Kennt jemand einen guten Verlag?

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6 Antworten

Bei den meisten Verlagen wird dein Werk - wenn du dir nicht schon als Autorin einen Namen gemacht hast - mit fast 100% Wahrscheinlichkeit abgelehnt, wahrscheinlich nicht mal komplett gelesen.

Wenn du nicht das Glück hast, dass deine Lyrik die Lesenden total umhaut, oder dass dein Werk gerade das ist, wofür es einen "Markt" gibt (ja, auch Verlage schauen, welche Art Literatur gerade in Mode ist), hast du kaum Chancen.

Klingt seltsam, aber am einfachsten ist die "Webcomic-Strategie":

Fang an, deine Gedichte (und vielleicht etwas Drumherum) auf einer Website zu veröffentlichen. Wenn du Interesse und Zuspruch bemerkst, lass eine kleine Auflage der Gedichte (am besten mit online nicht veröffentlichtem Bonusmaterial) privat drucken und verkaufe sie über die Website. Fehlt dir Geld dafür, kannst du dann auch so was wie Kickstarter versuchen.

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Auch ich selber schreibe  Gedichte. Aber das nur so nebenbei.

Hier:

http://www.schreibflow.at/

habe ich  eine Site gefunden, die mal was anderes anbietet als nur, was man sonst halt so kennt. Ich habe den Eindruck, dass dir die Frau sicherlich umsonst weiterhelfen wird, wenn du ihr eine nette E-Mail schreibst. Soweit ich gesehen habe, hat sie einen eigenen Verlag und ist auch eine tolle Beraterin.

Einfach Kontakt aufnehmen. Durchs Reden kommen die Leut´ z´samm...

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Gedichte eines Newcomers werden von guten Verlagen erst gar nicht durchgeblättert. Die Zeiten sind vorbei, in denen der Schüler Hugo von Hofmannstal mit kurzen Hosen und ein paar Gedichtmanuskripten ins Büro von Samuel Fischer stolpern konnte, und der sie als Verlagschef sogar gelesen hat.

Allerdings sind dem guten Samuel beim Lesen dann die Kinnladen runtergeklappt, wie es einem eben passiert, wenn man ein Genie entdeckt.

Mit Gedichten braucht man es heutzutage gar nicht erst zu versuchen, ich hab einen ganzen Band voll und Robert Gernhardt wollte mich sogar vermitteln. Leider ist er vorher gestorben.

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Gerade bei Gedichten, die im Buchhandelsumsatz nicht einmal 0,1% des Jahresumsatzes ausmachen, wirst Du kaum einen Verlag finden, der auf Dein Manuskript gewartet hat. Mit anderen Worten: es geht eher darum, wo Du am wenigsten bezahlst, damit Dein Gedichtband zumindest rudimentär betreut wird.

Allgemeine Hinweise des Börsenveriens hier:

http://www.boersenverein.de/de/portal/Autor_in_sucht_Verlag/182270

Ein typischer Verlag für Autoren, die in kleiner Auflage publizieren und dafür zahlen wollen

http://www.engelsdorfer-verlag.de

Sonst sind Buchmesse, Lesungen, Lyrikforen (http://www.poetry.de/), Blogs (http://blog.buecherfrauen.de/) kurzum das Knüpfen von Kontakten unerlässlich.

Wer allerdings solch eine Frage auf dieser Plattform stellt, sollte sich erst einmal mit den Basics vertraut machen.

https://www.autorenwelt.de/verlagsliste-lyrikverlage

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Kommentar von Kessy02
10.08.2016, 12:07

Dass man mit einem 0815 Ratgeber zurzeit mehr gefragt ist, als mit jedem Gedichtband, ist mir schon klar.

Aber Danke für die vielen Links.

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Sagen wir mal so, wenn Du gut bezahlst, sollte es eher kein großes Problem sein einen Verlag zu finden, der schnell arbeitet... 

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Hallo Kessy

ein Buch mit Gedichten zu veröffentlichen ist schwierig,ich wollte es auch gerade wieder tun ,bisher werden meine Texte und Gedichte genommen von Zeitungen  ,in Wettbewerben , Anthologien..aber ich bekomme kein Geld ,das heisst ich schreibe für ein Magazin ,aber verdiene für diese Arbeit nichts. ,manchmal bekomme ich  ein  Buch geschenkt.  Einen Buchverlag zu  finden  ist fast unmöglich,da Gedichte nicht soviel Geld bringen ,lässt es nicht nicht gut vermarkten .

Trotzdem nicht aufgeben ,bei Amazon Kindle. de gibt es einen Wettbewerb mit Geldgewinn sogar ,allerdings brauchst Du enorme Comuterkenntnisse,das die Lust vergeht.. 

Grüsse Tabea

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Kommentar von Kessy02
11.08.2016, 09:26

Danke, echt sehr hilfreich. Ich denke, ich werde erstmal weiterhin Artikel für die Zeitschrift schreiben, die schonmal meine Texte genommen hat.

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