Frage von isoxmaniac, 275

Kind mit Entwicklungsstörung, wird in einer Whatsappgruppe von anderen Kindern aufgefordert, seinen Penis zu fotografieren. Was tun?

Hallo, mein Sohn ist 12 Jahre alt hat eine Entwicklungsstörung und besucht eine Aussenklasse (6) die zu einer Schule für Geistigbehinderte gehört. Die Aussenklasse befindet sich in einer normalen Schule, in der sie eine eigene Klasse haben. Das ganze Projekt soll oder sollte den entwicklungsgestörten Kindern dienen, um sich besser zu entwickeln.

Mein Sohn ist bereits seit zwei Jahren in dieser Schule und hat auch schon einige Freundschaften geschlossen. Es liegt auch daran dass er sehr sozial, freundlich und kontaktfreudig ist. Unter normalen Kindern ist er z.b. beim Spielen(Fussball) unauffällig. Das logische Denken fällt ihm sehr schwer. Er möchte aber auch nicht als Aussenseiter da stehen und möchte zu einigen Kreisen dazu gehören.

Heute kam er mit seiner Lehrerin nach Hause, sie hat erzählt dass mein Sohn in einer Whatsapp-Gruppe mit zwei weiteren (normalen)Kindern Junge und ein Mädchen sei. Er wurde ein Tag zuvor von den beiden aufgefordert seinen Penis zu fotografieren, was er daraufhin auch machte. In der Schule hat eine FSJ-lerin davon mitbekommen, das ganze dem Schulleiter weitergeleitet. Die Kinder mussten antanzen, auf Aufforderung vom Rektor haben sie die Bilder gelöscht. Laut Lehrerin gäbe es eine Konferenz mit anschliessenden Konsequenzen. Ich denke aber nicht dass es der Schulleiter an die grosse Glocke hängen wird. Als erste Konsequenz haben wir das Handy unserem Sohn schonmal weggenommen. Ob das Bild schon die ganze Schule besitzt wissen wir leider nicht und wenn ja welche Auswirkungen(Mobbing) das auf unseren Sohn haben wird, der sowieso psychisch seine Probleme mit sich trägt. Wie sollten wir als Eltern vorgehen, welche Massnahmen ergreifen, welche Konsequenzen daraus ziehen. Das Handy haben wir schonmal auf unbestimmte Zeit weggenommen.

Auf Antworten würde ich mich freuen, vielen Dank.

Antwort
von coreduo, 131

heutzutage muss man sene kinder auf das netz, handy usw vorbereiten. gespräche führen was für auswirkungen unbedachte bilder in whats app, fb usw haben. denn ihr könnt ihm ja nicht immer sein handy wegnehmen.

richtigen umgang lernen mit dem handy und den anderen medien.

was passiert ist kann man nicht mehr rückgängig machen aber man kann aus fehlern lernen, kinder machen oft dummheiten und oft nicht mal mit bösem hintergrund.


jetzt sollten eltern und lehrer zusammen arbeiten damit aus dieser sache kein mobbing entsteht.

Antwort
von Peter242, 131

Also ich (angehender Lehrer) habe dieses Jahr in einer 5. Klasse (Gym) zwei Ünterrichtsstunden mit dem Thema "Würde wahren im Web" gehalten, mit dem Schwerpunkt auf Whatsapp und seiner gefahren. Die SuS haben dort gelernt wie schnell sich Nachrichten verbreiten und wie unkontrolliert das von statten geht. (Viele wissen nicht mal das WA laut AGB erst ab 16 ist)

Handy oder Whatsapp verbot ist meiner meinung nach nicht die Lösung des Problems. Erstmal solltet ihr euren Sohn unbedingt Reflektieren lassen was da passiert ist.

Weiter würde ich mich mit Eltern zusammentun und den Direktor der Schule dazu ermuntern die Medienkompetenz und Medienerziehung der Kinder zu fördern. In dem alter ist es für die SuS wichtig sich über die Gefahren im Internet (auch Apps) klar zu werden.

Ob eine Kontrolle der Aktivität der Kinder im Internet Sinnvoll ist wage ich nicht zu beurteilen da das sehr subjektiv ist.

(ich bin leider schon lange Wach und müde desswegen erlaube ich es mir mal meine Rechtschreibfehler nicht zu korrigieren)


lg Peter

Kommentar von Peter242 ,

ich bin leider kein sozialpädagoge oder Experpe für Inklusion, daher bin ich nicht sicher in wie fern ihr da genau mit euren sohn speziell umgehen sollt. den rest würde ich aber so stehen lassen

Kommentar von Steffile ,

DH.

Super dass du das in der Schule angeboten hast! Zuviele Erwachsene glauben immer noch, dass Handyverbot so ein Problem loest, und tatsaechlich ist es Erziehung und Medienkompetenz, die auf den Stundenplan gehoeren (auch der Eltern und des Lehrpersonals!). Deine Generation wird einiges auf dem Gebiet veraendern.

Als Mutter, die im IT Bereich arbeitet, erlaube ich mir zu sagen, dass Kontrolle sinnvoll ist - keine Rumschnueffelei, aber doch das Kind fragen, was es gerade macht, ob man mal mitmachen darf, ob das Kind das mal erklaeren kann, welche Bilder sind auf dem Handy, dass tatsaechlich nur echte Freunde in der Gruppe sind. Und ja, auch mal den Browserverlauf anschauen.

Kommentar von Peter242 ,

Ich danke dir für die Anerkennung.  Leider habe ich keine empirische Daten, inwiefern meine Unterrichtseinheit etwas verändert hat. Aber vom Gefühl her, hat es die sus zum Denken angeregt.

Ich wüsste nur nicht wie genau ich Kontrolle und rumschnüffeln trennen soll. Außerdem habe ich Probleme in die Privatsphäre meines Kindes (aus der Sicht der Eltern,  denn es wäre deren Aufgabe)  einzudringen, denn im Alter von 12 Jahren, glaube ich, spielt diese intime Zone eine große Rolle zur selbstfindung. Aber das ist auch nur meine rationale Meinung. Da fehlt mir schlichtweg die Erfahrung. 

Kommentar von robi187 ,

wieso wird das thema grenze-verletztung das viel mehr ist als medien nicht in den folus genommen?

grenzen,tolleranzen, delikt? usw. das wäre viel wichtiger? denn medien gibt es bei jeder landesbildstelle viel infos?

nur tun müste man es halt?

grenzen und deren überschreitung wurd schon in diesem fall überschritten vor dem bild?

Kommentar von Peter242 ,

Man muss nun auch differenzieren was sollte Aufgabe der Lehrer und was Aufgabe der Eltern sein. Ich kann nun nicht als Lehrer die moralische Erziehung den Eltern ganz abnehmen.  

Wenn ich Chemie Unterrichte wo soll ich noch Zeit finden den sus moralisches handeln beizubringen. 

Medienerziehung kann ich allerdings auch im Unterricht einbringen. (Medienerziehung ist ja nicht nur "würde wahren im Web).  Und Medienerziehung ist für die neue Generation von großer Bedeutung und darf nicht untergehen. Ich glaube sogar dass es Bestandteil im Lehrplan ist.

Kommentar von Steffile ,

Du kannst den Eltern als Lehrer nicht die Erziehung abnehmen, das stimmt. Aber ich faende es gut wenn Schulen den Eltern Infos ueber Seminare/Vorlesungen anbieten wuerden, denn gerade an Wissen, nicht an Erziehung, hapert es oft. 

An der Grundschule meiner Kinder (Ausland) wird so etwas 1-2 mal im Jahr angeboten, zusaetzlich zu den Themen wie Mobbing, soziale Netzwerke, Viren, etc. die mehrmals im Jahr auf dem Stundenplan der Kinder stehen, und zu denen Cyberpolizisten (wie auch immer die heissen) an die Schule kommen.

Ausserdem wird in den Sprach- und Naturkundeunterricht oft eingebracht, wie man Informationen im Netz findet, diese beurteilt, liest und versteht - da steht mir manchmal der Mund offen, was die Viertklaessler schon wissen.

Antwort
von rommy2011, 73

das ist für dich sicher sehr traurig, dass es dazu gekommen ist. so schön das WA auch ist, es hat halt auch diese besonderen nachteile.

ich glaube fest daran, dass man seine kinder möglichst täglich daran erinnern sollte, was sie nicht tun sollen, zumindest für einen gewissen zeitraum, dann pendelt sich das wieder ein.

als mein sohn in die schule kam, konfrontierte mich die lehrerin nach 1 monat mit der aussage, xyz prügelt, ist aggressiv zu den schwächsten in der klasse usw. ich hatte meinen sohn bisher nie als auffällig gesehen und habe mit ihm eine strategie entwickelt - auf die ich jetzt nicht näher eingehen will.

was ich dir aber empfehlen kann, jeden morgen gehst du mit deinem sohn punkte durch, die er verinnerlichen soll

1. keine bilder von dir oder andern, schon gar nicht unbekleidet

2. kein weiterleiten von bildern - siehe oben

3. bevor du dich zu dingen von dritten auffordern lässt, lass uns erst mal drüber reden.

usw. nach 3 monaten rattert dein sohn diese affirmationen runter und es bleibt im gedächnis.

verlass dich jetzt darauf, dass die schule das regelt, viellt. könntest du aber auch die lehrer aus der regelschule darum bitten, beim nächsten elternabend entsprechenden aufruf an die eltern dieser kinder zu machen, damit diese ihre kinder sensibilisieren und fairer mit den kindern mit einschränkungen umgehen.

Antwort
von DerTroll, 28

Das ist natürlich doof, daß es passiert ist. Gut das sind Schüler in einem Alter, wo so Spielereien mal vorkommen und leider oft auch Grenzen überschritten werden. Auch wenn es nicht an die große Glocke gehängt wird, wird die Schule sicher schon angemessene Maßnahmen treffen. Für deinen Sohn ist es aber sicher angenehmer, wenn es nicht an die große Glocke gehängt wird. Das läuft ja sonst so ab "um welches Bild geht es?" "warte ich habe es noch ich schicke es weiter" usw. Deshalb auch im Interesse deines Sohnes nicht zu viel Wind darüber machen. Die Schule wird sich sicher durchaus entsprechende Schüler voknüpfen. Ein bißchen hat dein Sohn ja selbst schuld, wenn er das Bild so bereitwillig anfertigt und verschickt. Allerdings weiß ich jetzt natürlich auch nicht, inwieweit die von dir beschriebene Entwicklungsstörung dazu geführt hat, daß er es einfach so gemacht hat. Wichtiger ist, daß du einfach mit ihm redest und ihm klar machst, wie gefährlich und unangenehm so etwas werden kann und er das künftig nicht mehr machen soll. Und dann bestraf deinen Jungen jetzt nicht auch noch zusätzlich und gib ihm sein Handy wieder zurück.

Antwort
von schpeck84, 116

Also ich würde ganz klar auch die Eltern dieser Kinder einschalten, die euren Sohn dazu aufgefordert haben. Sie haben mit Absicht und vollem Bewusstsein die Gutgläubigkeit ausgenutzt um sich darüber lustig zu machen und ihn bloßgestellt.

Es ist die Aufgabe dieser Eltern ihre Kinder zu erziehen und ihnen die richtigen Werte mitzugeben. Das mal ein Streich gespielt wird ist ja völlig normal, aber nicht in diesem Ausmaß! Hier muss ihnen eindringlich erklärt werden, dass man das nicht macht und sie solche Aktionen in Zukunft zu unterlassen haben.

Die Schule ist ja bereits tätig und hier würde ich auch alle an einen Tisch holen. (zugehörige Eltern, zuständige Lehrer und Schulleitung) Schlussendlich muss dann entschieden werden wie man weiter vorgeht.

Ich würde aber nun eurem Sohn sein Handy wieder geben und ihm erklären das er solche Fotos nicht mehr verschicken darf, auch wenn er darum gebeten wird. Er hat ja wahrscheinlich gar nicht verstanden was er da getan hat.

Kommentar von Comment0815 ,

Gute Antwort.

Ich denke, dass so eine Konferenz mit Lehrern, Schulleiter und Eltern für 12-Jährige so eindrucksvoll sein wird, dass das alleine schon fast ausreichen dürfte um solche Aktionen zukünftig zu unterbinden.

Aber eine Frage hab ich noch: Haben die anderen Kinder deinen Sohn nur zu diesem Foto aufgefordert oder ihn auch im Nachhinein damit aufgezogen oder bloßgestellt?

Kommentar von robi187 ,

wo eine grenzüberscheitung ist das sind auch andere? aber es geht dabei mir um prävention! wie kann man sowas minimiren?

Kommentar von schpeck84 ,

Das ist etwas was nicht von heute auf morgen geht. Hierfür müssten alle Zuständigen und Beteiligten an einen Strang ziehen und das nicht nur für diesen Fall sondern ständig (und damit meine ich nicht nur die Schulen sondern auch ganz klar die Eltern). In den Schulen bleibt vieles unbemerkt. Manche Schüler haben Angst sich jemanden anzuvertrauen.

Antwort
von isoxmaniac, 63

Danke an alle die geantwortet haben. Hatte soeben ein Gespräch mit der Schulleitung. Heute findet eine Konferenz über den Vorfall statt, resultierend daraus wird entschieden, welche Strafen Massnahmen ergriffen, ausgesprochen werden. Laut Aussage der Schulleitung, wurden die Mütter der beiden Kinder zur Schule gebeten und über den Vorfall informiert. Die Kinder waren angeblich auch vor Ort. Und wurden über die Wichtigkeit der Sache sensibilisiert und zeigten sich einsichtig. Mütter geschockt.. Auf die Frage welche Strafen/Massnahmen ergriffen werden. Hiess es, wohlmöglich Sozialstunden leisten etc. Ein Schulausschluss wird es nicht geben, weil die Schüler bis dato unauffällig waren. Sobald dies aber nochmal vorkommt, sei es umumstritten dies in Kraft treten zu lassen. Ich habe meine bedenken geäussert, und betont dass ich nicht möchte, dass mein Kind zu einem Mobbingobjekt wird. Er meinte das Bild wurde innerhalb der Gruppe gelöscht. Aber über die Sache wüssten, beide 6 er Klassen. Werde das Ergebnis der Konferenz abwarten, und am Montag Morgen nochmals bei der Schulleitung vorbeischauen.

Kommentar von robi187 ,

immer diese strafen? (sollen es machen was sie wollen) die frage ist wie wird in der schule mit grenzverletzungen umgegengen? oder von lehrer vorgelebt? das müste das thema sein? in heutiger zeit gibt es noch ein feingefühl für grenzen und deren tolleranzen?

wenn man weis was ein intimbereich ist (nicht nur im beim sex) kann man respektvoller damit umgehen? z.b. ich würde nie ohne erlaubnis in einen tasche anderer leute schauen? wie wird dies in der schule gemacht? da fängt der intim bereich an?

man kann ja verschiedener meinung dazu sein aber der filus ist doch wichtig? ist mir wichtiger wie strafen?

Kommentar von Seanna ,

Auch wenn ich mich nicht beteiligt habe: Danke für die Rückmeldung! Das ist hier äußerst selten. :)

Antwort
von Akka2323, 20

Ihr solltet Euerem Sohn das Handy sofort zurückgeben. Ihn zu bestrafen ist noch zusätzlich gemein. Erklärt ihm noch mal, dass er Euch erst fragen soll, wenn jemand etwas von ihm will. Ihr könnt ihm auch ein Handy ohne Foto geben, wenn ihr es für sicherer haltet. Um die anderen Kinder und ihre Eltern wird sich die Schulleitung schon kümmern. Inklusion und Integration hat eben auch Nachteile.

Antwort
von robi187, 76

gut es kann immer vorkommen? aber in schulen die nur G haben kam sowas weniger vor.

die leute die so nach inklusion schreien, machen sich über die masive grenzüberscheitenung die dabei mehr raum bekommen, wenig gedanken?

was sollte die schule auch tun? ich würde es auf jeden fall dem oberschulamt oder so melden. und auch dem jugendamt und dem kinderschutzbund. denn nur wenn alle das wissen und das alle so machen, könnte sich was ändern.

ich empfehle weiter die G schulen. denn solange keine sicheren arbeitsplätze gibt werden solche fälle der grenzüberscheitungen immer geben ( stärkere weden schwache immer gerne sexuell mißbrauchen) wo ist da die menschen würde? wo sind die verantwortliche?

Kommentar von Peter242 ,

wir sind absolut nicht auf eine Inklusion vorbereitet. Nur muss es jetzt auf teufel komm raus umgesetzt werden. Alle vorgestellten Inklusionsmodelle sind nicht zufrieden stellend. Kein Lehrer genießt in seinem Studium eine ausreichende Sozialpädagogische ausbildung für I-Kids.

Kommentar von robi187 ,

aber alle sagen ja zur inklusion? keiner wehrt sich?

es hört sich ja auch so schön an?

nur die frage ist ob auf kosten der schwächste gespart werden soll? zu welchem preis?

die schwaze noll ist wichtiger?

kann man bei  behindertehilfe mehr rückschritt also fortschritt finden aus sicht der betroffene?

dabei klage ich die behinderten prof. der kichen an, die da voll mitmachen was der staat so vorgibt? nur wenig leise stimmen der sozialverbände?

Kommentar von Peter242 ,

Was soll ich dazu sagen, die Grundidee ist ja sehr ehrenhaft und ich glaube auch dass es für körperlich behinderte Kinder bereichernd ist in regelklassen integriert zu werden. Das sollte in der Umsetzung auch kein großer Aufwand sein (ich selber war in der gs ein Inklusion Kind mit Körper Behinderung).  

Die sus lernen dabei auch den Umgang mit anderen Menschen.  Und die i Kinder haben mehr Chancen und Optionen. 

Nur leider ist die Umsetzung vorschnell, unüberlegt und geht auf Kosten der sus und lul die mit der Situation überfordert sind. 

Hier müssen Experten Lösung finden. Und mit Experten meine ich sozialpädagogen und Didaktiker und nicht fachidioten aus Brüssel.... 

Kommentar von robi187 ,

es gibt so viel behinderungsarten wie es behinderte gibt. dafür kann inklusion super sein. aber ich wünsche dafür ein roten faden bis ins renten alter wie es die lebenshilfe hat. raus aus der lebenshile ist pflicht aber bitte ohne drehtüreffekte.

kannte ein rolli fahrer der soff, als ich ihn ansprach sage er mir was von der trehtür, denn er hatte viele ausbildungen und praktikas hinter sich die er alle bestens machte.

auch muss man bei inklusion mehr über persönliche astistänz geredet werden mit welcher ausbildung für wen?

also ein weites thema aber leider nur sehr wenige nehmen es in den fokus? und da ist sehr nötig.

Kommentar von Peter242 ,

In der Theorie klingt das alles sehr logisch und einfach, aber es müssen zig variablen beachtet werden um jedem Kind gerecht zu werden, also auch den gesunden. Die sind innerhalb einer klasse schon so unterschiedlich in Charakter und Leistung.  Damit sollen und müssen Lehrer schon richtig mit umgehen und einschätzen welche Methodik sinnvoll ist. Jetzt kommen in die Klassen noch Inklusion sus rein die nochmal eine ganz andere Art von Betreuung brauchen. 

Es ist so schon schwer am Ende des Jahres sein lehrziel zu erreichen,  jetzt kommen noch mehr Faktoren dazu die das erreichen des lehrziels noch schwieriger machen. Da ist ein Lehrer in den großen Klassen von heute einfach zu wenig.

Es gibt ein Modell in dem zusätzlich zum Fachlehrer noch ein sozialpädagoge im Unterricht ist. 

Aber das kostet natürlich Geld und dafür müssen viele sozialpädagogen her...

Kommentar von robi187 ,

habe ich gesagt das es leicht ist für lehrer und fachleute sind? nein, wieso wehrt ihr euch nicht? und sagt die den kulturminsert? nur sozialarbeiter? nein auch dazu noch ein hochbezahlter lehrer für behinderte gehört dazu?

ich sage schon immer das inklusion in schule viel teuerer wird als sonderschulen zu unterhalten!

Rudolf Steiner der alte GroßKlassen beführworter sagte für die seelenpflege braucht man die bestern lehrer? karl schubert der über den krieg immer eine verbotene klasse hatte und sein schüler nicht ins kz kamen.

dazu ist ein film-cd als jahresarbeit an der waldorfschule in stuttgart gemacht worden.

also die poltik muss klar was tun um mehr grenzen zu erkennen, um darum die menschen alle zu förder und nicht auszusieben?

denn das sieben geht weiter auch nach der schule?

Antwort
von LiselotteHerz, 63

Das Handy hätte ich ihm nicht weggenommen. Damit bestrafst Du Deinen Sohn, dem wahrscheinlich gar nicht bewußt ist, was er da gemacht hat. Wenn er eine massive geistige Entwicklungsstörung hat, kann er doch gar nicht beurteilen, was es bedeutet, Aktfotos von sich ins Internet zu stellen.

Wer das gemaßregelt werden muss, sind die "gesunden" Kinder, was ja wohl ganz offensichtlich auch gemacht wird. 

Versuch Deinem Sohn zu erklären, dass man niemals Bilder von sich ins Internet stellt oder sehr persönliche Fragen beantworten sollte, wenn man in einer WhatsApp-Gruppe schreibt. Wenn er das nicht verstehen sollte, kannst Du ihn ja immer noch ihn in dieser Gruppe abmelden, aber nicht einfach sein Telefon wegnehmen. lg Lilo

Antwort
von Mignon2, 72

Sehr schwierige Situation. Aber eigentlich ist euer Sohn an der Situation ziemlich schuldlos. Er hat - vermutlich in seiner Unbedarftheit - nur das getan, was man von ihm erwartete, ohne sich etwas dabei zu denken.

Gebt ihm das Handy zurück und erklärt ihm, niemals irgendwelche Fotos zu machen und zu versenden. Außerdem sollte er sich von seinen WhatsApp-"Freunden" trennen. Mehr ist nicht nötig, wie ich finde.

Den Rest (Konsequenzen für die anderen Kinder) erledigt offenkundig die Schule.

Antwort
von Fugia, 74

Wenn sie ihn körperlich aufgefordert haben (Drohen im Weh zu tun) dann soll man das der Polizei weitergeben.

Kommentar von Mignon2 ,

12-jährige Kinder sind strafunmündig. Die Polizei bringt nichts.

Kommentar von Fugia ,

Aber schulverweis dennoch können sie die Kinder belehren über ihre Tat

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