Eine meiner Freundinnen hatte früher mal eine Unterfunktion der Schilddrüse. Jetzt möchte sie vermehrt Tofu und überhaupt Soja in ihren Speiseplan einbinden, da das ja gegen Wechseljahresbeschwerden helfen soll. Eine Kollegin riet ihr aber davon ab, wegen der Schilddrüse. Stimmt es, dass da ein Zusammenhang besteht?
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Die in Tofu (Sojaprodukt) enthaltenen Isoflavone können das endokrine System stören. Insbesondere wäre dies problematisch für Patienten mit Schilddrüsen-Unterfunktion. Soja-Phytoestrogene können die Schilddrüse schädigen und Unterfunktion, Kropf und Schilddrüsenkrebs verursachen und damit eine Verlangsamung des gesamten Stoffwechsels und auch eine negative Beeinflussung des Gehirns.

Normalerweise gilt Soja als Hilfe für das endokrine System, d.h. es hilft bei allen Arten von hormonellen Störungen. Daher haben einige Studien gezeigt, dass Essen von Tofu/Sojaprodukten die Wechseljahrebeschwerden mindert. Schilddrüsenprobleme werden meist in den Wechseljahren stärker. Daher würde ich Tofu/Soja während der Wechseljahre auch als hilfreich bei Schilddrüsenunterfunktion ansehen. Allerdings habe ich konkret zu Soja bei Schilddrüsenunterfunktion in den WEchseljahren noch nichts gelesen. Ich glaube auch nicht, dass es dazu schon eine Studie gibt.
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