Kind abtreiben bei Down-Syndrom?
Hallo! Es gibt jetzt ja so eine neue Untersuchung, mit der man testen lassen kann, ob das eigene Kind unter dem Down-Syndrom leidet. Was mich interessiert: Was haltet ihr davon? Würdet ihr euer Baby abtreiben lassen, wenn ihr wüsstet, das es diese Behinderung hat? Oder haltet ihr das für ein Eingriff gegen die Natur? Und würdet ihr diesen Test überhaupt machen wollen?
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Das ist eine Entscheidung, die Dir keiner abnehmen kann, und die Du nur mit Deinem Herzen entscheiden kannst. Kinder mit einem Down Syndrom werden nicht umsonst Sonnenscheinkinder genannt. Nie wieder wirst Du herzlichere Menschen kennen lernen, die völlig ohne Vorurteile sind und immer nur alles positiv sehen. Absolut liebenswert. Allerdings muss man sich als Eltern auch bewusst sein, das diese Kinder niemals unabhängig sein werden und immer von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, da sie ja behindert sind. Traurig, oder?
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Hallo Lissi,
Bei der neuen Untersuchung, die Du meinst handelt es sich vermutlich um die Zottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion. Das sind momentan die einzigen Methoden, mit denen man sicher ein Down-Syndrom nachweisen oder ausschließen kann.
Da bei diesen Untersuchungen eine Nadel durch die Bauchdecke in die Fruchthöhle gestoßen wird sind sie nicht ohne Risiken (Verletzung des Darmes, Infektion, Verlust des Kindes). Deshalb ist es dramatisch, wenn Mütter unüberlegt/uninformiert diese Untersuchungen machen lassen. Im schlimmsten Fall geht ein völlig gesundes Kind verloren (bei der Fruchtwasseruntersuchung in 1-2% aller Untersuchten!)
Man sollte so eine Untersuchung machen, wenn man überzeugt ist, dass man ein Kind mit Downsyndrom (oder anderer schwerer genetischer Erkankung) abtreiben will. So eine Entscheidung kann einem niemand abnehmen und soll gut überlegt sein. Für mich käme sie aus religiöser Überzeugung nicht in Frage, da ich glaube, dass auch Ungeborene eine Seele haben. Man muss auch bedenken, dass die Babies zu diesem Zeitpunkt schon richtige kleine Menschen sind, mit Gefühlen und Sinneswahrnehmungen.
Die Menschen mit Downsyndrom, die ich kenne sind glückliche, zuversichtliche und herzenswarme Menschen, die Ihren Famlien viel schenken. Es gibt übrigens sogar Menschen mit Downsyndrom, die studiert haben und normalen Berufen nachgehen und unzählige die ein glückliches, erfülltes Leben führen. Wer hat das Recht einem Menschen diese Chance durch töten zu nehmen?
Außerdem sehe ich in der Gesellschaft einen sehr negativen Trend, Menschen mit Behinderung noch mehr auszugrenzen und deren Eltern für die Behinderung (und daraus entstehende Kosten) verantwortlich zu machen (nach dem Motto ihr hättet ja abtreiben lassen können). Aus meiner Sicht ist das ein Zeichen der Verrohung und schrecklich. Jeder der sich entscheidet ein vermutlich behindertes Kind auszutragen, gebähren und großzuziehen hat meinen tiefsten Respekt.
LG, Hourriyah
Kommentar von IlsaLundtIlsaLundt 02.03.2012Dieser Antwort kann ich nichts hinzufügen- ausser einem sehr großen DH!
Kommentar von geckobrunogeckobruno 02.03.2012...nur kann man von dem großen Respekt der anderen nicht leben, auch gibt der einem keine Zuversicht und Hoffnung.
viele Menschen haben dies zu uns gesagt (und auch so gemeint, was anderes will ich jetzt einfach mal nicht unterstellen), aber dann sind sie wieder in ihrem Leben gewesen und wir in unserem.............
Kommentar von coppacoppa 05.03.2012Wunderschöne Worte - fettes DH!!!!!!!!!
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Ob man die schwangerschaft abbricht muss jeder für sich entscheiden ich würde es nicht machen.gerade behinderte kinder können sehr viel liebe schenken .viele uninformierte menschen über die krankheit reagieren über und bereuen ihre entscheidung später. ausserdem gibt es auch Beispiele aus der heutigen zeit wo kinder mit dem down-syndrom einen gymnasial abschluss , also abitur, geschafft haben ;)
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Ich persönlich würde nicht auf das Down-Syndrom testen lassen, weil ich einem Kind mit dieser genetischen Veränderung trotzdem ein schönes Leben ermöglichen könnte.
Auf schwerwiegende Behinderungen, die das Leben des Fötus stark gefährden oder beeinträchtigen würden, würde ich schon testen lassen und ich denke ich würde für mich und den Fötus entscheiden, dass wir das Leid dann möglichst früh beenden, wenn das Ergebnis dementsprechend ausfallen würde.
Ich könnte es nicht ertragen, ein Kind zu gebären um ihm dann einige Tage, Wochen oder Monate beim Leiden und Sterben zusehen zu müssen.
Ich bin auch der Meinung, dass es Fälle gibt in denen das Leben für den Fötus nicht lebenswert wäre, sodass ich ihn lieber ohne Schmerzen vor der Geburt gehen lassen würde, als ihn zu gebären und dann leidvoll gehen zu lassen.
Eine solche Entscheidung ist allerdings so dermaßen schwer zu treffen, allein schon weil (im Gegensatz zu einer regulären Abtreibung vor der 13ten Woche) ein nahezu fertig entwickelter Fötus vorhanden ist, dass ich mir nicht sicher sein kann, wie ich tatsächlich in einer solchen Extrem-Situation entscheiden würde.
Und weil diese Entscheidung so verdammt schwer ist, finde ich es unmöglich, wenn nicht selbst betroffene Menschen die Betroffenen und ihre Entscheidung verurteilen und sich selbst als einzig wahren Moralapostel darstellen.
Jeder kann selbst entscheiden was er tragen kann und was nicht und Niemand hat das Recht eine solche Entscheidung zu verurteilen, denn wer weiß schon wirklich wie er selbst in der Situation entscheiden hätte, wenn er nicht selbst in der Situation war.
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Hallo,
dieser Test ist in erster Linie nicht dazu da Kinder "auszusortieren", sondern um schon im Voraus zu sehen ob ein Kind eine Behinderung haben könnte und um auch Risikogruppen (ältere Frauen die schwanger sind) zu testen und halt schon im Vorfeld danach zu gehen.
Ein Aufruf zum Abtreiben ist es nicht. Das wird oft nur falsch verstanden. Wenn jemand ein behindertes Kind bekommt, ist es wichtig frühstmöglich zu diagnostizieren und zu versuchen irgendwie zu behandeln. Das bezieht sich nicht nur auf Down Syndrom. Sondern allgemein auf Behinderungen, welche teilweiße durch frühe Erkennung nicht weggehen, aber immerhin behandelt werden können.
Abtreiben würde ich persönlich auch ein behindertes Kind nicht, aber es gibt nun mal besondere Fälle und Umstände in denen es nun mal besser für die Mutter ist. Man sollte da keine Vorurteile bilden. Jeder sollte das für sich selbst entscheiden und wenn er sich für eine Abtreibung entscheiden sollte, dann ist das so auch seine alleinige Entscheidung.
Ich persönlich würde niemals abtreiben - aber wie gesagt. Es gibt nun mal besondere Umstände unter denen es besser ist.LG Toni
Kommentar von hourriyah29hourriyah29 01.03.2012Hallo Toni, was Du sagst trifft zu für den vorgeburtlichen Ultraschall. Damit kann man tatsächlich Krankheiten feststellen (wie z.B. Herzfehler) die früh erkannt werden müssen und besonders und schnell behandelt werden müssen (z.B. Geburt in Spezialklinik). Meist ist vorgeburtlicher Diagnostik eine invasive Methode (Zottenbiopsie oder Fruchtwasseruntersuchung) gemeint. Deren Ergebnisse beziehen sich auf genetische Störungen, die nicht behandelt werden können und in der Regel nur dazu dienen, zu entscheiden, ob das Kind abgetrieben wird oder nicht.
Kommentar von ToniQuietToniQuiet 02.03.2012Hallo,
ja, da hast du recht, aber ich habe dabei eigentlich an andere Arten von Behinderungen (geistig, körperlich) gedacht.
Ich finde es vor der Geburt zu wissen ob ein Kind behindert ist oder nicht teilweiße sogar sehr wichtig. Es überrumpelt einen, wenn es dann, wenn das Kind schon auf der Welt ist, festgestellt wird. Natürlich ist es auch ein Schock für die Eltern, auch wenn das Kind noch nicht auf der Welt ist. Aber so bleibt die Möglichkeit sich darauf mental vorzubereiten.
Und wenn man es so sieht ist es schon richtig solche Untersuchungen vorher zu machen. Eine Abtreibung bedeutet das ja noch lange nicht.LG Toni
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Das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Gewissensfrage!
So, ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe damals als ich schwanger war, diesen oder noch weitere Tests abgelehnt. Denn ich wollte nicht Gott spielen und mir das Recht nehmen über lebenswert oder nicht, zu entscheiden. Meist regelt es Mutter Natur von ganz alleine, wenn ein Mensch entsteht, der nicht lebensfähig ist. Mein Sohn wurde trotz alller Unkerei meines Frauenarztes gesund geboren.
Wiederum verurteile ich keine Frau, die sich in einem solchen Fall für eine Abtreibung entscheidet. Sie wird sich damit ihr Leben lang auseinandersetzen müssen.
Wo ich selbst zur Abtreibung gehen würde, wäre, wenn das Kind durch Gewalt (Vergewaltigung) entstanden ist. Ich wüsste nicht, ob ich dieses Kind so lieben könnte wie es sich gehört. Es würde mich immer wieder daran erinnern.
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Diese Entscheidung ist sehr schwierig. Fest steht, dass wenn man das Kind sowieso bekommen würde (egal ob gesund oder nicht), ich mich nicht dem Risiko der Untersuchung aussetzen würde. Ich habe zwei gesunde Kinder und bin sehr denkbar dafür!
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eindeutig, abtreiben
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Ich persönlich verzichte auf jegliche Unterssuchungen, sondern nehme Kinder so, wie sie mir geschenkt werden. Zusätzlich können die Untersuchungen dem Kind Verletzungen zufügen oder dadurch eine Fehlgeburt ausgelöst werden. Eine hilfreiche Seite für Deine Frage ist tim-lebt.de
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Den Test zu machen sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe ihn bei meinen beiden Kindern machen lassen. Für mich stand nicht im Vordergrund, eines meiner Kinder abtreiben zu lassen. Wichtig war für mich, zu wissen, ob oder nicht. Man geht, glaube ich zumindest, anders damit um, wenn man vorbereitet ist und nicht plötzlich mit der Situation (nach der Geburt) konfrontiert wird. Ich wollte vorbereitet sein, für den Fall, der Gott sei Dank nicht eingetreten ist.
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So eine Untersuchung macht in meinen Augen Sinn, den ein schwer Behindertes Kind kann je nach stärke der Behinderung eine sehr große Belastung sein. Es sollte den werdenden Eltern insbesondere der werdenden Mutter überlassen sein ob sie abreiben lässt oder nicht. Ich halte so eine Untersuchung auch nicht für eine eingriff gegen die Natur.
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In letzter Zeit entscheiden sich wieder mehr mutige Eltern für das Austragen ihres Downkindes. In der Frauenklinik, wo ich arbeite, haben wir bereits jetzt mehr Downkinder entbunden als in der ersten Hälfte von 2011.
Ich weiß selber nicht, was ich tun würde, würde ich vor diese schwere Entswcheidung gestellt. Ich weiß es einfach nicht. Aber ich habe Respekt vor jedem, der diese Entscheidung trifft und sich dafür entscheidet.
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Ich kenne eine Frau die mit 45 Ihr viertes Kind erwartete und den Test hat machen lassen. Ich kann das nachvollziehen.
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die untersuchung ist nicht neu, nur so als info, die gabs vor 4 jahren auf jedenfall schon und nein würde ich nich. ich hab bei meiner ersten den test gemacht bei dem 2. nu nich, kostet eh zuviel und da ichs eh behalten werd egal was is, spar ich mir den
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nein, ich würde NIEMALS abtreiben.
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Ich maße mir nicht an, dazu eine Aussage zu treffen, solange ich nicht weiß, wie es ist, ein Kind in sich zu tragen.
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Meiner Meinung nach darf sich keiner, der nicht betroffen ist, solche Aussagen anmaßen wie: "Generell sollte man...", oder "Es sollte verboten sein". Sowohl ein behindertes Kind haben als auch die Folgen der Abtreibung sind alleine von den Betroffenen zu tragen und eine moralische Diskussion sollte nicht auf deren Rücken ausgetragen werden.
Ich wage zu behaupten, ich würde es nicht abtreiben lassen. Wobei ich auch noch nie vor dieser Entscheidung stand. Da ich das auch nicht entscheiden möchte, habe ich mich in der Schwangerschaft gegen diesen Test entschieden.
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Antwort von Lappser777 02.03.2012
Man sollte sich erstmal fragen. wann ein Leben beginnt. Mit dem Verschmelzen der Ei- und Samenzelle? Mit der Heranreifung zum Fetus? Mit der Geburt? Oder erst einige Monate oder jahre danach? Ich bin der Meinung, dass ein Leben erst im Alter von 3-5 Jahren beginnt.
Kommentar von geckobrunogeckobruno 02.03.2012na das ist doch aber auch Quatsch, oder meinst du das ernst? Was ist denn mit den Kindern untern deiner Altersgrenze? Haben meine Kinder nicht gelebt als sie erst 2,5 waren? Kopf schüttel
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Ich würde den Test nicht machen. Zum einen ist auch der Test selbst -so viel ich weiß- mit Risiken verbunden und zum anderen würde ich sowieso nicht abtreiben. Es wäre also unnötiger Aufwand.
Eine Bekannte hat einen solchen Test machen lassen und ihr wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß wäre, dass die noch ungeborenen Zwillinge an einer Behinderung leiden würden. Sie hat lange überlegt, ob sie nicht abtreiben sollte, hat sich dann aber doch dagegen entschieden. Die ganze Schwangerschaft lied sie unter Zweifel und Angst vor dem was kommen könnte. Übrigens waren beide Mädchen kerngesund.
Ich denke jeder sollte selbst entcheiden, ob er einen solchen Test macht und ob er mit einem womöglich schlechten Ergebnis umgehen könne. Dasselbe gilt auch für eine Abtreibung.
Kommentar von Lissi2008Lissi2008 02.03.2012bei mir selbst hat der Arzt auch gesagt, ich hätte einen Wasserkopf o.O hat sich dann aber "einfach" als ein Fehler seines ultraschallgeräts herausgestellt... ://
Kommentar von JudesJudes 03.03.2012Ich denke mir, was wenn jemand eine falsche Diagnose bekommt und sein Kind dann abtreiben lässt? Wie man merkt kann man sich nicht 100% darauf verlassen, was einem ein Arzt sagt. Jeder sollte die Chance haben dürfen zu leben.
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ich würde nienienie ein Kind abtreiben, nie im Leben, egal was los ist, ob das Kind krank ist oder nicht. Nie im Leben. ich bin keine Mörderin. Und hier würe ich mich ggf sogar gegen den Willen des Vaters stellen, sogar wenns die Trennung bedeuten würde. Ich könnt meine Hände nie nie nie mit Blut besudeln
Kommentar von InjureInjure 01.03.2012ich wünsche dir von Herzen, dass du nienienie in die Situation kommst, in der du dein nie negieren musst.
Frauen, die einen Abbruch machen mussten, als Mörderinnen zu bezeichnen - ist intolerant und scheinheilig wie das Abtreibungsgebimmel von Bischof Dyba seinerzeit.
Kommentar von coppacoppa 03.03.2012wieso MÜSSEN? Müssen tut man nur sterben, alles andere ist freiwillig.
Und,v erdammt, ja, ich bin der Ansicht, jedes Kind ist ein geschenk gottes, egal ob behindrt oder gesund. jedes einzelne. Und so ein Geschenk gibt man nicht freiwillig her oder tötet es. Für mich ist ein Kind LEBEN vom Augenbick der zeugung an. Und wer Menschenleben tötet, ist ein Mörder.
Kommentar von Anton96Anton96 04.03.2012Hast du selber ein behindertes Kind? Wenn nicht dann halt deine Nase nicht so hoch. Gerade von sehr gläubigen Menschen wurde ich als Behinderter schon öfter komisch angemacht.
Kommentar von geckobrunogeckobruno 04.03.2012@coppa:weißt du, die Kirche tut alles um Frauen zu "überzeugen" auch ein behindertes Kind anzunehmen und großzuziehen, aber was ist denn, wenn das Kind auf der Welt ist? Hilft da jemand von der Kirche? Nein, aber du kannst hingehen um dir was von der Seele zu reden, ja, aber das ist keine wirkliche Hilfe. Wirkliche Hilfe sind finanzielle Mittel, Hilfe bei Behörden, bei Betreuung................aber da kann man lange warten...........am Schluss sitzt man doch alleine da...........
Kommentar von Anton96Anton96 01.03.2012Ich würde dich gerne noch mal nach deiner Meinung Fragen wenn du ein paar Jahre lang eine rund um die Uhr Pflege machen musst. Solange man nicht betroffen ist kann man die Nase sehr hoch halten und sich für einen besseren Menschen halten.
Kommentar von geckobrunogeckobruno 02.03.2012@Anton96: genau das habe ich auch gedacht. Ich habe meinen Sohn 11 Jahre lang gepflegt und vorher auch so mit Worten um mich geworfen. Nein, wir haben bei unseren anderen Kindern (die später kamen) keine Tests machen lassen, weil, etwas schlimmeres als was unser großer Sohn hatte, hätten wir nicht bekommen können.........
Nur soviel: mit der Erfahrung die wir gemacht haben, würde ich ein schwerst behindertes Kind nicht bekommen! Und gerade bei den Down-Kindern gibts die unterschiedlichsten Beschwerden und nicht alles ist da so leuchtend und spaßig, das es einem durch ein Lachen leichter gemacht werden kann..........
Ich sag seitdem immer: sag niemals nie!
Sandra
P.S. Außerdem ist die Diskussion sinnlos, weil man immer nur im Augenblick entscheiden kann und nicht: was würde ich machen wenn.........
Kommentar von KayahiKayahi 03.03.2012Geckobruno ich finde es toll und bewundernswert, dass du dich traust deine Meinung so zu äußern und dass du so unheimlich ehrlich bist, auch mit dir selbst.
An dir sollten sich viele Menschen ein Beispiel nehmen, dann bekämen Familien wie deine vielleicht auch endlich angemessene Unterstützung.
Kommentar von geckobrunogeckobruno 03.03.2012rot werd Danke!
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Diese Untersuchung ist nicht neu, sondern uralt. Und Down-Syndrom ist rechtlich kein Abtreibungsgrund.
Kommentar von FlitzpiepjeFlitzpiepje 01.03.2012Doch er verlängert die normale Frist einer Abtreibung. Genauso eine Hasenscharte.
Kommentar von KayahiKayahi 03.03.2012Ihr habt irgendwie beide Recht.
Eine Behinderung des Fötus kann großes Leid für die Schwangere und ihre Familie bedeuten.
Diese psychische oder gar gesundheitliche Belastung berechtigt die Frau dann einen sogenannten Spätabbruch durchführen zu lassen.
Dafür muss aber wirklich ein triftiger Grund vorliegen (ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt einer Belastung wegen einer Hasenscharte ein entsprechendes Gewicht zusprechen würde) und die Frau muss sich beraten lassen über Risiken, Folgen und Gewicht ihrer Entscheidung.
Dieses Beratungsprozedere ist zweifelhaft und man kann sich drüber streiten, aber so ist die Gesetzeslage.
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Hallo
Ich denke nicht, dass ich das Testen würde. Ich würde mein Kind bekommen und mich darüber freuen, aber um mir das zu überlegen habe ich noch ein weilchen zeit ^^
lg
Zu Deiner Frage: ich habe mich nicht testen lassen, da ich auch ein Kind mit einer Behinderung "genommen" hätte. Authismus kann man auch nicht im Frühstadium feststellen.
Ich stimme dir im Prinzip zu, aber Down-Syndrom-Kinder sind nicht immer nur der reine Sonnenschein.
Sie können auch aggressiv und wütend und anstrengend werden, damit muss man umgehen können.
Trotzdem sind sie aber liebens- und lebenswerte Menschen, sie sind nur eben keine Engel ;)
Nein sind sie nicht, z.B. haben diese Kinder öfters schwere Herzfehler, neigen zu Agressionen. Aber mal anders gefragt, was macht es für einen Unterschied? Wenn Down-Syndrom-Kiner KEINE herzlichen Menschen wären, wäre dann eine Abtreibung eher gerechtfertigt?