Keine Motivation für nichts?

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5 Antworten

Was du beschreibst sind einige Symptome einer Depression. Doch bis man von einer Depression spricht, braucht es mehr Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und dauerhafte Müdigkeit. Es gibt ein grosser Unterschied zwischen "depremiert sein" und der Krankheit Depression.

Damit es zu einer Diagnose Depression kommt, müssen bestimmte wissenschaftliche Kriterien erfüllt werden. Diese sind im internationalen Diagnoseverzeichnis ICD-10 festgehalten. Von einer Depression im klinischen Sinne (also der Krankheit) geht man aus, wenn mind. 2 Haupt- und 3 Nebensymptome während mind. 2 Wochen in ausreichender Stärke dauerhaft vorhanden sind.

Hauptsymptome:
- Freudlosigkeit und/oder Interessensverlust
- Antriebslosigkeit und/oder erhöhte Ermüdbarkeit
- Depressive Grundstimmung (alles negativ sehen, Hoffnungslosigkeit etc.)

Nebensymptome:
- Schlafstörungen
- Suizidgedanken
- Psychomotorische Aktiviertheit oder Hemmung
- Schuldgefühle
- Veränderter Appetit
- Vermindertes Konzentrationsvermögen
- Vermindertes Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen.

Eine Selbstdiagnose zu erstellen ist jedoch nicht möglich, dazu bedarf es einer Fachperson. Wenn du unter diesen Symptomen leidest suche unbedingt eine solche auf. Du kannst dich auch zunächst an deinen Hausarzt wenden.

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Hey Panda, wie du an Kaisels Aussage unschwer erkennen kannst, ist die Gefahr groß, dass sich hier Leute mit gefährlichem Halbwissen oder gar keiner Ahnung melden und falsche Behauptungen aufstellen, die dir natürlich nicht helfen. Sei so gut, mache einen Termin aus (entweder zunächst über deinen Hausarzt, der dich weiter an einen Facharzt überweisen kann oder direkt bei einem Psychiater). 

Du schreibst ja, dass diese Antriebs- und Motivationslosigkeit gepaart mit einer Dauermüdigkeit sich schon seit einem Monat bei dir hält. Das ist auf jeden Fall ein Warnsignal und Hinweis auf eine körperliche oder geistige Verstimmung. Ein Psychiater kann an Hand einer Anamnese, die auf deine Aussagen und ggf. auch Krankheitsvorgeschichten beruht herausfinden, wo der Schuh genau drückt und wird dann wissen, wie er weiter zu verfahren hat. Das kann in weitere Untersuchungen münden oder er gibt dir zunächst entsprechende Medikamente, die du regelmäßig einnehmen solltest.

Möglich ist auch, dass du parallel auch einen Psychologen aufsuchen solltest (auch das wird der Psychiater abwägen). Wegen der Medikamente gegen Depressionsphasen brauchst du dir gar keine Sorgen zu machen. Die machen grundsätzlich natürlich nicht süchtig oder gaga im Kopf, wie es der Unwissende da unten beschreibt. Sie sind Teil einer möglichen Behandlungsstrategie und auch wenn sie wie jedes Medikament Nebenwirkungen haben, dann sind diese nichts im Vergleich zu den negativen Wirkungen der unbehandelten Krankheit.

Denk immer daran: Dein Zustand mag dir gerade sehr schlimm vorkommen, aber er betrifft so viele andere Menschen auch und es gibt auf jeden Fall Wege da eine recht schnelle Verbesserung herbeizuführen. Aber das geht nur, wenn du dir helfen lässt und dich auch daran hältst, was der Facharzt dir vorgibt. Wünsche dir alles Gute und eine schnelle Besserung.

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Könnten Depressionen sein aber lass dir da nichts einreden.

Hast du Freunde oder sowas in der Art? Rede mal mit denen vlt können die dir helfen..

Mir gehts manchmal auch so aber ich bin dann 24h im Internet oder mache was mit freunden.. wenn du raus gehst bekommst du gute laune von allein is einfach so 

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Kommentar von Pandafromjapan
10.11.2016, 06:23

Das ist aber schon seit Monaten so

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Da du so müde bist kann es leicht möglich sein das du einen eisenmangel hast, geh am besten zum arzt und lass dir blut abnehmen und rede mit ihm über dein problem

Peace

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Vielleicht solltest du zu einem Psychologen gehen, der kann dir vielleicht sagen was du hast, wenn du ihm seine Situation erklärst

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