Frage von Hooks, 64

Kennt sich jemand aus im Unterschied zwischen Keuchhusten und Krupphusten - ist das überhaupt wichtig bei der Linderung der Anfälle?

Oder behandelt man das einfach nur wie "normalen Husten"?

Mir fällt dazu ein: feuchte Luft, Rauminhalation und schleimlösende Mittel. Das Kind (fast 12 Mon.) hustet ganz trocken und zieht danach etliche Sekunden laut die Luft ein und man wartet bange auf das nächste Einatmen...

Gestern sagte der Arzt noch: Ist halt ein Husten, und dann das übliche dazu.

Antwort
von muell1234, 38

Nein, dass ist nicht das selbe. Eigentlich werden laut Empfehlung Kleinkinder und Säuglinge gegen Keuchhusten geimpft. Damit fällt es schon weg. 

http://flexikon.doccheck.com/de/Pertussis

Krupp-Syndrom ist eine Entzündung des Kehlkopfes.  

http://flexikon.doccheck.com/de/Krupp-Syndrom 

Hierbei wäre ein Stridor beim ein- und ausatmen zu hören. Wichtiger als das Hustengeräusch sind die Atmungsgeräusche mittels Auskultation. 

Dies kann nur ein Arzt entscheiden. Der Ärzteservice der meisten Krankenkasse kann da auch helfen oder wenn es sich seit dem Arzt verschlimmert hat oder auch so, würde ich eher ins Krankenhaus gehen. 

Bei kleinen Kindern und Luftprobleme würde ich eher auf Nummer sicher gehen. 

Kommentar von Hooks ,

Das ist mir schon klar.

Ich meine ja nur, ob es einen Unterschied in der Behandlung macht, in der Linderung. Ich hörte mal, bei dem einen heiße Luft, bei dem andern kalte?

Er war ja gestern beim Arzt, der wird ihn schon auskultiert haben.

Kommentar von muell1234 ,

Bei Krupp-Syndrom eher frische /feuchte Luft. Bei Pertussis können kalte Luft die Hustenanfälle verstärken. Jedoch werden die beiden Krankheiten sonst unterschiedlich behandelt.

Kommentar von Hooks ,

Und wie?

Kommentar von muell1234 ,

in den beiden Links steht die Behandlung drin. Dazu sind Medikamente nötig, welche nicht freiverfügbar sind. Zudem ist eine Selbsttherapie hier auf keinem Fall angezeigt. 

Es werden beide Krankheiten nicht sein, wenn dies ein Arzt ausgeschlossen hat. Beide Krankheiten sind relativ gut mittels Auskultation festzustellen.

Kommentar von Hooks ,

Nun gut, dann behandeln wir halt einfach auf Husten.

Kommentar von muell1234 ,

Aber bei Atemnot und Blaufärbung oder Schwäche sofort ins Krankenhaus. Auch wenn der Anfall zu lange dauert oder die Atemaussetzer zu lange sind. 

Kommentar von Hooks ,

Atemnot ist ja fast immer bei solchem Husten. Und wenn der Anfall zu lange dauert, ist es mir wesentlich lieber, ich weiß, welche Mittel ich geben kann, als daß ich wie ein aufgescheuchtes Huhn 30 km zum nächsten KH fahre - das verkrampft das Kind noch mehr.

Kommentar von Hooks ,

Da steht ja was von Nichtmedikamentöser Therapie. Und Sedieren und Schleimlösen können wir auch so.

Kommentar von muell1234 ,

Bitte nicht Sedieren. Dies muss wirklich ein Arzt entscheiden. 

Kommentar von Hooks ,

Im Hausgebrauch macht man das mit Herumtragen und etwas Lavendelduft. Und bei Muttern im Bett schlafen.

Ich weiß, daß man nicht Hustenlöser und Hustendämpfer geichzeitig geben darf.

Kommentar von muell1234 ,

Okay. Dies ist richtig. Bitte aber den Lavendelduft weglassen. Alle Stoffe auch solche können beim Husten die Bronchien stärker reizen. Ich habe befürchtet mit einem Sedativum zu arbeiten. Dann alles gute und gute Besserung

Kommentar von Hooks ,

Nein, nein, keine Angst, ich bin für Hausmittel. 1-2 Tropfen Öl im Zimmer können nicht schaden, denke ich. Für angenehme Atmosphäre - sowas tut auch der Mutter gut ;-)

Bin schon vorsichtig.

Kommentar von josef788 ,

Das selbe gilt auch für ältere Menschen. Denn mak kann zwar sagen ältere Menschen können schon auf sich selbst aufpassen aber das können sie eben nicht immer. Besonders dann nichzt wenn sie zum Beispiel unter Demenz leiden. Worauf ich eigentlich hinaus ist, dass man auch bei älteren Menschen auf Nummer sicher gehen sollte wenn die Atemproblemr haben und nicht nur bei Kleinkindern. Gibst du mir mit meiner Aussage recht?

Kommentar von muell1234 ,

Ja, natürlich. 

Kommentar von josef788 ,

Auch finde ich, das ist jetzt zwar ein anderes Thema, aber wenn wir ehrlich sein sollen, wie oft bedanken wir uns bei unseren Eltern für all das gute was sie für uns tun? Wir regen uns oft über ihre Makel auf(zum Beispiel dass sie rauchen oder trinken,...) aber selten sagen wir dass wir stolz suf unsere Eltern sind für die positiven Dinge im Leben wo wir Unterstützung durch die Eltern bekamen

Kommentar von Hooks ,

Stimmt. Das merkt man oft erst, wenn man eigene Kinder hat.

Wir hatten mal zu 8 die echte Grippe, das war echt eine Herausforderung. Man kommt zu nichts anderem mehr.

Kommentar von josef788 ,

Ich bin erst 26, weder Frau noch Kinder aber mir selbst ist es schon aufgefallen dass ich oft positives über meine Mutter erzähle aber meistens nur negativ über meinen Vater herfalle. Dabei habe ich ihm auch manches gute zu verdanken

Kommentar von Hooks ,

Stimmt. Und wenn es nur Ermunterung der Mutter ist. Selbst Alkoholiker oder so haben doch mal aus Liebe geheiratet...

Leider glänzen viele Väter durch Abwesenheit, wegen "Geldverdienen", dann kommen sie oft erst heim, wenn die Kinder zu Bett müssen. Meinem Mann war es wichtig, als Vorbild für die Jungs dazusein, und so haben wir viele Jahre von einer halben Stelle gelebt. Mit Kindergeld geht das ;-)

Kommentar von Hooks ,

Ich fahr jetzt aber nicht zum Arzt, das ist alles noch mehr Stress.

Was soll der tun?

Husten ist eh meistens davon abhängig, wie man sich in der Pflege benimmt und welche Mittel man anwendet. Also geht das auch zuhause.

Kommentar von josef788 ,

So einen Müll habe ich selteb gehört

Kommentar von Hooks ,

Hab jahrelang im Kinderheim gearbeitet, ich mußte immer die Kleinen und Kranken in Obhut nehmen. Auch bei Lungenentzündung haben wir damit sehr gute Erfolge erzielt (neben Antiobiotikum vom Arzt).

Wenn man alleine im Dienst ist und 15 Kinder um sich hat, davon ein paar Kranke ... das geht nicht so einfach, dann zum Arzt zu gehen.

Bei einer Mumpsepidemie mit 10 Kranken gleichzeitig kam dann der Arzt ins Haus, aber bei einem Husten.. der hat doch noch andere Patienten.

Und nun mit meinen 6 Kindern habe ich auch jahrelange Erfahrung gesammelt. Das letzte Baby ist aber schon eine Weile her, da vergißt man evtl. manches ;-)

Kommentar von josef788 ,

Sorry. 

Antwort
von tasimas, 21

Du hast ja schon tolle und absolut hilfreiche Antworten bekommen. Falls dein Kind geimpft ist, tippe ich auf Krupp. Dabei hilft inhalieren und wenn dein Kind dazu neigt, sollte der Arzt dir eigentlich ein Notfallmedikament in Form eines Zäpfchens mitgegeben haben, bzw ein Rezept dafür.

Kommentar von Hooks ,

Nein, der ist nicht geimpft.

Antwort
von josef788, 44

Na dann vertrau doch einfach deinem Arzt statt hier zu fragen was das Kind haben könnte. Denn wir sind keine Ärztr

Kommentar von Hooks ,

Es ist mir ehrlich gesagt egal, was das Kind nun hat. Ich will nur wissen, ob es in der Behandlung, in der Hustenlinderung bei Keuchhusten und Krupphusten Unterschiede gibt.

Es gibt ja vielleicht Eltern hier, die ihr Kind schonmal behandelt haben.

Kommentar von josef788 ,

Und wie, deiner Meinung nach sollen wir dir helfen, wenn du selbst nicht weisst was dein Kind hat?

Kommentar von Hooks ,

Einfach nur sagen, was Ihr bei dem jeweiligen Husten gemacht habt.

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