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Kennt einer den deutschen Ursprung folgenden Gedichtes (von wem?), hier in einer anderen Sprache übertragen?

gefragt von caspihausercaspihauser am 31.12.2007 um 9:24 Uhr

La ánima homnes egalas l' aqvan: del cziél shi venas al czielo ascendas edí returne al terra shi devas, sempre exczangje.
Qviam del alta
ripva rocc-muro
plongjas la zafa radí,
shi polvas plesure
en nébulai nubai
al lissa roccagjo,
djin tushas lejjere
cai vuale cashante,
tich-murmurante
catasaltettas.
Sze staraz cliffoi
contrau jjetidso,
shi afraussas gjenite
step-cascadante
versau l' abysmo.
En bassa fluejo
shi serpentas
tra riva vallé
cai en la glazzo del
lago pashtidsaz
ómniai astroi czielai.
Vent est cajjola caressul ondettois;
vento fund-mixas afraussain turr-ondoin. Ánima homna qvi-idema dal aqva ..


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Peter4711
beantwortet von Peter4711 am 31. Dezember 2007 09:32
6x
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Es handelt sich hierbei um ein Gedicht von Johann Wolfang von Goethe. Es heisst im Original "Gesang der Geister über den Wassern" (auch "Die Seele des Menschen" genannt). In irgendeinem Buch habe ich den deutschen Text. Falls Du ihn brauchst, müsste ich ihn raussuchen.

Kommentar von Simple_avatar4smallcaspihauser am 1. Januar 2008 10:36

Dankeschön. Und Deutsch ist besser als sein Ruf (der Schwierigkeit und Pedanterie, den es manchmal hat).

... Bleibt nur zu hoffen, dahs die Nachkommen der Deutschen (insgesamt) nicht ausbleiben, weil sie abgetrieben wurden und immer noch werden. Aber das ist ein anderes Thema ... Deutsch sollte der Nachwelt erhalten bleiben, nicht als tote Sprache, sondern lebendig durch weiter lebende natürliche Sprecher.


ruthchen
beantwortet von ruthchen am 31. Dezember 2007 09:52
6x
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Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.
.
Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.
.
Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.
.
Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.
.
Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.
.
Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Kommentar von Simple_avatar4smallcaspihauser am 1. Januar 2008 09:49

Sehr schön, wunderbar.Kann man nie richtig in irgendeine andere Sprache übertragen. Deutsche Sprache, mit dir bin ich wieder versöhnt! - (Übrigens die Fremdsprache war Linguna, das erweiterte Esperanto Moderna; dort aber auch nicht schlecht; immerhin hast du es erkannt.)



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