um sich wieder gefordert zu fühlen.

  • Antwort von karla22 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vielleicht sollte die Mutter ihm einfach mehr Vertrauen schenken, dass er auf seine Weise durchs leben und durch die Schule kommt. Wer lässt sich schon gerne sagen, wann er was zu machen hat! Und wenn er wirklich keine Lust hat, in der Schule mitzumachen, ist ein Gespräch mit dem Lehrer notwendig. Er hat schließlich die Aufgabe, dem Kind etwas beizubringen udn hat dafür jahrelang studiert. Eltern sollten nicht immer die Rolle eines Lehrers übernehmen. Das Kind muss auch die Möglichkeit haben, mal zu "versagen" und Fehler zu machen, damit es daraus lernen kann.

  • Antwort von Maddy1 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vll. sollte man ihn ganz anders packen? Bei der "männlichen Ehre"?? Die Mama ist alleinerziehend-er ist der "Mann" im Haus?! Einfach mal ein bisschen dümmer stellen, als man ist, vll. reizt ihn das ja-wenn er helfen kann? Hört sich seltsam an, ich weiss,aber ist es nicht mal nen Versuch wert???

  • Antwort von Dummie42 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Begabtenförderung und Kinderpsychologen suchen sonst landet er trotz Begabung früher oder später bei den Sonderlingen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hochbegabung

  • Antwort von butty09 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    vielleicht fühlt er sich unterfordert...viele gute kids zeigen das in teilnahmelosigkeit und haben dann schlechte noten...gehe zum arzt oder so..lass dich beraten..

  • Antwort von turalo 30.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit einem Sonderpädagogen sprechen. Das ist übrigens kein "Hilfsschuhllehrer", sondern ein kompetenter Ansprechpartner für genau diese Fälle. Mein Sohn ist im 1. Schuljahr von einem "zur Brust genommen" worden und kam dann eine Woche später ein Schuljahr weiter.

  • Antwort von thomas37 30.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    er ist unterfordert und müsste einee Klasse überspringen wende dich mal ans Schulamt die können bestimmt helfen.

  • Antwort von Morti 30.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn dein Kind einen IQ von 131 hat kann er unterfordert sein, muss aber nicht sein. 131 ist zwar schon recht hoch aber auch nicht so extrem, dass man zwangsläufig von "hochbegabt" sprechen muss. Das Lernen wichtig ist begreift er möglicherweise in der 4. Klasse noch nicht, weil es für ein Kind zu abstrakt ist und die berufliche Zukunft für ein Kind viel zu weit weg erscheint. Man kann nur versuchen ihm den Lernstoff schmackhaft zu machen. Vielleicht funktionieren die HA ja besser, wenn man ihn erstmal allein machen lässt und die Mutter nicht ständig daneben sitzt und ihm sagt was er jetzt wie zu tun hat.

  • Antwort von beate55 30.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hört sich an, als sei er in der Schule unterfordert. Diese Situation kann mit Hilfe des Klassenlehrers und eines Sonderpädagogen geklärt werden. Vielleicht hilft es, ein Schuljahr zu überspringen. Musst Du aber mit der Schule gemeinsam besprechen.

  • Antwort von Nellina 30.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sehr gute Frage! Was hat Dein Kind für Hobbies? Was macht er gerne?

  • Antwort von Digitalis 12.02.2010

    Hallo! Nun ist die Anfrage schon ein paar Tage her und mich würde interessieren, ob sich in der Zwischenzeit etwas getan hat?! Die Thematik ist für mich besonders relevant, da ich mit meinem Sohn (8) genau die gleichen Schulprobleme habe (Schule wird als unnötige Pflicht empfunden). Er macht die Hausaufgaben im Hort und mit entsprechendem Druck (z.T. den ganzen Nachmittag vor den HAs sitzen) auch einigermaßen, gilt aber im allgemeinen als "underachiever". Die Lehrerinnen meinen "die Leistung stimmt ja" (die meisten Fächer mit Note 3), mein Sohn empfindet die Schule als langweilige Qual. Psychologen, Erziehungsberatungsstelle, Ergotherapie etc. haben wir im letzten Jahr auch durch, hoher IQ ist auch bescheinigt, aber sollen wir jetzt umziehen, damit er in eine Hochbegabten-Schule gehen kann??? Es irritiert mich außerordentlich, dass dieses Problem offenbar überwiegend bei alleinerziehenden Frauen mit Söhnen auftaucht? Meine derzeitige Ansicht ist, dass sich die Lehrerinnen nicht genügend Respekt verschaffen (mein Sohn wurde bislang immer mit weiblichen Pädagoginnen konfrontiert) und die dann auftretenden disziplinatorischen Probleme dem Elternhaus unterjubeln. Momentan ist die Situation nicht dramatisch, aber ich finde es schade, dass er die Freude und Lust am Lernen, die Neugier am Entdecken in der SCHULE NICHT kennen lernt.

  • Antwort von RainerZufall78 26.10.2009

    Wenn der IQ stimmt, dann ist dem Kind in der Schule extrem langweilig. versuch ihn durch Spass beim lernen oder schwerere Herrausforderungen wieder das lernen näher zu bringen. PS. Bei mir hats nicht geklappt.

  • Antwort von max300 09.10.2009

    alles klar ihn ist das lernen zu langweilig er müßte anders gefördert und gefordert werden er ist sehr schlau und der unterricht bringt nichts mehr für ihn

  • Antwort von niaweger 30.09.2009

    Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung ziemlich gut: Ich selbst hatte bei einem IQ-Test, der damals für die Entscheidung über die Schullaufbahnempfehlung gemacht wurde, einen IQ von 149 - aber Schulnoten, die wie mit einem Würfel ermittelt ausgesehen haben. Für irgendetwas zu lernen war nie mein Ding - das war für mich einfach sinnlos. Alles, was mich in irgendeiner Form interessiert hat, ist mir geradezu zugeflogen. Ich schrieb beispielsweise Mathematikarbeiten, gab als erste das Heft ab obwohl ich mit 20 Minuten Verspätung erst mit der Arbeit begonnen hatte, und hatte durch das Lösen einer Zusatzaufgabe 110 % erreicht und damit die beste Note in meiner Klasse. Aber der Geschichtsunterricht hat mich nicht im Geringsten interessiert - daher hab ich dort auch nur mit viel pauken und mit Mühe und Not gerade noch so eine 5 auf dem Zeugnis gehabt. Aus diesen Zusammenhängen habe ich gelernt, und bei meinen eigenen Kindern eine entsprechende Strategie entwickelt.
    .
    Ich habe niemals wirklich Wert darauf gelegt, dass meine Kinder "lernen", "üben" oder "pauken" sollen. Ich habe meinen Kindern ihre natürliche Neugier erhalten und alles diesbezügliche immer gefördert. Dadurch hatten meine Kinder an den meisten Fächern großes Interesse und haben die Dinge auch spielend leicht gelernt, ohne jemals gepaukt zu haben. Meine ältere Tochter hatte in den ersten Schuljahren beispielsweise auch öfter Probleme mit den Hausaufgaben - nicht, dass sie sie nicht hätte machen können, es war ihr einfach zu langweilig. Ich habe dann versucht, diese Aufgaben interessant zu machen, indem ich beispielsweise eine Rechenaufgabe, die sie lösen musste, umformuliert habe in etwas, was sie interessiert hat, oder mit zusätzlich zu beachtenden Bedingungen ein bisschen komplizierter gemacht. Danach waren die Hausaufgaben im Handumdrehen gelöst. Sie hat übrigens später einmal (ca. 4 Jahre nach ihrem Abitur) einen IQ-Test mit dem Ergebnis 139 abgelegt, meine jüngere Tochter landete im Alter von 12 Jahren bei einem IQ von 146.
    .
    Ich weiß nicht, ob sich eine meiner Töchter jemals Gedanken zu dem Thema gemacht hat, ob lernen jetzt irgendwie wichtig ist oder nicht - meine Kinder waren neugierig, und daher hat das Lernen einfach Spaß gemacht.

  • Antwort von soust 30.09.2009

    So viele Antworten, so viele Meinungen! Ein Kind zu beurteilen, das man gar nicht kennt und über das man nur ein paar Zeilen gelesen hat, geht gar nicht. Ich würde auch eine Hochbegabung mit all ihren Schwierigkeiten vermuten, wobei Hochbegabte übrigens durchaus auch gleichzeitig Lernbehinderungen aufweisen können. Du musst ran an Leute, die sich damit auskennen: Verein für hochbegabte Kinder, Schulpsychologe, Erziehungsberatung. Fang mit letzterer an, die haben meist Spezialisten für dieses Thema. Wenn Du irgendwie kannst, lies Literatur zum Thema. Ein gutes Buch, das ich kenne und empfehlen kann (vorrangig für Lehrer, aber auch für Eltern) ist von Sylvia Winebrenner und heißt Besonders begabte Kinder in der Regelschule fördern.Praktische Strategien für die Grundschule und Sekundarstufe I. Wenn Du erst einmal gelesen hast, wie sich Hochbegabung äußert und mit welchen Widrigkeiten solche Kinder zu kämpfen haben, geht Dir sicher der Knopf auf - oder auch nicht, wenn das nicht für Dein Kind zutrifft. Aber bitte, werde aktiv, lass Dein Kind nicht in der Schule versauern. Bildung ist Kapital! Und sein Selbstbewusstsein (vielleicht ist er noch dazu Perfektionist?) muss dringend gestärkt werden!

  • Antwort von gottesanbeterin 30.09.2009

    Ich, nachdem ich ausgiebig Frage, Antworten und Kommendare studiert habe, würde mich an den Fußballtrainer wenden und ihn bitten auf das Kerlchen einzuwirken. Ich kenne einige Fälle, in denen Kindern erst im Alter von 16 Jahren der "Knopf " aufgegangen ist. Die haben letztlich alle studiert; allerdings wurden die mehr ignoriert. Der arme Kerl wird ja offensichtlich von der ganzen Verwandtschaft hofiert und beschenkt, warum sollte er sich denn anstrengen?

  • Antwort von thomas48 30.09.2009

    Hallo, wenn ich diesen ganzen Stuß höre, den manche Zeitgenossen so von sich geben, kann ich nur den Kopf schütteln.Wer hat denn bei einem neunjährigen den IQ bestimmen lassen. Ich habe schon des öfteren angesprochen, auch meine Kinder waren nicht gleich groß.Man hat als Eltern eine Pflicht, aus einem kleinen, unwissenen Menschlein einen großen, für das Leben hier draußen gewappneten Menschen zu präparieren. Dazu gehört ganz einfach mehr, als wie immer nur zu sagen, mein Gott, dass Kindchen ißt, es schläft nicht, es mag nicht sprechen, es mag nicht lernen usw. Dazu gehört ein wenig Durchsetzungsvermögen und Autorität,ansonsten sollte die Mutter mal einen Psychiater bemühen. Vielleicht k a n n das Kind dies alles gar nicht und sollte doch mal untersucht werden.Das geht für mich sonst schon in die Richtung "Böckchen läßt grüßen".

  • Antwort von karla22 30.09.2009

    Ich hasse zwar die voreilige Verdachtsdiagnose AD(H)S, aber nachdem ich deine nachträglichen Kommentare gelesen habe, würde ich das bei diesem Kind mal testen lassen. AD(H)S-Kinder sind ja oftmals auch sehr begabt, können nur einfach nicht dem folgen, was in der Schule erzählt wird. Es bedeutet nicht, dass er bei positiver Diagnose gleich auf Ritalin eingestellt wird, denn es gibt da auch sehr gute alternative Heilverfahren. Homöopathie kann da sehr gut wirken, wenn sie von einem erfahrenen Homöopathen bei dem Kind angewendet wird. Natürlich wirkt Homöopathie aber auch ohne den Test auf AD(H)S. Aber dann wisst ihr wenigstens, woran es liegt.

  • Antwort von patricia96 30.09.2009

    für mich hört sich das so an - als wäre er mit allem übersättigt, "bekommt alles" ect. auf der anderen Seite kenne ich das Problem das sich viertklässler schon "groß" fühlen, besonders wenn dann ein Wechsel aufs Gym. bevorsteht, sie denken sie müssen nun nerstmal nichts mehr tun. Ich würde mir schon Gedanken machen. Wenn nicht einmal die Hausaufgaben klappen.!? Du bist doch allein erziehend? schon länger? vielleicht hat er mit dieser Situation Schwierigkeiten. Rede doch mal unter 4 Augen mit ihm, schränke das Übermaß an Geschenken ein, und wenn alles nicht hilft dann muß der Fußball daran glauben, wenn es dann wieder klappt - als Belohnung - das er beginnt zu verstehen wie die Welt funktioniert.

  • Antwort von Firstsonic 30.09.2009

    es gibt spezielle schulen für hochbegabte. einfach mal umschauen und informieren, bzw. anmelden.

    kenne das aus meinem näheren umfeld, die kindern halten dann die eigenen eltern für dumm und langweilen sich in der schule.

    Eine spezielle schule kümmert sich da um die besonderen schüler angemessen und unterstützt die schüler!

  • Antwort von Miezekatze32 30.09.2009

    Als ich 13 war fand ich das Lernen und die Schule überhaupt vollkommen unnötig. Das hat sich später glücklicherweise wieder gegeben. Den Satz "ihr lernt für euch und nicht für die Schule" konnte ich auch nicht mehr hören, ohne die Augen zu verdrehen. Der Junge ist in der Pubertät und wenn er bei euch ein liebevolles Elternhaus hat, wird sich das von selbst wieder geben.

  • Antwort von Bulletcatcher 30.09.2009

    Jap schick ihn zu iwelchen pennern.. sag ihm, wenn du nix lernst. sind das deine neuen freunde. Cheers. Danach noch schnell im bonzen quartier durchfahren und zeigen was aus den strebern wird x)

  • Antwort von aleida 30.09.2009

    Da er ja anscheinend unterfordert ist könnte man ihn vielleicht mit einem interessanten Projekt oder einer speziellen Aufgabenstellung fordern um zu sehen, ob er sich dann beteiligt.

  • Antwort von Melly1878 30.09.2009

    Hört sich ganz stark an, als wenn er absolut unterfordert ist!

    Wie wird das Kind denn in der Freizeit beschäftigt (gefordert und gefördert)?

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