Kemenate Frauen Mittelalter?

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4 Antworten

Puh, ich finde jetzt auch nur Universitätsseiten, für die man Zugriffsrechte braucht...

Ganze Bücher willst du wahrscheinlich nicht unbedingt lesen, nehme ich an.
Falls doch, kann ich Literaturhinweise geben.

Zur Kemenate hier soviel:
Das Wort hat mehrere Bedeutungen, die für Dich wichtigste ist "Kaminzimmer", also ein beheizbarer Wohnraum.
Dieses Zimmer war klein, um Brennholz zu sparen, und diente der Burgherrin als private Räumlichkeit, als Rückzugsmöglichkeit.
Oft war die Kemenate außer Haupthalle (Rittersaal) und Küche der einzige beheizbare Raum in der Burg.

Fast immer ging das Fenster "nach hinten" raus, damit die Dame auch im Kriegsfall sich dort aufhalten konnte. Häufig lag der Burggarten in Sichtweite, oft war auch die Zufahrt ein Stück weit einsehbar.


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Habe jetzt keine Seite dazu aber was ich weiß ist, dass es der Adel in der Burg im Winter auch nicht gut ergangen war. Im Mittelalter gab es nämlich kein Fensterglas.  Deshalb musste man sich sowohl den Tag alsauch die Nacht über mit Fensterläden vor der Kälte schützen. Demzufolge war es die ganze zeit über finster. Meist saßen alle in einem engen Raum (-> nämlich der kemenate; dem einzigen Zimmer mit Kamin)  was jetzt aber bei den Frauen anders gewesen sein soll weiß ich ach nicht genau ...

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Vielleicht hilft dir dieses Buch, das du legal und kostenfrei herunterladen darfst (ich empfehle die PDF-Version). Auf den Buchseiten ab 101 wird das Leben in der "Kemenate" ausführlich geschildert.

Hier der Link:  https://archive.org/details/dashfischelebe01schuuoft

MfG

Arnold

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ArnoldBentheims Antwort ist ein guter Tipp - kann ich such empfehlen!

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