Frage von hoferin,

Kilometervergütung vom Finanzamt

Folgendes der Hauptsitz meiner Firma liegt ca 46 km von meiner eigentlichen Arbeitsstätte entfernt.Seit diesen Jahr muss ich aus betrieblichen Gründen dreimal in der Woche zum Hauptsitz,bekomme von meinen Chef eine Vergütung von 0,15 Cent pro Kilometer dafür. Meine Frage kann ich diese Kilometer auch nochmal beim Finanzamt geltent machen?

Hilfreichste Antwort von lenzing42,
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Die Fahrten zum Hauptsitz kannst du natürlich angeben,musst aber auch die von der Firma bezahlten Anteile vermerken.

Antwort von Peter96,
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Du kannst die tatsächlich angefallenen km geltend machen. Allerdings muß Du die von der Firma erhaltenen Gelder angeben.

Antwort von deFleescha,

Fährst du von der eigendlichen Arbeitsstätte zum Hauptsitz, oder von zu Hause? ... Wenn du von zu Hause aus 3x/woche zum Hauptsitz fährt lass die 15ct/km weg (Vereinbarung mit Chef), da du entsprechend Hin- und Rückfahrt über die Steuer absetzen kannst, da es sich um wechselnde Dienststellen handelt. Wie es bei anteiliger Zahlung ist (15ct/km) weiß ich nicht, kann sein, dass du es angeben musst...

Kommentar von StefanGPunkt,

das stimmt so nicht ganz!!

sofern der hauptsitz des öfteren im jahr angefahren wird, handelt es sich hierbei einkommensteuerrechtlich um einen arbeitsstätte, die regelmäßig und nachhaltig angefahren wird. somit keine hin- und rückfahrt ab- oder ansetzbar...

schöneinfach nachzulesen: Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhof ist regelmäßige Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG

* jede dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers
* die der Arbeitnehmer entweder arbeitstäglich oder wenigstens nachhaltig, fortdauernd und immer wieder aufsucht.

Ob ein Arbeitnehmer eine regelmäßige Arbeitsstätte innehat, richtet sich nicht danach, welche Tätigkeit er an dieser Arbeitsstätte im Einzelnen wahrnimmt oder welches konkrete Gewicht dieser Tätigkeit zukommt. Wo der Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit liegt, bestimmt sich nicht nach zeitlichen oder qualitativen Merkmalen einer wie auch immer gearteten Arbeitsleistung. Entscheidend ist, ob ein Arbeitnehmer den Betriebssitz des Arbeitgebers oder sonstige ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtungen, denen er zugeordnet ist, nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, also fortdauernd und immer wieder aufsucht.

Nachhaltigkeit wird mit 1 mal wöchentlich oder mehr als 46 (52 Wochen abzüglich 6 Wochen Urlaub) mal im Jahr definiert.

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