
Für professionelle Raubkopierer sollte es wirklich "Kein Pardon" geben. Aber für den Privatanwender, der für seine Mutter/Freund/Kumpel mal einen schönen Film kopieren möchte halte ich das alles für soooooo masslos übertrieben. Die Musik- und Filmindustrie müsste Ihre Produkte nur preiswerter anbieten, dann wäre Ihr Gewinn auch grösser.
Ausserdem kann ich das Gejammere dieser 'Firmen' langsam nicht mehr hören - sie hätten durch die Privatkopien die grössten Verluste - ich behaupte einmal, dass die Programme/Musik/Filme die kopiert werden zum grosssen Prozentsatz Gar NICHT GEKAUFT WÜRDEN. Und wenn eine Sache nicht verkauft wird, weil sie sowieso nicht gekauft wird oder ob sie nicht gekauft wird, weil sie kopiert wird - der Endeffekt ist doch der Gleiche.....
lostlyrics am 29. Juni 2007 00:54 michael moore hat übrigens erlaubt, sich "sicko" UMSONST zu beschaffen, wo auch immer ... er fürchtet keine nennenswerten verluste

definiere raubkopierer.
meinst Du die großangelegt kopieren, um selbst zu verkaufen (kopf ab !) - oder die lächerliche definition, die von schmierfinken in der musikindustrie propagandiert wird - Du weißt schon, diese echten piraten von sony/bmg/wb, die ihren untergang selbst programmiert hatten, in den 80ern, indem sie musikliebhaber zwingen wollten, überteuerte cds von untalentierten hupfdohlen zu kaufem - hat nicht geklappt, wie wir wissen, aber auf wundersame weise sind sie noch einmal davongekommen. napster hat sie gerettet, durch werbung für die wenigen, in dem unkreativen wust fast unauffindbaren guten stücken, ist das interessse wieder gestiegen, und nachdem wir sie gezwungen haben, einzelne songs zum verkauf anzubieten, bezahlen wir auch gerne für UNSERE auswahl (könig kunde)

Was ist das mal wieder für eine ausführliche Frage. Für jeden, der eine ernsthafte Antwort geben möchte, ist so eine Frage ohne weitere Erklärung ärgerlich!
Du hättest es dir noch einfacher machen können:
z.B. "Raubkopie j/n"
Welche Raubkopien meinst du denn nun?
Computersoftware, Videos, Musik-CD's?
Bei Musik und Video hat der Bundesgerichtshof das UrhG so ausgelegt, daß für die nichtgewerbliche und nichtöffentliche Nutzung bis zu sieben Kopien zulässig sind. (nennt sich Privatkopie)
Zum finanziellen Ausgleich für die Urheber und Verwerter wurden Urheberabgaben eingeführt, die mit jedem Medium das zum Kopieren geeignet ist, abgeführt werden.
Wer darüber hinaus Kopien anfertigt schädigt Urheber und Wirtschaft und darf kein Verständnis erwarten.
Ich verbinde auch sogenannte Kinoaufnahmen mit Raubkopien. Mal davon abgesehen, dass die Qualität meistens fürn Popo ist, schädigt das wirklich die Medienindustrie. Also: ja!
Solange die Musikindustrie die Künstler weiterhin ausbeutet, ihren monopolistischen Stand missbraucht um Newcomer tief zu halten, den KUNSTmarkt über-kommerzialisiert und uns Kunden dann auch noch mit CD Preisen von über 40.- belastet (Realität in der Schweiz) geht mir das Gejammer ordentlich auf den Sack! Man kann es auch so sehen, dass die Raubkopierer die Industrie lediglich ein wenig in ihre Schranken weist...
Übrigens: in der Schweiz ist das runterladen, kopieren UND verschenken von Musik LEGAL! Quelle: Dokument zur Orientierung vom Konsumentenschutz der Schweiz, Ende 2006

Hmmm, bei den Antwortauswahlen kann man deiner Frage nur zustimmen: Ja: "Ja, ich gebe dir Recht", Nein: "Nein, kein Pardon". Es fehlt "doch"...
Die Musikindustrie hat es bemerkenswerter Weise geschafft: Was in Zeiten von Napster von allen noch als Kavalliersdelikt angesehen wurde, ist jetzt eine ganz schlimme Geschichte...
lostlyrics am 28. Juni 2007 19:02 die musikindustrie-verbrecher schützen garnichts, außer ihr monopol auf versklavung von künstlern in unfairen verträgen und ihr exklusives recht auf ausbeutung. ende der durchsage