Kennt ihr gute Beispiele einer gelungen Integration, indem Fremde zu Einheimischen werden?

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7 Antworten

Wer weiß heute noch, dass ein Großteil der Bergarbeiter im Ruhrgebiet aus Polen kamen? Man erkennt es nur noch am -ski am Namen.

In allen Parteien sind Menschen mit Migrationshintergrund. In manchen sogar an exponierter Stelle.

Vural Öger von Öger-Tours sitzt heute bei den "Löwen" (Investoren) bei Vox.

Denk auch an die Speiserestaurants, die mit ausländischer Küche zeigen, dass die Besitzer hier angekommen sind, ohne ihre Identität zu verleugnen.


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Kommentar von PWolff
23.01.2016, 17:19

oder -zik.

Oder die Hugenotten, die aus Frankreich in das damals religiös tolerant(er)e Preußen geflohen sind.

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Kommentar von hutten52
24.01.2016, 11:11

Zu den Ruhr-Polen: Sie intergrierten sich tatsächlich gut. Aber das ging, weil es erstens wenige waren: In 50 Jahren kamen etwa 1,5 Millionen, also im Jahr nur 30000. Heute kommen im Jahr 1 Million, plus Familiennachzug sind es 4 Millionen.

Zweitens waren die Ruhrpolen katholische Christen, die den Westfalen ähnlich waren. Moslems kommen aus einer ganz anderen Kultur. Der ehemalige Ministerpräsident von Singapur Lee Kuan hat einmal erklärt: "Man  kann alle Religionen und Rassen integrieren, außer Moslems."

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Mit Italienern, Spaniern, Kroaten, Polen, Russen, Asiaten gibt es wenig Probleme. Sie wollen sich integrieren.

Anders bei Menschen aus den islamischen Ländern. Ich schätze, dass zwei Drittel von ihnen sich nicht integrieren wollen, sondern lieber eine Parallelgesellschaft bilden, weil sie den Westen als schlecht ansehen. Ihre kulturelle und religiöse Prägung ist eben ganz anders als unsere. In Untersuchungen ergab sich, dass 80 % der Nordafrikaner und Vorderasiaten von einer Frau Gehorsam erwarten. 70 % sind für die Scharia als Gesetz (Steinigungen etc.). Über 50 % halten es für richtig, dass ein Moslem, der aus dem Islam austritt, getötet wird.

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Millionen von Menschen haben sich aus nachfolgenden Ländern erfolgreich integriert:

  • Spanier
  • Portugiesen
  • Griechen
  • Ex-Jugoslawen
  • Italiener
  • Polen
  • Russen
  • Asiaten (Japan, China, Vietnam, Thailand usw.)
  • usw. usw. usw.

Die Integration war noch nie ein Problem in Deutschland gewesen, da die Deutschen den Ausländern/Migranten immer entgegen kamen.

Einzige Probleme gab und gibt es mit Anhängern des Islam. Vergleiche auch hierzu unter dem Stichwort Parallelgesellschaften. 

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Am Ende des zweiten Weltkriegs gab es Millionen von Flüchtlingen, die aus Ostpreußen, Pommern, Brandenburg und Schlesien in Richtung Westdeutschland geflüchtet sind.

Haus, Hof, Hab und Gut haben sie zurücklassen müssen. Durch die Zerstörungen des Krieges hatten die Aufnehmenden oftmals selbst nicht das Nötigste zum Leben. Dennoch ist die Integration gut gelungen.

Seit der Gründung der DDR 1949 bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 verließen erneut 3,8 Millionen DDR-Bürger ihr Land in Richtung Bundesrepublik. Auch diese wurden integriert.

Nach der Öffnung der Mauer zogen erneut Hunderttausende DDR-Bürger gen Westen - und wurden integriert.

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Die ganze gegenwärtige Gesellschaft ist ein Beispiel gelungener Integration. Und zwar fast überall auf der Welt. Nur noch in extrem zurückgezogenen Gebieten gibt es noch kleine Ethnien, die "unter sich" sind - aber auch die sind Ergebnisse früherer Vermischungen.

Frage doch einfach mal deine Eltern, wo deren Vorfahren eigentlich herkommen. Die Chance ist sehr gering, dass deine Vorfahren seit Jahrhunderten aus demselben Ort kommen.

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Kommentar von DerKleineRacker
23.01.2016, 20:06

Nach der Argumentation ist die Integration auch tausende Male gescheitert, nämlich als Bevölkerungsgruppen sich mehr und mehr isolierten und sich am Ende national abspalteten. Dass wir alle irgendwie gemischt sind wenn man weit genug zurückblickt ist klar.

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Die Integration vieler Menschen zum Beispiel aus der Türkei und Italien die vor Jahren zum Arbeiten nach Deutschland kamen hat geklappt.

Aber die Integration von Flüchtlingen wird sehr schwierig werden.

Sie wollen sich meistens nicht integrieren.

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