Frage von TheTrollman, 152

Kennt jemand Beiträge, Seiten oder gute Argumente, die Abtreibungen kritisch hinterfragen?

Als ich intensiv darüber nachgedacht habe, das bei sowas einem zukünftigen bewusst denkenden Kind die Möglichkeit auf sein Leben verwehrt wird und seine Existenz einfach kalt und grausam vernichtet wird, nur weis es nicht gewollt ist, ist mir sehr sehr klar geworden, wie abartig und schändlich Abtreibungen sind

Ich bin auf der Suche nach weiteren, vorrangig Ethischen und Moralischen Argumenten (gerne auch religiöser Natur), die Abtreibungen kritisch hinterfragen und möchte Fragen, ob ihr vielleicht, Internetseiten, Beiträge, Dokumentationen oder Anlaufstellen kennt, wo man sowas erfahren kann oder ob ihr vielleicht selbst gute Argumente dagenen kennt ?

PS: Ich möchte vernünfig an dieses Thema herangehen und bitte darum sich mit Hetze zurückzuhalten. Dies hier ist nicht als Chatfrage gedacht, ich wünsche mir vernünftige Antworten und ich bitte auch darum, das nicht sofort zensiert wird, sobald gesellschaftliche Praxis kritisch hinterfragt wird.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von carn112004, 38

Hier hoffentlich gute Argumente:

Was begründet werden kann, ist das Abtreibung die Tötung eines

unschuldigen und wehrlosen Menschen ist (das langt auch schon, um
Abtreibung erstmal skeptisch zu sehen) nämlich da:

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von Lebewesen ein Lebewesen ist

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von lebendig lebendig ist

- Alle Lebewesen (wieder nach der Wissenschaft Biologie) zu
irgendwelchen Spezies gehören; also auch das, was da wächst; dieses kann
aber nur zur Spezies Mensch gehören

Somit aus den vorhergehenden Punkten, handelt es sich um ein lebendes
Exemplar der Spezies Mensch. Es spricht nun nicht viel dagegen, statt
"lebenden Exemplar der Spezies Mensch" schlicht "Mensch" zu sagen, weil
das (wenigstens in biologischer Sprechweise) das oder nahezu das gleich
ist.

Der Aspekt, dass das ungeborene noch nicht denken oder fühlen kann, ändert nichts daran, dass es biologisch ein lebendes Exemplar der Spezies Mensch ist.

Vor der Abtreibung lebt dieser Mensch im Allgemeinen, danach im Allgemeinen nicht mehr. Also wird das, was da wächst getötet.

Somit folgt, dass ein Mensch getötet wird.

Bezüglich unschuldig und wehrlos, wehrlos ist eindeutig, unschuldig
ist sowohl ein juristischer als auch ethisch/moralischer Begriff,
juristisch ist das, was da wächst eindeutig unschuldig, da es in keiner
Weise an der Verursachung der Situation aktiv beteiligt war;
ethisch/moralisch kann wohl auch von keiner Schuld gesprochen werden,
außer vielleicht im Sinne einer Erbsünde, siehe Christentum, womit
"unschuldig" in beiden Bedeutungen ebenfalls zutreffend ist.

Somit folgt, dass ein unschuldiger und wehrloser Mensch getötet wird. (Das ist relevant, da das Töten von wehrhaften und/oder schuldigen Menschen bzw. bevorzugt beides, ethisch leichter zu rechtfertigen sein kann; bei unschuldig und wehrlos klappt das normalerweise kaum/gar nicht)

Eingewendet werden könnte noch, dass Abtreibung doch legal seien und
ungeborene doch noch keine Menschenrechte haben. Dazu kann man folgendes
einwenden:

- ein Wesen, das biologisch gesehen ein Mensch ist (siehe oben), soll
keine Menschenrechte haben, obwohl die Deklaration der Menschenrechte
von 1948 explizit sagt: 

"Whereas recognition of the inherent dignity and of the equal and
inalienable rights of all members of the human family is the foundation
of freedom, justice and peace in the world,"

also dasss alle Mitglieder der Menschenfamilie Würde und Rechte haben
(kleine Anmerkung: ich weiß, wie mies das ins deutsche übersetzt
wurde)? Wer will kann gerne die Position vertreten, dass lebende
Menschen (biologisch) keine Menschenrechte haben (juristisch), aber
nicht rummotzen, wenn man da ein paar unschöne Vergleiche auspackt, wer
sonstnoch alles das "ist zwar Mensch, aber mit weniger/keinen Rechten
als (richtige) Menschen" als Denkansatz hatte

- Art. 1 Abs. 1 GG (das mehr zu interessieren hat, als die
UN-Menschenrechtsdeklaration) lautet "Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt."; da ungeborene biologisch Menschen sind (siehe
oben), wäre es ziemlich grotesk hier ein ungesagtes "Das gilt nur für
geborene, ungeborene sind null und nichts" hineinzulesen; und wenn
ungeborene auch nur irgendwie Menschenwürde haben, dann haben sie auch
in gewissem Rahmen Menschenrechte, da das eine das andere bedingt;
elementarstes Recht ist das Recht auf Leben

- das Bundesverfassungsgericht zweimal explizit festgestellt hat,
dass die Menschenwürde auch hinsichtlich ungeborener den Staat bindet;
das wäre komplett gaga, wenn es sich um Nichtmenschen oder biologische
Menschen ohne jegliche Rechte handelt

"1. Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht
als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2
Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG).
"

"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat,
menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese
Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und -
von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt.
Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu.
"

- im zweiten Urteil hat das BVerfG sogar explizit folgendes festgestellt:

4. Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze
Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und
demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]).
Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine
begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung
eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden.

"Das Lebensrecht des Ungeborenen" kann nur so verstanden werden (und
wird juristisch auch so verstanden), dass nach der deutschen
Rechtsordnung ein ungeborener Mensch (biologisch) ein mit menschenwürde
behafteter Grundrechtsträger ist, der insbesondere DAS Recht auf Leben
nach Art. 2 Abs. 2 GG hat und dem, wenn sich denn netterweise irgendwie
einrichten ließe, dieses Leben nicht genommen werden sollte
(="grundsätzlich als Unrecht angesehen", deshalb ist Abtreibung nach
Beratungsregelung auch nur straffrei, aber trotzdem rechtswidrig, es
wird sozusagen Unrecht begangen, was aber nicht bstraft wird)

Angesichts dessen ist allgemein die Haltung ungeborene Menschen
seinen biologisch zwar Menschen, hätten aber keine Rechte, wenigstens
fragwürdig und für Deutschland schlicht falsch, da in Deutschland eben
gilt, dass ungeborene Menschen (biologisch) wenigstens würdebehaftete
Grundrechtsträger mit dem Recht auf Leben sind; da ist der Unterschied
zu "ungeborene Menschen sind Menschen" doch ziemlich dürftig und eher
juristische Spitzfindigkeit.

Somit bleibt, dass die Aussage, Abtreibung ist die Tötung eines
unschuldigen und wehrlosen Menschen
(wer besonders auftrumpfen will fügt
macht noch eine "rechtswidrige Tötung" daraus) ganz gut begründbar ist,

auch wenn sie natürlich als ziemlich provokant empfunden wird; ich
mein, wie kann man nur eine Aussage tätigen, die sich rein mit
biologischen Fakten, dem Grundgesetz, der Menschenwürde und
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts begründen lässt
? da muss
man doch ein durchgeknallt religiös-radikaler Irrer sein, der sine Hirn
irgendwo vergessen hat.

Also blos nicht erwarten, dass nur weil man eine sorgfältige auf das
Grundgesetz eindeutig zurückführbare Position hat, dass dann die Leute
einen nicht anmotzen, wenn man diese Position äußert.

Der Vollständigkeit halber noch:

- die Aussage, Abtreibung sei die rechtswidrige Tötung von
unschuldigen und wehrlosen Menschen sollte man nicht öffentlich mit
konkreten Personen in Verbindung bringen, die abtreiben wollen,
abgetrieben haben oder Abtreibungen durchführen, weil auch bei
Richtigkeit bzw. Begründbarkeit der Aussage an sich eine
rufschädigende/beleidigende Wirkung gegeben sein kann; ein sogenannter
"Lebensschützer", der gerne so oder ähnlich drastisch mit der konkreten
Nennung von Personen (also Ärzten, die Abtreibungen durchführen)
formuliert, findet sich regelmäßig vor Gericht wieder und mal verliert
er, mal gewinnt er; Stress, Aufwand und Kosten sinds aber in jedem Fall;
also vielleicht lieber sein lassen, vor allem weil es nicht unbedingt
was bringt

- nur weil ungeborene Menschen das Recht auf Leben haben und
Abtreibung im allgemeinen rechtswidrig ist (im übrigen auch nach dem
konkreten §§ 218 ff. StGB, deren heutige Fassung auf das zweite oben
zitierte BVerfG Urteil zurückgeht), folgt daraus nicht, dass Vorwürfe,
Verbote oder aktives Verhindern von Abtreibung zulässig ist, denn das
BVerfG sagte auch:

"11. Dem Gesetzgeber ist es verfassungsrechtlich
grundsätzlich nicht verwehrt, zu einem Konzept für den Schutz des
ungeborenen Lebens überzugehen, das in der Frühphase der Schwangerschaft
in Schwangerschaftskonflikten den Schwerpunkt auf die Beratung der
schwangeren Frau legt, um sie für das Austragen des Kindes zu gewinnen,
und dabei auf eine indikationsbestimmte Strafdrohung und die
Feststellung von Indikationstatbeständen durch einen Dritten verzichtet.
"

also, dass der Staat auch auf Hilfe statt Strafe setzen kann (was er
mit den momentanen Gesetzen tut), weswegen die Vornahme von Abtreibungen
trotz des Rechtes auf Leben der ungeborenen im entsprechenden Rahmen
hingenommen werden muss und Störungen dessen ganz normal entsprechende
Straftaten wären, soweit eben ein Delikt vorliegt;

daraus folgt insbesondere, dass argumentiert werden kann, dass das
Lebensrecht ungeborener fast nur symbolischen Wert hat, da in der Praxis
sowieso abgetrieben wird und ein rein symbolisches Recht doch
hauptsächlich nur heiße Luft sei, die eigentlich nicht weiter diskutiert
werden muss

- vielen Schwangeren, die eine Abtreibung erwägen (meiner
persönlichen Schätzung nach irgendwas zwischen 10 und 40%), sagt man
nichts neues, wenn man sie darauf hinweist, dass ihr Ungeborenes ein
Recht auf Leben hätte; die heulen Rotz und Wasser vor, nach und/oder
während der Abtreibung (soweit eben ohne Narkose), weil sie einfach
keine Möglichkeit für ihr Kind sehen und es selbst zutiefst bedauern,
dass sie keine Möglichkeit sehen, wie sie ihrem Kind doch das Leben
lassen/schenken können

Aus dem allen folge meiner Ansicht nach:

1. Ja, Abtreibung ist falsch, da Tötung eines Menschen, noch dazu eines unschuldigen und wehrlosen

2. Es ist gut, wenn man sich deshalb sorgt und fragt, ob man irgendwas tun kann 

3. Aber mit platten Rezepten wird sich an der aktuellen Lage nichts
ändern, also macht man möglichweise einen Fehler macht, wenn man in der
"Abtreibung = Mord => ist also zu verbieten"-Schiene denkt, weil das
in der Praxis vielleicht nicht sonderlich viel bringt, außer dass man
glaubt Recht zu haben (was selbst dann wenig hilft, wenn man
tatsächlich Recht hätte)

Antwort
von lamarle, 81

Keine direke Antwort auf deine Frage, aber: über schwangerschaft oder nicht Schwangerschaft, also über etwas, was in ihrem Bauch passiert, sollte nur die betreffende Frau entscheiden. Sämtliche Einmischungen Dritter, auch gut gemeinte "Beratungsgespräche" sind, wenn sie durch die Frau nicht gewollt sind, fehl am Platz.

Bevor man über den Schutz ungeborenen Lebens nachdenkt, sollte man sich lieber mal Gedanken über den Schutz geborenen Lebens nachdenken. Kriege, Hunger, Flucht, Gewalt töten millionen mal mehr Kinder als durch Abtreibung nicht geboren werden.

Kommentar von TheTrollman ,

Ich engangiere mich bereits, das es benachteiligten Kindern in Deutschland besser geht.

Und wie gesagt ich finde der Vater sollte das Recht auf Einspruch haben, wenn er die Möglichkeit hat sich um sein Kind zu kümmern.

Und die Pille danach, oder eine Zeitnahe Lösung (etwa 3 Wochen) falls diese fehlschlägt, fände ich vertretbar

Kommentar von lamarle ,

Natürlich sollten sich beide Kindeseltern darüber verständigen und miteinander sprechen. Es gibt aber nicht nur liebe- und verständnisvolle Männer, die das Kind gern großziehen würden, sondern auch Männer, die mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln eine Frau zur Abtreibung drängen, wenn sie sich für das Kind entschieden hat. In Berlin wurde vor nicht allzulanger Zeit eine Neunzehnjährige aus diesem Grund bei lebendigem Leib verbrannt.

Auch wenn der Vater das Kind gern möchte und die Frau nicht: es ist ihr Bauch, ihr Körper, sie muss das Kind auf die Welt bringen - und deswegen darf sie auch ganz allein entscheiden, ob sie das will oder nicht. Einer Frau dieses Recht abzusprechen, ist meiner Ansicht nach unmenschlich. In der DDR war die Abtreibung bis zur zwölften Woche legal und für die Frau kostenlos. Trotzdem gab es einen Babyboom.

Kommentar von TheTrollman ,

Es geht ja nur um einen Einspruch, gegen Abtreibungen.

Wenn er das Kind nicht will, dann soll er die Klappe halten und zahlen.

Das die Frau das Kind austragen muss, ist biologisch Vorgegeben und das Argument mit dem Körper könnte man auch auf den Körper des Kindes anwenden, welcher ohne dessen Zustimmung zerstört wird.

Einer Frau dieses Recht überhaupt zuzusprechen, war schon wieder der Natur und daher unmenschlich.

Irgendwann wird die Technik weit genug sein, Kinder in externen Inkubatoren das Leben schenken zu können, damit auch Frauen ohne Uterus ein Kind haben können, spätestens dann könnte man in einem solchen Fall dem Kind eine andere Möglichkeit zum weiterexistieren bieten.

Aber solange finde ich sollte man hinnehmen, das eine erwachsene Frau, die nicht durch Gewalt geschwängert wurde, ihren Körper aufgrund eines frei entschiedenen Geschlechtsaktes mit ihrem Baby teilen muss

Kommentar von LinnSarma ,

Der Embryo hat aber zum Zeitpunkt der Abtreibung kein Bewusstsein und kann daher auch nicht entscheiden.

(Du bist ein Mann, oder?)

Kommentar von TheTrollman ,

Und genau das weis eben keiner, vor allem nicht, wenn es schon die 12. Woche ist.

Und ja, das bin ich, aber ich bin keiner von diesen unverantwortlichen Typen.

Wenn sie noch keine Kinder will, dann würde ich verhüten und wenn trotzdem was passiert, dann würde ich niemals wollen, das mein Kind ermordet wird.

Ich würde mich in jedem Fall um meinen Nachwuchs kümmern auch und gerade dann, wenn sie das vielleicht nicht schaffen würde.

Kommentar von annemarie37 ,

Vielleicht gibt es ja irgend wann die Möglichkeit, Männern eine Gebärmutter einzuoperieren, dann kannst du der Frau ja anbieten, das befruchtete Ei bei dir einzupflanzen :)

Kommentar von LinnSarma ,

http://www.svss-uspda.ch/de/facts/biologie.htm

Und was ist, wenn der Vater sich nicht um das Kind kümmern will?

Ist Masturbation eigentlich auch Mord, weil daraus ja ein Mensch werden könnte?

Kommentar von TheTrollman ,

Hattest du in der Schule eigendlich schon was Meiose und Befruchtung ist ?

Ich mein das jetzt echt nicht böse und wenn du willst, dann erklär ich dir auch, ich bin recht gut in Bio und wie gesagt, nach der Argumentation würde auch eine Frau jeden Monat einmal morden.

Und wie gesagt, ich würde mich immer um mein Kind kümmern und für den Fall das keiner der Eltern das Kind will, was spricht dagegen es auszutragen und dann zur Adoption freizugeben ?

Kommentar von LinnSarma ,

Ja, ich weiß was Meiose und Befruchtung sind. Ich sehe aber keinen Grund, zwischen Embryo und eventuell-später-Embryo zu unterscheiden, genauso wie du Menschen und vielleicht-später-mal-überlebensfähigen-Menschen nicht unterscheidet. ;-)

Und die Frau kann die Menstruation nicht beeinflussen, im Gegensatz dazu kann ein Mann sich dazu entscheiden nicht zu masturbieren.

will, was spricht dagegen es auszutragen und dann zur Adoption freizugeben ?

Eine ungewollte Schwangerschaft/Geburt kann  schwere psychische Belastung für die Frau bedeuten. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass ihr Familienmitglieder o.a. Vorwürfe machen weil sie das Baby ja "einfach herzlos weggegeben" hat.

Kommentar von lamarle ,

Abtreibung bis zu drei Wochen nach dem Verkehr? Du bist ein Mann - oder? Bis dahin weiß Frau nämlich in den meisten Fällen noch nicht mal, dass sie schwanger ist.

Antwort
von maryberry97, 65

Du brauchst eigentlich nur Abtreibung und Kirche eingeben und dann hast du deine Seiten. 

Antwort
von nowka20, 20

ein ungeborener mensch sucht sich seine eltern sehr lange vor der geburt aus  aus.

was soll er nun machen, wenn sein embryonaler körper abgetrieben wird?

Kommentar von Tragosso ,

Das erzähl mal bitte als den misshandelten Kindern auf der Welt. Dass sie sich ihre Eltern selbst ausgesucht haben.

Kommentar von nowka20 ,

das erzählen hilft gar nichts, wenn die einsichtsfähigkeit fehlt (so, wie auch bei dir)

Antwort
von DundF, 26

Die Seiten gibt es auf jeden Fall. Suche nach Hompages , die von privaten Trägern geführt werden und die keinen Schein ausstellen.

Antwort
von JanRuRhe, 46

Google nach Bildern 12te Schwangerschaftswoche. Dann erübrigen sich häufig Worte

Kommentar von annemarie37 ,

Die allermeisten Schwangerschaftsabbrüche erfolgen längst vor der 12. SSW.

Kommentar von TheTrollman ,

Ja, wie wärs denn dann mit einer Übergangslösung

Abtreibung bis zur 8. Woche juristisch straffrei (moralisch natürlich immernoch eine Schande), da müsstest du ja eigendlich voll zustimmen oder ?

Kommentar von JanRuRhe ,

Das ist richtig -stellt auch keiner in Abrede. Es ging um Argumente.

Kommentar von JanRuRhe ,

:-/ es geht ja nicht um meine Meinung.
Ich persönlich denke 2Dinge: grundsätzlich ist abtreiben erlaubt, wenn das ungeborene nur ein Zellhaufen ist und sich Nervenzellen etc nicht als funktionierendes Gehirn arbeiten -sprich: das entstehende Gummibärchen noch kein Bewusstsein haben kann. Wann genau das ist ist sicher schwer zu bestimmen 6..8te Woche?
Aber final muss es eine werdende Mütter mit sich selbst ausmachen. Ein ungeliebtes Kind in einer gründlichen Umgebung aufwachsen zu lassen ist viel schlimmer.
Immer daran denken: es gibt Möglichkeiten, das Kind zur Adoption freigegeben zu lassen.
Neugeborene werden immer vermittelt. Und man hat theoretisch später die Chance auf Kontakt.

Kommentar von JanRuRhe ,

Blöde Korrektur ... feindliche Umgebung ....

Antwort
von DJFlashD, 57

Naja ich seh dass so dass Embryos vom leben etwa so viel mitbekommen wie Spermien .. Nichts. Und wenn man mal einen Orgasmus hat hätte man tausende neue Lebewesen damit erzeugen können aber nein, man hat sie alle umgebracht und sie werden niemals leben... Das ist dieselbe Denkweise und das halte ich dann doch für übertrieben... Also ich würds an deiner stelle dann doch lieber noch einmal überdenken, erstens wegen dem soeben angesprochenen Punkt, zweitens weil es viele schwangere noch sehr junge Frauen gibt die noch zur Schule gehen oder kein Geld oder zeit haben um ein kind aufzuziehen... Da muss nur ein Kondom reißen und schon ist es passiert aber das Kind muss eben auch wenn es schon Auf die Welt kommt, gut versorgt werden können.. Solange das nicht gegeben ist und das Kind noch nichts mitbekommt finde ich Abtreibung tatsächlich irgendwo gerechtfertigt.. Ist trotzdem eine schwierige Entscheidung für die Mutter aber die muss sie dann eben selbst treffen
So viel zu meiner Meinung, tut mir leid dass es jetzt keine Argumente für dich sind aber ich wollte das loswerden^^

Kommentar von TheTrollman ,

Und was ist mit dem Vater ?

Es wäre ja auch denkbar, das er sich bereit erklärt sich um das Kind zu kümmern und es großzuziehen.

Ich weis, nicht viele sind so, aber ich finde, wenn das Argument ist, das die Mutter sich nicht vorstellen kann das Kind großzuziehen, sollte er zumindest gefragt werden.

Mal davon ab, fände ich Abtreibungen sind zu rechtfertigen, wenn es um Teenagerinnen geht, oder Gewalt bei der Zeugung im Spiel war, natürlich auch wenn das Leben der Mutter aufgrund von Medizinschen Begebenheiten in Gefahr ist

Kommentar von DJFlashD ,

naja soweit ich weis ist es (in Deutschland zumindest) so dass der Vater machen kann was er will, ob die Mutter das Kind behält oder antreibt ist einzig und allein ihre entscheidung, da darf der Vater (bis jetzt) nicht mitreden soweit ich weis.. und ja das mit Teenagerinnen und wenn Gewalt im Spiel war meinte ich eben, da sollte man die Möglichkeit der Abtreibung doch irgendwie erhalten

Kommentar von TheTrollman ,

.Genau das kritisiere ich ja.

Das Kind stammt ja von beiden und da wäre es nur fair, wenn der Vater zumindest das Recht auf Wiederspruch bekäme, natürlich nur wenn er nachgewiesen in der Lage ist für sein Kind zu sorgen.

Also besser fände ich natürlich gar keine Abtreibungen....

Kommentar von DJFlashD ,

naja der Punkt ist eben dass er das Kind nicht 9 Monate lang austragen muss.. und wenn sie abtreiben will, er aber das Kind will dann muss sie wegen ihm diese last auf sich nehmen... is ja auch blöd irgendwie.. wenn er das Kind aber nicht will und sie schon, dann ist es eben dumm gelaufen für ihn, klar das ist schwierig aber die Frau müsste auch in diesem fall die last auf sich nehmen das von ihr gewollte Kind abzutreiben und das geht ja auch nicht so wirklich

Antwort
von vicedry, 45

http://www.eltern.de/schwangerschaft/ihr-baby/persoenlichkeitsbildung.html

http://www.pro-leben.de/abtr/berichte_abtreibungsaerzte.php

http://www.weisserfriede.de/info/pro_cont.html

Auch aus christlicher Sicht ist Abtreibung ein schlimmes vergehen. Zwar wir solches nicht direkt erwähnt jedoch gibt es viele Bibelstellen die untermauern, dass das Leben bereits im Muterlieb beginnt.-->

http://www.bibelsagt.de/abtreibung.html

Antwort
von annemarie37, 28

Nicht schon wieder!!!

Du willst ja nur deine Meinung hier verbreiten und entsprechende Links publizieren...

Antwort
von DundF, 18

Als Dokumentation gibt es z.B. den Film :"Der Stumme Schrei" oder "Maria und ihre Kinder"

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