Frage von ewunia99, 2.117

Kennt jemand den novum Verlag?

Hallo zusammen,

weiß jemand, ob der novum Verlag seriös ist. Ich habe dem Verlag mein Manuskript vorgestellt und sie prüfen es. Kommen da auf mich Kosten zu? Kann ich mich schon mal freuen? - oder lieber doch nicht?

Danke für Eure Hilfe:

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von bbarth,

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Ein Druckkostenzuschussverlag verdient sein Geld am Autor und nicht am Vertrieb. Wer glaubt auf diesem Wege wie ein Autor aus einem richtigen Verlag behandelt zu werden, und in Buchhandlungen auszuliegen ist auf dem Holzweg. Die Vermarktung beschränkt sich auf das Online stellen auf der "Verlags"-Homepage und möglicherweise eine Pressemitteilung per Email.

Nichts davon kann der Autor nicht im Rahmen eines Book-on-Demand-Druckes selbst bewerkstelligen. Im Gegenteil, bei BoD.de beispielsweise erhält man gegen einen durchaus vertretbaren Preis auch Lektoratsleistungen; ein lektoriertes, professionell gestaltetes Buch samt ISBN und Startauflage von 500 Stück kostet dort rd. 2400€, kann aber auch - wie der Name schon sagt - on Demand für rund 400€ und weniger erstellt und für jede Bestellung einzeln gedruckt werden. Um die Vermarktung kümmert sich der Autor wie bei DKZV größtenteils selbst.

Was der novum "Verlag" an Lektorat und Gestaltung anbietet ist hingegen ein schlechter Witz, wie sich anhand der auf der Verlagshomepage gelisteten Bücher samt Leseprobe leicht nachvollziehen lässt. Die dort veröffentlichten Bücher haben durchweg eine grausam schlechte literarische Qualität und haben unter keinen Umständen eine Chance auf dem Buchmarkt - nicht zuletzt wegen der horrenden Preise (15-20€ und mehr für Taschenbücher!). Teilweise fragt man sich bei den fehlerhaften Covern, ob das Buch wirklich (so) gedruckt wurde...

Ich warne hiermit ausdrücklich vor Druckkostenzuschssverlagen, das Konzept ist von Grund auf unseriös. Ein Verlag im eigentlichen Sinne kann es sich nicht leisten, ein gutes Manuskript nicht auf den Markt zu bringen. Andererseits wird aber auch vom Autor erwartet, dass er gewisse Qualitätsstandards erfüllt. Wer diese nicht erreichen kann, aber trotzdem ein Buch haben will, der kann es über Book on Demand günstiger und besser bekommen als über einen DKZV.

Andernfalls empfiehlt es sich, erst das Handwerk zu lernen, und dann zu schreiben. Ist für alle Beteiligten angenehmer.

Kommentar von ewunia99 ,

vielen Dank für deine Antwort :-)

Kommentar von Henziboy ,

Das stimmt so nicht. Das Cover sieht gut aus und auch den Rest den du schreibst ist ein schlechter Witz.

Kommentar von kutzersalm ,

Ich habe nur DAZUBEZAHLT für jede kleinste Leistung. Und wenn Dein Buch nicht verkauft wird, wirst Du aus der Liste gestrichen und bekommst keine Einladungen mehr und nichts.

Kommentar von WolfgangBader ,

Liebe Gutefrage Mitglieder, es ist mir ein großes Anliegen, mich hier direkt zu Wort zu melden und auch die Gelegenheit zu nutzen, mich zu Ihren Meinungen zu äußern. Aufgrund der negativen Stimmen rund um mein Unternehmen und langer Überlegung, bedeutet es mir und meinem Unternehmen umso mehr, sich mit Ihnen auszutauschen.

Der novum Verlag als solches spekuliert mit keinen versteckten Kosten, alles ist klar dargelegt in unseren drei Leistungspaketen, die so entstehenden Kosten werden dann gedeckt seitens des Autors. Die Kosten für unsere Autoren errechnen sich aus erbrachten Leistungen wie Lektorat, Layout, Marketing und dem Vertrieb des Werkes. Die Kosten für den Buchdruck hingegen übernehmen wir als Verlag selbst. Nach einem Bausteinprinzip kann sich jeder Schriftsteller einzelne Leistungen heraussuchen und dann die dafür entstehenden Kosten tragen.

Abschließend möchte ich Ihnen nahelegen, mich direkt zu kontaktieren, sollten Unklarheiten bestehen, Sie Fragen haben oder das Bedürfnis haben, sich mit mir über mein Unternehmen, branchenrelevante Inhalte oder verlagsinterne Abläufe zu unterhalten. Ich möchte diesen Weg der Kommunikation nutzen, da meiner Meinung nach nur auf diese Weise Missverständnisse bzw. Probleme aus dem Weg geräumt werden können. Gerne können Sie mich daher per Mail wolfgang_bader@ngmx.net kontaktieren.

Antwort
von Seepromenade, 1.920

Novum Verlag

Es ist ganz einfach: Du schickst dein Manuskript ein. Wartest ein paar Tage und dann hast du Weihnachten schon an Ostern, denn der Verlag will dein Buch drucken. Die Krucks ist nur, du musst dich an den Kosten beteiligen, genau wie ich. Da bin ich stutzig geworden.

Rechnen wir einmal ganz langsam durch. Ich soll 7799.- Euro bezahlen. Dafür machen sie sehr viel: Lektorat, bearbeiten von Skitzen, 750 Bücher drucken, super Layout, Werbung, Buchmessen, Werbekarten etc. Und dann mein Gewinn pro verkauftes Buch. 30 % vom Verkaufspreis (VP 21.90 Euro) !!! Sagenhaft.Aber Moment mal: Ich bekomme meinen Gewinnanteil erst ab dem 501. verkauften Buch! Es bleiben mir also nur der Gewinn von den restlichen  250 Bücher.

Schnell nachrechnen: Mein Anteil  7799.- Euro, Gewinn für 250 verkaufte Bücher ist, pro Buch 6.50 Euro und das x 250 gibt für mich 1625.- Euro. Wenn ich das jetzt von meinen persönlichen Kosten abziehe, habe ich nach 750 verkauften Büchern immer noch 6174.- Euro Schulden!!

Der Verlag hingegen hat 500 Bücher zu 100% Gewinn verkauft,

500 x 21.90 = 10'950.- Euro,

und 250 x Bücher zu 70% Gewinn(15.33 Euro) =3832.- Euro

Das gibt zusammen 14'782.- Euro

Während du nach 750 verkauften Büchern immer noch Schulden von 6174.- hast, lebt der Verlag mit dem Gewinn deines Buches, das du wohlverstanden selbst finanziert hast, mit den satten 14'782. -Euro fürstlich.

Seriöser Verlag? Seriöse Verkaufspraxis? Seriöses Management?

Gib dir darauf selbst die Antwort und frag dich einmal:

Ein Tennistrainer sucht unter tausenden von Jungtennisspielern Talente. Er ist erfahren in seinem Beruf (das behauptet ein novum verlag ebenfalls von sich) und kann ein Talent von einem Durchschnitt unterscheiden. Der Trainer würde das Talent fördern und dem durchschnittlich Begabten, so hart es für diesen auch sein wird, sagen, dass er keine Chance in der ersten Liga hat und dass er ihn nicht trainieren kann.

Genau das erwarte ich von einem seriösen Verlag. Ehrlichkeit. Und wenn er mit seiner jahrelangen Erfahrung daher kommt, müsste er imstande sein, einzuschätzen, ob ein Buch auf dem Markt eine Chance hat. Und wenn das Manuskript wirklich eine Perle wäre, würde er sich alle Finger lecken, die Kosten und das "kleine" Risiko selbst tragen und dein Buch veröffentlichen ohne Kostenbeteiligung. Er würde dir eine anständige Tantieme offerieren und niemals von dir als Autor Geld verlangen.

Aber jeder will halt sein Buch veröffentlichen. Jeder ist blauäugig und überzeugt, dass gerade sein Buch ein Erfolg verspricht. Hat man doch so viel Herzblut investiert. Man ist ja so sicher. Und genau auf dieser Naivität und Dummheit bauen solche Verlage. "Wir veröffentlichen ihr Buch" "Bei uns sind sie König" "Sie bestimmen, wie ihr Buch aussehen soll" etc.

Natürlich. Ich bring ja auch das Geld. Wer zahlt befielt. Das aber 750 Bücher auch verkauft werden müssen, davon steht nichts geschrieben. Denn 750 Bücher sind eine ganze Menge, auch wenn sie gut sind.

Antworten findest Du viele. Aber eigentlich weisst du sie selber sehr genau.

Wenn du Geld hast, das du nicht brauchst. Mach es. Wenn du Schulden machen musst, es dir ausleihen oder ähnliches, lass die Finger davon. Der Frust danach ist viel zu gross und du wirst lange bluten, bis alles zurück bezahlt ist. 

Aber der Verlag ist nicht schuld, wenn sich das Buch nicht verkauft. Es ist dein Buch ganz alleine, dass leider nicht gut genug ist. So bitter das auch ist. Nur wenige haben daran Interesse. Nur du, ein paar deiner treuen Freunde, vielleicht noch Bekannte, die dich nicht verletzten wollen kaufen es und ein paar Unbekannte.

Aber gib nicht den Verlag die Schuld. Er hat nur ein gutes Geschäft gemacht, bei dem du einverstanden warst, weil du zu naiv warst.

Entscheidungen, Entscheidungen! Überlege es dir gut!! Bleib auf dem Boden.

Kommentar von SuzieQ2506 ,

Grundsätzlich hast du sicher Recht, aber deine Rechnung darf ich etwas korrigieren: 

30% Marge, also Gewinnauszahlung für den Autor von einem Verkaufspreis von 21,90 sind leider nicht 6,50. Zuerst ziehst du die MWSt ab, in Ö 10%, in D 7%, ergibt Netto ca. 20 €. Nun verdient aber auch der Buchhandel, je nachdem wo dein Buch verkauft wird, zwischen 45 und 50%. Bleiben maximal 11 €. Und von dem Betrag bekommst du die 30%, also 3,30... ab dem 501. Buch. Nicht prickelnd.... Bei 250 gewinnbringend verkauften Büchern ergibt das 825,- €

Ich weiß nun nicht, wie dein Buch aussieht (Hardcover, Paperback, Format,...) und wie viele s/w und Farbseiten es hat, aber selbst wenn man von deinem bezahlten Druckkostenbeitrag 1.500 Euro für Lektorat, Bearbeitung von Skizzen (viele??), Layout (hast du eine Rohfassung ohne Format geschickt?), Buchmessen (wo und wie viele??), Werbekarten (wie viele??) abzieht, ergeben sich bei einer Auflage von 750 Stück Druckkosten von 8,40 € pro Buch. Also diese Kosten hast du mit deinem Beitrag 2-3 Mal bezahlt! Zuzüglich Gewinn aus Verkauf macht ein gutes Geschäft von grob gerechnet 8.500,- für den Verlag gegenüber einem Verlust von nahezu 7.000 Euro für dich.

Glaub mir, ich weiß das, weil ich schon Lehrgeld gezahlt habe :-D Daher verlege ich mein nächstes Buch selbst.

Antwort
von ARTHURKLAUS, 2.117

Der Novum Verlag verlangte einen Druckkostenzuschuss von ca. € 5000 (incl.MWSt) für ein kleines Gedichtbändchen von rund 80 Seiten im PRO-Format bei einem Ladenpreis von € 15,90. Das liegt im Rahmen des auch von einigen anderen Druckkostenzuschuss-Verlagen Verlangten. Dagegen ist wenig einzuwenden, denn sogar Wissenschaftsverlage fordern entsprechende Zuschüsse von ihren Autoren (Doktorarbeiten, Habilitationsschriften usw.). Fragwürdig ist aber das Locken mit einem Honorar. Autoren wird ein Honorar von 25 % vom Verkaufspreis im Verlagsvertrag zugesagt. Im Kleingedruckten (Allgemeine Geschäftsbedingungen) findet sich erst die Aufklärung über diese Täuschung. Das Honorar gibt es nur ab dem 501. verkauften Buch. So gut wie kein Erstautor erreicht solche Verkaufszahlen. 100 wären schon ein Erfolg! Also praktisch der Ausschluss eines Honorars. Warum heißt es nicht gleich: "Honorar vom Verkaufspreis ab 501. verkauften Buch"? Zudem muss der Autor Werbematerial bezahlen, wenn er Reklame machen, den Buchabsatz fördern will, und sogar eine Gebühr für Abrechnungen. Finanziell kommt diese Werbung jedoch allein dem Verlag zugute. Wollte der Autor gar zum Ausgleich seiner Kosten kommen, müssten 1500 bis 2000 Exemplare verkauft werden - eine Illusion!

Kommentar von ewunia99 ,

Danke für deine Antwort :-)

Antwort
von heakuesimus, 749

Über den Verlag wurde alles geschrieben, aber ich bringe das Konzept "Book on demand" ganz kurz auf den Punkt:

Das, was sich "Verlag" nennt, hat kein Interesse, ein Buch erfolgreich zu veröffentlichen, sondern rechnet ausschließlich mit dem Geld, dass der Autor überweist. Der Verlag rechnet mit dem Stolz des Autors, sein Buch Verwandten und Freunden vorzustellen. Somit gibt es zumindest einen sicheren Käufer. 

Ich habe zum Glück einen richtigen Verlag mit Lektorat gefunden, vorher hatte ich es auch als BoD veröffentlicht. Es gab Rezensionsanfragen, die nicht an mich weitergeleitet worden sind. Einfach, weil es diesen "Verlag" (es war ein anderer als Novum) nicht interessiert hat bzw. vielleicht weil er mit "schlechten", also unlektorierten Büchern gar nicht auffallen wollte. 300 Euro Bearbeitungsgebühr und der Kauf von 10 - 20 Büchern durch den Autor reicht diesem "Verlag", um kräftig Gewinne zu machen. 

Was Novum hier angeht: Ich bin durch eine Werbung neugierig geworden: "Wir suchen Autoren. Reichen Sie uns Ihr Manuskript ein!" Mich hat lediglich interessiert, ob sich mein Verdacht bestätigen würde, dass es sich um ein gut verborgenen BoD-Verlag handeln würde. Und tatsächlich: Auf der Homepage sind keine Hinweise auf Kosten zu finden. Erst in den AGB ist etwas von Zahlungen zu lesen. Das macht diesen "Verlag" nicht gerade sehr seriös. Die Werbung suggerierte etwas völlig anderes. 


Antwort
von sgilbert,

Gerne veröffentlicht der Novum Verlag alles gegen Bezahlung (gier) und spart auch gerne - nämlich an ordentlicher Werbung für seine veröffentlichten Bücher - frag doch mal einer in irgendeiner deutschen Buchhandlung nach dem Programm des Novum- Verlages - kennt hier kein Mensch, obwohl mit super Werbung auch in Deutschland geworben wird. Habe selbst im Novum Verlag veröffentlicht und bin mehr als enttäuscht! Ich würde dort auf keinen Fall mehr veröffentlichen. Ich habe schon lange bereut, nicht bei BOD veröffentlicht zu haben - hatte mich halt von der Scheinwerbung des Novum Verlags zu sehr beeinflussen lassen.

Antwort
von matthilda, 757

Ja doch ich kenne den Verlag und kann nur Positives aeussern, es gibt eine sehr gute Beratung vor allem beim Ersttermin. Der novum Verlag bietet halt Neuautoren eine gute faire Chance auf Veröffentlichung. 

Antwort
von marinastre,

Ja ich kenne den, ich habe da einmal mein manuskript hingeschickt. Sie waren zwar begeistert und wollten das buch unbedingt drucken, haben mir angeboten ob gebunden oder als taschenbuch, wie viele drucke etc, allerdings hätte ich dafür etliches an geld hinblechen müssen und das habe ich nicht eingesehen. paar tausender waren das schon... ich an deiner stelle würde mir einen anderen verlag suchen :) vielleicht... fischer, list oda so? weiterhin viel glück^^

Kommentar von Haldor ,

Zu marinastre: Dem Kommentar stimme ich zu, der Empfehlung nicht. Verlage wie Fischer, List etc. sind nur an (hohen) Verkaufszahlen interessiert. Aus existenziellen Gründen müssen sie ein solches Interesse auch haben. Deshalb verlegen die nur die Bücher von bereits bekannten Persönlichkeiten (Schauspieler etc.). Ein Neuautor hat so gut wie keine Chance, es sei denn, er bekommt eine Empfehlung von einem Hausautor oder passt 100%ig in den ideologischen Rahmen des Verlags (natürlich muss das Buch auch gut geschrieben sein).

Kommentar von Haldor ,

Eine Ergänzung:

Für die deutsche Literatur sind das alles keine guten Aussichten bzw. - würde ich sagen - bedeutet das sogar einen Rückschritt. Denn bekannte Schauspieler, Moderatoren etc.mögen ihr (angestammtes) Metier verstehen, aber in der Regel sind das keine guten Schriftsteller. Und die eigentlichen Autoren à la Günter Grass, M. Walser etc.? Wenn hier immer nur dieselben zum Zuge kommen, bedeutet das auch keinen Fortschritt, zumal dann nicht, wenn die Kreativität dieser Damen und Herren nachlässt (was bei der Vielschreiberei dieser Leute mit Sicherheit eintritt).

Antwort
von PHascha1,

Hallo,

das haben Sie bei mir auch gemacht. Nach ein paar Wochen bekommt man ein Honig-um-den-Bart-Anschreiben, mit einem Vertrag. Das ganze kostet den Verfasser, also Dich, dann auch nur zwischen 5.000 und 7.000 € und schon verlegen Sie das Manuskript.

Also lieber nicht freuen :-(

Antwort
von bbarth, 1.388

Da auf dieser Frage augenscheinlich immer noch Traffic ist würde ich mich freuen, wenn sich die erfolgreichen Autoren die hier kommentieren nach einigen Jahren mal bei mir mit konkreten Verkaufszahlen und Profiten melden würden. Gerne auch nicht-öffentlich per Nachricht. Wenn sie immer noch von diesem Modell überzeugt sind dürfte das ja niemandem schwerfallen.

Selbstverständlich verbürge ich mich die Daten nicht zu veröffentlichen wenn nicht gewünscht und mich bei auch nur einem einzigen Fall von Gewinn wohlwollend mit ihm auseinanderzusetzen.

Kommentar von heakuesimus ,

Über BoD habe ich 11 Bücher verkauft, 5 davon haben Freunde erworben. Also ganze 6 Bücher sind von Fremden erworben worden. Nach zwei Jahren lief der Vertrag aus, dann hatte ich glücklicherweise einen richtigen Verlag gefunden. Da lief es dann wesentlich erfolgreicher. Also dass sich BoD finanziell lohnen könnte, daran habe ich von Anfang an nicht geglaubt. Schon gar nicht bei solch hohen Einzelpreisen. 

Antwort
von michael33,

@robinstein, das ist doch nicht Dein Ernst: "Denn von 100 geschriebenen Neuerscheinungen schaffen es nur maximal 5 in den Buchladen". Nichts gegen den Novum Verlag, aber diese Aussage ist völlig falsch. Die Bücher werden verlegt damit sie es zu 100% in die Buchläden schaffen. Dann muss der Verlag neu über sein Vertrieb, über seine Konditionen etc. nachdenken.

Antwort
von Flexx,

jA ICH KENNE DEN nOVUM-VERLAG: Wenn ich für mein Buch Geld bezahlen muss dann kann ich es genau so gut hier in deutschland an Deutsche Druckereien oder Möchtegernverleger geben. Mein Tip, wenn Sie ein Buch geschrieben haben und daran glauben dann gehen Sie damit an große Verlage und nicht an Druckereien die Geld wollen. Schauen Sie mal wie sich der Novum Verlag im Internet presäntiert, werden dort vieleicht kosten groß geschrieben.?

Antwort
von robinstein,

Also ich habe auch über den Novum Verlag mein erstes Buch veröffentlicht.Auch ich hatte den Druckkostenzuschuss zu leisten.Ich besuchte auf der Frankfurter Buchmesse den Messestand des Novum Verlags.Dazu muß ich sagen, dass ich schon enttäuscht war, nicht einmal freien eintritt zur eigenen Buchveröffentlichung zu bekommen. So etwas sollte bei einem Druckkostenzuschlag schon drin sein.Auch was das Marketing angeht bin ich nicht ganz überzeugt.Ich habe eine, ja, kleine Mappe mit ca 300 Adressen bekommen, mit Adressen aus Funk und Fernseh,Zeitungen. Hier sollte überall die Pressemitteilung über das Erscheinen meines Buches versendet werden mit dem Angebot, ein Freiexemplar bei Interesse anzufordern.Eine Info über die Nachfrage des Angebots von seiten Novum Verlag habe ich nie bekommen.Nach Rücksprache beim Verlag erhielt ich die Auskunft, dass die Veröffentlichung gerade mal 10 Monate her ist. Das Buch wird laut Vertrag 15 Jahre vermarktet un müsse erst Fuß fassen, war die Auskunft.Ich glaube auch, dass viel Glück dazu gehört, dass das Buch einmal den Weg in die Buchhandlungen findet. Denn von 100 geschriebenen Neuerscheinungen schaffen es nur maximal 5 in den Buchladen.Ich denke insgesamt und das zeigt auch das Layout und Cover meines Buches mit dem Titel, Gedanken, die das Herz berühren, dass der Novum Verlag sehr gute Arbeit geleistet hat.Ich habe versucht, über meine Homepage www.robinstein.de, Leser zu finden die über Amazon oder beim Novum Verlag selbst sowie anderen Internetkaufläden interesse an meinem Buch zu wecken.Wenn alles im Leben so einfach wäre durch ein geschriebenes Buch sofort zum Millionär zu werden, würden alle Menschen nur noch Bücher schreiben.Der Novum Verlag ist für mich auf jeden fall ein seriöser und zuverlässiger Partner, der seine Autoren nicht im Stich lässt. Und noch etwas,die Schnelligkeit der Antworten, bei Fragen an den Verlag. Da sind die Damen des Novum Verlags unschlagbar.An dieser Stelle einmal ein dickes Lob an den Verlag. Auch wenn ich hin und wieder gefrustet war.Aller Anfang ist schwer. Auch der eines guten Autors.Esseidenn man hat schon viel Geld und heisst Dieter Bohlen, H.P Kerkeling oder Bushido.Leider.Novum Verlag, weiter so.

Antwort
von support7,

Liebe Community,

kurz eine Erklärung dafür, dass hier einige Beiträge zum vorliegenden Fall teilweise oder komplett gelöscht wurden: Wir sind der Meinung, dass auf gutefrage.net auch kritische Stimmen zulässig sein müssen. So lange sie sachlich sind und den rechtlichen Rahmen nicht sprengen. Schmähkritik oder Beleidigungen müssen wir aber aus rechtlichen Gründen entfernen.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Schöne Grüße

Lisa vom gutefrage.net-Support

Antwort
von Irisschuster,

**Eigentlich ist es schon schwierig genug einen Verlag zu finden . Einen dem man vertrauen kann fast ohne Aussicht. Ich glaube nicht an die Großzügigkeit von Verlegern. Die haben 20 Mitarbeiter und mehr die sie bezahlen müssen. Bei der Schwemme an Neuautoren die sintflutartig Bücher auf den Markt spuckt bleibt einfach einiges auf der Strecke. Einem Neuautor 5000€ oder mehr aus der Tasche zu ziehen ist schon Abzocke auf kriminellem Niveau. Justizia macht es ihnen leicht. Hier zu Lande genügen eben Verträge, seien sie noch so sittenwidrig, von findigen Anwälten zu Gunsten des Verlages, verfasst. Und schon bist du Autor ohne Gewinn. Da können 2 oder 3 Autoren gerne den Verlag in die Höhe hieven. Bei Hunderten von Autoren die der Verlag vielleicht hat macht das 3 % . Die anderen lesen diese Kritiken sehrwohl auch, beteiligen sich aber erst gar nicht an der Diskussion. Das macht unter dem Strich 3 % Erfolgschance, ein trauriges Bild für einen Verlag der mit baulicher Größe Unabhängigkeit demonstriert und wirtschaftlich mit allen Mitteln daran arbeiten muss seine Mitarbeiter durchzufüttern. Das Buch schreibt immer noch der Autor. Oder glauben diese Fürze eigentlich wir schreiben im Internet ab ? Geistiges Eigentum wird so mit Füßen getreten. Die Verlage machen jedem Autor klar, dass erst ein Lektor sein Buch in Form bringt und für eine gelungene Erscheinung sorgt. Lektoren sind vielleicht wichtig jedoch im Gesamtbild auch nicht mehr oder weniger als ein professioneller Autoaufbereiter, der den Wagen aufputzt bevor er in den Verkaufsraum des Autohauses kommt. Nur ist der Anteil dieses PKW Kosmetikers ein Bruchteil dessen was ein Autor dafür berappen soll. Sei wie es will. Neuautoren haben heute die Möglichkeit eine eigene Internetseite, mit dem eigenen Verlag aufzumachen. Eins ISBN bekomme ich auch so. Und wie man eine Internetseite listet und mit Schlagworte und Tag´s belegt ist im Internet zu erfahren. Sich bei Amazone oder anderen Listen zu lassen ist nicht so schwer. Wenn ich ein Buch mit 350 Seiten DIN A 5 drucken lasse, mein Cover selbst entwerfe und die Vermarktung auf meiner eigenen Seite starte habe ich einen Buchpreis von 8,50 € und kann mir selbst ausrechnen was mein Buch im Verkauf Wert ist. Denn Kritiken und Leseproben im Internet werden viel besucht. Ein Jungautor

Antwort
von shadolight,

hm also ich habe vor kurzem beim novum verlag ein gedichtband eingesendet und fand es sehr suspekt als ich um die 4000 euro für die erst auflage zahlen sollte ,dies habe ich nicht getan da ich erstens noch azubi bin und zweitens ,das risiko zu gross ist das ich auf den kosten sitzen bleibe

Antwort
von jovoHamburg,

Mein letzter Roman "Das Rätsel vom Polenztal - Eine Entführung in der Sächsischen Schweiz" wurde vom novum eco Verlag einwandfrei gedruckt und versandt. Ich brauchte nur 50 Bücher zu einem verminderten Buchhandelspreis abnehmen. Um weitere Kosten zu sparen, habe ich sämtliche Werbemaßnahmen (potentielle Käufer suchen, Presse informieren, eigene Buch-Domain (www.das-raetsel-vom-polenztal.de) einrichten und pflegen, bei Amazon und Libri Abbildung des Buches beantragen, Flyer drucken, mit Buchhandlung sprechen usw.) selber übernommen. Der Erfolg hat mir Recht gegeben. Die aufgewendeten Kosten habe ich wieder reinholen können. Eine Zusammenarbeit mit novum eco kann ich deshalb zustimmen. Aber Erfolg erfordert dann auch viele eigene Maßnahmen! Mit freundlichen Grüßen Joachim Voß, K-H-Weg 55, 22459 Hamburg

Antwort
von Knallmond,

Ich habe mein erstes Buch beim Novum-Verlag, eigentlich bei Novum Eco, veröffentlicht. Als ich dann die Abrechnung für das Jahr 2010 erhielt, staunte ich nicht schlecht, da sich angeblich kein einziges Buch verkauft hat! Und das, obwohl ich weiss, dass ich selbst anonym ein Buch im Jahr 2010 gekauft habe! Und auch meine Freunde und Bekannten haben mein Buch im Jahr 2010 gekauft. Und im Internet sehen ich, wie bei amazon und ebay mein Buch, gebraucht, angeboten wird! Ich habe mein Buch in ca. 15 Buchforen vorgestellt, wo auch über mein Buch diskutiert wurde. Also musste da auch ein paar Bücher gekauft worden sein! Dennoch erhielt ich gar nichts! Also an alle Autoren, Hände weg vom Novum-Verlag!

Antwort
von NichtStiller,

Ein Verlag, der Geld für die "Veröffentlichung" eines Buches verlangt, ist kein wirklicher Verlag im Sinne des Wortes. "Verlag" kommt von "Vorlegen". Wenn man keinen richtigen Verlag für sein Manuskript findet (also einen, von dem der Autor Geld für sein Manuskript bekommt, nicht umgekehrt) hat das meistens einen einfachen Grund: das Manuskript ist zu schlecht. Jedes Jahr werden Bücher unbekannter Autoren von namhaften Verlagen herausgebracht, es ist also nicht unmöglich, es liegt nur an der Qualität und Vermarktbarkeit, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht. Die Zuschuß- oder Selbstkostenverlage behaupten gerne, es gäbe für unbekannte Autoren nur den Weg, den Druck selbst zu bezahlen. Darauf beruht ihre Geschäftsidee. Wer zuviel Geld hat, kein sein Buch ja da veröffentlichen lassen. Wem es nur darum geht, sein (Hobby-)Geschriebenes mal in den Händen zu halten, der kommt mit "book on demand" vermutlich günstiger weg. Lasst euch von den Druckkostenzuschußverlagen nicht erklären, es sei heutzutage üblich, Geld zu ZAHLEN anstatt zu BEKOMMEN wenn man ein Buch schreibt, das ist schlichtweg nicht richtig.

Schönen Tag noch.

Kommentar von novumpublishing ,

Jeder Autor kann selbstverständlich sein Manuskript einem Publikumsverlag zur kostenlosen Veröffentlichung senden. Jene die es bereits versucht haben werden bestätigen, dass es bereits ein Erfolg ist, wenn sie nach Monaten des Wartens zumindest eine Absage erhalten. Das ist REALITÄT und hat mit der Qualität eines Manuskriptes nichts zu tun! Ein Publikumsverlag muss sicher gehen, dass seine Bücher kommerzielle Erfolge werden (Lizenzeinkäufe, bekannte Namen usw.) sonst verschwindet er vom Markt.

Der novum Verlag bieten Neuautoren mit guten Manuskripten die Chance einer fairen und professionellen Veröffentlichung ihrer Bücher. Dafür wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, nachzulesen unter: http://www.novumverlag.com/verlag/auszeichnungen.html Hausautoren mit bis zu 10 Buchveröffentlichungen im novum Verlag bestätigen den richtigen Weg gewählt zu haben!

Kommentar von NekoChan96 ,

Hmm... ich kann nun nicht sagen, dass ich mich auf die Seite des "Novum Verlags" stelle - der hier zwischen uns anscheinend seinen Senf dazu gegeben hat - muss jedoch sagen, dass auch du nicht zu 100 % Recht hast. Zwar kann man mir nun erzählen, ich als Self Publisher (bei BookRix und bald CreateSpace, allerdings :P) will meinen Standpunkt nur klar machen, weil ich das ja so sehen muss - aber nein, dem ist nicht so. Tatsache ist, was ich sagen will, dass heute sehr, sehr viele Leute, keinen Platz mehr im Verlagswesen erhalten. Doch wieso?

Erkundige dich mal über echte Self Publisher. Leute, die Jahrelang allein unterwegs waren - allein berühmt wurden - soweit, bis irgendwann doch Verlage an ihre Tür klopften, weil sie langsam bekannt genug waren, das auch diese sie nicht mehr ignorieren konnten. Was ich damit sagen will?
Dies gibt es alles, und nur, weil ein Verlag einen nicht annimmt, heißt das noch lange nicht, dass das Buch kein Renner werden kann. Dass gerade die, welche eigentlich ganz allein dastehen, was Vermarktung und alles drumherum angeht, dennoch wirklich bekannt werden können, sagt sogar noch mehr über diese Leute und ihre Werke aus. Dennoch wurden die meisten von ihnen mindestens einmal abgelehnt - heißt es also tatsächlich, dass das Manuskript schlecht sein muss? Nein!
Denn manche Leute sind einfach nicht gut darin, ein Exposé zu verfassen (so dass es richtig Eindruck macht und vielleicht ist die Leseprobe nicht lang genug um es wieder aufzuwiegen), vielleicht hätte man noch eine Kleinigkeit ändern können - was ja kein großes Ding ist - aber der Verlag hat genug um die Ohren, um es so anzunehmen und nimmt den einfacheren Weg. Vielleicht ist es aber auch wirklich nur das eine: Ein finanzielles Risiko, weil das Buch vielleicht kein Erfolgsgarant ist, weil etwas am Thema stört.

All diese Punkte halten ein Buch aber nicht davon ab, gut zu sein - und es hält die Menschen auch nicht davon ab, es zu lesen.

Naja, das wollte ich mal dazu sagen, wegen deiner Anmerkung dazu, dass das Manuskript einfach "schelcht" sei. Zumal ein Verlag, welcher wirklich seriös ist, keine kompletten Manuskripte annimmt, um sich ein Bild zu machen. Es wäre Zeit-technisch gesehen eine komplette Katastrophe, wenn sie das tun würden. Was mich übrigens, als ich selbst mal auf den Novum Verlag stieß, so stutzig machte, dass ich so lange gesucht habe, bis ich etwas fand, das meinen Verdacht bestätigt hat (also, dass der Verlag unseriös ist - mittlerweile rieche ich sowas praktisch, glaube ich xD) 

Aber liebe Grüße dennoch

Antwort
von Theamaju, 931

Ich verstehe die ganze Aufregung überhaupt nicht. Der novom Verlag ist einer von vielen, der jedenfalls dazu einlädt, Fragen zu stellen und Anregungen zu äußern. Im Vergleich zu den etablierten Verlagen, die stets auf ihrer Kontaktseite schon sagen: "Bitte nehmen Sie Abstand von Rückfragen!". Das halte ich für ein sehr untransparentes Vorgehen. Ich selber veröffentliche gerade meinen Debüt-Roman über den novom Verlag und weiß von Anfang an, dass es mich 5.000 € kosten wird. Das ist doch okay, wenn ich 1 Mio. Bücher verkaufe. Und daran glaube ich! Wer das nicht tut, sollte sich überlegen, ob er tatsächlich Schriftsteller ist!?! Wenn ihr selbst nicht daran glaubt, egal bei welchem Verlag, wer soll es denn dann tun?

Antwort
von Otto2010,

Ich bin selber autor bei novum. Die leistung und der service des verlags sind gut, der kostenzuschuss der autoren ziemlich hoch (in meinem fall bei zwei büchern je über 4000 euro). novum war aber meine letzte chance. der verkauf ist schwach, aber ich muss auch zugestehen, dass meine bücher auf den buchmessen in frankfurt und leipzig und auch bei anderen gelegenheiten beworben wurden. N ach meiner erfahrung ist es aber auch für einen neuen verlag ungeheuer schwer, sich einen weg zu de n großhändlern und sortimentern zu bahnen. ich werde jetzt erst einmal abwarten und wieder versuchen, mein nächstes buch bei enem etablierten verlag und ohne eigenbeteiligung unterzubringen. Viel Erfolg - Otto

Antwort
von pavoni1,

Liebe Kommentatoren,

es ist ein Irrglaube, dass nur die Druckkostenvorschußverlage Geld von Ihren Autoren verlangen. In vielen unentgeldlichen Verträgen steht dann Bspw. das der Autor erst ab einem Buchverkauf von 4000 Exemplaren das erste Honorar erhällt. Wir haben im letzten Jahr als Verlag begonnen, mit dem festen Vorsatz, kein Geld von unseren Autoren zu verlangen. Mittlerweile haben wir 30 Autoren vorfinanziert, sprich das gesamte Prozedere von Manuskript bis zum fertigen Buch und dem Messeauftritt aus der eigenen privaten Tasche bezahlt und wenn ich Ihnen sage, das das weit über einhundert Tausend EUR kostet (Messe,Werbung,Lektorat,Satz,Druck,Vertrieb,die eigenen Mitarbeiter etc.), dann ist das nicht eine erfundene Zahl. Die Garantie für einen Bestseller kann man keinem Autoren geben und es herrscht schon ein sehr komplexes Vertriebskonstrukt in diesem Land, wenn ich da an den Anteil der Barsortimente denke, also die Verteiler im Land. Die fordern nämlich 45 - 50% vom Buch, 12 % möchte der Vetreter des Vertriebes haben,dann bekommt der Autor seine 10%, das Lektorat und der Satz kosten 600 - 800 EUR pro Buch, bei einem Buch mit 200 Seiten kostet die Erstauflage bei dem Druck von 1000 Exemplaren 1900 EUR. Dann der Einkauf in die Presseportale, der Messestand, der mit 3800 EUR zu buche schlägt, die Hotelübernachtungen, die Fahrten, das Porto etc. Und dann hat man in diesem Land als neuer unbekannter Verlag erst einmal sehr schlechte Karten, um in den Handel zu gelangen. Schon seit langer Zeit prangern wir die Tatsache an, dass auf den Präsentationstischen der Buchhandlungen immer nur die großen Verlage beheimatet sind ... So und wenn Sie alle diese Aspekte hinter einer Verlagsarbeit einmal berücksichtigen, dann müssen Sie auch verstehen, wenn man irgendwann dazu übergehen muss, den Autor an den Kosten zu beteiligen. Und wenn es als Unseriös gilt, dass man seine Arbeit bezahlt bekommen möchte, dann soll es so sein. Nur diese Gedanken macht sich keiner. Verlegen ist auch als Dienstleistung anzusehen und warum sollten wir weiterhin Umsonst arbeiten. Wir beteiligen seit Juli 2010 auch unsere Autoren an den Kosten, denn wir können nicht alles alleinig vorfinanzieren. Nur zocken wir diese nicht ab, in dem wir 5000 - 20000 EUR kassieren, sondern wir lassen uns die Arbeit vom Manuskript bis zum Buch mit einer Einmalzahlung von 2100 EUr bezahlen. Und das ist doch wohl alles andere als Unseriös, wo doch die Kosten weitaus höher liegen, bis das Buch im Regal landet.

Zur Info: in der BRD werden jedes Jahr ca. 100.000 Bücher veröffentlicht und wenn es 50 Bestseller im Jahr gibt, dann ist das sehr hochgegriffen.

Nicole J. Küppers DESIGN PAVONI° VERLAG

Antwort
von Eschauer,

Jedem seine Meinung! Das muss wohl oberste Premisse sein, aber was hier in unqualifizierten Antworten vom Stapel gelassen wird, ruft einiges an Unverständnis hervor. Es stimmt, dass die Veröffentlichung eines Buches zunächst einen beträchtlichen Kostenzuschuss voraussetzt. Ich habe auch andere Verlage kennengelernt, wo man für ein Buch an die 6000.- Euro berappen muss. Da kommt man bei novum pro verlag mit 2.500.- bzw 4.000.- Euro für mehr Leistungen noch kostengünstiger davon. Dennoch: Die Mitarbeiter des Verlages in Neckenmarkt (Burgenland) sind kompetent, zuverlässig und ungemein freundlich! Ich konnte mir den Verlag ansehen und mit dem Chef, Herrn Ing. Bader, ein ausführliches, und angenehmes Gespräch führen. Ich wurde durch die Verlagsräume geführt und der emsige Betrieb im Verlag war eine Augenweide. Man muss sich bewusst sein, dass es nur wenige bis zu einem erfolgreichen Autor, Autorin schaffen, dennoch, es liegt bei der Qualität jedes einzelnen! Man muss sich auch selber noch ins Zeug legen und Eigenwerbung bertreiben, wo immer es geht und wenn man ein wenig Glück hat und fest an sich glaubt, dann sollte es klappen. Wenn nicht, dann liegt es sicher nicht an genanntem Verlag! Meine Bücher "Das Leben eines H-Promis, Das Band der Liebe und Der Flugbegleiter" werden im Dezember 2012 u Jänner 2013 erscheinen. Ich hoffe natürlich auch in den Buchläden!!! Sollten sie floppen, wovon ich nicht ausgehe, werde ich aber sicher nicht die Schuld bei anderen suchen. In diesem Sinne. Ich kann novum pro verlag mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen. Antworten gerne unter: h.eschauer@a1.net. Mit lieben Grüßen an novum pro verlag Neckenmarkt!! Heinrich Eschauer

Antwort
von novumVerlag,

Obwohl die Frage schon etwas länger zurückliegt, muss ich hier einhaken. "Unseriös" ist keinesfalls eine korrekte Bezeichnung für den novum Verlag! Wir sind ein Dienstleistungsverlag und bieten Neuautoren die Chance, ihr Manuskript auf professionellem Weg auf dem Markt zu platzieren. In der heutigen Zeit wird es zunehmend schwieriger bis unmöglich, als Neuautor sein Manuskript bei einem Publikumsverlag publizieren zu lassen, da diese zumeist nur an Starautoren oder an Lizenzen bereits erfolgreicher Bücher interessiert sind. Was passiert aber mit den Neuautoren, unter deren Büchern sich einige Perlen verbergen? Hier ist nun der Autor selbst gefordert zu entscheiden: Soll sein Buch in der Schublade verschimmeln oder soll ihm die Möglichkeit, durch einen Dienstleistungsverlag, geboten werden, sein Buch zu veröffentlichen? Da das Risiko bei einem Neuautor naturgemäß um ein Vielfaches höher ist als bei einem bereits bekannten – darum werden viele Manuskripte bei Publikumsverlagen ja abgelehnt – beteiligt sich der Autor an den Produktionskosten. Nur so können wir das Buch am Markt platzieren und es auch über 10 Jahre lang zur Verfügung stellen!

Der Autor weiß von Anfang an um die Kosten für seine Buchproduktion, der novum Verlag garantiert eine Lieferbarkeit von 10 Jahren, wobei keinerlei weitere Kosten für den Autor entstehen.

Antwort
von shadolight,

also ich habe dort mein script hin geschickt und eine kostenvoranschlag uüber knapp 4000 euro !!!erhalten da ich sehr spekptisch war habe ich es gelassen

Antwort
von novumVerlag,

@sgilbert: Wir garantieren vertraglich rund 50 umfangreiche Dienstleistungen, darunter auch Marketing, Presse usw. Welche vertraglichen Bestandteile haben wir konkret nicht erfüllt? Trotz Werbung können wir noch jemand anders eine Buchhandlung dazu zwingen, ein bestimmtes Buch in ihr Sortiment aufzunehmen, genauso wenig können wir einem Leser ein Buch aufzwingen. Der Buchmarkt hat sehr viel mit Glück zu tun.

Antwort
von johann69,

Ich habe mit dem Novumverlag gute erfahrungen gemacht. Hat mich zwar einiges gekostet, aber das muss man eben mit einkalkulieren, wenn man unbekannter Autor ist. Ich sehe das mehr als Hobby an. Aber manche gleuben offenbar, ein Buch geschrieben zu haben, und damit nun das große geld machen zu können. So ein blödsinn. Ich werde beim Novumverlag jederzeit wieder ein Buch drucken lassen.

Bei welchen Verlag ich mal auf die Schnauze gefallen bin, ist der Vision Art Verlag. Dort wurde über Ebay mal eine Versteigeung angeboten, wo unbekannte Autoren ihre Geschichten für ein Sammelband dem Verlag schicken sollten. Das ganze ist nun drei Jahre her und ich glaube nicht, dass ich den Sammelband irgendwann mal sehen werde. Hab mich auch offt mit dem Verlag in Verbindung gesetzt, aber jedesmal wurde ich auf einen neuen Erscheinungstermin vertröstet. HALLO? Das muss ein äußerst dicker Band sein, wenn das drei Jahre dauert. Meine Geschichten und Gedichte werde ich dort wohl nie in einer gedruckten Form finden.
Bei Vision Art würde ich sagen: Hände weg.

Antwort
von Saphira92,

Hallo, der Novum Verlag ist seriös, ich bin selbst Autorin dort. Die Prüfung des Manuskriptes ist ohne Kosten erst die Veröffentlichung ist mit Kosten verbunden. Bei mir ist es so, dass ich einfach 50 meiner Bücher abkaufen muss, nach dem Druck mit meinem Autorenrabatt von 20 oder 30 Prozent, was dann nochn zwischen 1200 und 2000 Franken etwa liegt, plus die Portokosten. Allerdings kannst du diese Bücher dann wieder selbst weiterverkaufen wobei du auch mehr Verdienst als durch die über den Verlag verkauften Bücher, und die Kosten damit locker wieder begleichen kannst. Die Korrektur liegt allerdings bei dir selber. Viel Glück!!

Antwort
von book4you, 731

Finger weg!!!! Reine Abzocke! Jeder andere Verlag auf der Welt ist besser! Dieser Verlag ist ein Druckkostenvorschussverlag. Das ist immer sehr schlecht. Es wird sehr sehr viel Geld für fast gar keine Leistung verlangt!!

Finger weg!!!

Kommentar von ewunia99 ,

Danke für deine Antwort :-)

Antwort
von DerMacher,

Mir scheint dass die Meisten hier keine Ahnung haben von was sie reden. Der Novum Verlag ist ein sehr seriöser Verlag und steht’s darauf bedacht für seine Autoren nur das Beste aus ihren Bücher zu holen. Für einen Autoren der sein erstes Buch verlegt, ist die Lage bei allen Verlage eher kritisch. Selbst der August von Goethe Verlag verlangt von Erstlingsautoren Publikationskosten. Und dass nicht zu knapp. Zwischen 8.000 und 10.000 Euro.

Ein echter Autor

Antwort
von novumVerlag,

Wir sind ein Dienstleistungsverlag, der einen Kostenzuschuss seitens des Autors vorsieht. Im Gegenzug erhält der Autor umfangreiche Leistungen, damit sein Werk auf dem Buchmarkt erfolgreich platziert wird.

Kommentar von perogad ,

Diese Leistungen werden, wenn auch (obwohl ich andere praktische Erfahrungen machte) umfangreich, qualitätsmäßig größtenteils miserabel durchgeführt. Ich war entsetzt über die mangel- und fehlerhafte "Betreuung". Und wie bereits in etwa geschrieben, eine Veröffentlichung durch diesen Verlag ist nicht zu empfehlen...es wird dringendst abgeraten.

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