Frage von Mondmayer, 99

Kennt jemand ein paar außerbiblische Quellen bzw. Zitate die, die Existenz von Jesus belegen?

Frage steht oben.

Mir ist bisher nur „Die Juden, welche von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten, vertrieb er aus Rom“ von Gaius Sueton bekannt

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von chrisbyrd, 33

Die Bibel berichtet, dass Jesus gekreuzigt wurde und nach drei Tagen wieder auferstanden ist. Danach war er noch 40 Tage bei seinen Jüngern ist und dann in den Himmel zu Gott aufgefahren.

Viele Menschen haben versucht, die Auferstehung zu belegen oder zu leugnen. Ich habe von einem englischen Rechtsanwalt gelesen, der dafür bekannt war, die Bibel schlechtzumachen. Er wollte ein Buch darüber schreiben, dass beweisen sollte, dass Jesus nicht auferstanden sei. Also recherchierte er und begann sein Buch. Das Ergebnis war erstaunlich. Nachdem er alle Berichte und Indizien ausgewertet hatte, kam er zu dem Schluss, dass die Auferstehung war ist und bekehrte sich zum Glauben an Jesus Christus.

Interessant in diesem Zusammenhand sind auch die Recherchen zum gleichen Thema von Lee Strobel, der als Atheist beweisen wollte, dass die Bibel falsch sei und zum gleichen Ergebnis wie der Rechtsanwalt kam.

Folgende Indizien, manche würden auch Beweise dazu sagen, deuten auf jeden Fall darauf hin, dass Jesus auferstanden ist:

    1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte.

    2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte.

    3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.

    4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.

    5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

    6. Die herausfordernde Botschaft Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.

Kommentar von scrutinize ,

Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht.

Erstens das und zweitens sollte sich mal einer, der von Leichenraub redet, mal die gewaltigen Steine anschauen, die die Juden für Gräber nutzten. Schon die altjüdischen Gräber selbst waren nicht solche, die wir heute auf unseren Friedhöfen sehen, sondern eine Art kleine, begehbare Höhlen, die mit einem gewaltigen, runden Steinbrocken verschlossen wurden, der zur Seite geschoben werden müsste, um in das Grab zu gelangen. Jeder, der schon mal einen Gullideckel angehoben hat, weiß, was so ein kleines Teil schon wiegt, aber der Brocken vor dem Grab...?
Dazu braucht's schon einen richtig kräftigen Mann. Joseph von Arimathia, der das Grabmahl Jesu hat anfertiegen lassen, muss so einer gewesen sein, denn er hat das Grab mit dem Stein allein verschlossen. Und das Grab wurde ja noch zusätzlich von Wachsoldaten bewacht.

Apropos Wachsoldaten:

Dem damals römischen Wachposten wurde eine sehr große Verantwortung beigemessen und die Wachsamkeit war ihre oberste Disziplin. Die Verletzung gegen die Wachpflicht wurde enorm hart bestraft, in manchen Fällen sogar mit dem Tode. Jeder Wachsoldat wusste das. Es wäre äußerst unwahrscheinlich, dass einer von ihnen während ihrer Wache einschlief. Aber stellen wir uns mal vor, dass sie trotzdem einschliefen, so würden sie spätestens beim kleinsten Geräusch (und dieses wäre beim Versuch, so einen Grabbrocken zur Seite zu wuchten, sicher vorhanden :D) sofort wieder wach und würden Alarm schlagen.

P.S.:


Zur Auferstehung Jesu gibt es hier noch einen sehr interessanten Forschungsbericht, der von einem Atheisten begonnen wurde, mit erstaunlichem Ausgang:

http://esgibtkeinengott.com/2015/01/02/christentum-ein-irrtum/




Kommentar von chrisbyrd ,

Vielen Dank für die sehr gute Ergänzung und den sehr interessanten Link!

Kommentar von chrisbyrd ,

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen wünsche ich dir!

Antwort
von Leonhass, 99

Das Tuch mit dem Jesus sich den Schweiss abgewischt hat, wurde doch mal gefunden? Ich meine gehört zu haben, dass von Jesus auch im Koran berichtet wird.

Kommentar von Mondmayer ,

Naja, die Echtheit des Tuches wurde nie bewiesen, aber stimmt wo du es sagst Jesus ist wirklich ein Prophet im Islam.

Kommentar von Nebuk ,

Das Leichentuch Christi (Turiner Grabtuch) kann nicht zweifelsfrei Jesus zugeordnet werden, bzw. die C14-Methode hat es auf das 13.-14.Jh. n.Chr. datiert. 

Das Schweißtuch ist einwandfrei als Kunstwerk identifiziert. 

Der Koran scheint sich auch nur auf überlieferte biblische Erzählungen zu beziehen. 

Kommentar von Leonhass ,

Ok danke :)

Antwort
von Andrastor, 68

Es gibt keine Quellen oder Zitate die sich auf Jesus beziehen. Zumindest keine, die aus seiner Lebenszeit entstammen. Alle Zitate und Bezüge sind direkte Bezüge auf die Figur Jesus Christus aus der Bibel.

Der "Chrestos" den du erwähnst ist nicht Jesus Christus, denn Christus ist Latein für "der Gesalbte", eine Art religiöser Titel der nach einer Salbungs- oder Taufzeremonie vergeben wurde und damals sehr häufig war.

Es gibt nicht einmal Haftbefehle gegen Jesus Christus und das obwohl das römische Besatzungsheer eine gut etablierte Bürokratie hatte und viele römische Dokumente von damals und davor erhalten geblieben sind.

Relikte wie das Grabtuch (von Turin?) dass angeblich Jesus Gesicht zeigen soll und ähnliches haben sich im Laufe der Zeit alle als Fälschungen herausgestellt.

Und das alles hat auch einen Grund:

Es hat niemals eine echte Person Jesus Christus gegeben. Jesus ist eine fiktive Figur, wie Harry Potter oder Frodo Beutlin und Jesus ist eine fast exakte Kopie der fiktiven Figur Horus, die dir sicher auch ein Begriff ist.

Kommentar von Mondmayer ,

Ne, das Zitat ist mir noch aus dem Reliunterricht von damals geläufig.

Der Hintergrund ist der, dass der Mann den Namen einfach falsch verstanden hat. Chrestos war ein häufiger Sklavenname und bedeutet "Der Brauchbare". http://religionsforum.de/showthread.php?tid=7201

Aber vielen Dank für deine Antwort :)

Kommentar von Andrastor ,

Christus lat. vom altgriechisch Chistos vom altägyptisch Krst "der Gesalbte.

Wenn Chrestos ein Sklavenname war, dann ist das keine Verbindung zu Jesus Christus. Dass damals Sklaven gegen ihre Herrn aufbegehrten ist ebenfalls keine Seltenheit und genausowenig eine Verbindung zu Jesus.

Es gibt nicht einmal Überleiferungen von Propheten von damals, welche Joshua oder Jeshua hießen, was die hebräische Form vom lateinischen "Jesus" ist.

Dein Beispiel zeigt sehr schön wie schnell Dinge miteinander verbunden werden, die keinen Bezug zueinander haben, wenn man versucht etwas Erfundenes als Wahr zu beweisen.

Kommentar von Mondmayer ,

Die Frage muss man vor dem Hintergrund, welche Gewichtung die Römer Jesus gegeben haben, betrachten. Sehr wahrscheinlich keine und dementsprechend wird auch eine Überlieferung aussehen - sofern man eine nach 2000 Jahren findet.

Zur Zeit Jesu verhielt sich die jüdische Gemeinde eher unaufällig - so dass keine Aufstände zu dieser Zeit bekannt sind - damit ihr glauben nicht verboten wurde, deshalb schließt man darauf, dass es sich wirklich um Jesus gehandelt hat.

Was ich angesichts deiner Sachlichkeit verwunderlich finde ist, dass du trotz des Umstandes, dass es keinen einzigen Beleg gibt, dass Jesus nicht exzistierte felsenfest davon überzeugt bist, dass es ihn nicht gegeben hat. Diese Überzeugung gleicht einer ideologischen Haltung.

Über Glaubensfragen lässt sich streiten, aber zumindest die Vermutung, dass es ihn wirklich gegeben hat ist anhand dessen, dass der durch ihn begründete Glauben eine solche Ausdehnung hat, begründet.

Dennoch empfinde ich deine kritische Haltung nicht als unhilfreich.

Kommentar von Andrastor ,

Dass es ihn nicht gegeben hat ist keine ideologische Haltung, sondern eine historisch belgte Tatsache.

Nur weil Menschen an etwas glauben ist der Verdacht das Objekt des Glaubens wäre existent nicht begründet. Wäre das zutreffend müssten wir sämtliche Götter, Geister, Monster und andere Erfindungen an die Menschen glauben als existent betrachten ohne andere Beweise als den Glauben für ihre Existenz anzuerkennen. Ich hoffe du siehst wohin dieses Denken führt.

Nun von dir ist nirgendwo erwähnt das Chrestos aus dem Zitat Jude war. Dem Namen nach zu urteilen, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Sklaven griechischer Abstammung gehandelt haben kann, denn sowohl Römer als auch reiche Juden hatte durchaus andere Namen welche sie ihren Sklaven geben konnten.

Von daher hat die Haltung der jüdischen Gemeinde auch nichts mit der Geschichte um Chrestos zu tun.

Noch einmal: Du verbindest da Dinge die keinerlei Verbindung aufweisen, das ist weder wissenschaftlich noch logisch und hat schon zu so manchen Missverständnissen geführt.

Und wie gesagt, Horus ist der beste Beweis dafür dass die Figur Jesus Christus frei erfunden ist.

Kommentar von Andrastor ,

schön, eine ganze Seite voll unbegründeter Spekulationen und haltloser Behauptungen, großartiges Beispiel für die Diskussionsweise vieler Gläubige, besonders wenn sie auf verlorenem Posten argumentieren.

Um das mal so zu übersetzen dass du es verstehst:

"Viele lassen die Harry-Potter-Bände nicht als historische Quelle für die Existenz Harrys gelten und verlangen außermediale Quellen. Dabei können viele Fanfictions und Blogs die nach der Zeit von Harry Potter entstanden sind als zuverlässige Quellen herangezogen werden..."

Kommentar von Mondmayer ,

Das man deine Existenz in 2000 Jahren sehr wahrscheinlich nicht mehr beweisen kann ist nicht als hinreichender Beleg zu werten, dass es dich nicht gegeben hat und somit ist der Glaube, dass es Jesus nicht gegeben haben kann - ohne einen einzigen sachlichen Beweis auf den Tisch zu legen - nur ideologisch begründbar.

Wenn wir uns von dem Thema Jesu entfernen und uns Sagen über z.B. Robin Hood oder Kind Athur anschauen, dann tauchen immer historische Personen auf, auf die diese Erzählungen zurückzuführen sind. Deshalb ist es überhaupt nicht abwägig für mich - ganz unabhängig dessen, dass ich gläubig bin - im allgemeinen zu vermuten, dass es eine historische Person gegeben haben muss, da es keine Gegenbeweise gibt und man sich auf der anderen Seite die Mühe machte zahlreiche Überlieferungen zu verfassen.

In jedem Fall muss es eine Ursache gegeben haben.

Wie gesagt, die Vermutung, dass es sich bei der Person namens Chresto um Jesus handelt rührt daher, dass es zu der Zeit wenig Widerstand in der jüdischen Bevölkerung gab da sie ihre "Privilegien" nicht verlieren wollten.

Kommentar von Mondmayer ,

Ach ja und zu der Horusgeschichte. Wie soll Horus ein Beweis dafür sein, dass es Jesus nicht gegeben hat? Das sind zwei verschiedene Dinge.

Wenn man es aus der Sicht eines christlichen Philosophen betrachtet, dann würde man wie folgt argumentieren:

Der Glaube an Gott rührt aus einer inneren Stimme heraus die einem sagt, dass es irgendwo da draußen mehr gibt als nur Sterne. Im Laufe der Zeit entwickelten die Menschen - auf der Suche nach Gott - die unterschiedlichsten Vorstellung, sowie das erste Auto eigentlich nur ein Eselskarren war.

Wenn der Glaube sich also Wandelt bedeutet dies nicht, dass es Gott nicht gibt, sondern lediglich, dass Gott anders ist als geglaubt.

Kommentar von Andrastor ,

Da du scheinbar kein Wissen über das Thema hast, lass mich dir eine Geschichte erzählen:

Vor langer Zeit wurde einer Jungen Frau, die sich Kinder mit Ihrem Mann wünschte ein Engel und verkündete ihr, sie würde einen Sohn zur Welt bringen. Aber nicht irgendein Kind, sondern den Sohn des größten Gottes selbst.

Als es Zeit für die Mutter war zu gebären, kündigte ein Stern über dem Geburtsort von der Ankunft Gottes und von nah und Fern kamen Schäfer um diesem Schauspiel beizuwohnen. Zu ihnen gesellten sich 3 Hohe Herrn, die Geschenke für das Neugeborene brachten.

Jedoch hörte ein König von der Geburt dieses Kindes und wollte es ermorden lassen, weshalb Gott selbst zur Mutter sprach sich mit dem Kind zu verstecken und sie so vor der Gefahr bewahrte.

Einige Jahre später wurde der bereits erwachsene Mann getauft, jedoch wurde sein Täufer später geköpft.

Er scharte 12 Jünger um sich, die ihm und seinen Lehren folgten und vollbrachte Wunder wie die Heilung von Kranken, Blinde machte er sehend, er erweckte einen Toten aus dem Grabe und beruhigte das Meer.

Schließlich ergab er sich seinen inzwischen zahlreichen Verfolgern und wurde zusammen mit 2 Dieben gekreuzigt.

Er wurde in ein Grab gelegt, aus dem er jedoch nach 3 Tagen wieder auferstand.

Von wem denkst du rede ich?

Ich spreche von Horus, Sohn der Jungfrau Isis-Meri und des Menschenvaters Sebh (Gesprochen "Sef"), der als Kind vom König Herut verfolgt wurde und den Titel "Krst", "der Gesalbte" trug.

Er war auch unter Synonymen bekannt wie:

Der gute Hirte, das Lamm Gottes, das Brot des Lebens, Menschensohn, der Fischer.

Wie du siehst haben sich die Juden bei der Neuversion der Horus Geschichte nicht einmal die Mühe gemacht die Namen großartig zu ändern. Isis-Meri ist die ägyptische Version von Maria, Sebh das Adäquat zu Josef.

Du siehst, die gesamte Figur um Jesus Christus, inklusive aller Überliegerungen über sein Leben in der Bibel gab es schon lange davor als Geschichten um den Ägyptischen Gott Horus.

Wie glaubhaft ist Jesus denn jetzt noch, nachdem du dies weißt?

Kommentar von gamine ,

@ Andrastor - Das ist ja eine eigenwillige Darstellung. Horus-Mythen gibt es viele, aber so was komisches habe ich noch nicht gelesen. Horus ist in einigen Mythen der Sohn von Atum oder Re, oder auch von Geb oder Nut. Andererseits wird er auch als Sohn von Isis gesehen, die ihn empfangen hat, als sein Vater Osiris bereits gestorben war.

Horus hat dann seinen Onkel Seth bekämpft - das ist eigentlich die bekannteste Geschichte über Horus.

Könntest du bitte die Quelle angeben, der du deine abenteuerliche Horus-Geschichte entnimmst - und dann bitte erkläre mir auch noch, wieso ein ägyptischer Gott getauft worden sein sollte????

Kommentar von Andrastor ,

Wenn du ein wenig googlest, findest du die Quellen sicher selber, inklusive Bestätigung über alles was ich über Horus gesagt habe, in deutsch und englisch, es gibt wirklich sehr viel dahingehend zu finden, über archäoligische Seiten, Blogs von Gläubigen und Atheisten bis zu Verschwörungstheoretikern ist alles dabei.

Glaubst du dass die jüdischen Riten und Gebräuche alle selbst erfunden wurden? Die Juden haben sich da eindeutig von anderen Kulturen (allen vorran den Ägyptern) inspirieren lassen und die Bräuche übernommen. So auch der Brauch der Taufe.

Wasser war für die alten Ägypter (aus nachvollziehbaren Gründen) unglaublich wichtig und daher wundert es nicht, dass sie einen Taufritus in Flüssen hatten.

Wie gesagt, google mal ein wenig, dann kannst du selbst bestätigen was ich gesagt habe.

Kommentar von Andrastor ,

Wie gesagt, die Vermutung, dass es sich bei der Person namens Chresto um Jesus handelt rührt daher, dass es zu der Zeit wenig Widerstand in der jüdischen Bevölkerung gab da sie ihre "Privilegien" nicht verlieren wollte

Wie gesagt das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Du kannst nicht irgendwelche Leute die ähnliche Namen gehabt haben mit anderen Leuten verbinden.

Laut Bibel (der einzigen Informationsquelle zu Jesus), war Jesus ein jüdischer Schreiner. Kein Sklave, sondern Sohn eines freien Mannes und hat in seinem ganzen Leben nie etwas mit einem Sklavenaufstand zu tun gehabt.

Nur weil es einen Sklaven Chresto gegeben haben soll, der einen Aufstand angezettelt haben soll, bedeutet das nicht, dass es Jesus gegeben hat. Du verknüpfst wie gesagt, ohne jegliche Logik Inhalte die nichts miteinander zu tun haben außer eine Ähnlichkeit im Namen.

Robin Hood oder Kind Athur anschauen, dann tauchen immer historische Personen auf, auf die diese Erzählungen zurückzuführen sind

Und wenn wir Geschichten ansehen, die der Jesus-Legende ähnlicher sind als die erwähnten sagen, wie z.B. Grimms Märchen oder die Geschichten des römischen und griechischen Pantheons, dann sehen wir, dass die Vermutung Persönlichkeiten aus Geschichten habe es tatsächlich gegeben, tatsächlich äußerst töricht ist.

In jedem Fall muss es eine Ursache gegeben haben.

Ja, lebhafte Fantasie gemischt mit der Hoffnung auf ein besseres Leben ohne dafür etwas tun zu müssen, siehe als Beispiel "Aschenputtel".

Das man deine Existenz in 2000 Jahren sehr wahrscheinlich nicht mehr beweisen kann ist nicht als hinreichender Beleg zu werten, dass es dich nicht gegeben hat

Zum Einen vergleichst du mich (einen Normalsterblichen) gerade mit der (wenn die Geschichten stimmen würden) wichtigsten Person der gesamten Menschheitsgeschichte und zum Anderen wenn ich will dass sich Menschen in 2.000 Jahren an mich erinnern, dann hinterlasse ich etwas, dass sie an mich erinnert und von größerer Dauer ist als Geschichten.

Pyramiden zum Beispiel.

Kommentar von Mondmayer ,

Ok und in wie fern ist die Geschichte ein Beweis dafür, dass es Jesus nicht gegeben hat?

Wenn ich am Montag zum Arzt gehe und behaupte ich hätte Bauchschmerzen, obwohl ich keine habe, in wie weit beeinflusst diese Geschichte den Umstand ob du nun Bauchschmerzen hast, wenn du am Dienstag zum Arzt gehst?

Es behaupteten so viele Personen sie wären am nördlichsten Nordpol gewesen, aber deiner Logik nach müsste dann niemand dort gewesen sein, weil ja vorher irgendwer eine Geschichte erfunden hat...

Nur weil es einen Sklaven Chresto gegeben haben soll, der einen Aufstand angezettelt haben soll, bedeutet das nicht, dass es Jesus gegeben hat.

Das irgendwer ihn versehentlich als Chresto bezeichnete bedeutet nicht, dass er wirklich so hieß. Sobald Menschen auf "befremdliche Namen" Stoßen vertuen sie sich mal ganz gerne.

Zum Einen vergleichst du mich (einen Normalsterblichen) gerade mit der (wenn die Geschichten stimmen würden) wichtigsten Person der gesamten Menschheitsgeschichte und zum Anderen wenn ich will dass sich Menschen in 2.000 Jahren an mich erinnern, dann hinterlasse ich etwas, dass sie an mich erinnert und von größerer Dauer ist als Geschichten.

Pyramiden zum Beispiel.

Ich vergleiche dich nicht mit Jesus - den Pinselstrich hast du gezogen - sondern zeige einfach den Umstand auf, dass es nach 2000 Jahre es schwer ist zu beweisen ob es jemanden gegeben hat oder nicht.

Doch am Ende gab es genügend Überlieferungen über ihn und warum es zu Lebzeiten keine gab könnte z.B. mit der verstreuung der Juden in alle Welt zu Tun haben und das die Römer ihn nicht für wichtig erachteten etc..

Warum Jesus keine Pyramiden baute:

z.B.: Markus 10 21-22

21Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!

22Er aber wurde unmutig über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.

Die Idee mit den Pyramiden entspricht einfach nicht seinen Lehren.

Kommentar von Andrastor ,

Die Geschichte ist ein Beweis dafür dass Jesus Christus eine erfundene, eine fiktive Figur ist. Jeder, der keine Tomaten auf den Augen hat kann die Gleichheiten in beiden Lebensgeschichten sehen.

Es gibt keine 2 Personen auf der Welt die dieselbe Lebensgeschichte haben. Hat es nie gegeben und wird es nie geben, weil jeder Mensch anders ist. Bei erfundenen Figuren sieht es da allerdings anders aus.

Die Horus-Sage gab es schon lang vor den Juden und der Jesus-Sage. Die Juden haben nichts weiter gemacht als ihre Figur auf die Sage der Ägypter zu legen, die sich ebenfalls für ein von den Göttern ausgewähltes Volk gehalten haben.

Deine Argumente sind allesamt hinfällig und zeugen nur von deinen Scheuklappen.

Du hast den Vergleich zwischen mir uns Jesus aufgestellt, als du verglichen hast dass unsere Existenzen nicht nachweisbar sein würden nach 2.000 Jahren, nicht ich. Mach dir mal klar was du eigentlich von dir gibst.

Und nur weil er jemandem befiehlt alles aufzugeben, bedeutet dass nicht, dass die Idee mit den Pyramiden nicht sein Stil gewesen wären. Die Bibelstelle beweist und widerlegt gar nichts.

Außerdem hätte er auch ohne Pyramiden bessere Möglichkeiten gehabt sich zu verewigen. Er ist immerhin die Personifizierung des einen wahren Gottes.

Du zeigst hier nur, dass du die Wahrheit nicht sehen willst, selbst wenn sie dir mit einem Vorschlaghammer ins Gesicht geschlagen wird.

Wie heißt es so schön?

Wenn man mit gläubigen Menschen vernünftig reden könnte, gäbe es keine gläubigen Menschen mehr.

Kommentar von Mondmayer ,

Du zeigst hier nur was für einen schlechten Charakter du hast, habe ich dich nicht mit respekt behandelt?

Aber vielen Dank für deine Antwort :)

Dennoch empfinde ich deine kritische Haltung nicht als unhilfreich

Ich bin hier nicht um mich von dir herablassen behandeln zu lassen, jegliche Beschimpfung erübrigt sich.

Kommentar von Andrastor ,

Und jetzt sind die die Argumente ausgegangen, wie typisch dass du dann die Moralkeule auspackst.

Die Herablassung meinerseits rührt aus deinem Unvermögen Tatsachen als solche akzeptieren zu können.

Ich habe versucht dich zu belehren, wenn du die Lehren nicht annehmen willst und weiter Glaube über Vernunft stellst, kann ich auch nichts mehr machen.

Kommentar von Mondmayer ,

Klar du hattest keine Lust mehr weiter zu argumentieren und wirst beleidigend um dir dann später Schulterklopfend zu sagen "Dem habe ich es gezeigt", aber was ist von einer Person zu erwarten die, die Natur des glaubens nicht versteht und nicht erkennt, dass sie selber glaubt.

Deine Meinung kann man akzeptieren und wegen deiner Überzeugung sollte man dich auch nicht beschimpfen oder anders behandeln, was aber überhaupt nicht geht ist dein fehlendes Verständnis für andere Perspektiven.

Kommentar von Andrastor ,

die, die Natur des glaubens nicht versteht

Die einzige Person die die Natur des Glaubens nicht versteht, oder besser gesagt nicht sehen will bist du, Mondmayer.

Das hast du in unserer Diskussion unabstreitbar bewiesen. Das kommt davon wenn man den Verstand abschaltet um Unwahrheit zuzulassen, da verwundert es nicht, wenn sich das gesamte Realitätsbild verzerrt.

und nicht erkennt, dass sie selber glaubt.

Wo du das nun wieder her hast würde mich echt interessieren... Deine Mutmaßungen werden immer lustiger.#

ist dein fehlendes Verständnis für andere Perspektiven.

Was du nicht erkennst oder begreifen willst, ist das ich ein Verständnis für andere Perspektiven habe. Nur ist der Glaube keine Perspektive.

Wenn wir hier über Theorien gesprochen hätten, also sachlich und wissenschaftlich, oder Ansichten, subjektiv und individuell, wäre die Unterhaltung anders gelaufen.

Aber Glaube ist weder das eine noch das andere. Wer glaubt verblendet.

Antwort
von josef050153, 21

Tante Wiki ist da ziemlich gut.

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Ferchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_...

Antwort
von xmie05x, 61

http://www.gotquestions.org/Deutsch/lebte-Jesus.html

Es gab/gibt Jesus, guck mal da vorbei :) LG!

Antwort
von aicas771, 37

In der Wikipedia gibt es etwas dazu (Google mal mit "belege für jesus Existenz"), bei "gotquestions", u.a.

Den Link hier finde ich auch sehr gut:

http://www.bechhaus.de/hintergrund/belegefuerjesus.html

Antwort
von 1988Ritter, 43

Ja klar....die römischen Geschichtsschreiber haben von Jesus berichtet.

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