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Kennt sich hier jemand mit ImuPro300 aus?

gefragt von frechesfruechtleinfrechesfruechtlein am 04.09.2007 um 15:01 Uhr

Meine Tochter leidet immer mal wieder an Bauchkrämpfen in Verbindung mit Durchfall. Die Ärzte hatten bisher dafür keine Erklärung. Die Hausärztin tippt auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und empfahl ein Nahrungsmittel-Immunprofil (ImuPro300) erstellen zu lassen. Ich soll mich dazu im Internet belesen. Das betreffende Institut lobt sich in den höchsten Tönen, betreffend Nachweis von 1gG-Antikörpern im Blut und mit welcher Erfolgsquote Krankheitsbilder therapierbar sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung lässt kein gutes Haar an der Sache. Macht es Sinn, 400 EUR für ImuPro300 auszugeben und nach dem rettenden Strohhalm zu greifen? Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mehr weiter.

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anonym
beantwortet von Lissa am 4. September 2007 18:24
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Bevor solch ein Test gemacht wird, kannst du ja erst mal die normalen Tests machen, die auch von der Kasse bezahlt werden.

Häufig ist eine Lactose-Unverträglichkeit der Grund für solche Beschwerden.

Es kann aber auch Für beides gibt es Tests.

Oder du lässt für eine Zeit alle Milchprodukte weg und prüfst, ob sich was ändert.

Das Gleiche kann man mit Weizenmehlprodukten machen.

Eine gute Seite zu dem Thema ist www.libase.de

Kommentar von 8cdd1e8ff89576f17fb7b68eafe7b352smallfrechesfruechtlein am 4. September 2007 22:12

Hallo Lissa, danke für Deine Antwort :-). Ich hab schon bisserl auf der Seite gestöbert. Lactose-Unverträglichkeit käm schon in Frage denke ich, da passt so einiges. Werd mal mit meiner Ärztin sprechen.


Davinci2008
beantwortet von Davinci2008 am 13. Oktober 2008 22:43
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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Gründe dafür...! In meiner Praxis habe ich schon vielen Patienten mit dieser Untersuchung bei diesem Labor helfen können, die schulmedizinisch nicht weiterkamen.Es gibt allerdings etliche weitere Labore, die diesen Test inzwischen anbieten, zu etwa gleichen Preisen. Der Arzt hat nur den Test auf eine Allergie vom Sofort-Typ (TypI IgE- vermittelt), der er über die Kasse abrechnen kann. Deine Ärztin ist fortschrittlich, kann das aber nicht als Kassenleistung abrechnen. Sie könnte ja auch erstmal des Suchtest (Sreening-Test auf Gruppen von Lebensmitteln)machen lassen für ca. 42 EUR. So mache ich das immer. Dann sieht man, ob eine Allergie vom Spättyp (IgG vermittelt)Typ III vorliegt. Manchmal hat man beides! Von der im Labor eingefrorenen Blutprobe könnte man dann bei positivem Befund den grossen Test machen lassen. Bei Laktose und Fruktoseunverträglichkeit handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern um eine enzymatische Verdauungsschwäche für diese Stoffe. Das sollte auch über die Ärztin geklärt werden. Wichtig ist aber in solchen Fällen auch eine mikrobiologische Stuhluntersuchung auf krankmachende Bakterien,Pilze und Hefen im Darm. Das kommt häufig zusammen mit den Lebensmittelallergien und Enzymschwächen vor und muss entsprechend mit einer Darmsanierung behandelt werden.



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