KFZ Versicherung, falsche Angabe Jahreskilometer, schlimm?

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9 Antworten

... wenn denn die auf solche Angaben verzichten, höre ich von VW und Opel, dann wird auch keine Laufleistung vereinbart. Warum auch?

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da ich bei vertragsabschluss keine informationen über den aktuellen kilometerstand abgeben musste

Bei den Versicherungsverträgen wird aber immer der jeweilige KM-Stand eingetragen. Und bei einem Schadensereignis kann der Versicherer feststellen, ob der Kunde seiner Meldepflicht nachgekommen ist. Denn wenn die jährlich angegebene KM_Leistung überschritten wird, ist der VN in der Pflicht dies mitzuteilen.

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Kommentar von v0lld3pp
26.09.2016, 12:20

ich musste wirklich keinen km-stand bei vertragsabschluss angeben

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Bei Werkstatt besuchen oder Tüvuntersuchungen werden ja auch die Kilometer festgehalten.

Wenn es zum Streit kommt, trägst du bestimmt die Beweislast.

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Im Schadensfall wird der Versicherung immer der aktuelle km-Stand mitgeteilt! Dann ist die Versicherung berechtigt rückwirkend Deinen Beitrag zu erhöhen! Um Dir dieses zu ersparen, würde ich baldmöglichst den tatsächlichen km-Stand und die voraussichtliche jährliche Fahrleistung mitteilen. Stellst du dann fest, dass doch weniger km gefahren werden, kannst Du dieses ebenfalls der Versicherung mitteilen und der Beitrag wird entsprechend angepasst!

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Bei einem Unfall wenn die Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen wird, wirst Du nach dem aktuellen km-Stand gefragt. So prüfen die das nach.
Schlimm ist das aber nicht.

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Klar kann das nachgewiesen werden. Bei einem kleineren Unfall musst du die Laufleistung in die Schadensmeldung eintragen. Es kommt halt auch auf die Versicherung an, wie kulant die dann sind...

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solange Du keinen Unfall baust, hat es für Dich keine Nachteile. ich würde aber trotzdem die Mehr-Kilometer der versicherung mitteilen, dann bist Du auf der sicheren Seite. Und Du hast ganz sicher beim Versicherungsabschluss den Km-Stand angeben müssen.

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Kommentar von v0lld3pp
26.09.2016, 12:18

ne, musste ich nicht

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Ich habe neulich um 10.000 km Jahresstrecke nachgelöst, weil ich dieses Jahr über 20.000 komme. Das kostet mich für das Jahr etwa 11 € extra. Dafür würde ich kein Risiko eingehen.

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Zunächst mal die gute Nachricht. Durch diese Falschangabe verlierst du deinen Versicherungsschutz im Bereich der Haftpflichtvericherung nicht.

Allerdings kann die Versicherung das durchaus herausfinden. Zum Einen ist es üblich, dass der Kilometerstand bei Versicherungsabschluss abgefragt wird. Weiter werden die km-Stände bei jedem Schadensereignis abgefragt.

Besonders problematisch wird das, wenn deine Laufleistung extrem vom angegebenen Wert abweicht. Dann könnte dir Betrug vorgeworfen werden, was bis zu einer Verweigerung der Kaskodeckung und zu Regressforderungen der Haftpflicht führen kann.

Dass du im Fall der Endtdeckung die vorenthaltenen Beiträge zuz. Bearbeitungsentgelten und einer etwaigen Vertragsstrafe (steht in deinem Vertrag) nachzahlen musst, versteht sich ja von selbst.

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Kommentar von v0lld3pp
26.09.2016, 12:19

ich musste bei vertragsabschluss wirklich keinen km-stand angeben

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