Kind katholisch erziehen Tipps?

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15 Antworten

Lebe deinem Kind den Glauben vor den du hast. Natürlich soll dein Kind auch glauben erfahren dürfen, denn wie soll ein Kind später mal entscheiden was sie wollen, wenn sie nicht kennen was sie wollen könnten.
Wichtig ist, zwinge dein Kind nicht. Natürlich kann die gute Nacht Geschichte eine Geschichte aus der Kinderbibel sein.
Wie soll denn ein Kind sich für etwas entscheiden was es nicht kennt? Das ist doch Quatsch!
Ich wünsche allen die hier dummschwätzen, dass sie Weihnachten, Pfingsten und Ostern arbeiten, denn sie geben die Feiertage nicht verdient! Warum schenken die Eltern ihren Kinder zu Weihnachten Geschenke? Warum bekommen sie zu Ostern etwas? Wenn doch die Kinder selbst entscheiden sollen und am besten garnichts mit Religion am Hut haben sollen.
Man sollte aber genau so dem Kind auch fragen zu anderen Religionen beantworten können und das ehrlich. Und die Fragen werden kommen. "Warum trägt die Frau ein Kopftuch?" "Warum dürfen die Kinder in meinem Kindergarten kein Fleisch essen?" "Warum hat das Mädchen einen Punkt an der Stirn?" All diese Fragen sollten beantwortet werden und wenn man dadurch das Interesse des Kindes weckt, sollte dieses Interesse auch gefördert werden. Denn das ist Selbstbestimmend und nicht, das komplette herauslassen von Religion und religiösen werten.
Und übrigens ist unser deutsches Grundgesetz doch sehr an die 10 Gebote angepasst. Unsere halbe Moral baut auf der Bibel auf, auch wenn viele das nicht hören wollen.

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Kommentar von dovahkiin007
15.06.2016, 21:54

Danke das war die einzig vernünftige antwort :D

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Kommentar von putzfee1
15.06.2016, 22:01

Klasse Antwort, hätte ich nicht besser formulieren Können! Dickes DH!

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Kommentar von Viktor1
15.06.2016, 22:32
Und übrigens ist unser deutsches Grundgesetz 
doch sehr an die 10 Gebote angepasst.

Das ist ziemlicher Unfug. Unser Grundgesetz hat sich nach keinem einzigen dieser  10 Verbote gerichtet.
Mord, Diebstahl und falsches Aussagen wurden schon in allen Kulturen bestraft - aber dies steht in den Gesetzen nicht im Grundgesetz.
Ansonsten ist religiöse Erziehung sehr wohl sinnvoll auch ohne deine
nicht nachvollziehbaren "Begründungen", einfach weil Moral vermittelt wird. Wenn diese durch Angst indoktriniert wird ist es natürlich zu verwerfen, auch alberne Bibelgeschichten leisten da nix.

"Warum hat das Mädchen einen Punkt an der Stirn?
" All diese Fragen sollten beantwortet werden

So ein Schwachsinn. Damit bringt man keinem Kind "Glauben" (hier katholisch) nahe.

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Kommentar von GroupieNo1
15.06.2016, 22:43

Gut Viktor, dass du einer sozialpädagogin, mit zusätzlicher theologieausbildung ihren Beruf erklärst!
Mord wird wohl in vielen Gemeinschaften nicht bestraft sondern noch mit "Jungfrauen" belohnt? Und auch früher wurde der Nord nicht immer und nicht in jeder Kultur bestraft! Beschäftige dich doch bitte mit der Geschichte, bevor du solche Aussagen machst!
Dann habe ich nicht begründet warum religiöse Erziehung sinnvoll ist, denn die Argumente für eine religiöse Erziehung wird die Fragen Stellerin sicher selbst haben.
Natürlich werden Kinder solche Fragen stellen und wenn man sie wahrheitsgemäß beantwortet, fördert das keinen Glauben aber das Interesse an Religion und gerade auch das Interesse an anderen Religionen. Und gerade so zeigt man den Kindern die Vielfältigkeit der Religionen auf, die Vielfältigkeit des Glaubens!

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Bist Du katholisch erzogen worden? 

Wenn ja, hast Du selbst einmal oder besser noch mehrmals die Bibel gelesen, so wie sie in klaren Worten geschrieben ist, hast so gebetet, wie es klar in der Bibel steht, auch in dem Glauben, Antwort oder Hilfe zu erhalten? 

Wenn ja, wie stehst Du in Deiner Perspektive zwischen dem Interesse, Deinem/n zukünftigen Kind/-ern eine religiöse Sichtweise aufzudrängen, während die Bibel aussagt, dass die Nächstenliebe und Entscheidungsfreiheit die wichtigsten Eigenschaften sind?

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Ich bin gerade mal 17

eben, und deshalb solltest du dich auf wichtigere Fragen konzentrieren.
Wenn du Kinder hast welche deiner rel. Unterweisung bedürfen bist du wahrscheinlich doppelt so alt wie jetzt.
Dein relig. Verständnis wird reifen (hoffentlich) und du wirst dann den richtigen Weg finden dich auf deine Kinder einzustellen.
Tut mir leid dies sagen zu müssen - aber es ist völliger Blödsinn hier auf dieser Plattform zu erfragen was du zu dieser Zeit tun sollst.
Richtig ist aber auf jeden Fall, dich mit dem kath. Glauben (besser der Botschaft Jesu) zu beschäftigen damit das, was du deinen Kindern vermittelst
von ihnen später nicht in die Tonne geworfen wird.
Dies geschieht zu hauf, weil Eltern oder Reli-Lehrer oft nicht die nachvollziehbare Botschaft Jesu vermitteln sondern einen grausigen (Kinder-) Bibelglauben den jeder der mündig wird und selbst denken lernt verwerfen muß.

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Ich denke, zwei Sache sind da wichtig:

1. das Vorbild - nur darüber reden und nicht tun, das Kind zur Kirche schicken und selber nicht hingehen, mit dem Kind beten, aber selbst nicht, bringt keinen "Erfolg" - Kinder merken sehr genau, was los ist.

2. im Gespräch bleiben - in der Familie immer wieder über Themen des Glaubens reden, im Kindergartenalter, im Schulalter, im Jugendalter. Die Themen werden sich ändern. Aber das Kind merkt, dass es in der Familie (anders als anderswo) über Religion reden kann und Antworten bekommt.

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Man sollte bedenken, dass Kinder Vieles glauben, was ihnen ein Erwachsener erzählt, selbst wenn es Mist ist. Deswegen sollte man ihnen immer alles erklären. Ob Märchenbuch oder religiöse Lehren, man ist in der Pflicht ihnen zu erzählen, dass das erfundene Geschichten sind, sonst glauben sie noch daran. 

Der Grund ist einfach. Evolutionär bedingt sind Kinder leichtgläubig und unkritisch. Bei unseren frühen Vorfahren war das ein Vorteil. Ein Kind das den Erwachsenen einfach glaubte, wenn sie erzählten, dass diese Beeren giftig sind, dass man nicht nahe am Abgrund spielen soll, oder dass bestimmte Tiere gefährlich sind, hatte höhere Überlebenschancen als ein Kind das die Worte der Erwachsenen in Frage stellte und die Beeren trotzdem probierte, am Abgrund spielte, oder einfach mal testen wollte, ob diese Tiere tatsächlich gefährlich sind. Deswegen setzte sich die kindliche Leichtgläubigkeit durch.

Aufgrund dieses evolutionären Erbes sind Kinder leicht zu indoktrinieren und glauben auch den absurdesten Mist, selbst Göttergeschichten, die im Erwachsenenalter nur die leichtgläubigsten für wahr halten, wenn sie nicht schon in jungen Jahren indoktriniert wurden.

Man sollte Kindern nicht beibringen, was sie denken sollen, sondern wie sie denken sollen.

Lässt man sie von klein auf wissen dass es gut ist, absurde Geschichten ohne Belege zu glauben, wird man sie als Erwachsene leichter übers Ohr hauen können. Sie werden eher geneigt sein, Abzockern und Quacksalbern Glauben zu schenken.

Bringt man ihnen bei kritisch zu denken, zu hinterfragen und nachzuforschen, werden sie lernen, durchdachte Entscheidungen zu treffen. Wenn die dazu führen, dass sie religiös werden, ist das ihr Ding. Ihnen als Kinder schon ein so unflexibles Korsett für ihre Gedanken überzustülpen, wie es die Religion bietet, schränkt sie in ihren Entwicklungsmöglichkeiten ein.

Man sollte den Kindern also lieber das Denken nahe bringen, als den Glauben. So werden sie später kluge Entscheidungen treffen können.

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Bitte nicht!

Und das meine ich in beiden Fällen - 1. fürs irgendeine Religion (hier katholisch) und 2. fürs Erziehen.

Du kannst deinem zukünftigen Kind deinen Glauben vorleben, aber zwing ihm diese nicht auf.
Gib deinem Kind später einmal die Möglichkeit, selbst darüber zu entscheiden, ob und welche Religion es mal haben möchte.

Meine Meinung zur Erziehung im allgemeinen kannst du in meinen Antworten zu diesem Thema nachlesen.

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Es steht weder Dir noch sonst wem zu, den Glauben eines Menschen in irgend einer gearteten Weise zu lenken. Das ist allein seine persönliche Sache. Jeder Mensch hat das Recht völlig unvoreingenommen an das zu glauben, was auch immer er glauben möchte.

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Lebe selber deinen Glauben! - Und bring das authentisch bei deinen zukünftigen Kindern rüber.

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Am besten geht das, wenn du selbst gläubig bist undeine kath. Erziehung genossen hast.

Ansonsten eine Kinderbibel kaufen, Kindergottesdienste besuchen, an kath. Ritualen der Kirche teilnehmen, Hintergründe kindgerecht vermitteln, Glaube leben - vorleben, Gutes tun, anderen helfen..... kirchlicher Kindergarten auswählen, am Religionsuntericht in der Schule teilnehmen lassen... zu Katholikentagen gehen, Ferienprogramm im Sommer bei Bibelwochen anmelden....

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Glaub Du, an was Du willst.

Aber lass Deine zukünftigen Kinder aussen vor. Wenn sie mal erwachsen sind, können sie selbst entscheiden, ob sie das wollen oder nicht.

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Das geht nur durch vorleben und vor allem ohne Zwang.

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Du bist nicht mal erwachsen.

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Kommentar von dovahkiin007
15.06.2016, 20:33

Ich mach mir halt schon gedanken um meine zukunft

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werde 21 und überlege dann noch mal!

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Erziehe es bitte nicht so!Gib ihm den Freien Willen wie ihn Gott uns auch gab du kannst dem Kind schon aus der Bibel vorlesen und von Gott erzählen also: glauben beibringen ja zwingen nein!Und ich würde an deiner Stelle mit dem Kind in die Evangelische Gemeinde gehen und nicht in die Katholische

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Zunächst einmal: Religiöse Indoktrination von Kleinkindern nichts weiter als Kindesmißbrauch. Es sollte unter Strafe gestellt werden.

Aber erzieh dein Kind ruhig streng katholisch. Dann bestehen immerhin gute Chancen, daß es eines Tages (wieder) zum Atheisten wird.

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