Frage von Blackswan90, 67

Keine Sozialleistungen wenn man noch Zuhause wohnt (u25)?

Hey, ich schreibe hier für eine Freundin. Sie ist noch unter 25, hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und macht gerade ihr Abi nach, welches sie in den nächsten Monaten in der Tasche hat. Bevor das Studium im Oktober beginnt, ist sie ja dann sozusagen ein paar Monate arbeitslos, sollte sie keine Arbeit finden. Sie wohnt noch Zuhause (alleinerziehende Mutter, Einzelhandel, niedriger Lohn). Laut Arbeitsagentur bekommt sie keinen Cent und hat Pech gehabt. Kann das sein? Von irgendetwas muss man doch leben!

Antwort
von frodobeutlin100, 10

Laut Arbeitsagentur bekommt sie keinen Cent

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von der Arbeitsgentur bekäme sie nur etwas, wenn sie noch eeinen Anspruch auf Alg1 erworben hat (z.b. durch die Ausbidlung) und dieser Anspruch noch besteht - da hier jegliche Daten fehlen, kann das nicht festgestellt werden - wenn aber ein Ansprucvh besteht, muss sie auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, das heißt jede zumutbare Tätigkeit annehmen ....

ggfls. besteht Anspruch auf Alg2 - das setzt eine Antragstellung beim Jobcenter voraus - sie bildet dann mit ihrer Mutter eine Bedarfgemeinschaft - das heißt man muss sich nakisch machen, was Einkommen, Vermögen, Rücklagen etc. angeht ... selbstverständlich muss sie auch bereit sein jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen ...

Antwort
von KleinerEngel18, 13

Also ich war selbst eine Zeit lang auf Ausbildungssuche und habe in der Zeit Arbeitslosengeld 2 ( Hartz 4) beantragt, unter 25, aber ü18 und noch zuhause lebend. War kein Problem bei mir.

Das Wichtige an allem ist, dass das Arbeitsamt bei diesen Sachen überhaupt nichts zu melden hat. Für das Arbeitslosengeld ist das Jobcenter verantwortlich, das sind 2 ganz andere Ämter, auch wenn viele denken, dass es ja fast das Gleiche ist.

Antwort
von hauseltr, 35

Mal ganz ehrlich: warum sollen eigentlich immer alle Steuerzahler für Jeden aufkommen? Nur weil denen ein Pups quersitzt?  Das ist Mißbrauch des Sozialgedankens.

Kommentar von Blackswan90 ,

Es geht hier nicht um das Ausnutzen des Sozialstaates. Wie kommen Sie überhaupt darauf? Es geht um die Absicherung, die jeder wohl in seinem Leben braucht, wenn er arbeitslos ist bzw. eine Überbrückungsphase zum nächsten Lebensabschnitt hat.



Kommentar von Blackswan90 ,

Natürlich wäre es ohne Hilfe von anderen wünschenswert, das steht außer Frage. ;)

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