Kein Zuhause mehr?

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3 Antworten

Wenn du es geschafft hast, irgendwo unterzukommen (und auch wenn nicht),

sieh zu,  daß du dir bei einer Anlaufstelle "für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten" bzw "für von wohnungslosigkeit bedrohten Personen" eine Postadresse einrichten lässt.

Damit kannst du dann bei deinem zuständigen JobCenter Leistungen beantragen (eine Meldeadresse ist nicht unbedingt Notwendig, doe postalische Erreichbarkeit ist aber unumgänglich)

Bei der Beratungsstelle bekommst du auch weitere Informationen und Hilfsangebote vermittelt, wie zB eine Notübernachtungsstelle.

Wenn du es irgendwie bis nach Köln schaffst, empfehle ich dir das "Gullivers" - das ist eine Anlaufstelle für Obdachlose an der Rückseite des Hauptbahnhofs. Dort wird man dir weiterhlefen können, und sei es nur mit Informationen. Lass dich nicht von den Obdachlosen abschrecken, die allermeisten sind ganz in Ordnung.

Wenn du es nicht findest, frag die Polizei, die kennen das Gullivers ganz gut ;)

Und vor allem: Lass nicht zu, daß dir dein eigenes Ego im Wege steht! Lieber einmal die Selbstüberwindung aufbringen, so eine Einrichtung in Anspruch zu nehmen, als für den Rest deines Lebens auf der Straße zu leben!

Viel Glück und viel Erfolg!

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Zu irgendjemanden wirst du doch in dieser Not können? Verwandte? Oder Freunde halt aufm Sofa. Dann schleunigst einen Job suchen und eine neue Wohnung.

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Kommentar von HopHip77
28.04.2016, 16:37

Freunde geht nicht. Hab außerdem nicht mehr viele hier in der Gegend. Viele sind am studieren oder weggezogen. 

Ne Wohnung zu kriegen die vom Amt bezahlt wird ist mehr als schwer. Suche schon über einen Monat 

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Das geht leider nur langsam und Schritt für Schritt.

Zunächst musst du sehen, wo du bleibst. Und du solltest dir, wenn du Hilfe brauchst und niemanden fragen kannst eine sogenannte Einzelfallhilfe organisieren. Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Bei mir war jedoch das Glück, dass sich die Wohnbaugesellschaft in letzter Sekunde auf Ratenzahlung der Mietschulden eingelassen hat.

Aber noch mal zur Einzelfallhilfe: Die geht mit dir zu Ämtern, kennt sich ein wenig mit den Regelungen/Gesetzen aus und im Idealfall kennt sie auch einige Kollegen bei den Ämtern. Das hilft schon mal ungemein dabei nicht allein und hilflos da zu stehen. Weiß nicht wo du lebst aber in Berlin zB. hab ich meine Einzelfallhilfe beim SPD (sozialpsychatrischen Dienst) beantragt und bekommen. Nicht abwimmeln lassen. Und dann immer in kleinen Schritten voran. 

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Kommentar von HopHip77
28.04.2016, 16:42

Ich komme aus der Nähe von Köln. Hmm ich Google mal wo es sowas hier gibt...

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