Kind 13, Schulverweigerer ist in KJP?

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4 Antworten

2 Monate sind gar nichts. Du darfst da keine Wunder erwarten.

Ich weiß ja nicht wo dein Kind untergebracht ist, aber nicht alle Kliniken sind gut. Versuch mal mit anderen Eltern Kontakt aufzunehmen.

Ich weiß auch nicht was du gegen eine Familientherapie hast, ist ja  nichts schlimmes so eine Therapie. Du willst doch das ihm geholfen wird.

irgendwas ist schiefgelaufen, das er nicht mehr in die Schule will. Da musst nicht du schuld dran sein, aber du musst lernen ihn und seine Probleme wirlkich zu verstehen. Und genau da setzt die Familientherapie an.

Mit der arbeit auzuhören ist übrigens keine wirklich gute Lösung. Für eine begrenzte Zeit auf Teilzeit umzusteigen - wenn denn das geht - schon eher.

Oder eine freistellung für eine gewisse Zeit.

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 09:50

Ich habe nichts gegen eine Familientherapie, möchte sie auch machen, nur die Erziehungshilfe brauch ich nicht. Ich habe 3 Kinder und mein großer Sohn hat sein Abi dieses Jahr fertig, auch er sagte das er es nur so gut hingenommen hat weil ich zuhause war. Seit ich volltags arbeite (fahren alle früh um 6 los und ich komm gegen 6 nach Hause und in der Zeit ist mein Kind an 14 Uhr allein zuhause auf sich gestellt) geht alles den Bach runter.....teilzeit oder aussetzen geht gar nicht, das interessiert die nicht. Es hat sich ja auch sehr viel getan, mein Kind hat sich geöffnet und wir haben ihn in eine neue Schule angemeldet.

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Das kann noch dauern. Ich kenne selber einen Jungen, der aus ähnlichen Gründen dort war, und der war 3-4 Monate dort. 

Aber zu dem Problem mit den Besuchszeiten hätte ich eine Idee: Mach einen Termin aus und ruf an dem Tag bevor du losfährst noch einmal an, dass du jetzt kommst. Und wenn du da bist bestehe darauf, deinen Sohn zu sehen. Und wenn sie dann sagen, er sei gerade in der Therapie, dann warte halt. Das geht übrigens auch mit anderen Terminen.

Lass dich auch mit dem Wort im Mund umdrehen nicht entmutigen. Es scheint, als wäre das eine schlechte Klinik. So Sachen sollten eigentlich nicht vorkommen (es kann einmal passieren, aber nicht ständig). Bleib bei den Gesprächen ruhig, stelle in solchen Situationen ganz klar, was du gesagt hast. Versuche auch bei allem auf eine klare Antwort zu bestehen (warum du ihn jetzt nicht sehen kannst, was der Arzt empfiehlt,...). Du hast das Recht darauf.

Und vergiss nicht: Du bist die Erziehungsberechtigte. Das heißt, du kannst ihn jederzeit selber da raus holen (solange es keine Fremd- oder Eigengefährdung gibt). Aber du solltest auf jeden Fall davor mit  ihm darüber reden. Wenn es ihm gut tut, sollte er auch noch bleiben können. Und unterstütze ihn in der Entscheidung. Es gibt nichts schlimmeres, als in seiner Entscheidung zu bleiben nicht unterstützt zu werden. Die Erfahrung musste ich selber machen.

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 13:48

Er sagte ja das er nach Hause will, deshalb fragte ich sie nochmal, aber sie weiß es noch nicht.....Nach so langer Zeit müsste man es doch endlich wissen? In seinen Entscheidungen steh ich immer hinter ihm, ich hab es auch gehasst das meine Mutter nie zugehört hat oder meine Probleme als Lapalien hinstellte.....Was für uns nach nem kleinen Problem aussieht kann für Kinder das größte Problem sein.... danke für die Ermutigung, ich bin selbst nämlich grad ganz schön am Boden

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 14:24

Ich bespreche das Donnerstag mit ihm und höre was er noch zu sagen hat und dann möchte ich die Ärztin sprechen, kann ja nicht sein das sie gar nicht wissen wann Entlassung ist

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Wie wäre es, wenn ihr Euch mal an die Familienhilfe wendet, z.B. von der Caritas? Das wäre eine ganz neue Stelle, die unvoreingenommen sein wird und die Angelegenheit als Ganzes überblicken könnte. Vielleicht haben die einen neuen Ansatz für Euch.

Viel Glück

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 10:02

Mir wurde vorhin von der Klinik am Telefon gesagt das er erst entlassen werden kann wenn wir neue Termine da haben

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Wie kam er denn in die KJP. Habt ihr ihn "eingewiesen"?
Ihr habt als Eltern das Sorgerecht ?
Wenn ja habt ihr im normalfall jederzeit das Recht euer Kind auch gegen ärztlichen Rat aus der KJP zu holen.
Aber besser wäre es natürlich zu schaun was für deinen Sohn wirklich das beste ist. Versucht doch mal euch wirklich mit den zuständigen Ärzten, Betreuern persönlich zusammenzusetzten und nach einer Lösung zu suchen.

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 09:55

Wir sind zur Kinderärztin gegangen und haben einen Einweisungsschein geholt, haben mit ihm drüber gesprochen und er willigte ein (ansonsten hätte ich das über das Familiengericht machen müssen, Zwangseinweisung) Es hat ihm auch gut getan, er ist gelassener geworden wo er sonst gebrüllt hätte, aber jetzt ist da ein Stop (nichts tut sich und Therapeutiemäßig machen sie nur Arbeitstherapie Holz mit ihm und einmal in der Woche reden mit der Psychologin) Um den Arzt geht es ja, der dreht mir die Wörter im Mund um, möchte mal wissen was er damit bezweckt

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Kommentar von anaandmia
28.06.2016, 09:58

Wie gesagt, du hast als Mutter das Recht ihn aus der KJP rauszuholen. Ich würde die Therapie aber dann trotzdem ambulant weitermachen...

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Kommentar von Angstmutter
28.06.2016, 10:00

Die Therapie machen wir auf jeden Fall weiter......Es soll ja nicht wieder so enden

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