Frage von internetrambo, 54

Kein Mindestlohn für Flüchtlinge = Ausbeutung?

Ist diese These richtig? 1€ Jobber machen die Drecksarbeit. Welche Partei hat das durchgesetzt oder vorgeschlagen?

Antwort
von Altersweise, 26

Wenn Flüchtlinge auf dem regulären Arbeitsmarkt tätig werden, erhalten sie genau so den Mindestlohn wie alle anderen auch. Das sollte zumindest so sein.

Die sogenannten 1-Euro-Jobs können von Städten, Gemeiden oder gemeinnützigen Einrichtungen angeboten werden, die zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten z.B, für die Empfänger von Hartz 4 schaffen.

Das ist relativ streng geregelt, um ein Lohndumping zu vermeiden, auch wenn es hier sicherlich auch Missbrauchsfälle geben wird. Diese Mehraufwandsentschädigung, wie sie im Behördendeutsch heißt, dürfen die Ein-Euro-Jobber über ihre Stütze hinaus behalten, sie wird also nicht angerechnet.

Ich persönlich finde es sinnvoll, gerade Flüchtlingen, die für den regulären Arbeitsmarkt noch nicht fit sind, einfache Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten. Für Menschen, die sonst gezwungenermaßen den ganzen Tag herumlungern müssen, kann das durchaus die bessere Alternative sein. Und ich habe selbst schon mitgestalten können, wie aus Ein-Euro-Jobbern später reguläre Arbeitskräfte geworden sind.

Antwort
von ThommyGunn, 19

Es geht wohl eher um eine Beschäftigungstherapie für Flüchtlinge, bei denen sie etwas dazu verdienen können durch eine Tätigkeit die den Mindestlohn wohl nicht rechtfertigt.

Kommentar von paulklaus ,

So ist es ! In manchen Städten erhalten Flüchtlinge 1 Euro pro Stunde für Laubfege-Arbeiten - dies aber nicht als Lohn, sondern als Mini-Anreiz, sie aus ihren tristen Wohn-Containern zu locken !

pk

Antwort
von rlstevenson, 36

In Berlin werden auch Flüchtlinge in Innungsbetrieben weit über dem Mindestlohn bezahlt. Gleiches Recht für alle.

Antwort
von DoktorBlues, 25

Nahles. Die SPD wollte den 0.80 Euro Lohn einführen. hat aber nicht geklappt.

Antwort
von ManuViernheim, 21

Die Flüchtlinge werden in keinster Weise ausgebeutet. Sie bekommen auch den Mindestlohn.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community