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Kind 22 Monate weint im KIGA die ganze Zeit

gefragt von mausemama am 10.10.2007 um 20:20 Uhr

Hallo Mein Kind weint immer im KIGA wenn ich ihn wegbringe und dann die ganze Zeit mit ein paar Pausen bis ich ihn wieder hole. Auch zu Hause weint er wenn ich mal weggehe und die Oma ist da. Abend will er auch nicht einschlafen. Was ist nur los. Wird er jetzt immer im KIGA weinen? Wer kann helfen.


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Reply


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 10. Oktober 2007 20:36
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Dein Kind hat eindeutig Verlustängste und ist noch nicht bereit seine Bindung zu Dir zu lösen. Ich denke mal Du bist darauf angewiesen Geld zu verdienen und es führt kein Weg dran vorbei den kleinen Wurm weiter im KIGA zu lassen. Versuche dann aber Unternehmungen ohne Dein Kind zu vermeiden um ihm Sicherheit zu geben. Denn Dein Kind ist im Grunde genommen noch viel zu Jung für den KIGA. Besser wäre evtl. eine Tagesmutter, die sich etwas Intensiver mit Deinem Kind beschäftigen kann.


anna001
beantwortet von anna001 am 10. Oktober 2007 20:26
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22 Monate u. im Kindergarten? Bei uns geht das erst ab 3 Jahre. Jedenfalls halte ich das für viel zu früh. Wenn ich heute die Wahl hätte, würde ich mein Kind vor 4 - 5 Jahre nicht in den Kindergaren schicken. Kleinere Kinder sind nach meiner Ansicht der Anstrengung und dem Gruppenbzwang dort noch gar nicht gewachsen und sie sollten die Ruhe zu Hause genießen, höchstens andere auf dem Spielplatz, in Spielgruppen oder stundenweiser Kinderbetreuung treffen. Leider haben heute viele Mütter gar nicht die Wahl wenn sie arbeiten gehen müssen. Ich denke einfach, dass es viel zu früh ist für dein Kind und es auch deshalb Trennungsängste entwickelt. Versuch es einfach in 1-2 Jahren nochmal, wenn du die Wahl hast. Wenn es sich auch jetzt so anhört, ich bin nicht gegen Kindergarten - aber nur solange ein Kinde sich dort wohl fühlt. Und Vorschulkinder gehören nach meiner Ansicht auch zwingend in den Kindergarten. Liebe Grüße.

Kommentar von luckybee am 15. Oktober 2007 23:40

Also das kann ich nicht verstehen! Es ist keinenfalls schlecht meiner Meinung nach ein Kind vor drei Jahren in einer öffentliche Einrichtung beaufsichtigen zu lassen! Sonst wären ja alle Kinder der neuen Bundesländer Verhaltensgestört oder -auffällig weil die schon mit einem halben Jahr in einer öffentlichen Einrichtung (Krippe) untergebracht waren, was ja teilweise heute dort noch immer so praktiziert wird. Ich bin eher der Meinung dass in den alten Bundesländern das Personal noch zu wenig auf jüngere Kinder geschult ist. Freilich bedarf es viel mehr Einfühlungsvermögen Kinder unter drei Jahren zu "händeln". Deshalb meine ich sind auf jeden Fall mehr Schulungen für die Erzieherinnen nötig!!!

Kommentar von nana253 am 28. November 2007 22:38

22 Monate und Kindergarten? Was ist daran so schlimm. Ich habe schon viele Eingewöhnungen im Kindergarten von noch kleineren Kindern erlebt und kann bei keinem Kind deine Meinung teilen, die Kinder kommen gerne in den Kindergarten. Bedenke bitte auch mal, das sich die Lebenssituation der Kinder in der heutigen Zeit enorm gändert hat. Kinder können nicht mehr infach nach draußen gehen, und dort viele Freunde treffen. Da ich es für den Aufbau sozialer Beziehungen als unerlässlich finde den Kiga zu besuchen. Kann ich deine Meinung ganz und gar nicht teilen.


lieplink
beantwortet von lieplink am 10. Oktober 2007 21:51
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Dein Kind akzeptiert eine Trennung von Dir nur sehr schwer! Meine Tochter ist 23 Monate alt/jung! Ich erhalte einen Kiga-Platz, wenn sie 3 Jahre alt ist! Und ich denke mal, das ist auch sinnvoller. Ich brächte es jetzt auch noch nicht übers Herz, sie für einige Stunden am Tag wegzugeben. Auch ich muß Geld verdienen, da alleinerziehend. Aber ich habe Gott sei Dank eine Möglichkeit gefunden, Nachts von zu Hause zu arbeiten! Ich bin also stets für die Kleine da...und schlafen kann ich Mittags, wenn auch sie schläft ;-) Also, wenn Du irgendeine Möglichkeit siehst, Dein Kind noch ein bißchen bei Dir zu behalten, nutze sie!! Ach ja, wenn Deine Mutter mal auf den Kleinen aufpasst, fange doch ganz vorsichtig an. Mal ne halbe Stunde weg, dann mal eine ganze Stunde! So gewöhnt sich der Kleine langsam dran und weiß, Mama kommt ja wieder, ich brauche mich gar nicht aufzuregen!! ;-)


Dany10
beantwortet von Dany10 am 12. Oktober 2007 09:02
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Ich finde es schlimm, dass man Dir so ein schlechtes Gewissen einredet, weil Du Dein Kind in den Kiga gibst. Du wirst leider Deine Gründe haben. Du gehst schließlich nicht Kaffee trinken wärend Dein Kind weint. Der Bedarf an Kindergartenplätzen für unter 3 Jahren wird immer höher. Ich arbeite in einem Kiga in dem es auch eine Kinderkrippe gibt für 0-3. Es ist für beide Seiten total schwierig. Ich habe das Glück, dass mich die kleinen Zwerge sehr bald als Bezugsperson annehmen und die Tränen bei der Trennung nur einige Augenblicke dauert. Ich übernehme das Kind mit den Worten, dass die mama jetzt noch ein Bussi bekommt, damit sie ganz gut arbeiten kann und bald wieder kommt, danach ist das Ritual, am Fenster noch einmal zu winken. Danach lenke ich das Kind gleich mit einem für Ihn interessanten Spiel ab oder lese mit ihm ein Buch und es kann so noch auf meinem Schoß sitzen bleiben und bekommt so noch Geborgenheit. Bei uns ist die Eingewöhungszeit die wichtigste Zeit überhaupt. Zuerst 2Stunden mit der Mama, am 2.Tag geht die Mama nach einer Stunde 10 min vor die Tür, beim nächsten mal eine 1/2 Stunde und dann um jeweils eine halbe stunde erhöhen.Natürlich mit Verabschieden. Wenn das Kind es schafft 1 1/2 Stunden ohne weinen, dann ist es eingewöhnt. Aber jeder Tag ist anders und vor allem, jedes Kind ist anders.Vielleicht hilft es auch, wenn es sein Lieblingskuscheltier mitnehmen darf.In diesem Alter brauchen die Kinder sehr viel Verständnis und Zuwendung.


Desirey38
beantwortet von Desirey38 am 12. Oktober 2007 06:27
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Ich muss Engelhaar eindeutig Recht geben. Das Kind leidet sehr massiv unter Verlustängste. Dazu kommen noch, in diesem Alter, sehr einschneidende Entwichlungsschübe hinzu. Auch ich würde sagen, wenn Du unbedingt arbeiten gehen musst, eine Tagesmutter oder Oma in Erwägung zu ziehen, sonst quälst Du das Kind. Bei der Tagesmutter oder Oma hat es wenigstens ein intensiveres Betreuen, was es unbedingt braucht.




Kommentar von nana253 am 28. November 2007 22:40

Hier wäre es allerdings noch wichtig zu wissen, wie die Eingewöhnungszeit in deinem Kindergarten war? War sie begleitend, warst du die ersten Tage in der Kita dabei, so das dein Kind sich langsam an die Erzieherin gewöhnen konnte?


MissFaultier
beantwortet von MissFaultier am 12. Oktober 2007 15:32
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Ich arbeite in einer Babygruppe 0-3 Jahre . Bei uns gibt es eine Eingewöhnungsphase -3 bis4 Wochen. Die Kleinen werden die ersten Tage nur mit einem Elternteil zusammen betreut und dann auch nur für ca. zwei Stunden . Das Ganze wird dann langsam gesteigert. Die meisten Kinder gewöhnen sich schnell daran das Mama/Papa nicht die ganze Zeit da sind- natürlich fallen auch einige Tränen die sich aber schnell trocknen lassen .Es könnte bei deinem Kind auch sein das es sich in diesem KIGA einfach nicht wohl fühlt , das es einige Kinder oder die Betreuer nicht mag . Da hilft nur sich einen anderen KIGA suchen und alles langsam angehen. Wir haben auch die Erfahrung gemacht das Kinder weniger weinen wenn der Papa sie bringt, weil nun mal Mama meistens der größere Bezugspunkt ist.Du könntest dir auch eine Tagesmutter nehmen,aber bitte immer mit eingewöhnung.


Lynissea
beantwortet von Lynissea am 14. Oktober 2007 01:42
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sprich mal mit den erzieherinnen da und macht eine neue eingewöhnung oder überhaupt eine, nimm dir ein paar tage urlaub und "lass dein kind los."

die bindung ist vielleicht entweder zu eng oder unsicher.

an sich spricht ja nichts gegen einen kita besuch in dem alter.

vll wäre auch eine tagesmutter ratsam, aber ersteinmal würde ich das bindungsverhalten untersuchen


Jazzemann
beantwortet von Jazzemann am 14. November 2007 09:07
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Jedes Kind ist ein eigeständiges Indivieuum das auch in der Entwicklung sein eigenes Tempo hat. Wo Kinder mit 22 Monaten kein Problem mit einer Trennung haben, gibt es Kinder die mit 3 und 4 Jahren noch Trennungsschwierigkeiten haben. Gib nicht auf und gib deinem Kind Zeit (das kann dauern!) um mit der neuen Situation fertig zu werden!Selbst wenn ein Kind schon schön brav in den KiGa geht, kann es auch bei diesem zu Rückschlägen kommen und es beginnt wieder zu weinen wenen wenn die Mama oder der Papa weg sind! Lass dich nicht verrückt machen....


anonym
beantwortet von nana253 am 28. November 2007 22:44
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Also ich bin nahdem ich alle Antworten gelesen habe, der Meinung von Lynissea. Habe ich ja auch oben schon mal erwähnt. Erkundige dich bitte mal im Kindergarten, wielange und wann deine Tochter dieses Verhalten zeigt. Au0erdem fände ich es wichtig, das du dir eit nimmst um deine Tochter in der nächsten Zeit in den Kindergarten begleiten tust. Denn so kann dein Kind sich langsam an die Erzieherinnen gewöhnen, und es kann die akzeptieren lernen. Ich wünsche dir viel Glück bei der neuen Eingewöhnung, und bin mir sicher das deine Tochter dies ohne weitere Proleme meistern wird.




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