kennt jemanden einen entwurf for Autorenabrechnungen?

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1 Antwort

Es gibt verschiedene Modelle:

1. Pauschalhonorar: Dabei wird vereinbart, dass der Autor eine einmalige Zahlung erhält, entweder bei Annahme des Manuskripts, in zeitlich bestimmten Raten, bei Erscheinen oder ein paar definierte Wochen nach Erscheinen. Vorteil aus Sicht des Autors: sofort Geld; Nachteil: Wenn es ein Bestseller wird, partizipiert der Autor meist nicht daran.

2. Absatzhonorar: In der Regel ein Prozentsatz bezogen auf den Ladenpreis ohne die z.Zt. 7%ige Mehrwertsteuer (z.B. kostet das Buch im Laden 19,90 Euro werden die Prozente vom Netto, das ist in diesem Beispiel 18,60 Euro) berechnet. Ein anderes, auch übliches, Modell lautet: X Prozent vom Netto- oder Verlagserlös. Darunter versteht man den Betrag, der beim Verlag eingeht, also Ladenpreis minus gewährte Rabatte für den Buchhandel. Der liegt dann in etwa bei der Hälfte des o.a. Betrages. Also genau den Vertrag lesen! 

Für beide Modelle gilt: Das Honorar errechnet sich aus der Stückzahl der verkauften und bezahlten Menge (die der Verlag nachweist) multipliziert mit dem Stückhonorar. Ausgeschüttet wird das in der Regel einmal im Jahr. Hat der Autor auf Mehrwertsteuer optiert, das wird im Vertrag abgefragt und dokumentiert, kommt die noch obendrauf.

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