Frage von DeinVater34, 33

kiffen mit Psyischer Erkrankung?

Ich habe gehört das wenn Psyisch erkrankte Leute Kiffen das die Erkrankung noch stärker wird stimmt das oder nicht wenn ja wie lange habt ihr gekifft das es stärker wurde

Schon mal im vor raus danke an die Leute die nützliche Kommentare schreiben :D ?

Antwort
von Seanna, 12

Das kommt sehr auf das Konsummuster, die Gründe für den Konsum, die eingesetzten Medikamente und vor allem auf die Art der Erkrankung an.

Nicht zuletzt ist es aber auch individuell, da jeder anders reagiert.

Antwort
von greulinchen, 33

Kiffen kann sich negativ auf bestehende psychische Erkrankungen auswirken und ein erneutes oder (erstmaliges) Aufbrechen begünstigen. Besonders gilt dies für psychotische Erkrankungen.
"Wieviel" oder "wie oft" kann man schwerlich sagen, da die Wirkstoffgehalte sehr unterschiedlich sind und jeder Mensch da auch eine andere Toleranzgrenze hat.

Kommentar von DeinVater34 ,

Also muss man das ausprobieren?? um es zu wissen

Kommentar von Seanna ,

Im Idealfall lässt man es einfach ganz. Und das sage ich nicht, weil ich was gegen das Kiffen hätte, sondern weil der Kick durch Drogen es generell nicht wert ist, das Risiko einzugehen, eine bestehende oder wahrscheinliche Krankheit zu entwickeln oder verstärken.

Antwort
von Yogi851, 32

Ja stimmt. Ein ehemaliger Kumpel hat auch Depressionen und es tut ihm nicht gut ^^ Er hat gemeint es verstärkt seine Depressionen. Aber ich denke nicht, dass das auf alles Zutrifft. Es kommt auf die Person an.
Habe selbst mittlere Depris wegen Schulstress und Alltagsstress. Abi kann manchmal echt häftig sein, obwohl es nicht schlecht läuft in der Schule.
Aber ganz ehrlich mir tut es zwischendurch mal echt gut. So ein erleichterndes Gefühl, entspannend, neue Kräfte sammeln.

Kommentar von DeinVater34 ,

Du sagst also im Endeffekt man muss es ausprobieren ??:D

Kommentar von Yogi851 ,

Naja, ich möchte jetzt keinen zu Straftaten verleiten oder etwas das ihm nicht gut tun könnte. Ich denke das musst du mit deinem Gewissen und Bauchgefühl ausmachen. Auf das Bauchgefühl zu höhren ist doch schon meistens das Beste für einen. Oder es ist wie beim Achterbahn fahren. Man denkt sich "OMG ich werde sterben soll ich das wirklich machen?" Manche sind nach der Fahrt begeistert und würden es öffter fahren. Andere sagen zu sich, nein nie wieder, dass tut mir nicht gut.

Kommentar von Yogi851 ,

*hören , *öfter ;)

Antwort
von xo0ox, 14

Es kann es nach dem ersten Zug verschlimmern oder auch nie, das ist bei jedem anders. Aber mit Psychischen Erkrankungen, sollte man das evtl. mit einem Psychiater anschauen, der kann das besser einschätzen.

Antwort
von spugy, 20

Ich hab mit 17 angefangn und ca. Bis zum 23. Lebensjahr viel gekifft. Wenn man unter ängste leidet, wird es schlimmer durchs kiffen, hab ich am eigenen leib erfahren. Kiffen und ein diszipliniertes leben vertragen sich nicht. Es gibt immer einige leute die zwar arbeit haben und zu hause kiffen, aber diese leute haben eine 0815 einstellung und lassen sich gehen. Entweder du kiffst und lebst ein gamelleben oder du führst ein drogenfreies klares leben. Hab mitlerweise aufgehört zu kiffen, mit alk aufgehört, mit zigaretten aufgehört und das seit 7 jahren. 

Kommentar von 2pacalypse2 ,

respekt.

Kommentar von aXXLJ ,

Was für eine seltsam naive Einstellung... Du meinst, all die Leute, die (im Gegensatz zu Dir) gelernt haben mit Cannabis richtig umzugehen, sind eigentlich undiszipliniert? Was ist mit diesen Personen hier? http://www.thecannabist.co/2015/08/26/famous-pot-smokers-mpp-list-2015/39859/

Kommentar von spugy ,

Naiv sind für mich menschen, die meinen nur mit drogen abschalten zu können. Das tue ich mir meiner Lunge nicht an. 

Kommentar von spugy ,

Wenn man ein führerschein hat, und vor 3 tagen das letzte mal gekifft hat, hat man logischerweise noch THC abbauwerte im blut. Wenn die polizei einen drogentest mit dir macht und thc abbauwerte in deinem blut findet, bist du in deutschland deinen führerschein auf ewig los, bei aktiven werten ganz zu schweigen. Vielleicht denkst du mal daran wenn du dir das nächste mal einen joint in deinem verkifften hirn reinziehst ;)

Antwort
von aXXLJ, 10

Fragen, die mit "Ich habe gehört, dass..." beginnen, sind in aller Regel durch Halbwissen gekennzeichnet.
Richtig ist, dass Cannabisgebrauch eine bereits latent vorhandene psychische Störung auslösen kann. 

Von einer "Verstärkung" der bestehenden Krankheit durch Cannabis kann nicht die Rede sein, weil es entsprechende statistisch signifikante, medizin-wissenschaftliche Studien bislang nicht gibt (auch weil sie unethisch wären); überdies gibt es glaubwürdige Darstellungen von Menschen mit psychischer Erkrankung, die Cannabis als lindernd in Bezug auf ihre jeweiligen Symptome empfinden.

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