Youssar am 30.10.2009 um 22:57 Uhr
Mit dem ich zum Beispiel Glas auf Glas kleben könnte, ohne das beim Hindurchschauen eine Trübung zu erkennen ist?

Wasserglas Zur Anwendung kommt meist flüssiges Wasserglas (flüssiges Kalium-/Natriumsilikat, LIQVOR SILICIVM). In der Keramik dient es als Elektrolyt zur Verflüssigung einer keramischen Masse. Benutzt wird es zudem z. B. als Klebstoff und Bleichmittel in der Papierindustrie, als Bindemittel z. B. bei Farben (Mineralfarben), als Zusatz in Schweißelektroden, in Waschmitteln, um Bauteile von Waschmaschinen vor Korrosion zu schützen, als Abdichtung bei Mauerwerk, Deponien und im Untertagebau, zum Schutz von Natursteinen vor Witterungseinflüssen, bei Sol-Gel-Prozessen und als Pflanzenstärkungsmittel in der ökologischen Landwirtschaft. In der Mikrobiologie wird Wasserglas als Ersatz für Agar, der im sauren pH-Bereich hydrolysiert, bei der Herstellung von festen Nährmedien für die Anzucht säureliebender (acidophiler) Bakterien eingesetzt. In der Gießereitechnik benutzt man Wasserglas zum Härten von Sandformen.

Für Glas auf Glas gibts sogar besondere Kleber, aber nicht einfach im Baumarkt, sondern besser im Bastelladen kaufen.