Frage von Jashi636, 107

Kein Mietvertrag wie kündige ich richtig?

Hallo zusammen,

mein Freund und ich wohnen in einer Wohnung ohne Mietvertrag. Jetzt wollen wir nächstes Jahr ausziehen, wissen aber nicht wie lange die Kündigungsfrist ist. Wäre super lieb wenn uns da einer weiterhelfen könnte.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gerhart, Community-Experte für Mietrecht, 7

Da hat sich also der trollige @Y0DA1 auf der Spielwiese des Mietrechts verirrt und will hier große Töne spucken, abgesehen davon, dass er noch ein wenig an der Grammatik seiner Kommentare feilen sollte, kann er und seine sich schlapp lachenden Kollegen nicht punkten und damit dem FS keine wirksame Hilfe geben (außer K-Frist=3 Monate)

Schriftliche Mitteilung des Vermieters über Befristung an den Mieter mit mündlichem Mietvertrag ändert nicht die Vertragszeit des laufenden mündlichen Mietvertrages.

Nur wenn die "schriftliche Mitteilung" des Vermieters über die Gründe der Befristung in einem schriftlichen Mietvertrag erfolgen, gilt der MV als befristet, vorausgesetzt die Gründe sind qualifiziert und damit stichhaltig.

Aber das ist hier nicht die Frage. Dein mündlicher Mietvertrag ist wirksam, die Kündigung des Mieters muss zwingend schriftlich erfolgen und mit Unterschrift des Mieters versehen sein. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Es kann auch eine Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Vermieter abgeschlossen werden, dabei kann das Mietende frei vereinbart werden. Die Zustellung der schriftlichen Kündigung durch  Einwurfeinschreiben an den Vermieter ist empfehlenswert.

 

Expertenantwort
von anitari, Community-Experte für Mietrecht, 49

Ihr habt einen Mietvertrag. Einen mündlichen. Der ist genau so wirksam wie ein schriftlicher.

Für die Kündigung ist aber die Schriftform vorgeschrieben.

Das heißt auf Papier gedruckt/geschrieben und eigenhändig unterschrieben.

Mieter können bis zum 3. Werktag (wozu auch der Samstag zählt) zum Ende des übernächsten Monats kündigen.

Im Moment könnt Ihr, sofern Eure Kündigung spätestens am 3.12.16 beim Vermieter ist, zum 28.2.17 kündigen.

Expertenantwort
von albatros, Community-Experte für Mietrecht, 2

Wenn in einem schriftlichen Mietvertrag keinerlei Angaben zu einem Kündigungsverzicht (wechselseitig!)  noch über seine Befristung (mit einem von drei zulässigen Gründen) enthalten sind, ist das Mietverhältnis unbefristet gegründet worden. Kündbar mit Dreimonatsfrist bei einer Mietzeit bis zu 5 Jahren.

Bei einem mündlichen Mietvertrag wie hier in diesem Fall, kann logischerweise kein Nachweis über die Form des Mietvertrages erbracht werden. Demzufolge gilt er von vornherein als unbefristet mit ebensolcher Kündigungsfrist. Außerordentliche fristlose Kündigung ausgenommen.

Die Beweislast über die Form obliegt dem Vermieter. Nur was vor Gericht letzten Endes bewiesen werden kann, ist von Bedeutung. Aussagen ohne schriftliche Substanz sind wertlos.

Wer hier konsequent das Gegenteil behauptet, sollte besser künftig schweigen als Verwirrung zu stiften dank seines besserwisserischem Falschwissens.

Gesetz und Rechtsprechung sind eindeutig, daran sollte jedermann sich orientieren und nicht irgendwelche eigene Interpretationen als Rechtsstatus verkaufen wollen.

Antwort
von Colombo1999, 27

Ihr habt einen mündlich geschlossenen Mietvertrag. Es gilt BGB. Die Kündigungsfrist für den Mieter beträgt 3 Monate zum Monatsende, also zum 28.2.17, falls Ihr den nächstmöglichen Termin anstrebt.


Antwort
von WhoozzleBoo, 47

Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Monatsende. Wenn der Vermieter zustimmt, kann auch eine kürzere Frist vereinbart werden.

Kommentar von Jashi636 ,

super vielen dank ;)

Kommentar von Gerhart ,

Die Vereinbarung über eine kürzere Kündigungsfrist muss bereits im Mietvertrag festgeschrieben sein, es gibt aber keinen schriftlichen Mietvertrag. Daher gilt nur die gesetzliche K-Frist von 3 Monaten. Hier wäre noch eine Mietaufhebungsvereinbarung denkbar, die den Zeitpunkt des MV-Endes im gegenseitigen Einvernehmen festlegt. 

Kommentar von WhoozzleBoo ,

Wieso? Wenn Mieter und Vermieter beide mit einer kürzeren Kündigungsfrist einverstanden sind, kann man das doch machen. Bei Nachmietern zum Beispiel die früher rein möchten. Entsteht dann doch für keinen der beiden ein Nachteil.

Antwort
von BarbaraAndree, 43
Antwort
von DieSchneeEule, 45

Wenn kein Mietvertrag abgeschlossen wurde, kann auch keiner gekündigt werden.

Allerdings frage ich mich wie das geht... also ohne Mietvertrag in einer Wohnung zu wohnen.

In der Regel beläuft sich eine Kündigungsfrist bei einem Mietvertrag auf drei Monate zum Monatsende.

Kommentar von WhoozzleBoo ,

Ein Mietvertrag muss nicht unbedingt schriftlich sein. Er kann auch mündlich vereinbart werden.

Kommentar von DieSchneeEule ,

Das wusste ich nicht. Aber gut, wieder was dazu gelernt. 

Habe mich gleich mal schlau gelesen und herausgefunden das es bei der Kündigung eines mündlichen Mietvertrages auf die Dauer der Nutzung der Wohnung ankommt.

Kommentar von Gerhart ,

Die Mietdauer ist nur wesentlich, wenn der Vermieter ordentlich kündigt. Der Mieter hat IMMER ! 3 Monate Kündigungsfrist, es sei denn, im schriftlichen MV wurde dem Mieter eine kürzere K-Frist zugestanden.

Kommentar von Jashi636 ,

Laut BGB ist es nicht zwingend einen Mietvertrag schriftlich ab zu schließen. Ich versteh nur die Schreibweise im BGB nicht. :) deswegen frage ich hier noch mal nach.

Kommentar von BarbaraAndree ,
Antwort
von Y0DA1, 59

ohne Mietvertrag ???? Zahlt ihr dann überhaupt Miete? also irgendwas stimmt da nicht!

Normale Kündigungsfrist beträgt 3 Monate

Kommentar von Jashi636 ,

wieso sollte da nichts stimmen es ist rechtens man muss keinen Mietvertrag schriftlich anschließen. Ja wir zahlen normal miete.

Kommentar von BarbaraAndree ,
Kommentar von Y0DA1 ,

ja du sagst es, "schriftlich" aber ein "mündlicher"ist dennoch auch ein Vertrag. Also habt ihr ein Mietvertrag, nur nicht schriftlich.

Aber mal ganz ehrlich, ein mündlicher Mietvertragist schon echt sehr leichtsinnig. Wenn etwas nicht passt, steht am Schluss Aussage gegen Aussage.
Mach in Zukunft nur noch schriftliche Mietverträge, schon alleine im eigenen Interesse.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ganz im Gegenteil. Ein mündlicher Mietvertrag ist überhaupt nicht leichtsinnig, sondern sogar vorteilhaft für den Mieter. Denn da gelten die gesetzlichen Regelungen. Und die sind wohl eher mieterfreundlich.

Kommentar von Y0DA1 ,

Von was träumst du Nachts? Wenn der Vermieter dich raus haben will, kannst du nichts machen, was dann vor Gericht nicht Aussage gegen Aussage ist. Er kann z.B. behaupten, es war ein befristeter Vertrag. Beweise mal das Gegenteil!

Kommentar von ChristianLE ,

Wenn der Vermieter dich raus haben will, kannst du nichts machen, was dann vor Gericht nicht Aussage gegen Aussage ist.

 

Sorry, aber das ist Unsinn. Allein die Tatsache, dass der Mieter in der Wohnung wohnt und die Mietzahlungen leistet, reicht als Nachweis für einen wirksamen Mietvertrag.

Der Vermieter übergibt Wohnungsschlüssel, der Mieter zahlt Miete. Fertig ist der Mietvertrag.

Er kann z.B. behaupten, es war ein befristeter Vertrag

 

Befristungsgründe sind dem Mieter zwingend schriftlich mitzuteilen (§ 575 (1) BGB). Mündliche Mietverträge sind immer unbefristet (§ 550 BGB).

Kommentar von Y0DA1 ,

siehe unten

Kommentar von Gerhart ,

...unterirdisch?

Kommentar von TrudiMeier ,

Er kann z.B. behaupten, es war ein befristeter Vertrag. Beweise mal das Gegenteil!

Eben genau das kann er nicht! Denn die bedürfen der Schriftform!

Wenn der Vermieter dich raus haben will, kannst du nichts machen,

Unsinn! Der Vermieter muss immer einen zulässigen Grund für eine Kündigung haben. Egal ob schriftlicher oder mündlicher Mietvertrag.

Wer keine Ahnung hat......usw.

Kommentar von Jashi636 ,

Der Vermieter wollte keinen schriftlichen Mietvertrag

Kommentar von Y0DA1 ,

Das ist und bleibt leichtsinnig.
Der Vermieter kann es dir so viel schwerer machen. Er kann alles Behaupten, was er will und du kannst nicht das Gegenteil behaupten. Er kann sagen: es ist ein befristeter Vertrag, die Miete was 100 € höher usw.
Es ist nur ein gut gemeinter Rat, mehr nicht.

Kommentar von ChristianLE ,

Auch hier nochmal. Befristet geht bei mündlichen Verträgen nicht. Ansonsten ist hier der Vermieter in der Beweispflicht. Behauptungen allein reichen nicht.

Kommentar von anitari ,

Er kann sagen: es ist ein befristeter Vertrag,

Für Zeitmietverträge ist allerdings die Schriftform vorgeschrieben. Also nix mit behaupten der Vertrag wäre befristet.

Wenn der Vermieter dich raus haben will, kannst du nichts machen,

So lange er keinen rechtlich zulässigen Grund dafür hat und im Kündigungsschreiben angibt, kann man sehr wohl was machen.

Kommentar von Y0DA1 ,

siehe unten

Kommentar von TrudiMeier ,

Wenn du keine Ahnung vom Mietrecht hast, dann solltest du dich tunlichst mit solchen Behauptungen zurückhalten. Das hilft dem FS nicht weiter, im Gegenteil!

Kommentar von Y0DA1 ,

Ich find es nur geil und meine Kollegen hier lachen sich über eure Dummheit hier total schlapp, naja ich auch.

Oh man, es gibt ganz einfache mittel das zu Umgehen, dass dann Aussage gegen Aussage steht, wie bereits mehrfach von mir gesagt.
Zugegeben, wenn solche Methoden von einem Vermieter nutzt, sind echt mies, aber es geht und darauf kommt es an.

§ 550 BGB Wird der Mietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit. --> Vermieter behauptet, er gilt nur für 6 Monate. --> Mietvertrag ist nicht unbefristet.
§ 575 BGB ...er dem Mieter den Grund der Befristung bei Vertragsschluss schriftlich mitteilt....  --> Vermieter behauptet, es wurde Schriftlich mitgeteilt und legt ein seperates Blatt hin (das muss ja tatsächlich dem Mieter nie gezeigt worden sein, aber kann der Mieter es auch beweisen, dass er es nie bekommen hat?) --> Zeitmietvertrag
Beweise das Gegenteil!!!

Fristlose Kündigung --> geht, wenn der Mieter gegen den Mietvertrag verstößt, da der Mietvertrag mündlich ist, beweise, dass der Mieter nicht dagegen verstoßen hat. ///// --> geht auch, wenn der Mieter mit seinen Zahlungen in Rückstand gerät --> Vermieter behauptet, die Miete war 50 €/Monat höher vereinbart gewesen, jetzt sind so viel Rücksände da, dass er es nicht mehr akzeptiert.
Beweise das Gegenteil!!!

Und nochmal am Schluss ist dann vor Gericht Aussage gegen Aussage. Alleine dass man deswegen vor Gericht muss ist für viele Menschen eine Belastung. Ist der Mietvertrag schriftlich, kann man ganz einfach sagen: "Da steht es!"

Wenn du keine Ahnung vom Mietrecht hast.

anscheinend mehr als du.

So und wer noch was gegenteiliges Behaupten will, der soll Beweisen, dass ein schriftlicher Vertrag schlechter ist, als ein Mündlicher.

Kommentar von Y0DA1 ,

Achja und wenn dann als gegenteiliger Beweis gesagt wird, der Mieter wohnt aber schon 3 Jahre in der Wohnung --> Vermieter sagt, es wurden jedesmal 6 neue Mietverträge a 6 Monate geschlossen. --> Kein Beweis --> Aussage gegen Aussage

Kommentar von ChristianLE ,

§ 550 BGB Wird der Mietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit. --> Vermieter behauptet, er gilt nur für 6 Monate. --> Mietvertrag ist nicht unbefristet.

 

Oh man...

Wenn der Vermieter behauptet, der Mietvertrag gilt nur für 6 Monate, dann handelt es sich um einen befristeten Mietvertrag, der schriftlich abgeschlossen werden muss.

Vermieter behauptet, es wurde Schriftlich mitgeteilt und legt ein seperates Blatt hin

 

Nochmal: der Vermieter ist in der Nachweispflicht. Er muss nachweisen, dass er dieses "Blatt" dem Mieter zugestellt hat. Kann er das nicht (Einschreiben, etc.) liegt ein unbefristetes Mietverhältnis vor.

Seit wann muss man den vor einem Gericht beweisen, dass man etwas nicht getan oder nicht bekommen hat? Merkwürdige Rechtsauffassung.

 Vermieter behauptet, die Miete war 50 €/Monat höher vereinbart gewesen

 

Siehe oben...

Ich behaupte, dass Du mir heute morgen ins Auto gefahren bist. Musst Du mir das Gegenteil beweisen?

anscheinend mehr als du

 

Es gibt hier etliche User, die Dir hier eindeutig widersprechen. Trotzdem siehst Du dich im Recht? Die Tatsache, dass die Meinung vieler andere vielleicht doch richtig ist und deine falsch, kommt für Dich nicht in Frage?

 

Kommentar von Y0DA1 ,

Alleine, dass du behauptest, ein Einschreiben ist ein Beweis zeigt, dass du nicht recht hast. Mehr brauch ich dazu nicht sagen.

Zur Info für dich, eine schriftliche Mitteilung muss nicht gegengezeichnet werden. Also kann der Vermieter einem Mieter etwas Mitteilen. Mehr verlangt § 575 BGB nicht. Bewiesen kann man weder das eine noch das andere, also wie oft noch: Aussage gegen Aussage

Ich behaupte, dass Du mir heute morgen ins Auto gefahren bist. Musst Du mir das Gegenteil beweisen?

Hier handelt es sich um etwas anderes, hier steht nicht Aussage gegen Aussage, sondern man kann es Beweisen, nicht wie bei einem mündlichen Vertrag.

Für alle die zu blöd sind es zu verstehen: wie ich gesagt habe, ich halte diese Methoden für das letzte, aber durch einen "Rechtsverdreher" ist das eben möglich und ich habe habe nur zu einem schriftlichen Vertrag geraten, mehr auch nicht!

Jetzt noch mal für die die meinen im Recht zu sein: im Recht zu sein heist auch nicht Recht bekommen!

Kommentar von Y0DA1 ,

Gelesen und verstanden, hat aber nichts neues beigetragen. Im gegenteil, da sind Fehler drin:

Da ein mündlicher Mietvertrag auf unbestimmte Zeit läuft, endet dieses Mietverhältnis erst mit Kündigung durch den Vermieter oder Mieter.

Das ist z.B. einfach falsch: § 575 BGB ...dem Mieter den Grund der Befristung bei Vertragsschluss schriftlich mitteilt. --> Diese Mitteilung ist zwar schriftlich zu machen, nicht aber der Mietvertrag selbst (nur die Mitteilung).

Wie oft soll ich mich wiederholen? OK, dann noch einmal für dich: Es steht Aussage gegen Aussage und im Recht zu sein heißt auch nicht Recht bekommen!

Also wenn noch mal jemand was anderes Behaupten möchte, bitte mit eindeutigen Fundstellen im Gesetz, welche man nicht mit Behauptungen von Mieter oder Vermieterseite zum Ausgang Aussage gegen Aussage bringt.

Kommentar von ChristianLE ,

hier steht nicht Aussage gegen Aussage, sondern man kann es Beweisen

 

Kann man nicht, wenn derjenige Fahrerflucht begeht.

Ansonsten verstehst Du meine Absicht dieses Beispiels nicht.

Fakt ist, dass ich Dich (deiner Meinung nach) grundlos für irgend etwas beschuldigen kann und vor Gericht dann automatisch Aussage gegen Aussage steht.

Nochmal: Der Vermieter muss nachweisen können, dass er eine Befristung zugestellt hat.

Meinetwegen kann diese Situation "Aussage gegen Aussage" vor Gericht stehen, aber spätestens dann wird der Richter nach dem Nachweis für diese Behauptung fragen, die der Vermieter nicht liefern kann.

Der Spruch "Im Zweifel für den Angeklagten" ist Dir bekannt? Das ist keine Binsenweisheit, sondern gängige Praxis auf deutschen Gerichten

 

Kommentar von Y0DA1 ,

hier steht nicht Aussage gegen Aussage, sondern man kann es Beweisen

 

Kann man nicht, wenn derjenige Fahrerflucht begeht.

Ansonsten verstehst Du meine Absicht dieses Beispiels nicht.

Na klar, wenn ich dir ins Auto fahre, hinterlässt es auch keine Beweismittel oder wie? Es gibt keine Dellen oder Kratzer, keine Lacksplitter oder sonst was.
Also ist dein Beispiel hier gar nicht anwendbar.

Meinetwegen kann diese Situation "Aussage gegen Aussage" vor Gericht stehen, aber spätestens dann wird der Richter nach dem Nachweis für diese Behauptung fragen, die der Vermieter nicht liefern kann.

Lösung:

Vermieter behauptet, es wurde Schriftlich mitgeteilt und legt ein seperates Blatt hin (das muss ja tatsächlich dem Mieter nie gezeigt worden sein, aber kann der Mieter es auch beweisen, dass er es nie bekommen hat?) --> Zeitmietvertrag
Beweise das Gegenteil!!!

Erst lesen, dann die Klappe auf reisen!

Der Spruch "Im Zweifel für den Angeklagten" ist Dir bekannt? Das ist keine Binsenweisheit, sondern gängige Praxis auf deutschen Gerichten

Das gilt für das Strafrecht, nicht zwangsläufig im Zivilrecht.

OK, ein aller letztes mal für dich: im Recht zu sein heißt nicht Recht bekommen!

Du kommst gegen so einen Vermieter nicht an. Selbst wenn der Richter dem Mieter recht gibt, macht der Vermieter am nächsten Tag neu weiter. Daher war einfach nur mein Rat zu einem schriftlichen Vertrag um den/die Fragesteller/in vor aalglatten Vermietern besser zu schützen. Hast du es jetzt hoffentlich verstanden? Ein schriftlicher Vertrag ist immer einem mündlichen Vertrag vor zu ziehen, alleine weil es da nicht so leicht zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann, was unter Umständen den Vertrag kaputt machen.

Also wenn noch mal jemand was anderes Behaupten möchte, bitte mit eindeutigen Fundstellen im Gesetz, welche man nicht mit Behauptungen von Mieter oder Vermieterseite zum Ausgang Aussage gegen Aussage bringt.

Ich warte auf deine Fundstelle!!!!

Kommentar von ChristianLE ,

Vermieter behauptet, es wurde Schriftlich mitgeteilt und legt ein seperates Blatt hin

 

Nochmal: Der Vermieter muss beweisen, nicht behaupten.  

 

aber kann der Mieter es auch beweisen, dass er es nie bekommen hat?)  

 

Bitte, was? Wie soll man denn generell einen Nachweis über etwas bringen, dass man gar nicht erhalten hat? Wie soll das denn gehen?

Gehe ich dann zur Post und sage: "Ich habe keinen Brief meines Vermieters erhalten, können Sie mir hierzu bitte eine Bestätigung geben?"

Ich warte auf deine Fundstelle!!!!

 

Versuchs mal mit den Stichworten "Beweislast" und "ZPO".

Wo ist eigentlich deine "Fundstelle"?

Also ist dein Beispiel hier gar nicht anwendbar.

 

Dann behaupte ich halt, Du hättest mich angegriffen und beleidigt.

Beweise mir mal stichhaltig, dass ich mir das ausgedacht habe.

 

Aber egal...Du hast Recht, die anderen Unrecht...

Kommentar von Jashi636 ,

Ich habe keinen schriftlichen Mietvertrag weil meine Vermieterin keinen schriftlichen Mietvertrag will. Die Kosten wurden unter zeugen besprochen und da wird es auch keine Probleme geben. Was ich nur von einem Anwalt weiß, ist das wenn der Vermieter Schönheitsreparaturen machen möchte wie z.b. streichen Boden wieder aufpolieren usw muss der Vermieter das machen und auch die Kosten tragen sowie der Vermieter auch die Nachzahlung für Strom usw übernehmen muss.

Kommentar von ChristianLE ,

Was ich nur von einem Anwalt weiß, ist das wenn der Vermieter Schönheitsreparaturen machen möchte wie z.b. streichen Boden wieder aufpolieren usw muss der Vermieter das machen

 

Genau, es sei denn der Vermieter kann nachweisen, dass dies Teil der mündlichen Vereinbarung ist. Grundsätzlich obliegt die Instandhaltung (also auch Schönheitsreparaturen) dem Vermieter nach § 535 BGB.

Kommentar von Jashi636 ,

Somit ich ein schriftlicher besser für den Vermieter aber wenn der das nicht will was soll man machen.

Kommentar von TrudiMeier ,

Richtig, für den Vermieter ist ein schriftlicher besser. Für den Mieter ein mündlicher, weil der sich immer schön aufs Gesetz berufen kann. Und wenn der Vermieter keinen schriftlichen Mietvertrag will - dann sollte man als Mieter dem freundlich lächelnd zustimmen. :-)

Kommentar von Y0DA1 ,

dann sollte man als Mieter dem freundlich lächelnd zustimmen

und sich dann direkt um einen Anwalt kümmern, der dann den Rechtsstreit für einen erledigt, sollte der Vermieter ärger machen.
OMG bist du naiv! Natürlich kann alles gut gehen, aber wenn nicht ist ein Rechtsstreit kaum zu vermeiden.

Damit du es endlich verstehst, man kann weder das eine noch das andere beweisen und dann steht am Schluss eben Aussage gegen Aussage. Warum denkst du nie bis zum Schluss und bleibst immer nur da stehen, dass etwas bewiesen werden muss? Es wäre echt was neues, wenn dann der Richter sagt: Ach wir haben jetzt keinen Beweis, dann hören wir hier einfach auf. Bei Aussage gegen Aussage entscheidet der Richter und der folgt dem, der Glaubwürdiger ist und sonst keinem anderen --> Recht haben, ist nicht Recht bekommen. (wir sprechen hier über das BGB, komm mir jetzt nicht wieder mit dem StGB oder StVO, das sind andere Rechtsgebiete).

Hiermit beende ich jetzt diese Diskussion meinerseits, da mancher hier zu vernagelt sind um zu begreifen, das mündliche Verträge für alle Beteiligte große Risiken birgt. Vielleicht sehen es manche erst ein, wenn sie auf die Schnauze fallen, denn zum gefühlten 100ten male Recht haben, ist nicht Recht bekommen.

Kommentar von Jashi636 ,

Also ich wollte hier nur mitteilen das ich ein Schreiben aufgesetzt habe, das wir zum 28.02 nächstes jahr die Wohnung kündigen. Wir haben mit der Vermieterin grundsätzlich keine Probleme da sie eine Freundin der Familie ist. Das einzige Problem ist das sie viel Geld geerbt hat sich ne Wohnung davon gekauft hat und einfach Leute als Mieter reinsetzt. Sie hat null Ahnung was sie für rechte und Pflichten sie hat und was sie tun muss. Sie will einfach nur Geld sonst ist ihr alles egal. Wir haben selber sehr starke Probleme mit der Wohnung: die dusche läuft dauerhaft über, das Wasser kommt nicht richtig aus dem Wasserhahn aussage eines kanalreinigers"ich kann schneller pinckeln als das, das Wasser aus dem Hahn kommt." ich leide seit meiner Geburt unter stärker Migräne und die Wohnung ist hermetisch abgeriegelt wenn wir die belüftungsanlage nicht dauerhaft anlassen ersticken wir hier. Wir müssen den Ventilator raus stellen um die Wohnung durch zu lüften und wir hatten schon Schimmel im Keller. Sie interessiert das nicht und deshalb wollen wir sehr schnell hier raus weil wir es nicht mehr aushalten und ich noch krank werde hier.

Kommentar von Jashi636 ,

sorry wenn Rechtschreibfehler im Text sind. :)

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