Frage von Feedtheworld20, 13

Kfz Gadget erfunden, wo kann man sich um Brandschutzbestimmungen für das Material schlau machen?

Hallo,

ich hab was praktisches und günstiges erfunden. Bzw geplant. Es ist ein Gadget das im Innenraum eines Fahrzeugs verwendet wird, es besteht vorwiegend aus Schaumstoff. Der Hersteller des Schaumstoffs meinte, ich soll mich wegen gesonderter Bestimmungen für Gadgets im KFZ Bereich erkundigen, bevor wir ein Material wählen können. da normaler Schaumstoff vorwiegend aus Öl besteht und somit brennen kann.

Brandhemmender Schaumstoff ist erheblich teurer, und leider eben nur in sehr unpassenden Farben erhältlich.

Kann mir jemand sagen wo man sich da eine handfeste Auskunft holen kann? Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer konnten mir beide nicht weiterhelfen.

Irgendwo muss soetwas ja klar definiert sein, oder nicht?

Wäre ich überhaupt haftbar wenn jemand dieses Teil im Fahrzeug hat, und durch zB durch eine Zigarette fängt der Schaumstoff an zu brennen, oder sind da Personen selbst dafür verantwortlich?

Ich hoffe jemand hat ne Antwort. Danke :)

Lg gustl

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jloethe, Community-Experte für KFZ, 4

die KFZ Zulassungsbestimmungen regeln genau was wie und wo verwendet werden darf und was  eben zulässig oder Zulassungsfähig ist.  Niedergeschrieben ist das in der KFZ-Zulassungsordnung  die jedoch  nicht genau ist sondern auch wieder nur die Grundlage der Prüfungsstellen  festlegt.

Zuständig dafür sind die TÜV Typprüfstellen  die es  verteilt um ganzen Bundesgebiet gibt.. und die nach kostenpflichtiger prüfung ( die rechnen  nach Stundensätzen  ab ) eine entsprechende Bauartgenehmigung oder freigabe erteilen kann..

Wenn es um Zubehör geht kann auch  je nach Bauteil oder gadjet  eine Einzelprüfung / Einzelabnahme   bis zur ABE als königsdisziplin gehen die schnell mal einen fünfstelligen Betrag  schlucken kann..  Die sogenannten TÜV / GS  Prüfzertifikate  können dort erworben werden bzw ermittelt werden..  Da kann jeder schnell  einemenge Geld vergraben.. Sprich doch mal mit einem ausgebildeten Feuerwehrmann oder besser Ausbilder der Feuerwehr.. .. die können häuffig aus der  Praxis plaudern und tipps geben..  

Joachim

Antwort
von qugart, 13

Sehr abstrus das ganze.

In Deutschland regelt das der Technische Überwachungsverein.

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