Nordwikinger am 23.02.2008 um 17:21 Uhr
Mittlerweile gibt es auch bei der Nabenschaltung mehr Gänge als früher. Was ist denn besser in der Funktion und Handhabung, was würdet Ihr empfehlen?
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Ich persönlich schwöre auf Nabenschaltung mit Rücktrittbremse, aber das ist sicher Geschmackssache! Bei der Kettenschaltung felht mir eben die Rücktrittbremse, außerdem ist mir die Gefahr zu groß, dass die Kette beim Schalten aus dem Ritzel springt.
Das ist Geschmackssache. So viele Gänge braucht kein Mensch.
Mein altes Rad hatte 21 Gänge; die habe ich alle regelmäßig benutzt: Berghoch, mit Gepäck, mit Anhänger. Kommt halt auf den Einsatzfall an.

Mehr Gänge kenn ich bis jetzt nur bei einer Nabe ... und die ist allein schon so teuer wie ein gutes Fahrrad.

Spontan tendiere ich zur Nabenschaltung, ist m.E. sicherer und bequemer....
LG....strick
Brigitta am 23. Februar 2008 18:08 DH

Bequemer für den etwas ungeübteren Fahrer ist sicherlich die Nabenschaltung. Nur sie hat Rücktrittfunktion. Früher gab es nur 3 gänge. Heute gibt es sie mit etwa 7 Gängen zum sehr erschinglichen Preis. Die Kettenschaltung ist für den etwas geübteren Umgang. D.h. man muß mehr vorausschauend lernen zu schalten. Man kann nicht im Stand Umschalten und muß vor dem Berganstieg umschalten. Man schätzt dann auch das schnellere Anfahren oder das leichetere Berghochfahren, das absolut komfortabel zu bewerkstelligen ist.
Hier hat es allerdings eine Neuerung gegeben. Die Rhohloff Nabenschaltung mit 14 Gängen ist eine Delikatesse. Hier kann sie auch die hohen Ansprüche von Mountainbikefahrern befriedigen. Allerdings wiegt sie schon etwa 1 kg und kostet an sich schon um 800 €.
Aus meiner Erfahrung: als Mann habe ich keine Probleme mit Kettenschaltung, allerdings bevorzugen Frauen lieber die komfortablere Nabenschaltung.

Ich habe jahrelang Kettenschaltung gefahren. Allerdings bekam ich im Winter damit Probleme. Die hinteren Zahnkränze haben sich mit Eis zugesetzt und ich musste im 1. Gang die Tour beenden. Auch wenn man abrubt abbremsen muss, ist eine Kettenschaltung beim Anfahren ungünstiger, da man nicht im Stand in einen kleinen Gang schalten kann. Seit 4 Jahren fahre ich jetzt die Rohloff-Schaltung. Schalten wann immer ich mag, gleich ob unter Belastung, oder im Stand und zwar auch im Extremfall vom 1. in den 14 Gang. Sicher, sie ist teuer, aber sie ist ihren Preis wert.
Ich habe mir gerade ein neues Rad gekauft und die Nabenschaltung getestet (9 Gang Sram).
Ergebnis: Es wurde doch die Kettenschaltung, da sie spürbar leichter läuft. Der Komfort einer Nabe ist allerdings höher (man kann die Gänge einfach mit EINEM Hebel durchschalten). Die neuen Naben (>8 Gänge) müssen jedoch teilweise regelmäßig gewartet werden (Ölwechsel - kein Scherz).
Den Rücktritt würde ich mir abgewöhnen - die Bremsleistung wird von jeder anderen Bremse wesentlich übertroffen. Und beim Halten "mal eben die Pedale passend stellen" geht auch nicht. Die Naben gibts zum Glück auch ohne Rücktritt.
Fährt man meistens ohne Gepäck/Anhänger in der Ebene und nicht so schnell, reichen die 8-9 Gänge einer Nabe immer aus.
getriebenaben sind halt wartungsarm. beim kauf sollte man genau definieren für welchen anspruch sie gerecht werden soll. ungeschlagen, selbst bei passüberquerrungen ist nun mal http://www.rohloff.de/de/produkte/index.html . große versender haben oftmals angebote im programm und falls du einenen guten rahmen etc.pp. hast, lohnt sich der kauf eines solchen produktes. du tauscht nur die schaltung und der rest ( neuer rahmen + alte schaltung ) geht bei ebay weg.
Mir auch. DH