
Die Sonne erhellt einen neuen Tag Und ich weiss, dass ich heute wieder nicht mag. Gedanken kreisen, mein Körper ist schwer. Die Unruh’ der Nacht belastet mich sehr.
Den Wunsch hätt’ ich schon, jetzt aufzustehen, den Tag zu geniessen, die Sonne zu sehen. Doch Steine sind Berge, Sträucher sind Wald Und alles, was ist, ist unwirklich kalt.
Um mich herum ist alles still Und niemand ist hier, der wissen will, wie es mir heute wirklich geht, der mich begreift und mich versteht.
Draussen wär’ Sonne, im Herzen ist Nacht. Ich teile den Tag mit einer Macht, die in mir wohnt, die zu mir gehört, die mein Leben verändert; vielleicht auch zerstört.
Es fehlt mir die Kraft, um aufzustehen Und die Welt mit meinen Augen zu sehen. Stunden vergehen – der Tag ist verlebt, die Seele bleibt mit Schleiern belegt.
Was bleibt ist die Hoffnung, dass irgendwann Ich zu mir finden und froh sein kann. Ich bleibe liegen, weil ich nicht mag. Heute ist wieder ein Schattentag.