Jaddy am 21.09.2009 um 19:51 Uhr
Was Angst beschreibt: Angst entsteht, wenn man befürchtet, die Kontrolle über etwas zu verlieren. Dabei ist jegliche Kontrolle über irgend etwas ein reines Fantasieprodukt. Wir haben keine Kontrolle- über nichts. Nicht darüber, wann wir zur Welt kommen, wann wir sterben (das kann jeden Moment sein), wem wir im Leben begegnen...Wenn man die Illusion der Kontrolle aufgibt, hat man keine Angst mehr. Das nennt sich dann Hingabe. Etwas anderes im Alltag ist natürlich die Angst, wenn ein Tiger hinter uns her ist. Da rennen wir, und das ist auch gut so. Nur, dass und ob überhaupt jemals ein Tiger hinter uns her rennt, können wir nicht kontrollieren. Insofern ist es sinnlos, Angst davor zu haben, dass jemals im Leben ein Tiger uns verfolgen könnte- in dem Moment reagieren wir dann schon richtig.

Furcht, Phobie, Bammel, Schiss, Sorge, Besorgnis, Panik, Muffe :)
eltenjohn am 21. September 2009 19:55 Mir geht die Muffe, wenn ich daran denke

Angst gehört zu den "negativen" Gefühlen und ist Anzeiger für Mangel an universeller Liebe / Lebens-Energie. So wie Durst Anzeiger ist für Mangel an Wasser oder Hunger Anzeiger ist für Mangel an Nahrung.
Wenn man also Angst spürt, sollte man Liebe in sein Bewußtsein nehmen, sich mit universeller Liebe "auftanken".
Das Tier kennt zwei grundsätzliche Verhaltensweisen bei Bedrohung/Angst: Kämpfen oder Flüchten. Was den Menschen zum Menschen macht, ist das Potenzial des "Dritten Weges": Anwenden der - universellen - Liebe.