Kind das Schreihen abgewöhnen?

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6 Antworten

Du siehst das schon ganz richtig, sie kann das in der Intensität nicht selbst steuern.

Ich halte für wichtig, in diesen Schreisituationen ruhig zu bleiben und dem Kind auch Ruhe zu vermitteln. so nach dem Motto "ich verstehe daß du das jetzt haben möchtest, aber das geht jetzt nicht."

Nicht mehr erklären und auch mit dem Kind nicht diskutieren, das verstehen sie in dem Alter nicht und diskutieren muß ich mit einem Kind eigentlich überhaupt nicht, da ist es überfordert (zu viel Information).

Immer kindgerecht die Situation erklären.

Du könntest aber auch ganz lieb zu ihr sagen "pssst die Mama hört dich ganz gut, nicht so laut" - auf Dauer wird sie es wahrnehmen, je älter sie wird und dann schafft sie auch die Lautstärke zu reduzieren.

Wenn sie noch älter ist, so 2 - 3 Jahre dann kannst du auch sagen: "wenn du so schreist, kann ich dich gar nicht hören. Was möchtest du? Sag es doch bitte mal ganz ruhig."

(so hab ich das mit meinen Kindern gemacht. Je lauter sie gebrüllt haben, desto mehr hab ich gesagt "also ich höre jetzt GAR nichts. Beruhige dich erstmal und dann sag mir in aller Ruhe was du möchtest" geht natürlich mit 14 Monaten noch nicht.

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Du machst das genau richtig, einige Kinder sind in ihrer Frustration nun mal lauter als andere.

Je nach Situation, mehr als das Kind ablenken, den Gegenstand den es nicht haben darf ausser Sichtweite bringen oder abwarten bis es vorbei ist.

Ein so kleines Kind kann sich nicht kontrollieren. Es ist ganz Wut, Enttäuschung, Schmerz etc. Dein Kind macht eine ganz normale Hirnentwicklung durch.

Immer schön gelassen bleiben, es kann gerade nicht anders.  Manches muss man als Eltern einfach aussitzen.

Manch mal braucht so ein frustriertes Bündel Menschlein einfach Trost.

Wenn wir als Erwachsene total frustriert sind, sind wir manchmal auch ganz dankbar, wenn uns jemand in den Arm nimmt.

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Da die Kleine nicht sagen kann was sie will, schreit sie.

Ich habe es damals so gemacht, dass ich mit meinem Kind in ganz normalem Tonfall gesprochen habe:

Willst du deinen Becher? (Augenkontakt herstellen, damit sie weiß, dass du mit ihr sprichst) In der Regel hört das Kind auf zu schreien, wenn es sich wahrgenommen und verstanden fühlt.

Dann habe ich meiner Tochter spielerisch beigebracht "Becher" und "haben" zu sagen. Am Anfang hat sich das noch nicht nach "Becher" angehört, aber ich wusste was sie meinte, wenn sie in ihrem "Babychinesisch" nach dem Becher fragte. Es dauerte nicht lange, dass sie mit 2 Wortsätzen ausdrücken konnte was sie will.

Außerdem hat es ihr Spaß gemacht die neuen Worte zu lernen und auszuprobieren, was teilweise echt nervig und anstrengend war (nämlich dann, wenn sie ihren Becher zum 20sten mal zurückgegeben hatte, um ihn gleich wieder zurück zu verlangen).

Als sie drei Jahre alt war, sprach sie deutlich und konnte ziemlich genau sagen was sie will- und was sie nicht will. (Und es gab Tage, an denen ich mir wünschte, dass sie mal für 5 Minuten die Babbel halten würde.)

Wichtig ist, immer wieder zu wiederholen, und auch zu verstehen, wenn der Zwerg anfängt die ersten Worte und 2Wortsätze zu sagen. Die richtige Aussprache lernen sie dann schon noch.

Auf diese Weise lernt ein Kind Kommunikation, und je mehr Worte du benutzt, desto größer wird später ihr Wortschatz sein. Sie lernt auch dadurch, dass, wenn sie Jemanden anspricht und erst einmal Augenkontakt hegestellt wurde, diese Person sie wahrnimmt (bei ihr ist) und dann erst der wirkliche Austausch  und das verstanden werden beginnt.

Das gipfelt dann später gerne darin, dass Kind am Pulli zerrt und solange Mama/Papa sagt/ruft bis du Augenkontakt herstellst und dem Kind dadurch mitteilst, dass du jetzt "bei ihm" bist.

Am Anfang anstrengend, aber es lohnt sich!

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Ich finde es eher schräg, wenn Eltern ihren Kindern ein altersgemäßes Verhalten abgewöhnen wollen, weil sie denken, dass ihre Kinder sonst die nächsten 30 Jahre dieses Verhalten beibehalten.

Besorge dir lieber Schaumstoffstöpsel für die Ohren. Damit kannst du dein Kind noch hören, aber die höheren (schmerzhaften) Frequenzen sind damit raus gefiltert.

Natürlich spricht nichts dagegen, wenn du dir kurz deine Ohren zuhältst und "das war aber laut für mich" sagst.
Irgendwann wird sie die Verbindung dazu herstellen.

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Meine Tochter ist jetzt 2 und versucht das auch ganz oft. Erklären ist manchmal auch schwer denn sie hat  sich ja etwas in den Kopf gesetzt.  Ich ignoriere das dann und lasse sie für ein paar Minuten dann merkt sie das das nichts bringst und hört dann wieder auf. 

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Hallo, das ist eine der Trotzphasen die ein Kind im Leben durchmacht, habe auch eine Tochter sie ist zwar 5 aber hin und wieder schreit sie auch wie am spieß wenn sie was haben will und nicht bekommt, da hilft nur Hartnäckig bleiben und mit dem Kind versuchen ruhig zu reden oder schreien lassen so mache ich das, wenn sie keine puste mehr zum schreien hat, kommt sie von alleine und hat schon vergessen was sie überhaupt wollte. Also viel glück noch und es kann nur besser werden.:-)

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