Frage von hello78, 251

Kind abtreiben oder behalten?

Hallo

Ich bin in der 10. Woche schwanger und weiss einfach nicht, was ich machen soll. Heute habe ich einen Termin bei meiner Gynäkologin und ich sollte ihr mitteilen, ob ich das Kind behalten möchte oder nicht. Die Zeit drängt...und trotzdem bin ich mir total unsicher. Hätte ich einen Partner, der hinter mir und hinter "seinem" Kind stehen würde, wäre der Fall absolut klar, aber ich weiss einfach nicht, ob ich das alles als alleinerziehende Mutter hinkriege. Man hört ja nur "Schlechtes" darüber. Gibt es überhaupt ein "Richtig" und ein "Falsch"?

Gibt es hier Frauen, die vor der gleichen Entscheidung sind? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Vielen lieben Dank für eure Meinungen.

Expertenantwort
von isebise50, Community-Experte für Schwangerschaft, 41

Hast du schon einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung wahrgenommen?

Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner schweren Entscheidung. Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung. In der Beratung können auch der Vater des erwarteten Kindes oder auch deine Eltern anwesend sein, wenn du das möchtest.

Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um eine Abtreibung nutzen.

Manche Antworter hier, die mit Allgemeinplätzen wie "immer", "nie" und "Mord" aufwarten, stecken wahrscheinlich nicht in deiner Situation, das entscheiden zu müssen und für sie entsteht auch durch eine Schwangerschaft kein schwerwiegender Konflikt.

Ein Kind, ob nun geplant oder ungeplant, sollte gewollt sein und nicht "die eingebrockte Suppe, die man auslöffeln muss".

Wenn ein Schwangerschaftsabbruch dir religiöse oder ethisch-moralische Probleme bereitet, dann suche nach einer anderen Lösung.

Zum Thema "psychische Probleme nach Abtreibung" stelle ich dir im Kommentar einen sehr guten Link.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Ich hatte mitten in der Berufsausbildung und in einer bröckelnden Beziehung lebend eine Abtreibung, die ich nie bereut habe. Später habe ich eine Fehlgeburt betrauert und zwei wunderbare Kinder geboren.

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen von Herzen alles Gute!

Antwort
von Toxic38, 83

Ich antworte dir mal als glückliche kinderlose Frau, was hoffentlich kein Problem für dich darstellt.

Es ist nicht unbedingt mit einer Leichtigkeit vergleichbar, sich für etwas zu entscheiden. Ganz gleich, ob für Richtig oder Falsch. Aber hier handelt es sich um eine Abtreibung. Auch wenn andere nicht dieser Meinung sind, muss dennoch gesagt werden, dass es kein Richtig oder Falsch bei einer Abtreibung existiert. Denn ob du das Kind abtreiben möchtest oder nicht; es ist einzig und allein dein Körper und somit auch ausschließlich deine Entscheidung. Dass andere hier jedoch sagen, dass eine Abtreibung falsch ist oder dass manche hier anwesende sich für das Kind entscheiden würden, mag sein. Aber davon solltest du dich nicht im Geringsten beeinflussen lassen, da es immerhin nur mögliche Vorgehensweisen anderer Leute sind, die sich auch zum Teil nicht in der Lage dazu fühlen, sich in deine Situation hineinzuversetzen. Daher entstehen auch möglicherweise Aussagen wie: "Abtreibung ist Mord", was im Grunde genommen nicht stimmen kann. Denn wenn es tatsächlich so wäre, warum sind dann Abtreibungen überhaupt gestattet? Warum stehen denn sonst Abtreibungen überhaupt jeder schwangeren Frau zur Verfügung? Jede Frau hat außerdem das Recht, so zu handeln, wie Sie es selbst für richtig hält. Auch hello78.

Du solltest dich daher unter keinen Umständen beeinflussen lassen. Von niemanden. Ganz gleich, was andere auch hier dir mitteilen wollen; lasse es nicht zu, dass du dich von solche Menschen und ihren Aussagen beeinflussen lässt. Es ist deine Entscheidung. Ganz gleich, für was du dich entscheiden wirst; es gibt kein Richtig und Falsch ;)

Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens etwas helfen :)

Ich wünsche dir viel Glück :D

LG, Toxic38

Kommentar von LoveIsNothing ,

So sehe ich das auch. Ich bin zwar selbst eine kinderlose Frau, aber dafür auch überaus glücklich darüber, was also symbolisiert, dass Frauen sehr wohl auch ohne Kinder glücklich sind.

Außerdem ist es nicht als eine Pflicht zu sehen, dass eine schwangere Frau das Kind auch austrägt. Das hat immerhin jede Frau selbst zu entscheiden, liebe ach so tolerante Gesellschaft. Ob man Kinder will, oder nicht ist eine Entscheidung, aus der sich andere rauszuhalten haben. Und eine Frau ist KEIN schlechter Mensch, nur weil sie abtreibt. Oder eine Mörderin :/

Schwachsinn, was manche hier erzählen, von wegen Abtreibung ist Mord. Es ist nicht strafbar und in jeder Hinsicht legal.

Kommentar von Kitharea ,

Kinderlos zu bleiben oder abzutreiben ist ein riesen Unterschied. Leider ist keine Entscheidung "einfach" und jede wird einen ein Leben lang begleiten.
Ich kenne Frauen die abgetrieben haben und 20 Jahre später noch dran denken "was wäre wenn". Und dann noch diejenigen die es alleine durchgezogen haben... Keine Seite ist einfach.

Ich würde vorschlagen wenn man Menschen hat die einem wirklich helfen können bei dem Kinder - es grosszuziehen und finanziell mitunter - wäre es zu behalten der bessere Weg. Auch wenn es jetzt hart ist hast du irgendwann etwas worauf du stolz sein kannst und wirst.
Hast du gar niemanden der dir da hilft ... ich weiß nicht ... Abtreibung käme für mich nie in Frage aber ich denke in dem Fall würde ich mich eher dafür entscheiden. Aber ich weiß wie schwer es ist mehr oder weniger alleine für Kinder da zu sein.

Kommentar von Toxic38 ,

Das ist eventuell deine Ansicht. Aber man kann sich doch diese Frage auch umgekehrt selbst stellen: 

"warum habe ich das Kind überhaupt bekommen, wenn ich vorher gewusst habe, dass keine Unterstützung in jeder Hinsicht gewährleistet werden kann?"

Und ich betone es gern ein weiteres Mal:

sich in eine derartige Entscheidung einzumischen, ist eine Sache. Aber es ist etwas anderes, wenn man hier versucht, diesem Mädchen einzureden, dass es besser wäre, das Kind zu behalten. Ich möchte damit natürlich nicht sagen, dass sie es abtreiben soll. Aber wenn bereits vor dem Daseins des Kindes Zweifel bestehen, die gerechtfertigt sind, dann spricht das AUS MEINER EIGENEN SICHT N I C H T unbedingt für eine Schwangerschaft. Aber das ist meine persönliche Meinung. 

Selbst wenn sie sich für ein Kind entscheiden sollte, ist es doch auch gut. Es ist ihre Entscheidung. Nicht die eines anderen. 

Antwort
von haselnusskatze, 103

Hallo Hello78 :)

Nein, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt bloß die Einzelfälle eines Individuums.

Man hört von vielen alleinerziehenden Müttern, dass es die beste Entscheidung ihres Lebens war das Kind zu behalten, aber ich bin beispielsweise lange ohne Vater aufgewachsen und hätte mir offen gestanden zumindest in Jungen Jahren auch eine männliche Leitfigur gewünscht.

Letztlich liegt die Entscheidung aber natürlich bei dir und es sollte das im Fokus stehen, was das Beste für das Kind ist. Du solltest dich aber damit auch nicht außer Acht lassen. Neues Leben zu schaffen ist etwas, das mit viel Verantwortung und besonders Zeit und Kraft verbunden ist und wenn du dich dieser gewaltigen Sache nicht gewachsen fühlst, ist das absolut okay. Du musst da lediglich ehrlich zu dir selbst sein.

Man muss in diesen Dingen langfristig denken, denn Kinder sind - so bereichernd sie auch sind - auch ein riesiger Kostenfaktor, der alleine nur noch wesentlich schwerer zu stemmen ist und du bist ein Leben lang für ein Kind verantwortlich, nicht bloß 18.

Liebe Grüße und tu das, was für euch beide die beste Entscheidung ist :)

Antwort
von Dahika, 53

Du wirst doch auf jeden Fall noch eine Beratung machen müssen. Einfach sagen: ich will oder ich will nicht ... ist zu wenig. Einem Abbruch muss immer eine ergebnisoffene Beratung vorgeschaltet werden. Pro Familia z.B. Wenn du in der 10. Woche bist, musst du dich beeilen.

Antwort
von sveja26, 87

Niemand kann dir deine Entscheidung hier abnehmen. Du musst das ganz allein für dich entscheiden. Du bist schließlich diejenige, die mit der Veränderung leben muss.
Ich sag nur so viel:
Ein Kind erfordert viel Nerven, Zeit und und und. Aber! Jede werdende Mutter hat Angst vor der Herausforderung. Egal wie alt, egal ob geplant oder nicht. Aber, du wirst, wenn du das Kind behalten möchtest, ganz sicher alles schaffen! Du wächst in dieser Situation hinein und wirst ganz sicher alles ganz toll meistern!

Alles Gute!

Antwort
von LuMo96, 80

Hey :)
Ich habe kein Kind aber ich glaube ich würde es nie über das Herz bringen, anzutreiben.

Aber ich würde wenn ich dich wäre auch mal mit deinen Eltern sprechen.
Die können dich vielleicht auch unterstützen, was das Kind angeht.

Lg.

Antwort
von armeskaenguru, 73

Hallo

Du hast bis zur 14. Woche Zeit, Dich zu entscheiden.

Warst Du denn bei einem Beratungsgespräch, z. B. Pro Familia?

Du hast scheinbar keinen Partner, der hinter dem Kind steht und Du wärst alleinerziehend. Ob Du das als alleinerziehende hin bekommen kannst, musst Du selbst entscheiden (körperlich, zeitlich, finanziell).

Die einen Frauen entscheiden sich für das Kind, über die Hälfte entscheiden sich dagegen.

Die, welche sich gegen das Kind entschieden haben, sind danach erleichtert, weil es in ihrer Situation die richtige Entscheidung war. Ich denke schon, dass es ein richtig und falsch gibt. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Eine Abtreibung ist mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen nach der Beratung möglich.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Antwort
von holgerholger, 62

Da hier keiner  Deine persönlichen Umstände kennt, kann man ja nur sagen, wie man selbst handeln würde. Das hilft dir aber nicht, es geht ja um Dein Leben. Aber Du musst sowieso eine gesetzlich zugelassene Beratungsstelle wie www.donumvitae.org  aufsuchen und Dich beraten lassen, wenn Du einen Schwangerschaftsabbruch erwägst. Dort werden mit Dir alle wichtigen Fragen besprochen, damit Du die für Dich beste Lösung  findest. Die Beratung muss 3 Tage vor einem evtl. Abbruch stattfinnden, und die Frist für einen Abbruch endet nach 12 Wochen. Also ruf an und mach kurzfristig einen Termin. Viel Glück für Dich bei dieser schwierigen  Entscheidung. 

Antwort
von Andrastor, 62

In deinem Fall würde ich eine Münze werfen.

Nicht um zu entscheiden, aber sobald die Münze in der Luft ist, wirst du merken dass du auf eine der beiden Möglichkeiten hoffst. Dann weißt du was du wirklich willst und kannst dich besser entscheiden.

Generell kann ich dir nur raten mach was du für richtig hältst. Wenn du es dir nicht zu 100% zutraust das Kind großzuziehen, möchte ich dir davon abraten.

Wenn du nicht 100% Mutter und zu 100% für das Kind da sein kannst, fügst du ihm mehr Schaden zu als du dir vorstellen kannst.

Antwort
von Sanja2, 56

Letztendlich musst du die Entscheidung treffen. Klar ist es schwierig als Alleinerziehende Mutter. Aber das man nur Schlechtes hört, dass stimmt nun auch wieder nicht. Das kann durchaus gut klappen. Entscheide dich jetzt nur für das Kind oder dagegen. Ob es irgendwann im laufe der nächsten Jahre Schwierigkeiten gibt oder nicht, kannst du nicht vorhersehen. Ob du wenn du einen Partner hättest in wenigen Jahren auch noch mit ihm zusammen wärst oder nicht weist du auch nicht. Du hast aber auf jeden Fall auch noch die Möglichkeit dich für eine Adoption zu entscheiden, wenn du später merkst, dass du die falsche Entscheidung getroffen hast. Viele Frauen können es nur schwer verkraften, dass sie ein Kind abgetrieben haben. Es gibt ausserdem bei der Abtreibung auch viele Risiken. Wenn du dir das Kind nicht zutraust, gibt es aber sehr sehr viele Paare, die sich unbedingt eines wünschen und unglaublich dankbar wären deines groß ziehen zu dürfen. Und die Entscheidung kannst du auf jeden Fall die nächsten 2 Jahre jederzeit treffen.

Kommentar von annemarie37 ,

Die Risiken einer Geburt sind klar grösser als diejenigen eines Schwangerschaftsabbruchs. Das kann also kein Grund gegen einen Abbruch sein.

Einige Frauen haben Mühe, einen Schwangerschaftsabbruch zu verarbeiten. Die meisten aber sind bloss erleichtert oder werden gut damit fertig. Es gibt aber auch Frauen, die verkraften es nicht, ein ungeplantes, ungewolltes Kind bekommen zu haben - und speziell schwierig ist es für Frauen, die das Kind zur Adoption weggegeben haben...

Antwort
von TheLostHope94, 41

Behalte es... Du hast Familie und Freunde, die dich sicherlich unterstützen... Du kannst es schaffen, da bin ich mir sicher. So viele haben das geschafft, warum nicht auch Du?
Du wirst nie ganz allein dastehen.

Ich wünsche Dir alles Glück der Welt!!!

Kommentar von annemarie37 ,

Hellseher???

Antwort
von sophiemophie, 66

Ich kann dir nur eines sagen aus persönlicher und Erfahrungen von anderen.. Tu es NICHT! Du wirst es so bereuen. Du bist noch jung und ich bin mir sicher du wirst nicht immer Alleinerziehend bleiben. Es gibt auch genug patchworkfamilien wo der neue Partner das Kind seiner Partnerin so liebevoll aufnimmt als wäre es sein eigenes. Außerdem gibt es noch Väter die sich dann doch als zuverlässig und liebend entpuppen nachdem sie das Kind gesehen haben. Ein Vater kann nicht gleich das fühlen was eine Mutter fühlt. Ich denke du bist gerade auf einer Hormon-Achterbahnfahrt und wirst eine unüberlegte Entscheidung sehr bereuen. Es wächst in dir und es wird dich lieben und sich über jede Kleinigkeit freuen und mit einem Lächeln bedanken das dich so erfüllen wird. Nach der Abtreibung kannst du in ein so tiefes Loch fallen, ich war selber in der 10.Woche und das ist schon ein Riesenteil was da abgesaugt wird und es macht einen fertig. Nach dem ganzen fängt man erst richtig an nachzudenken und man hat einen klaren Kopf und bereut es zutiefst ! Auf eine richtige Entscheidung und viel Glück ..

Kommentar von annemarie37 ,

hm, du hast doch gar nicht wirklich eine Abtreibung hinter dir, sondern musstest eine abgestorbene Frucht entfernen lassen???

Eine erwünschte Schwangerschaft, die abstirbt und eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen, das sind zwei total verschiedene Dinge. Da kannst du nicht von deinem Erleben auf andere schliessen.

Antwort
von WebMeister02, 116

Hallo hello78,

ich bin zwar keine Frau, kann ja aber trotzdem mal meinen Menschlichen Rat dazugeben. ;)

Wie du es schon formuliert hast, gibt es kein "Richtig" oder "Falsch". Es ist immer Richtig, wenn du es so möchtest. Setze dich da nicht unter Druck!

Zum 2.: Du stehst wirklich vor einer Schweren Entscheidung. Aber eine die du packen kannst und wirst! Ich weiß natürlich nichts weiter über dein Familienverhältnis, Berufsstatus,.. ec. Aber ich äußere jetzt einfach mal ein paar Vorschläge:

---Du könntest das Kind abtreiben. Damit wäre "das Problem" gelöst.

---Du könntest das Kind behalten.  

Wenn du das Kind behältst gibt es aber auch noch Folgende Möglichkeiten:

-Du ziehst es allein groß.

-Du gibst es hin und wieder bei deine Familie ab.

-Du findest noch einen Partner der sich liebevoll um das Kind kümmert.

-Du gibst es zur Adoption frei, und besuchst es immer wenn du Zeit hast.


Ich würde mich FÜR ein neues Familienmitglied entscheiden. ;)


Ich hoffe ich konnte etwas helfen. :)

Mit freundlichen Grüßen,

WebMeister02

Kommentar von JanRuRhe ,

Super geschrieben!

Kommentar von WebMeister02 ,

Danke

Antwort
von habakuk63, 60

Deine Sorgen und zweifel kann ich verstehen. Hast du schon einmal über eine Adoption nachgedacht? Viele Paare versuchen verzweifelt ein Kind zu adoptieren, weil es mit eigenen Kinder nicht geklappt hat.

Hier gibt es viele Möglichkeiten, die deinem Kind ein Leben ermöglichen und dir die Verantwortung und Belastung abnehmen. Heute ist es sogar möglich, die zukünftigen Adoptiveltern vorher kennen zulernen und später in Kontakt zu bleiben. Meine Erste Frau hat in dem Bereich gearbeitet, daher weiß ich es.

Eine Abtreibung wird dich dein gesamtes verbleibendes Leben extrem belasten, bitte treibe nicht ab. 

Antwort
von mychrissie, 36

Verstehe ich das richtig, Du willst bei einer solchen lebenseinschneidenden Entscheidung anonyme Teilnehmer eines Internetportals befragen?

Wie wir auch immer entscheiden, unter Umständen wären wir alle für ein unglückliches Leben verantwortlich.

Diese Entscheidung ist etwas, was Du ganz alleine entscheiden musst, eventuell mit Hilfe einer vertrauten, lebensreifen Person.

Antwort
von brido, 71

Ich würde einen Abbruch empfehlen, viele andere sicher nicht. Ohne Vater würde ich auf gar keinen Falll eins bekommen. Ausbaden mußte es aber Du. 

Kommentar von habakuk63 ,

Wie leicht schreibt es sich..."einen Abbruch empfehlen..", dabei geht es um nicht weniger als die Beendigung eines Lebens. Ist so einfach wie den Abzug durchzudrücken, beim Abzug durchdrücken hast du später immer wieder die Bilder im Kopf, das bleibt dir beim "Abbruch" erspart, aber besser wird es nicht.

Antwort
von lazyjo, 57

Höre nicht auf Argumente wie " sonst wächst das Kind ohne Vater auf, das würde ich ihm niemals antun etc.... " !
Sobald Du einen Partner kennengelernt hast oder vielleicht sogar noch ein Baby mit diesem bekommst, wirst Du immer an Dein abgetriebenes Kind denken, das Du nicht mehr aufwachsen sehen wirst.

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