Frage von Paul187, 37

Kfz-kauf ?

Habe von einer Zweiradwerkstatt einen Roller gekauft. Im Vertrag tritt dieser jedoch als Privatperson auf. Ist das rechtens?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Genesis82, 12

Ja, es gibt Möglichkeiten, dass er auch als Privatperson verkauft, z.B. wenn der Roller ihm privat gehört hat.

Steht im Vertrag denn, dass er privat verkauft? Ansonsten, wenn es sich um eine Einzelfirma handelt, dann muss im Kaufvertrag sein Name stehen. Nur weil der Laden z.B. "Rollermarkt Meier" heißt, ist das nicht die rechtlich korrekte Firmierung. Wenn Peter Meier der Inhaber ist und es sich nicht z.B. um eine GmbH handelt, dann steht im Schriftverkehr, auf Rechnungen und Verträgen die einzig korrekte Firmenbezeichnung, nämlich: Peter Meier. Und dieser Peter Meier als Unternehmer (nicht als Privatperson) hat dann den Roller verkauft.

Kommentar von Paul187 ,

"Kaufvertrag Privatverkauf" steht auf dem Vertrag. Er hat sich auch als natürliche Person eingetragen, nicht als juristische.

Auch hat er die Anzahlung bar genommen (natürlich gegen Quittung), aber nicht über die "Ladenkasse" gerechnet.

Antwort
von Hancook2102, 24

Wenn du auf Händlergewährleistung Wert legst ist das vielleicht nicht so gut. Er könnte bei nachher auftretenden Problemen sagen, dass er diesen privat verkauft hat und somit die Händlergewährleistung ausschließt

Antwort
von balvenie, 19

Woran erkennst du das Auftreten als Privatperson im Vertrag? Sind irgendwelche Haftungsausschlüsse im Vertrag, die er als Händler nicht formulieren dürfte?

Kommentar von 1tomes6 ,

Ich habe das gleiche Problem, jedoch mit dem Auto. Im Vertrag steht " ohne Garantie " Von Privat an Privat

In der Familie ist jedoch ein Gewerbe / Ehefrau und er ( in mehreren Fälen nachweislich ) verkauft als Privat. Das ist doch

Betrug?

Kommentar von balvenie ,

Garantie muss sowieso nicht ausgeschlossen werden, die würde, wenn überhaupt, immer der Hersteller des Autos anbieten, niemals der Händler. Was ein Händler ggf. leisten muss, ist eine Gewährleistung für bereits beim Kauf bestehende (also auch "versteckte") Mängel. Für absichtlich verschwiegene Mängel müssen dagegen sowohl Händler als auch Privatpersonen in Gewährleistung gehen. Für Mängel, die eindeutig nach dem Kauf eintreten, haftet sowieso auch ein Händler nicht mehr.

Was für ein Gewerbe ist es denn? Falls es ein Automobilhandel ist, so kann das Fahrzeug trotzdem aus dem Privateigentum stammen. Dann kann es natürlich auch privat verkauft werden. Das müsste man dann im Einzelfall prüfen, ob der Verkauf tatsächlich im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfolgt.

Antwort
von KaffePrinz, 16

dann darf im kaufvertrag keine mehrwertssteuer enthalten sein....und auch keine rechnung für den roller über die firma des händlers erstellt werden..

gerne verkaufen händler auch fahrzeuge "im auftrag"....um sich so vor garantie und gewährleistungen zu drücken..

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