Lgiftzwerg am 17.08.2009 um 20:33 Uhr
Ich habe mal im Stern ein Stück von einem Autor gelesen, der ein Atheist war. Er hat etwas in der Art geschrieben:
"Wenn ein einzelner Mensch an etwas glaubt, was es nicht gibt (oder wenn man es nicht beweisen kann, dass es das gibt), wird er Psychopath genannt. Wenn mehrere Menschen an etwas glauben, was es nicht gibt, nennt man es Religion."
Es ist nicht genau dasselbe, aber irgendwie so in der Art hat er es geschrieben. Dieser Autor hat auch ein Buch darüber geschrieben, glaube ich, und hat sehr viele Droh- und Hassbriefe bekommen.
Weiß jemand zufällig, wie dieser Autor heißt, und wie er es ganau gesagt hat? Ich bin nämlich so fasziniert von seinem Zitat und möchte so gerne seinen Namen erfahren.
LG
"Wenn ein Mensch eine Stimme in seinem Kopf hört, nennt man ihn verrückt. Wenn viele Menschen eine Stimme in ihrem Kopf hören, nennt man sie religiös." Das steht bei Richard Dawkins.

Du willst keinen Namen erfahren, sondern nur deine kruden Ideen mal wieder in Umlauf bringen.
Vielleicht war es Richard Dawkins, er hat das Buch "der Gotteswahn" geschrieben.
Du hast schon den Namen erhalten, der diese Aussage gemacht hat.
In dieser extremen Form haben bisher Atheisten noch nie gläubige Menschen angegriffen und bezeichnet.
Es entspricht weder der gegenseitigen Toleranz noch der Menschenwürde solche Äußerungen zu machen.
Selber gibt er zu, dass es "wahrscheinlich keinen Gott gibt".
Wenn er davon überzeugt ist, dann soll er damit glücklich werden, aber gläubigen Menschen ihre "geistige Gesundheit" abzusprechen ist menschenverachtend.
Letztlich ist das religiöse Fehlverhalten, welches leider immer wieder geschehen ist, kein Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt.
Fehlverhalten gibt es bei religiösen und bei nicht religiösen Menschen.
Viele Kriege und unmenschliches Handeln wurden aus Macht- und Eroberungssucht geführt.
A. Die meisten Kriege in der Antike haben mit der Religion überhaupt nichts zu tun gehabt.
B. Auch viele Kriege in Europa wurden aus denselben Gründen geführt.
C. Die letzten beiden große Weltkriege, bei denen über 60 Millionen Menschen dabei umgekommen sind, wurden nicht aus religiösen Gründen geführt.
D. Und im Kommunismus konnte jeder sehen, dass mit dieser atheistischen Ideologie, die Menschen auch nicht besser behandelt worden sind.
Zu glauben, dass die Welt ohne Religion besser werden würde ist eine Illusion.
Es darf dabei nicht übersehen werden, dass es durch die Religion auch vier Positives gegeben hat.
Letztlich wird kein System geben, egal worauf es sich auch gründen mag, dass in der Lage wäre eine gerechte und immer währende friedliche Welt zu ermöglichen.
Menschen sind Fehlerhaft und Unvollkommen, deshalb wird auch jede Religion immer wieder den Idealen nach hinken, die sie den Menschen verkündet.
Die Frage ist deshalb: Wie würde die Welt ohne Religion wirklich aussehen, wenn Menschen keine Orientierung, Hilfe, Trost, Hoffnung und Kraft finden würden?
Es ist bereits sichtbar welche Folge in unserer Zeit der Sinnverlust, die Orientierungslosigkeit und der Verlust von Werten auf viele Menschen hat.
Psychologen haben nämlich festgestellt, das gläubige Menschen weitaus besser mit Lebenskrisen und Lebensproblemen umgehen können, als nicht gläubige Menschen.
Das widerspricht genau dem, was Dawkins behauptet und den Menschen suggerieren möchte, dass religiöse Menschen psychisch Kranke sind.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Viele haben psychische Probleme, Lebens- und Zukunftsängste, weil sie keine religiöse Bindungen mehr haben.
Deshalb ist die extreme negative Darstellung der Religion weder angebracht noch generell anwendbar. Jede Schwarz-Weissmalerei wird deshalb an der Realität vorbeigehen und wird zu keinem wirklichen objektiven Bild führen.
Starbuck am 18. August 2009 09:18 Genauso sehe ich das auch! DH!
daddysdearest am 18. August 2009 10:05 Wenn es ginge, hättest Du mindestens 10 DH bekommen.
Lgiftzwerg am 23. August 2009 14:05 Ich finde, (so hat es der Elf Oromis ungefähr im 3. Teil von Eragon - Die Weisshiet des Feuers gesagt) dass es besser ist, wenn man etwas Gutes tut und es von Herzen getan hat, anstatt dass man etwas Gutes tut, weil man nur Angst davor hat, dass man, wenn man es nicht tut, nach dem Tod bestraft wird!
naja ich find auch nicht das man jetzt alle religösen menschen als irre abstempeln sollte, (ich bin aus der kirche ausgetreten mit 16) ich bin aber kein Atheist, den abselut sagen das es UNMÖGLICH ist das es da was gibt das alles gewollt so geschaffen hat kann keiner. den gerade in sachen entstehen des ersten lebends ist diese teori selbst bei wissenschaftlern nicht gerade verpöhnt. (zb andere teori wäre in so nem urlschlam vor 2 millr. jahren hätten sich zufälliger weise die richigen atome getroffen für eine zelle.) aber auch das weiss man nicht 100%! an einen gott der auf uns alle aufpasst glaube ich nicht, das ist wunsch denken für Angst-Menschen. aber auch solche gibt es und die solln auch tun was sie wolln : ) ich bin Agnostist = ("gibt es einen oder Keinen gott?" ... "das weiss ich nicht, das kann kein Mensch wissen" http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus

weiß zwar nicht ob es stimmt, aber so ein spruch würde zu friedrich nietzsche passen

Sorry, auch nix weiß...Aber wie der Autor sagt isses