Frage von WOHOR, 39

Kennst sich jemand mit der Versicherungspflicht in der Krankenversicerung aus?

Hallo, ich kann vsl. im nächsten Jahr aus meinem derzeitigen Beschäftigungsverhältnis aussteigen. Ein Jahr später werde ich dann in den Ruhestand gehen. Ich bin dadurch ein Jahr ohne Beschäftigung ohne Einkommen und ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld. Meine derzeitige private Krankenversicherung versichert mich in diesem Jahr nicht, da es sich um eine betriebliche Sozialeinrichtung meines Dienstherren handelt. Mit Eintritt in den Ruhestand kann ich dann aber dorthin wieder zurück. Ich benötige somit für ein Jahr eine Krankenversicherung. Das Thema Basisversicherung in der privaten KV ist mir bekannt, ist jedoch extrem teuer. Kennt jemand Alternativen oder Anbieter, die eine Krankenversicherung mit kurzer Laufzeit anbieten? Weiß jemand, ob es möglich ist, für eine Jahr in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln? Danke für gute Infos vorab!

Antwort
von FordPrefect, 6

Für Mitglieder der betrieblichen Sozialeinrichtungen des Bundes gelten teilweise abweichende Berechnungs- und Leistungsgrundlagen. Gerade in solchen Fällen sollten deren Mitglieder extrem vorsichtig sein, was zeitweises Aussetzen respektive vorzeitiges Ausscheiden anbelangt - denn in die GKV führt hier kein Weg zurück (das trifft auch, aber nicht nur, auf Mitglieder mit, deren Mitgliedschaft auf dem Familienstand beruht und nicht auf einer eigenen Mitgliedschaft als Versicherte/r). Wer hier - etwa infolge Scheidung - die Mitgliedschaft verliert, dem bleibt ggfs. nur die PKV im Basistarif - und zwar für den Rest des Lebens. Da diese KK längst in Abwicklung ist, sollte der Versicherte unter allen Umständen vermeiden, hier ggfs. ausgeschlossen werden zu können!

Mit Eintritt in den Ruhestand kann ich dann aber dorthin wieder zurück.

Das sollte man sich zum Einen auf jeden Fall explizit schriftlich geben lassen, zum Anderen glaube ich das schlicht (so) nicht; es sei denn, das DV würde ruhend gestellt. In jedem Fall bitte unbedingt mit dem Dienstherren und der Beihilfestelle präzise abklären und dokumentieren.

Ein Wechsel in die GKV ist nicht möglich. § 6 Abs. 3a SGB V.

Antwort
von sassenach4u, 8

Ein Wechsel in die gesetzliche KV ist nicht möglich. Sind sie verheiratet? Ihre Frau in der gesetzlichen Krankenversicherung? Das wäre optimal, dann können sie, ohne Einkommen in die kostenfreie Familienversicherung ihrer Ehefrau.

Haben Sie Einkünfte über 395,-- Euro dann geht es leider nicht.

Antwort
von kevin1905, 13

Hier fehlen mir einige Informationen zu dir als auch zu der Art der Versicherung.

Kommentar von WOHOR ,

Bin derzeit Beamter versichert in der KVB (Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten) und will auf eigenen persönlichen gründen 1 Jahr aussteigen. Was brauchst du noch?

Antwort
von basiswissen, 23

Einige Versicherer bieten "Übergangstarife genau für solche Fälle. Aber selbst wenn nicht, Du bleibst "freiwillig" versichert und musst nur deinen Vertrag vom Beihilfetarif in eine Voll-PKV umwandeln und nach einem Jahr machst Du das Ganze wieder andersherum.

Kommentar von WOHOR ,

Hallo und danke. Es handelt sich bei meiner jetzigen Versicherung nicht um einen Beihilfetarif. Eine Vollversicherung wird nicht angeboten. Daher meine Probleme!

Kommentar von basiswissen ,

Dann wandelst Du deine PKV in eine Anwartschaft um und änderst diese dann wieder in die Voll-PKV...

Antwort
von Hemerocallista, 23

wenn du in die gesetzliche wechselst,wirds schwer werden,anschliessend wieder in die private zu kommen.. die müssen dich dann nicht mehr nehmen.

Kommentar von kevin1905 ,

Mit Anwartschaft schon.

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