immer mehr jugendliche kiffen und die wenigsten, auch erwachsenen finden das schlimm, als wärs eine bagatelle! es sind doch drogen! woran liegt das und was meint ihr dazu?
Es ist meistens der Einstieg in einer Drogenkarriere. Man sollte sofort reagieren und denjenigen vor Augen führen was Drogen alles anrichten können oder angerichtet haben.
Wenn Alkoholica auch illegal wären, hätten wir das gleiche Problem in gelb, wie mit den anderen illegalen Drogen. Hat man ja in der Prohibitationszeit in den USA gesehen. Leider wird alles was mit Drogen zu tun hat, verteufelt. Oft sind es die synthetischen Zusätze, oder die reinsynthetischen Drogen, die eine schnelle und gründliche Abhängigkeit garantieren und so einen finanziellen Markt für die Dealer schaffen. Natürliche Drogen haben eine große Heilwirkung und sind seit Jahrtausenden bekannt. Ich würde es lieber sehen, daß ein sauberer Joint zum Feierabend geschmaucht wird, als "Sternmarken-Mische" und andere Alkohol-Pops, mit denen unsere Jugendlichen ausgenommen und kaputtgemacht werden. Kiffer sind nicht aggressiv oder kloppen sich, Besoffene schon. Wie gesagt, sauberer Stoff, rein natürlich, in Maßen, wäre wunderbar. Meinetwegen kann der Staat da ja denn auch ´ne Steuer drauf kriegen...... Aber dafür den Scheiß-Alkohol weg und mehr Vernichtungs-Action bei den Synthetischen Killer-Drogen.
stiwwel am 16. September 2008 12:52 DH :)
Danke, gibt´s doch tatsächlich noch andere wie ich......
Danke, gibt´s doch tatsächlich noch andere wie ich......
tribble am 13. Februar 2009 03:36 so schnell geht das mit dem killen auch wieder nicht...

was verlangst Du von Jugendlichen, die noch nicht einmal in der Lage sind, eine Kappe richtig herum aufzusetzen und sich eine Hose zu kaufen die paßt? Teilweise sind die heutigen Erwachsenen die, die sich früher selbst die Hohlbirne zugedröhnt haben.

Ich halte das Suchtpotential für eher gering, Alkohol ist die gefährlichere Droge weil Gesellschaftlich anerkannt. Es gibt natürlich auch Cannabissüchtige, aber das ist die Ausnahme.
Da täuscht du dich. in haben in meinen Jugendjahren Drogenabhängigige betreut. Wenn du mal gesehen hast was Leute für Drogen machen und dazu die Beschaffungskriminalität siehst du es mit anderen Augen. Auch gibt es heute Drogen die sofort süchtig machen. Es ist ein absoluter Teufelskreis.
siggischmidt am 16. September 2008 08:03 Wir schreiben hier über cannabis oder, nicht über Heroin, Crack oder Ecstasy. Ich wollte mit meiner Antwort eigentlich auch nur deutlich machen, das ich Alkohol für die gefährlichste Droge halte.
Zobel am 16. September 2008 18:13 DH @ Siggi
ja, plumbum scheint es alles ein bißchen über einen Kamm zu scheren, wenn er bei seiner Haltung konsequent wäre hätte er im Leben sicher noch kein Glas Alk angerührt (das Argument „nur mit Strohhalm getrunken“ zählt nicht!)
Übrigens ist Alk viel eher mit der Wirkungsweise solch harter Drogen wie H zu vergleichen dagegen ist THC relativ harmlos.
Bitte hör auf hier zu erzählen das THC harmlos ist. Ich glaube du hast solche Endstadien noch nicht gesehen sonst würdest du anders reden.
tribble am 13. Februar 2009 03:23 Plumbum, ich habe dir bei einer anderen Frage schon geschrieben, dass du mit deinen Aussagen vorsichtig sein solltest.
Du als Betreuer siehst nur einen sehr geringen Teil der Personen. Und dann auch nur die, die ein wirkliches Problem bekommen haben. Der Anteil der Personen, die überhaupt keine Probleme bekommen, siehst du in deiner Klinik überhaupt nicht. Das nennt sich "Scheuklappenmentalität".
teardrop1109 am 16. September 2008 08:03 D. H.
teardrop1109 am 16. September 2008 08:04 Dieses D.H. gilt für plumbum. GF ist heute sowas von schnell:-)

Drogenmißbrauch ist keine Bagatelle,aber solange der Staat an den anderen Drogen wie Alkohol und Tabak die leere Staatskasse auffüllt wird sich in diesem Land nicht viel änder ,es müßte erst mal alles unter Strafe gestellt werden .Und letztendlich auch dem entsprechend verfolgt und bestraft werden!!!!
Kommt für mich vor allem drauf an, was man mit "Kiffen" meint. Eine beträchtliche Menge von Menschen hat es in der Jugend einmal oder ein paar mal ausprobiert, aber spätestens nach ein paar Jahren wieder bleiben lassen. Dann würde ich es als Bagatelle betrachten; die bleibenden Schäden sind nicht schlimmer als bei Jugendlichen, die Alk und Tabak konsumiert haben. Wenn man irgend einen Stoff - und dann ist egal, ob Alkohol, Tabak, Cannabis Heroin oder wer weiß was - gewohnheitsmäßig als festen Bestandteil des Lebens konsumiert und nicht davon lassen kann, ist es keine Bagatelle.
Ausnahmen sind Luft, Wasser, Brot, Äpfel usw. Die darf man meinetwegen auch gewohnheitsmäßig konsumieren.

Weil es eben schon lange ignoriert wird, daher ist es schon fast normal!
es ist wohl davon abhängig wie sehr man die droge in sein leben integriert... als ich so um die 18war, habe ich auch gekifft... und das auch regelmäßig und ich bin sehr froh das ich nicht wie die anderen zum alk gegriffen habe.
heute kiffe ich höchstens einmal im jahr... wenn überhaupt zum geb eines freundes.
für mich gehörte das kiffen aber nicht zu meinem leben - ich hatte keine probleme drauf zu verzichten

Ich finde das schlimm! Und meinen Kindern würde ich was erzählen!
tribble am 13. Februar 2009 03:33 ..und was ist da schlimm? Meinst du, deine Kinder glauben dir das? Als ob der erhobene Zeigefinger je was gebracht hätte...
etwas kann noch so verboten sein, solange es genügend machen interessiert sich nach ner weile keiner mehr dafür. theoretisch dürfen fahrradfahrer (außer in ausnahmefällen) nur auf der rechten seite auf dem radweg fahren, und müssen über zebrastreifen schieben etc. macht aber keiner, also störts auch keinen wirklich. inzwischen hat kiffen ähnlich wie alkohol an minderjährige ebenfalls den status "gegen so viele können wir nichts tun" erreicht. also wird gelegentlich etwas getan, was möglichst spektakulär aussieht wie zB. das verbot von flatratepartys. nur wird es nur halbherzig durchgesetzt, nicht kontrolliert und dient nur zur besänftigung der massen.

Für mich ist es keine Bagatelle sondern der Einstieg.
stiwwel am 16. September 2008 12:54 Ich glaube, wer das erste Mal kifft, hat vorher schon ein oder mehrere Male Alkohol getrunken und einen Rausch kennen gelernt. Meiner Meinung nach ist Alkohol der Einstieg!
tribble am 13. Februar 2009 03:34 stiwwel, DH!
tribble am 13. Februar 2009 03:35 Die einstiegsdrogentheorie ist schon lange widerlegt, sogar durch unserer Bundesregierung. siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge
Stimmt! Andererseits habe ich in meinem Bekanntenkreis zwei Kiffer, beide Arbeiter und kurz vor der Altersrente, die sich regelmäßig jedes WE 1-2 Tüten bauen und nie andere Drogen konsumierten.
Alkohol ist meist der Einstieg in eine Drogenkarriere, aber dafür kassiert der Staat ja steuern, also wird vor illegalen Drogen gewarnt
Achtung! Hier haben wir so ein Kifferopfer: www.videogold.de/26-und-kiffer-heute-werde-ich-clean/ Journalistisch fair hat die Produzentin leider nicht berichtet wie viele in Deutschland das hin und wieder machen aber irgendwie trotzdem Arbeit und Leben auf die Reihe bekommen. Wie kann das sein wenn doch angeblich jeder gleich abhängig wird? Vieleicht findet ihr die Antwort hier im Gespräch mit ein paar Experten. www.videogold.de/der-mythos-von-der-rauschfreien-gesellschaft/
Es ist eine absolute Illusion das wer kifft seinen Lebensrhytmus nicht durcheinander bringt. Es ist ein schleichender Prozess und irgendwann fällt der Vorhang und dann ist es zu spät. Ich habe schon viele von solchen "Gelegenheitskiffer" kennengelernt. Irgendwann rutscht jeder von denen ab.
Dummes Geschwätz!
habe einige Leute im Bekanntenkreis die (moderat) diesem Hobby frönen und die sind heute alle erfolgreich im Beruf, Akademiker, haben sonstwie studiert, auf jeden Fall alle eine Ausbildung und viele sind Eltern mehrere Kinder und ich glaub jeder von denen ist relativ früh damit in Kontakt gekommen.
Halluzinogene sind natürlich nie zu bagatellisieren aber, wenn deshalb jemand abstürzt stimmt etwas anderes in seinem Leben nicht
Sie lügen sich selber in die Tasche. Wer diesen "Hobby" frönt, schrammt immer am totalen Absturz vorbei. Als jemand der fast 5 Jahre hauptberuflich Drogenabhängige betreut hat, habe ich sehr viele davon kennengelernt. Auch Leute die gebildet waren. Der Körper braucht immer mehr und öfter und irgendwann ist es definitiv zu spät. Wenn du einmal gesehen hast, das Leute Tapeten von Wände reißen und die essen wollen glaubst du an solche Märchen nicht mehr. Außerdem der Körper dankt es dir nicht, die Folgen sind Gedächnislücken und ähnliches.
Klar! klingt zynisch aber, so lange man natürlich nur den Rest abbekommst würde ich sicher ähnlich denken, aber Du willst mir doch nicht sagen, daß Du noch NIE Spaß daran gehabt hast im gesellschaftlichen Sinne alkoholtechnisch "angeheitert" zu sein? wenn „Ja“ würden sich hier im GF sicher zwei Lager bilden ...oder natürlich wie’s immer ist: Drei Lager.
Ich mag es nicht, wenn ich die Kontrolle über mich verlieren. Dafür habe ich schon zuviel solche vernebelte Leute gesehen. Aber deine Antworten sagen alles. Aber es wird sicher so sein, das man solche Leute betreut haben muß, bevor man es versteht. Einmal nachdenken bevor es zu spät ist. Es wird dazu keine weiteren Kommentare von mir geben
Einstieg in die Drogenkarriere ist es nur, daß diese Szehne kriminalisiert wird und die Jugentlichen bei der Beschaffung mit entsprechend zwielichtigen Gestalten in Kontakt kommen die häufig noch andere Dinge im Programm haben.
Drogeneinstieg No.1 sind Alk bzw. Nikotin, da scheinbar nicht so schlimm, weil legal.
schwachsinn, die einstiegsdrogen theorie ist längst wiederlegt. siehe wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge