Frage von emptyfeelings, 37

Keine Aussicht auf Besserung?

Hallo,

Ich bin 14 Jahre alt und mein Leben ist für mich einfach nur sinnlos.. Letztes Jahr im November bekam ich die Diagnose schwere Depressionen & habe dann Anfang des Jahres eine Therapie angefangen. Nur fühle ich mich bei der Psychologin nicht wohl.. Sie versteht mich einfach nicht. Außerdem habe ich eine soziale Phobie & Bulimie. Von der Bulimie weiß sie nichts. Ich habe Wahnvorstellungen. Ich habe einen Selbstmordversuch hinter mir & habe ihr davon erzählt, was mich echt eine Überwindung kostete.. Naja, gebracht hat das nichts.. Sie meinte, ich muss ihr versichern, dass es mir gut geht, sonst komm ich in die geschlossene. Das ganze wurde auch in einem Vertrag festgehalten, damit sie im Falle des Falles abgesichert ist.. Irgendwann ab Mitte des Jahres meinte meine Psychologin plötzlich zu mir, dass ich keine Depression, sondern eine soziale Phobie habe. (Mir ist bewusst, dass man durch die soziale Phobie meist depressiv wird, aber ich hatte die Depression definitiv davor). ich vertraue ihr gleich 0, aber wechseln geht unmöglich.. Meine Mutter sagt, ich muss es ihr wenn selber sagen, aber sie weiß genau, dass ich das nicht kann.. Ich selber habe auch nicht die nötige Kraft, um alleine etwas zu ändern und fühle mich es einfach nicht wert. Nun besteht mein Leben quasi nur noch aus meinem Bett, ab und zu mal rauchen, viel Alkohol & Selbstverletzung. Ich hab die Hoffnung aufgegeben, dass es je wieder wird, wenn sogar sie mir nicht helfen kann. Ich fühle mich einfach von allen unverstanden & wenn ich es jemandem aus meiner Familie auch nur annähernd versuche zu erklären, bekomme ich auch nur zu hören, dass es mir gut geht usw. Ich spiele täglich mit dem Gedanken mich umzubringen, jedoch fehlt mir hierfür die Kraft und eigentlich möchte ich die meiste Zeit nicht gehen, da ich tief im inneren wohl doch noch etwas Hoffnung habe.. Außerdem möchte ich meine beste Internetfreundin damit nicht verletzten.. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie mich langsam auch aufgibt, da sie auch nicht mehr weiß, was sie machen soll.. Ich empfinde einfach keine Emotionen mehr & gehe immer kaputter.. Ich kann nicht mehr.. Bitte nur ernstgemeinte Antworten..

Antwort
von Duddeli, 26

Es ist sehr wichtig, dass man sich bei einem Psychologen mal fallen lassen kann und ihm wirklich alles anvertrauen kann, hierfür ist Sympathie natürlich fundamental, sonst hat ja die Therapie überhaupt keinen Sinn..

Es gilt deinen Selbstwert zu stärken und herauszufinden, wie du überhaupt in dieses tiefe Loch an Depressionen gefallen bist.. Alleine da wieder herauszukommen ist ja schwer, deshalb finde ich es gut, dass du wenigstens anonym darüber redest. Das muss man sich einfach mal von der Seele schreiben!

Hast du schonmal eine Selbstbhilfegruppe besucht? Ist schon was anderes, wenn man mit Leuten redet, die dasselbe durchmachen. Eine Freundin von mir hat dabei gute Erfahrungen gemacht und dort Freunde gefunden! 

Du musst einfach etwas finden, wofür es sich zu leben lohnt.. Da gibt es immer viel, auch wenn alles im Moment düster erscheint. Irgendein Ziel anstreben, die Schule vielleicht gut abschließen! Ein Hobby ausüben! Für mich wäre es das Zeichnen...

Oh, glaube mir, hätte ich keine Herausforderungen oder Hobbies, denen ich mich zuwenden könnte, mir ging es genauso...

Antwort
von Tokeh, 33

Es klingt zwar blöd, aber ich habe ein ganz besonderes Hobby für das ich lebe! Gäbe es dieses nicht, ginge es mir wie dir. Es ist die Tierhaltung: Es ist egal ob ein Hund, eine Katze, eine Gambia Riesenhamsterratte oder ein Axolotl auf dich wartet. Du weisst, das Tier/die Tiere brauchen dich! Wenn du denn Tiere magst, ist das was für dich. Ich liste mal die Vorteile der verschiedenen Tiere auf:

  • Hund: klar, Hunde sind immer für dich da und sie treiben dich raus. Ich glaube hier muss ich nicht viel erklären.
  • Katze: einer Katze bist du manchmal einfach egal, aber sie ist auch gerne bei dir. Es macht spass Katzenfutter auszusuchen...
  • Kleintiere: Kleintiere können sich an Menschen gewöhnen, einige bauen sogar soziale Bindungen wie Hund und Katze auf. Sie kosten weniger als die oben genannten und sind weniger Zeitintensiv als Hunde.
  • Vögel: Besonders grosse Vögel in Aussenvolieren machen spass! Sie bauen soziale Bindungen zum Menschen auf und du kannst Zeit mit ihnen verbringen. Du sammelst draussen Äste und freust dich über jeden Stock.
  • Fische: Man kann Fische langweilig halten, aber wenn man sich richtig damit auseinandersetzt, wird es richtig spannend! Du holst ein stück Natur heim und es ist beruhigend.
  • Reptilien: Ähnlich wie Fische. Terrarien einrichten kann enorm Spass machen! Besonders wenn du deine Terrarium selbst baust. Freiheit sind keine Grenzen gesetzt! Rückwände bauen, bepflanzen, beobachten. Wirklich toll!
Kommentar von emptyfeelings ,

Ich habe hier selber 4 Mäuse & einen Hamster rumwuseln :D Die 5 sind eines der Dinge, die mich manchmal zum Lächeln bringen. Das bin ich ihnen auch dankbar, aber verändert nicht die Welt.. Auch wenn ich mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen könnte..

Hund & Katzen hatte ich auch mal. Den Hund hat der tolle Mensch namens meine Mutter weggetan, ohne mir auch nur ansatzweise irgendwas zu sagen.. Die kleine hat mich oft nach draußen gebracht, auch wenn ich es nicht immer geschafft habe.. Eine Katze ist bei meiner Oma, die anderen sind alle weggegeben, weil 'Haustiere mit kleinen Kindern ja nicht gehen', so die Aussage meiner Mutter. 

Kommentar von Tokeh ,

Das ist schon wirklich schön, solche Tiere zu haben... Vielleicht wird es besser wenn du dich noch intensiver damit beschäftigst? Ich fand eine Zeit lang meine Schlangen langweilig, alles langweilig. Dann habe ich mich mehr mit ihnen beschäftigt. Seit dem kann ich da immer irgendetwas am Terrarium rumwurschteln und das macht Glücklich. Nagerheime verbessern? Neue Spielsachen bauen? Züchten würde ich bei so häufigen Tieren nicht tun, aber wenn du jemanden hast der die Jungen nehmen könnte, wäre das was?

Kommentar von emptyfeelings ,

Ich schaffe es teilweise schon kaum, mich überhaupt um sie zu kümmern - manchmal fällt mir schon das füttern schwer..

Wenn es mal ein guter Tag ist, dann mache ich die oben genannten Dinge (außer züchten, da ich eher nicht dafür bin und die Zeit/Kenntnisse definitiv nicht vorhanden sind). Aber sehr viel besser macht es das auch nicht, da mir wie geschrieben die Kraft sehr oft fehlt.. 

Kommentar von Tokeh ,

Das macht es allerdings schwierig. Du scheinst sehr lustlos zu sein?

Kommentar von emptyfeelings ,

Wird immer schwerer, überhaupt irgendwas zu tun..

Antwort
von Faderhead616, 33

Du bist 14...

14 VERDAMMT!

Deine Einstellung kaputt zu sein beruht sich worauf?
Familienmitglied verloren?
Stress in der Schule?
Schlechte "Kindheit" gehabt?

Ich möchte dir ein wenig von mir erzählen.

Ich bin unter ärmsten Umständen die in Deutschland fast möglich sind großgeworden.
Vater hat mich abgelehnt, Mutter lebte vom Amt.

Geld gabs bei uns nicht.
Alle Klamotten die ich hatte, waren gebraucht, alle Gegenstände die ich hatte waren gebraucht, alle Dinge die ich besaß, hat irgendjemand vorher schonmal gehabt.

Mit Trends wie Pokemon und Digimon und wie der Kram damals all hieß, konnte ich nicht mithalten.
Keine Kohle.

Kühlschrank dauernd leer, dazu einen Stiefvater der alkoholabhängig war und mich aufs erbärmlichste behandelt hat.

Ich durfte zb wie ein Hund nicht ins Wohnzimmer, musste fragen wenn ich rauswollte, durfte keine Freunde mit nach Hause bringen.
Spielsachen gabs extrem wenig, dafür umso mehr Bücher die ich lesen konnte.

Dadurch dass ich Alkohol holen musste für den Kerl, wollten andere Eltern nicht dass ihre Kinder Kontakt mit mir haben.
Freunde hatte ich also sowieso nicht.
Hätte sie ja eh nicht mitbringen dürfen.

Familie zerstritten, ich alleine in den Umständen, in der Schule gemobbt weil ich mich nicht durchsetzen konnte, suizidgefährdete Mutter die vom Amt lebt und den Terror vom Suffstiefvater einfach mitertragen hat.

Mit 13 begann sich dies zu ändern. Stiefvater starb jämmerlichst an aggressivem Krebs, ich war das erste mal frei.

Fand schnell aufgrund von Umzug neue Freunde, rutschte in der Schule ab.
Drogen dealen, Drogen nehmen, Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung waren meine Tagesordnung von da an.

Mehrere Familienmitglieder starben alle an unterschiedlichen Gründen, ohne dass ich habe den Streit jemals beilegen können, geschweige denn richtig Abschied nehmen.

Depressionen, innere Leere, Gleichgültigkeit, Emotionslosigkeit waren meine ständigen Begleiter.

Ich wurde nie erwischt Gott sei Dank, doch wir haben vielen Menschen schaden zugefügt, was ich heute zutiefst bereue.

Als mit 16 mein bester Kumpel, mit dem ich ALLES teilte, an einer Überdosis verstarb, begann ich mein Leben zu ändern.

Ich holte meine Realschule nach (vorher Hauptschule), begann eine Lehre, schloss diese als bester im ganzen Kreis ab und verpflichtete mich dann zum Militär, was sich im nachhinein als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellte.

Ich mag vielleicht das Glück haben dass ich nicht gerade dumm bin und einiges "auf dem Kasten" wie manche sagen würden.

Heute verdiene ich mehr als diejenigen die damals alle über mich gespottet haben.
Mit 25 Jahren verdiene ich bereits mehr als mein Vater der mich immer abgelehnt hat und nie wollte, weil er meinte aus mir wird eh nie was.

Ich möchte dir nahe legen, dass egal wie dunkel die Wolken über dir sind, IMMER irgendwann auch wieder die Sonne kommt.
Du kannst nur leider oft nicht erwarten dass dies von alleine passiert, denn manchmal muss man den Wolken einen Puster verpassen und Steine die dir in den Weg geschmissen werden aus dem Weg räumen.

Du bist in einem ähnlichem Alter wie ich damals und ich kann dir sagen dass es wichtig ist, dass du zu dir selbst findest.
Lass die niemals einreden dass es Dinge gibt die du nicht kannst oder schaffen wirst.

Wenn du dir etwas vornimmst, wirst du es bekommen, wenn du hart genug dafür dich anstrengst.

Du bist zu jung um von dieser Welt zu gehen und zu sagen "Ich hab genug" denn du hast noch längst nicht alles gesehen.

Die Erde ist ein grausamer Ort, voller trauriger Geschichte.
Aber es gibt in dieser Welt Gutes und dafür lohnt es weiterzumachen und zu kämpfen.
Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren. 

Sei offen und ehrlich zu den Psychomenschen die dir mit dummen Gerede auf den Senkel gehen.
Sag dass du versuchen möchtest was auf die Reihe zu bekommen, dann versuche es wirklich und du wirst sehen, deine Arbeit wird Früchte tragen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Kommentar von Duddeli ,

Wow, sehr inspirierend deine Lebensgeschichte! 

Ich finde das ist wahrer Mut! Die Kurve kratzen um seinem Leben endlich eine Bedeutung zu geben! 

Hut ab!

Kommentar von Faderhead616 ,

Ich habe früh erkannt, dass ich nicht darauf bauen kann dass andere mich nach vorne schieben, sondern einzigst ich selbst daran etwas ändern kann.

Und das ist glaube der wichtigste Punkt.
Es ist zu schade auf ein verdammt geiles Leben zu verzichten und es ist glaube noch geiler wenn man auf Vergangenes zurückblicken kann und sagen: Ich habe was geändert.

Und wenn ich das kann, kann das jeder, darum muss niemand vor mir den Hut ziehen :)

Danke dennoch.

Kommentar von emptyfeelings ,

Es gibt einige Dinge, die ich nie wirklich verarbeiten konnte. Diese Dinge ziehen mich ständig runter, wenn ich so denke wie du. Mobbing, aggressiver Stiefvater, mehrere Umzüge (d.h. Immer wieder aus dem Umfeld gerissen worden), verschiedene Menschen/Tiere verloren, meine Mutter hat sich mit ihrem neuen Mann ein neues Leben aufgebaut usw. Also quasi beinahe alles schief gelaufen 

Wow, ich bewundere dich wirklich für all das, was du geschafft hast. Ich komm garnicht mehr aus dem Staunen raus, was du erreicht hast.. Einfach nur bewundernswert :) Würde ich mir auch manchmal wünschen bzw versuche es, in dem ich (der falsche Weg) einfach alles verdränge.. Klappt aber nicht, was eigentlich logisch ist.. 

Ich versuche es mal & denke dabei an den Text.. Vllt hilft's ja, wer weiß..

Kommentar von Faderhead616 ,

Du sollst es nicht verdrängen, denn das sorgt dafür dass man innerlich leer wird.

Du sollst dich klar damit auseinandersetzen.

Ja.
Du hast auf die Backe bekommen vom Leben.
Und jetzt? Aufgeben?
Nie-fu**ing-mals.
Steh auf, belächle es, nutze die Erfahrung, zieh dein Ding durch und ich versichere dir es wird weiter gehen und es wird gut weitergehen.

Du wirst genau wie ich und tausende andere einen großen Vorteil daraus schlagen können :

Wer ganz unten war, braucht sich nicht zu fürchten dass Dinge daneben gehen, man kennt es und kann sich wieder aufrichten.
Klingt plump ist aber wahr.

Du wirst es schaffen, auch wenn ich dich nicht kenne, bin ich davon überzeugt.

Kommentar von Tokeh ,

wenn jemand depressiv ist, darf man sowas nie sagen! Auch wenn die Person selbstmordgedanken hat weil die Klobürste krank ist!!!

Soetwas hilft nicht, sondern macht es nur noch schlimmer. Wenn du hart im nehmen bist, gönn es dir! Das ist normal wenn man so aufwächst

Kommentar von Faderhead616 ,

Und mit bemitleiden und Samthandschuhen anfassen macht mehr Sinn?
Anscheinend hat den OP mein Beitrag mehr "beeindruckt" als dieses "zimperliche" Getue ...

Kommentar von emptyfeelings ,

@Faderhead616 hat Recht. Mir hat das oben geschriebene iwie Mut gemacht & wenn man mal darüber nachdenkt, stimmt es & das weiß ich ebenso. 

Antwort
von brido, 30

Wenn die Beziehung zur Therapeutin nicht stimmt bingt das nichts. Sag ihr das irgendwas nicht passt und frag ob Du wechslen sollst oder nicht. Sei ehrlich zu ihr, sonst verschwendest Du Deine Zeit. Passen die Medikamente? Eine schwere Depression kann man nicht ohne heilen. 

Kommentar von emptyfeelings ,

Und genau das schaffe ich nicht.. Außerdem sind die Wartezeiten extrem lang, ich schaffe den Schulstart ohne Hilfe nicht und in 3 Monaten ist die Therapie eh zu Ende.. Ich hatte erst welche, die einige Zeit gewirkt haben. Danach haben sie nichts mehr gebracht & es ging mir dadurch eher schlechter, also wieder langsam abgesetzt. Eine Zeit danach hatte ich keine und habe dann nach der Diagnose meiner Psychologin welche, die bei sozialer Phobie wohl wirken, bekommen.. Ein Stück weit helfen sie. Habe keine Panikattacken mehr in sozialen Situationen 

Antwort
von LeCux, 23

"Nur fühle ich mich bei der Psychologin nicht wohl.. Sie versteht mich einfach nicht."

Dann suche dir bitte eine andere Psychologin oder Psychotherapeutin bei der Du dich wohlfühlst, sonst hat das wenig Sinn. Ihr seid ein Team und das muss halt von der Chemie er stimmen, sonst wird das nichts geben. Sonst hättest Du ihr auch was von der Bulimie erzählt.

Tipp: geh wandern - das verbrennt Stresshormone und Sonne ist auch gut für die Stimmung.

Auch wenns etwas hart klingt - jammer nicht so viel rum und pack dein Leben an.

Wechseln IST möglich, immer. Notfalls mit deiner Hausärztin sprechen, gegenenfalls kann man sich auch selbst in stationäre Betreuung begeben als Übergang.

Kommentar von krmarina ,

Jammer nicht so  viel rum, ist wohl das schlimmste was man einem Menschen mit Depressionen sagen kann! Geht ja mal gar nicht!

Antwort
von Lumpazi77, 22

Du brauchst eine stationäre Therapie. Gehe zu Deinem Hausarzt und lasse Dich in ein BKH einweisen !

Antwort
von Jeally, 19

Wenn du mit deiner Psychologin nicht gut zu recht kommst, dann wechsle. Wenn du schwere Depressionen hast, dann bekommst du auch schneller einen Termin. Ruf am besten gleich morgen bei verschieden Psychologen an, erklär deine Situation und frag wann du einen Termin haben kannst. Aber zu einer Psychologin zu gehen, der du nicht vertraust wird dich kein Stück weiterbringen. Du sagst doch selbst, dass du die Therapie brauchst. Und wenn du es nicht schaffst deiner Psychologin zu sagen, dass du wechseln willst, dann schreib einen Brief und gib ihn ihr. Sie wird dir dafür doch nicht böse sein und Verständnis zeigen. Es passiert und ist nicht schlimmes, wenn die Chemie nicht passt. Nur so wie du es hier beschreibst geht es nicht weiter.

Antwort
von Virginia47, 6

Wenn kein Vertrauensverhältnis zwischen Therapeuten und Patienten besteht, sollte man an einen Wechsel denken.

Ich kenne das auch. Ich war auch erst bei verschiedenen Psychologen, bis ich den "richtigen" fand.

Da war es nur ein kurzer Weg, dass ich Vertrauen hatte. Und er hat mir auch sehr viele hilfreiche Ratschläge gegeben. Wovon ich heute noch zehre.

Diesen so genannten Vertrag finde ich vollkommen überflüssig. Klar, dass sich deine Psychologin absichern möchte. Aber das halte ich für den falschen Weg.

Wenn du akut gefährdet bist, solltest du in eine Klinik gehen. Ich habe da sehr gute Erfahrungen gemacht. Und wenn du freiwillig gehst, brauchst du auch nicht in die Geschlossene.

Kommentar von emptyfeelings ,

Hm.. 😔

Ich wollte kurz nach dem Versuch von selber freiwillig in eine Klinik & meine Psychologin meinte nur zu mir, dass 'sie es in meinem Fall nicht als nötig ansieht'

Kommentar von Virginia47 ,

Sie sieht ihre Felle davon schwimmen.

Ich kann dir nur raten, nicht auf sie zu hören, wenn eh keine Besserung in Sicht ist. Entscheide für dich selber, was für dich besseer wäre.

Kommentar von emptyfeelings ,

Meine Mutter möchte aber auch nicht, dass ich in eine Klinik gehe.. Wegen Schule und so.. Sie glaubt meiner Psychologin ja total.. 

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