Frage von mastoidesu03, 33

Kein zugriff auf Onlinebanking zur Tätigung von Aktiengeschäften?

Liebe User, ich habe eine Frage. Vor einigen Wochen wollte ich über mein onlinebanking eine Aktiet, die ich in meinem Bestand habe mit leichtem Gewinn verkuaf. Leider war zu diesem Zeitpunkt (abends gegen 17 Uhr) das Onlinebanking nicht möglich. Ich konnte mich nicht anmelden. Das war ein grundsätzliches Problem der Bank. Auch andere Kunden hatten keinen Zugriff auf ihr Konto. Ich hatte dann eine Kundenhotline angerufen. Hier hatte mir den Kundenbetreuer das Problem bestätigt und es werde daran gearbeitet. Er kann mir aber nur anbieten dass ich ein onlineformular ausfülle um meine Aktiet zu verkaufen und dies dann an sie schicke. Dieses Formular werde aber erst am nächsten Tag bearbeitet. Das habe ich nicht gemacht, da die Aktei nach 1-2h wieder in den Verlustbereich gefallen ist. Seitdem ist die Aktiue im freien Fall. Da es mir nicht möglich war die Aktie zu verkaufen habe ich nun ziemlich viel Verlust gemacht. Seht ihr eine Möglichkeit dagegen vorzugehen? Oder ist das aussichtslos? Danke

Antwort
von MAB82, 26

Ich schätze da hast du schlechten Chancen auf Schadensersatz, es sei denn du weist der Bank schuldhaftes Verhalten nach. Als es über Nacht überraschend zum Brexit kam und die Leute in Panik morgens ihre Depots räumen wollten, fielen viel Onlineportale für Stunden aus. Mir ist nicht bekannt das irgendwer erfolgreich Schadensersatz einklagen konnte.

So oder so stell dich auf einen zermürbenden Rechtskampf ein, wenn du Schadenersatz geltend machen willst.

Antwort
von Hardware02, 13

Vermutlich wird irgendwo in den AGB stehen, dass die Bank nicht für technische Probleme haftet oder ähnliches.

Du solltest dir allerdings dringend einen anderen Broker suchen. Warum kann man denn bei denen nicht einmal Telefonbanking machen? Das geht doch eigentlich immer. Ist zwar teurer, aber man macht das ja nicht zum Spaß, sondern nur, wenn es einen guten Grund gibt, die Aktien telefonisch zu verkaufen oder zu kaufen.

Antwort
von GuenterLeipzig, 21

Hm - hier müsste man das Kleingedruckte des Onlinebankings in Deinem Vertrag lesen.

Dort sollte etwas dazu geschrieben stehen.

Allerdings ist zu vermuten, dass die Bank bemüht ist, sich da schadfrei zu halten.

Andererseits wäre generell zu überlegen, in wieweit Aktiengeschäfte derart auf kurze Sicht getätigt werden.

Auch hast Du derzeit den Verlust noch nicht realisiert, die Realisierung des Verlusts erfolgt erst mit dem definitiven Verkauf.

Es kommt nun auf die Aktie darauf an, ob es lohnt, einfach nur zu warten, bis sich der Krus wieder erholt. Wenn die fundamentalen Zahlen stimmig sind, wäre das meine Strategie.

Meine Aktiengeschäfte bereite ich oft längerfristig vor mit diversen Depotstrategien, fundamental ausgerihchteten Wertapieranalysen usw..

Wennn ich dann einen Kauf oder Verkauf  vom Grundsatz her machen möchte, erfolgt die Aufgabe der Order bei mir in der Regel als Limitorder.

Auch ist in meinem Depot nicht viel Bewegung, es gibt Titel, die habe ich schon länger als 10 Jahre im Depot und m eine Freude daran.

Günter

Antwort
von AnnaStark, 8

Da wirst Du keine Chancen haben, einen Regress durchsetzen zu können. Siehe auch AGB (egal, welche Bank).

Für solche Fälle gibt es ein Stoploss, was man sicherheitshalber vorher setzen könnte

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