Kennt ihr das Paradoxon, dass, wenn man etwas angestrengt liest, die Zeit subjektiv zwar langsamer verläuft und ereignisreicher ist, aber...?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

"Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität."

(Albert Einstein)

Wobei das natürlich nicht die Relativität der Zeit (im Sinne von Einsteins Relativitätstheorie) beschreibt, sondern die Relativität des menschlichen Zeit-Empfindens.

Dass Zeitempfinden und tatsächlich verstrichene Zeit nicht immer übereinstimmen, ist ein seit langer Zeit bekanntes Phänomen, mit dem sich wahrscheinlich schon die alten griechischen Philosophen beschäftigt haben  - eine wirklich fundierte Erklärung, warum das so ist, hat aber meines Wissens auch die moderne Psychologie noch nicht gefunden ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dein Erleben kann ich nicht nachvollziehen, weil ich wenig schaue und lese.

Wenn du eine spannende Unterhaltung hast, wie ein gutes Buch, dann vergeht meines Erachtens die Zeit auch wie im Flug. Beim Eintauchen in eine gute Geschichte am Abend ist es viel zu schnell nach Mitternacht und ich muß dann Pause machen, sonst schaffe ich den Tag darauf nicht.

Bin ich im Wald, bin ich gefühlt einen ganzen Tag dort, obwohl ich nur zwei Stunden weg war.

Warte ich auf etwas, vergeht die Zeit nicht und läuft wie Sirup an einer Wand runter.

Amüsierst du dich, vergeht die Zeit unglaublich schnell.

Bei allen von mir geschilderten Zuständen hatte ich bislang niemals das Gefühl, etwas zu verpassen. Vermutlich deshalb nicht, weil ich den Moment leben kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht liegt es daran, dass das Lesen für dein Hirn bereits als uninteressante/unwichtige Beschäftigung gewertet wird, weil du evtl., wie viele Menschen heutzutage, ursprünglich durch audiovisuellen Unterhaltung geprägt bist. Liest du erst seit kurzem, oder schon immer viel?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von grubenhirn
13.05.2016, 10:33

Hmm... interessante These!

Früher habe ich definitiv weniger, wenn nicht gar relativ wenig gelesen, da könnte also etwas dran sein.

0

Also ich kenne das vom Fernsehen. Ich finde, dass TV schauen einfach verschwendete Lebenszeit ist, in der ich sinnvollere Dinge hätte tun können. Ich schaue auch kein Fern mehr.

Mein Kommentar dazu... Auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich dich verstanden habe..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von grubenhirn
13.05.2016, 00:25

Ich schaue auch kein Fern mehr.

Gute Entscheidung. Ich auch seit 4 Jahren nicht, aber Youtubevideos schon.

2
Kommentar von michi57319
13.05.2016, 00:26

Manchmal ist ein Film ganz schön. Am Abend kann man sich auch mal einen Tatort ansehen, oder eine tolle Naturdoku und sich davon einnehmen lassen.

Insgesamt verstört mich zu viel Fernsehen aber total. Deshalb meide ich es auch.

2

Verstehe n7cht was da "paradox" dran sein soll und kenne das gefühl auch gar nicht!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es fällt mir schwer , Deine Empfindlichkeiten nachzuvollziehen , denn die Erklärungen  ( Behauptungen ) sind zu speziell auf Dich bezogen !

Bei Dingen , die meinem Gemüt guttun , ist Zeit völlig unerheblich....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?