Frage von Gamerfreakgirl, 85

Keine Aussicht auf psychiatrischen Termin?

Guten Tag,ich versuche schon seit 8 Monaten einen Termin beim Psychologen zu bekommen,allerdings stehe ich auf einer so langen Warteliste..selbst wenn ich dort persönlich hingehe und ihnen von meinen sehr ausgeprägten psychischen Krankheiten (Anorexie,Depression,Schizophrenie,
Sozialphobie) und den 3 selbstmordversuchen erzähle,ich werde weggeschickt und mir gesagt das in eineinhalb Jahren wieder ein Termin frei wäre..
Ich versuche sie dort ja nicht zu überrumpeln,ich führe ein Gespräch,erkläre auf fragen der Psychologen etwas und sie schicken mich raus.
Mich würde interessieren ob jemand von euch etwas ähnliches erlebt hat oder vielleicht eine Ahnung hat was man tun könnte. Ich bin momentan wirklich ratlos.

LG

Antwort
von conelke, 43

Wenn Du suizidgefährdet bist, ist das natürlich eine Situation in der Du sofort eine Betreuung bräuchtest. Psychologen haben in der Tat eine lange Warteliste und man könnte vielleicht auf einen schnellen Termin hoffen, wenn ein Arzt Dir bestätigt, dass Du sofort Unterstützung benötigst. Auf eigene Faust, um einen Termin beim Psychologen zu bitten macht durchaus Sinn - nur benötigst Du etwas Schriftliches vom Arzt, um Deinen Zustand auch zu belegen. Wenn Du in einer Klinik warst, liegt es wohl an denen, Dich weiter zu überweisen.

Antwort
von skogen, 32

Mach mehrere Termine bei verschiedenen Psychiater und fahre zur Not auch weiter. Wenn der nächste dir nicht passt, dann hast du noch nen anderen Termin. Ich fahre eine und ne viertel Stunde. Lohnt sich!

Bei akuten Beschwerden solltest du, aber in die psychiatrischen Klinik fahren.

Das man so lange warten muss, hat mein Psychiater gesagt, liegt daran dass viele wegen jeden Pups zum Psychiater rennen und dann müssen so Leute wie du und ich voll lange warten.

Kommentar von Gamerfreakgirl ,

Bei anderen war ich auch schon,nur leider waren die Wartelisten ähnlich.

Antwort
von PandaInSuit, 22

Hmm. versuche es mal mit einem Ernährungsberater. Ernährt man sich mäßig bis schlecht, erkrankt man sehr leicht an Depressionen Konzentrationsstörungen etc. Klar die Ernährung ist nicht die einzige Lösung aber eine Begründete Schätzung wäre ca 50%.

Ich habe aus Eigeninteresse sehr viel über Ernährung gelesen und kann sicher ein paar Fragen beantworten oder Dinge feststellen. Du hast doch bedingt durch deine Ernährung sicher einige kleine Beschwerden oder? zB oft Kopfschmerzen, Seitenstiche beim Sport, Weiße stellen auf den Fingernägeln, Appetitlosigkeit (ja ironischer weise löst eine Mangelernährung so etwas aus), Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Schwäche Gefühl, Apathie, Infektionsanfälligkeit, Schlechtes Erinnerungsvermögen (Demenz ist zb durch "Mangelernährung" zu erklären, denn der Körper verliert die Fähigkeit Vitamin B12 richtig zu absorbieren.), Taube Gliedmaßen, schnelles frieren, schnelles schwitzen.. vieles kann da auf Ernährung zurückgeführt werden. Alles was ich jetzt aufgelistet habe sind beschweren wo die Hauptursache immer die Ernährung ist.

Du fängst also bei der Ernährung an, denn das ist die einfachste Art ein teil der Depression loszuwerden. Dann fängst du an sport zu machen, danach geht es dann um soziale Aspekte, Lebensumstände, Probleme etc.

Also: du kannst ernährungsberater fragen, den hausarzt kannst du fragen aber die Äzte sind nicht dafür ausgebildet Mangelernährung festzustellen, dieser könnte aber zb ein Urintest machen und ein blutbild und dir sagen wie gravierend dein mangel ist...   Wenn du Anorektisch bist hast du ja garantiert einen Mangel. 

Antwort
von Coza0310, 37

Wie einer Deiner vorherigen Fragen zu entnehmen ist, warst Du stationär in einer Klinik. Es ist üblich, dass sich die Klinik um eine Nachbetreuung bei Psychiatern und/oder Psychotherapeuten kümmert. Falls das nicht gelingt, gibt es meist noch eine Institutsambulanz.

Antwort
von moopel, 24

Rede mit deiner Krankenkasse oder mit dem Hausarzt, die können die weitere Ärzte empfehlen. Meine gesetzliche Krankenkasse hat es sogar übernommen mir einen Termin wegen Magersucht zu machen, weil die mehr Druck ausüben können. Die haben angerufen und sich drei Termine (innerhalb von 6 Wochen) geben zu lassen und ich musste nur einen bestätigen. Machen aber natürlich nicht alle... Aber auch Hausärzte machen das durch aus. 

Ansonsten mehrere Ärzte anfragen, auch in kleineren Ortschaften anfragen, weil in den Großstädten ist es meist schwieriger. Zur Not mehr Fahrzeit in Kauf nehmen.

Antwort
von Sanja2, 34

im Titel schreibst du von einem psychiatrischen Termin, im Text dann vom Psychologen. Was brauchst du denn? Eine therapeutische Hilfe oder ärztliche Unterstützung? Niedergelassene Psychologen oder Psychiater dürfen dich durchaus vertrösten. Eine Klinik darf das nicht, wenn akute Krankheitssymptome auftreten. Deshalb kann dir, wenn es echt eng wird, die Klinik helfen.

Antwort
von Emmablingringju, 29

Hast du es schon bei einem anderem Psychologen versucht? Oder gibt es Gründe wieso du unbedingt zu diesem willst?

Hoffe es geht dir bald besser, befinde mich in ähnlicher Lage :)

Kommentar von Gamerfreakgirl ,

Hallo,erstmal danke dir natürlich auch viel Glück ;) Naja ich wohne in einem kleinen Dorf wo sehr wenige Psychologen zu finden sind.Ich habe schon einige andere benachrichtigt allerdings sehen die Wartelisten gleich aus.Und zu dieser Psychologin würde ich gerne,da sie mir schon sehr vertraut ist seit einigen Jahren.

Antwort
von Kyarana, 27

Wenn nicht musst du die ganzen anderen Psychiater in deiner Umgebung abklappern. Gibt es dann wohl leider keine andere Möglichkeit.
Lg Ky :)

Antwort
von Jewiberg, 27

Setze dich mit deiner Krankenkasse in Verbindung. Die werden dir einen Termin besorgen.

Kommentar von Seanna ,

Nö. Für Psychotherapie gilt das nicht.

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