Es gibt ja inzwischen unendlich viele Glaubensgemeinschaften. Von den Pfingstlern bis zu den Apostolikern und der "Gemeinde Gottes". Ich finde die buddhistischen Ansätze ganz interessant, mag aber keinen "Glaubenszwang" der oft in solchen Gemeinschaften herrscht. Mich interessieren nur einfach andere (Glaubens-)Standpunkte. Kennt jemand eine Gruppe, die den Buddhismus als Grundlage hat aber nicht so streng damit umgeht sondern alles sehr locker handhabt und einen zu nix zwingt?
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Der Buddhismus ist im eigentlichen Sinn keine Religion als vielmehr Philosophie, da er keinen persönlichen Gott kennt. Jedem Buddhisten steht es frei, seine eigenen persönlichen Götter zu haben und so zu leben wie er will. Selbst die Missachtung der Anleitungen im edlen achtfachen Pfad ist keine 'Sünde' - so etwas gibt es im Buddhismus nicht.
Der Buddhismus kennt auch keinen Schöpfer. Alles befindet sich in Bewegung. Es gibt weder Anfang noch Ende, nur ewige Wiedergeburt. Ein Buddhist will durch seine Taten im Diesseits sein Schicksal im nächsten Lebenszyklus beeinflussen. Buddhismus ist somit nicht Nächstenliebe um des Nächsten willen und buddhistische Gebete nicht Bitte für jemanden, sondern vielmehr Bitte um etwas.
Quelle: Polytheistische Religionen

Achja, wenn Buddhismus, dann gleich richtig! Es gibt auch in Deutschland ein buddhistishes Kloster!