Frage von Darksoul933, 36

Kein Medikament gegen ADHS wegen Psychose?

Hallo,

ich habe eine Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, MCD, sensorische Integrationsstörung, auditive Wahrnehmungsverarbeitungsstörung, Anpassungsstörung von Gefühlen und Sozialverhalten. Seid 5 Jahren habe ich eine Psychose. Seid dem verschreibt mir kein Arzt mehr ein Medikament gegen ADHS. Tja, ich habe die größte Arschkarte überhaupt gezogen und muss versuchen mit den Symptomen zu leben. Jeder Tag ist sehr schwer zu ertragen für mich, da ich weiß, dass mir Ritalin als Kind sehr geholfen hat und ich würde alles tun, um dieses Gefühl wieder zu erlangen. Konversationen folgen und mitreden. Zuhören und verarbeiten. Gefühle verstehen und handeln. Sozial angepasst sein. Doch leider hat jeder Arzt Angst, ich würde noch psychotischer werden, wenn ich ein Medikament bekomme. Und so wird mir leider aus Prinzip nicht geholfen. Ich will aber nicht so leben. Es ist sterbens elend so zu leben. Früher oder später werde ich es selbst behandeln, da die Psychose warscheinlich mein ganzes Leben bleiben wird. Shit happens.

Antwort
von ponyfliege, 11

gäbe es eine möglichkeit, die anwendung des medikamentes in einer geschlossenen einrichtung zu testen?

dort würde ja keine gefahr bestehen, dass etwas aus dem ruder läuft.

es gibt viele medikamente,die nur unter aufsicht eingestellt werden.

sprich mit deinem arzt, wenn du bereit bist, in eine klinik zu gehen.

und bitte drucke deinen text aus und nimm ihn mit zum arzt. schriftlich bist du in deinen ausdrucksmöglichkeiten sehr gut verständlich. mündlich hast du vielleicht schwierigkeiten und bist nicht so überzeugend.

Antwort
von flockiflotti, 4

Es gibt aber Alternativen zum Wirkstoff Methylphenidat. Vielleicht hilft Dir das Strattera. https://adhs-zentrum.de/ADHS/Atomoxetin_bei_ADHS.php

Antwort
von Mefista, 22

Hallo!

Ich will aber nicht so leben. 

Liest sich recht gesund!  ;-)
Aber wie stark wird dafür dein Wille schon sein?
Stark genug, um etwas zu ändern?

Und so wird mir leider aus Prinzip nicht geholfen.

Nur von dieser einen Seite her, aber vielleicht gibt es ja Alternativen für dich?

Vielleicht könntest du Schritt für Schritt mit Hilfe einer verständigen Person deine Probleme durchgehen, um Lösungen zu finden.

Wer weiß, vielleicht hat es ja auch Vorteile, dass du keine Medikamente nimmst, die haben ja auch Nebenwirkungen, machen abhängig..... und noch mehr Vorteile, die du jetzt noch gar nicht erkennen kannst, aber dann mal.....

Also sehe das doch mal als gesunde Herausforderung und greife das an bzw. bleibe da dran!  :-))))

Kommentar von ponyfliege ,

wenn man medikamente lebenslänglich nimmt, ist es ziemlich egal, ob man davon abhängig wird.

von betablockern wird man auch abhängig.

Antwort
von FredTheCat81, 14

Ich kann mir vorstellen, dass du schon Neuroleptika nehmen wirst. An deiner Stelle würde ich 2-3 Neurologen besuchen, dich vorstellen und dein Anliegen, dass du tagsüber mit Medikinet oä behandelt wirst und auch bereit bist das von dem Neurologen eingangs eng begleiten zu lassen, wenn dann ein Neurologe sich dazu bereit erklärt, ist doch gut


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