Frage von miissux64, 356

Kein Interesse mehr am Leben, aber Angst vor Selbstmord. Kommt man in die Hölle und gibt es so etwas überhaupt?

Hallo, liebe User. Erst mal kurz etwas zu meiner Person:

Ich bin männlich, 18 Jahre und "klar denkend".

Wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, würde ich mein Leben gerne beenden. Das ist im vornherein übrigens kein Scherz-Beitrag für alle Sherlocks. So, ich zähle jetzt mal die Gründe auf:

Zu aller erst sehe ich überhaupt keinen Sinn im Leben. Warum gibt es uns Menschen? Sind wir auf die Welt gekommen, um wirklich NUR überleben zu müssen? Ist das irgendwie ein Spiel / eine Herausforderung? Man steht auf, geht arbeiten (was ich übrigens abgrundtief hasse, ich hasse es früh aufstehen zu müssen für etwas, was ich überhaupt NICHT machen möchte.. und das dann auch noch für ganze 8 Stunden) und wenn man dann fertig ist, kommt man erschöpft nach Hause, isst eine Kleinigkeit, geht duschen und hat dann 1-2 Stunden Freizeit, bis man schlafen gehen muss, damit man für den nächsten Tag, den man eigentlich nicht leben möchte, fit genug ist. Wow. Tolles Leben auf jeden Fall. Aber das zu dem Thema. Vor kurzem ist meine aller liebste Lieblingssängerin gestorben. Ich habe sie über alles geliebt und ich komme 2 Monate nach ihrem Tod immer noch nicht darauf klar. Sie wurde übrigens von einem geistig gestörten Fan auf ihren Konzert erschossen, als sie Autogramme etc. gegeben hat. Daraufhin hat der Fan sich selbst umgebracht. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, ich hoffe einfach nur, dass er in der Hölle brennt. Um beim Thema Hölle zu bleiben, denn darüber hatte ich auch vor zu schreiben: Man sagt ja, Gott hat uns ein Leben geschenkt und wir sollen es schätzen. Sprich: Mord = Hölle (anscheinend). Und Selbstmord ist ja auch so eine Art Mord. Man tötet sich selbst. Das ist Mord. Ich bin ein sehr guter Mensch, wie ich finde, aber ich habe Angst, deswegen in die Hölle zu kommen (natürlich, falls es so etwas geben sollte). Aber vielleicht versteht Gott mein Problem/Depressionen und verzeiht mir (eventuell auch, weil ich sonst immer ein guter Mensch war) und ich komme doch in den Himmel. Ich weiß nicht, ob es Himmel und Hölle oder auch einfach nur Gott gibt, aber ich glaube an Gott. Es muss einfach eine höhere Macht geben, denn sonst kann ich mir das alles (Universum etc.) nicht erklären. Ich glaube nicht an den Urknall. Viele würden jetzt bestimmt sagen, dass ich meiner Familie das nicht antun soll, aber glaubt mir, es würde größtenteils eh niemanden wirklich interessieren. Und falls es das Jenseits wirklich gibt, dann würde man sich doch früher oder später sowieso wieder sehen, sobald deren Zeit auch gekommen ist. Das wäre ja dann nicht so dramatisch. Ich wäre auch liebend gerne bei meiner Liebelingssängerin im Himmel. Wo es keine Probleme, Stress etc. gibt. Wo man einfach nur frei ist. Falls es das alles nicht geben sollte und nach dem Tod einfach nur schwarzbild ist, dann wäre das natürlich schade, aber ich hätte kein Problem damit. Dann wäre man wenigstens erlöst. Besser als hier unwohl zu leben. Vor der Hölle hätte ich aber sehr Angst.

Liebe Grüße.

Support

Liebe/r miissux64,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Julian vom gutefrage.net-Support

Antwort
von Satiharu, 72

Ich persönlich glaube, die Hölle oder der Himmel ist ein Ebenbild unseres Lebens, und zwar auch als die Fantasie bezeichnet, und im Leben neben der Fantasie aber auvh als Wahrnehmung. Doch nun schau, gibt es auf der Erde nichts mehr zu tun?

Wenn das Leben nicht geniessbar ist dann ändere was in der Welt! Wenn du einfach aufgibst, nur weil du kannst, find ich das schwach, ausser du unterstützt in deinem Leben anderers Leiden und KANNST es überhaupt nicht ändern. 

Arbeiten ist gesund, aber Arbeit ist nicht gleich Arbeit!

Ich hasste das Arbeiten auch, oder das mich aus dem Schlaf reissen.

Ich schnappte mein Velo und gab alles auf. War frei und fuhr nach Italien, die frische Luft und Unabhàngigkeit tat mir gut. Ich wusste danach, dass ich was mit Kindern machen will, und eine andere Kultur kennenlernen will.

Ich ging für ein halbes Jahr in die nepalesischen Hügel und war dort Science-Lehrer in einem Hilfsprojekt. Ay war das ein Leben, die haben weder Lampen noch Kühlschrank ((:

Heute arbeite ich in der Schweiz mit Kindern, habe jede Menge Spass und freue mich sogar auf die Arbeit.

Kreativität ist wichtig! Entdecke deine Welt!  (:

Viel Mut!

Entfliehe deinem Standart (:

Antwort
von teafferman, 22

Ich habe nicht Deine ganze Beschreibung gelesen. Denn auch so lese ich: 

Du hast keinen Respekt vor Dir. Absolut keinen. 

Ohne Respekt vor sich selbst finde ich überleben tatsächlich sehr anstrengend und frustrierend. 

Ich gehöre der Generation Deiner Großeltern an. 

In meinem ganzen Leben habe ich keine Arbeit länger als eine Woche für Geld erledigt, die mir keinen Spaß machte. Da war ich mir wirklich bedeutend Mehr wert. 

Die Frage ist also: 

Was bitte macht Dir Spaß?

Du schreibst, Du stehst nicht gerne früh auf. Nun denn. Es gibt auch Arbeiten, da fängt der Arbeitstag später an. 

Dein erster Sinn wäre also, eine solche Arbeit zu finden und sich dann auf den Weg zu machen, sich dafür zu qualifizieren. 

Es gibt sogar Arbeit, da bestimmt der Mensch selbst, wann er wie viel arbeitet. Allerdings erst nach einer durchschnittlich zweijährigen arbeitsreichen Einarbeitungsphase. 

Welchen Sinn das Leben eines einzelnen Menschen haben kann mag jeder Mensch für sich definieren. Denn es gibt da tatsächlich sehr unterschiedliche Auffassungen. 

Mich interessiert Geld nicht. Es ist für mich das von Menschen erfundene Tauschmittel. Sein Wert wird ständig neu definiert. 

Ich habe gerne Spaß. Mir macht es Spaß dazu zu lernen. Deshalb habe ich mehrere Berufe und war in manchen weiteren Berufen ungelernt tätig. 

Naja, diese Geschichte mit der Vermehrung ist zwar genetisch vorhanden. Aber wir sind mehr als genug Menschen auf der Welt. Wir können uns also den Luxus leisten, dieses Thema aus unser Leben zu verbannen. 

Mein persönlicher Lebenssinn ist unter dem Strich: 

Ich möchte mir beim zähneputzen in die Augen setzen können. 

Das können viele Menschen nicht. Dafür führen sie ihren Affentanz ums Goldene Kalb auf. Und reden sich selbst und gegenseitig ständig ein, Das sei toll. Wäre es tatsächlich toll, bräuchten sie kaum die ständigen Bestätigungen. 

Ich bin erstaunt heutzutage und erfreut, wie viele Möglichkeiten sich junge Menschen heute schaffen, um eben ein anderes Leben führen zu können:

Da gibt es jene Menschen, die sich einfach in die Selbstversorgung zurück ziehen. Sie ziehen es vor, bescheiden aber zufrieden zu leben. Und sie leben in der Regel in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. 

Erstaunlich mag manchen Menschen erscheinen, dass sie auf diese Weise für die zwingend auf die Menschheit zukommenden existentiellen Probleme Lösungen erarbeiten. Ohne Absicht oft genug. 

Es gibt andere Menschen, nicht erst in dieser jungen Generation, die sich für die Beseitigung der zahlreichen Aufgaben auf diesem Planeten einsetzen. Der Themenkatalog ist hier sehr dick. Und wird immer dicker. 

Mein Kopf spuckt gerne mal Was Sozialpolitisches aus. Zu erleben, wie es dann in der Praxis anderen Menschen nützlich ist, macht mir tatsächlich Freude und gibt meinem Leben Sinn. 

Ansonsten baue ich gerne selbst Möbel. Ich mache gerne Handarbeiten. 

Wegen meiner Möbel werde ich von vielen Menschen dumm angesehen. Das sind diese in Schablonen Gefangenen. Davon haben wir sehr viele in unserer Gesellschaft  Sie leben nicht, fürchten sich zu leben. 

Handarbeiten haben in unserer Gesellschaft wenig Wert. Würde da irgendein Zeichen dran zu erkennen sein welches nachweist, das Teil hat viel Geld gekostet, dann würden meine Handarbeiten bewundert. 

Warum leben wir? 

Für mich: Um uns an diesem kostbaren Geschenk Leben zu erfreuen. 

Wenn dann unser Umfeld noch von uns auf irgendeine Weise profitiert, dann ist für mich der Lebenssinn erfüllt. 

Ein Leben nach dem Tod oder ein Gott?

Ich habe viele Sterbende begleitet. Aus dieser Erfahrung heraus gehe ich davon aus, dass es Anderwelt gibt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, dass alle Menschen da hin gelangen. 

Sicher bin ich mir, dass in der Todeszeit jeder Mensch mit seinen Untaten konfrontiert wird und den angerichteten Schaden erleidet. 

Ob Gott eine Erfindung des Menschen ist oder nicht sollte jeder Mensch für sich selbst definieren. Aus Lebenserfahrung heraus weiß ich, dass es Vorkommnisse gibt, die auch nicht mit dem Placebo-Effekt erklärbar sind. 

Solche Vorkommnisse sind nicht bei Kirchgängern und reichlich Betenden zu beobachten. Sie sind bei Menschen zu beobachten, die in einer, meist sehr kritischen, Lebenssituation zu vollkommener Demut fähig sind. Demut gegenüber einem Etwas, das größer ist als sie selbst. 

Es gibt auf dieser Erde sehr viel zu tun. Du kannst Dich davor drücken und Deine Art und die anderen Lebewesen auf diesem Planten im Stich lassen. 

Du kannst Dich aber auch entscheiden, in kleinen Schritten ins Leben zu gehen. 

Die Sonne auf der Haut spüren, spüren, dass es Zeit wird in den Schatten zu gehen, sich vom Wind streicheln lassen, den Duft der Pflanzen wahrnehmen zu können, sich an der Schönheit der Blumen erfreuen zu können

Diese noch nie da gewesene Vielfalt an Lebensmitteln wahrnehmen und nutzen zu können. - Ein Lebenshobby von mir. 

Der größte Lebenssinn ist, anderen Wesen helfen zu können. Er gibt uns Menschen nachweisbar den größten Lohn. In unseren Körpern nachweisbar. 

Du lebst nicht. 

Besorge Dir den Ausweis der öffentlichen Bibliothek. Frage zunächst nach Bücher über kreative Hobbys. Durchblättere sie auf alle Fälle mal. Ansonsten frage nach Büchern über Menschen, die eine Lebenskrise überwunden haben. 

Schreibe jeden abend vor dem einschlafen von Hand auf Papier Tagebuch. Denke nicht dabei und achte weder auf Grammatik noch auf Schönschrift. Pflege diese Tätigkeit mindestens eine halbe Stunde. So kommst Du zu Dir selbst. 

Denn jetzt hast Du Dich nicht. Dazu muss ich nicht zuende lesen. 

Doch. Die Mühe lohnt sich. Ich habe reichlich sogenannte Schicksalsschläge hinter mir. Und hier und da durchaus ernsthaft überlegt, wozu ich eigentlich noch lebe. Die Frage beantwortet sich erst im Rückblick. Und da bin dann nicht nur ich froh, dass ich noch lebe. Viele Menschen, die froh sind dass sie mir mal auf die eine oder andere Weise begegnet sind, kenne ich nicht mal. Spielt ja auch keine Rolle. 

Mache Dich auf den Weg ins Leben. Da bist Du aktuell gewiss nicht. 

Kommentar von teafferman ,

Tue was du liebst...
Lache viel...
Glaube an dich...
Lebe den Moment...
Kurz gesagt: Sei einfach du selbst

Das sind Lebenssinn und Lebensaufgabe kurz dargestellt. 

Antwort
von MatthiasHerz, 61

"[...] Es muss einfach eine höhere Macht geben, denn sonst kann ich mir das alles (Universum etc.) nicht erklären.[...]"

Dieser Satz ist bezeichnend für gläubige (Christen). Sie schauen weg, wenn es etwas zu erforschen gäbe, was sie zunächst nicht erklären können, jubeln die Erschaffung des vermeintlich Unerklärbaren einem Schöpfergott unter, dessen völlig absurdes Tun sie aber seltsamerweise nicht hinterfragen.

Wie vielleicht aus diesen Zeilen herauslesen kannst, glaube ich nicht an Götter oder Dämonen und somit auch nicht an Himmel oder Höllen oder ein ewiges Leben, weshalb ich dieses eine und einzige sehr intensiv nutze, solange es mir möglich ist.

Das rate ich Dir auch, denn der Sinn des Lebens ist das Leben selbst, und tatsächlich sind wir nur da, um überleben zu "müssen", wie im übrigen jedes andere Lebewesen auch.

Wie Deine Arbeits- und Freizeit verteilst, liegt einzig und allein an Dir. Du hast die Möglichkeit, zu studieren, Dich weiter- und fortzubilden oder im Lotto zu gewinnen, was alles nicht einfach ist und in jeder Hinsicht eine Herausforderung. Sie kann dazu führen, dass sich im Laufe der Zeit das Verhältnis von Arbeitszeit zu Freizeit deutlich mehr der Freizeit zuneigt.

Allerdings hieß es schon vor Jahrtausenden: "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt." Heute sagt man eher: "Arbeite, um zu leben!"

Selbstmord ist keine Option. Zum einen ist das Feigheit, nicht nur Dir selbst, sondern auch Anderen gegenüber, weil Dich dem Leben nicht stellen willst, und wenn dann mal tot bist und feststellen solltest, dass nach dem Tod nichts mehr kommt, könntest enttäuscht sein, aber es führt kein Weg zurück, niemals.

Du hast einen geliebten Menschen verloren? Das passiert und wird wieder passieren. Dann trauere um ihn, es ist Dein gutes Recht. Aber vergiss niemals, wie das Leben an seiner Seite war. Erinnere Dich an all das Schöne und behalte den Menschen im Gedächtnis, wie er war.

Egal, wie lang das Leben ist, es ist immer zu kurz, um all das erleben zu können, was sein könnte. Also geh endlich los und erlebe, anstatt in Trauer zu versinken. Jedes Leben ist es wert, es bis in alle Höhen, Tiefen und Ecken auszuprobieren. Worauf wartest denn noch?

Antwort
von DeMonty, 101

Guten Morgen... ich habe heute Geburtstag... bin 41 geworden und ich freue mich jeden Tag, dass ich lebe. Ich mache mir keine Gedanken über Hölle, Gott und ob das Leben einen Sinn macht. Damit würde ich nur Zeit verschwenden. Es gibt so tolle Sachen im Leben. Natürlich gehören da auch negative Erlebnisse dazu, wie der Verlust eines geliebten Menschen (habe lettes Jahr meine Mutter an Krebs verloren).

Finde dich selbst! Du weißt gar nichts über dich, denn sonst hättest du Lust am Leben, wüßtest deine Stärken und Schwächen, dass du dir daraus einen Plan machen kannst, wie du aus deinem Alltah ausbrechen kannst.

Wenn du ein guter Mensch bist, wie du beschrieben hast, hast du schon überlegt, anderen Menschen oder Tieren zu helfen, die in Not sind? Das kann eine Erfüllung sein, denen zu helfen. Engagiere dich in einem Tierheim. Dort bekommst du grenzenlose Liebe von Lebewesen geschenkt, die dein Herz erblühen lassen! Kämpfe für sie, schenke ihnen ein tolles Leben. Wirnals Mensch haben sowas in der Hand. Bereise Länder, in denen einzigartige Natur auf dich wartet. Das solltest du nicht wegwerfen, ohne es einmal vorher eigens gesehen zu haben.

Brich aus, finde dich selbst und verwirkliche dich, damit du Bock auf jeden Tag hast. Nimm zur Not professionelle Hilfe zur Hand. Keiner lacht dich deshalb aus.

Viel Glück

Kommentar von FelinasDemons ,

Alles Gute zum Geburtstag:D

Antwort
von onidagori, 115

Ich bezweifle sehr, daß Du klar denkst, denn dann hättest Du nicht solche Gedanken. Suche Dir Hilfe bei einem Psychotherapeuten. Der wird Dir helfen.

Übrigens sind sich die Wissenschaftler auch nicht ganz sicher, ob es den Urknall wirklich gab und warum. Das ist zur Zeit nur die logische Erklärung bei den Erkenntnissen, die über das Universum gefunden wurden. Da stehen wir aber noch immer ganz am Anfang.

Kommentar von Kubilicous ,

Naja wenns drauf ankommt sind Wissenschaftler auch mit der Evolotionstheorie nicht sicher.. die aktuellen Forschungen sagen, dass der Mensch von einer Person stammt.

Kommentar von onidagori ,

Was soll denn der Quatsch? Wo hast das denn her? Wie soll sich ein einzelner vermehren?

Kommentar von Hacker48 ,

Wieso, mit vielen was er schreibt hat er doch recht. Solche Gedanken sind völlig normal und praktisch jeder Mensch hat sie so oder so ähnlich schon einmal gedacht. Davon abgesehen, es ist offensichtlich, dass er sich momentan in einem Tief befindet, der Auslöser wird wohl der Tod dieser Sängerin gewesen sein und es gilt es ihn dort heraus zu holen. Ein Psychotherapeut kann zwar unterstützend wirken, aber langfristig braucht er ein solides Fundament. Wie auch immer, selbst viele psychisch Kranke können durchaus "klar denken", nur weil man keinen Sinn im Leben sieht, heißt das nicht, dass man nicht klar denken kann. :)

Kommentar von onidagori ,

Was ist heute los? Denken alle nur noch negativ? Ich bin schwer krank und rutsche immer wieder gerades am Tod vorbei, aber ich liebe das Leben, auch wenn ich es gern anders hätte. 

In meinem Blumenkästen wächst gerade eine neue Pflanze, wie schön. Meine Kakteen sind dieses Jahr in die Höhe geschossen, daß macht doch Freude. Jetzt wird es gerade wieder Tag und wir haben Frieden. Warum negativ denken?

Kommentar von Hacker48 ,

Du hast recht.

Ich nehme an, man lernt diese kleinen Dinge erst richtig zu schätzen, wenn man von "wirklichen" Problemen betroffen ist. :)

Ich habe mich nur daran gestört, jemanden, der sich eben Gedanken über das Leben macht - klar, weil er zurzeit keine anderen Probleme hat, aber wer sind wir, Probleme gegeneinander aufzuwiegen - direkt als psychisch krank bzw. nicht klar denkend zu stigmatisieren ...

Aber wie gesagt, du hast recht. Man sollte positiv denken. Sollte der Fragesteller allerdings tatsächlich psychisch angeschlagen sein, ist das leider nicht ganz so einfach und professionelle Unterstützung wäre auf jeden Fall eine sinnvolle und hilfreiche Option.

Antwort
von itouch79, 39

Du denkst Zuviel, leb einfach dein Leben.
Der Fluss fließt und du entscheidest wohin du fließen willst.
Achte auf die Naturgesetze. Schau dir welches Tier und Pflanze für ein Sinn haben zu leben.

Antwort
von Kubilicous, 94

Es liegt in der Menschlichen Veranlagerung, dass ALLE Menschen sich fragen ob es einen Gott gibt - so hat und Gott erschafen. Ateisten denken für mich nur bis zu einem bestimmten Punkt und überlassen alles den Wissenschaftlern, die tag täglich neue Thesen finden. Der Mensch liebt es die 3 Affen zu spielen. Es passt ihm einfach zu sagen es gibt keinen Gott, weil es ihnen schwer faellt eine Religion mit den Pflichten zu befolgen. Würd dir empfehlen dich mit den wissenschaftlichen Beweisen aus den heiligen  Büchern zu beschäftigen. Kannst selber entscheiden welche dich von den 3 monotheistischen Büchern eher anzieht. Ich denke wenn jemand aus unserer Umgebung stirbt sterben unsere Gefühle gegenüber der Person nicht d.h. dieser Film hat noch eine Fortsetzung.. Sogar Albert Einstein hat an einen Gott geglaubt. Wer dran glaubt, dass wir ausm nichts oder ausm Zufall entstanden sind..... Lustig.

Kommentar von Hacker48 ,

Interessant. Ich sehe das etwas anders. Du sagst, dass Atheisten nicht glauben, weil es ihnen schwer fällt sich an den Regeln einer Religion zu orientieren. Aber was passiert, wenn wir das Ganze umdrehen. Vielleicht sind die Gläubigen auch zu schwach, um damit klar zu kommen, dass alles endlich und nichts sicher ist. Zu schwach, um individuell zu denken, zu entscheiden, zu leben. Zu schwach, um diese Unsicherheit zu ertragen. Was sagst du?

Kommentar von DeMonty ,

@Hacker48 Danke. Schöne Antwort. Nicht umsonst ist Glauben kein Wissen...

Kommentar von Hacker48 ,

@DeMonty

Danke für das Kompliment. :)

Sehr richtig. Aber ich kann weder beweisen, dass Gott nicht existiert, noch die vielen positiven Seiten des Glaubens leugnen. Aber wenn jemand schon so anfängt, wie dieser Kubilicous, dann möchte ich ihn nicht um eine angemessene Antwort betrügen.

Kommentar von TechnologKing68 ,

Religion ist die Zuflucht derer, die sich nicht damit abfinden können, dass sich keiner mehr für sie interessiert, wenn sie abgekratzt sind.

Das hat nichts mit an Regeln halten zu tun. Die "Religiösen" sind die ersten, die ihre Regeln brechen. Die Katholische Kirche und ihre pädophilen Priester vergewaltigen Kleinkinder in Kirchen, die Muslime rennen mit Sturmgewehren rum und ballern alles nieder, über die Juden muss man auch kein Wort verlieren (siehe Israel) und die Buddhisten haben jahrelang in Asien ein Blutbad angerichtet.

Wer hier als erster die drei Affen spielt, ist die katholische Kirche, wenn es nach denen gehen würde, wäre die Erde immer noch eine Scheibe, wer ist jetzt Blind für die Wahrheit?

Gottglaube hat nichts mit Religion zu tun, Religion wurde von Menschen erschaffen. Wer an Gott glaubt, hat vielleicht recht und vielleicht irrt er sich, genauso, wie Atheisten vielleicht recht haben und sich vielleicht irren. Aber Religion ist ein Lügenmärchen in dem eine Räuberstory die nächste Jagd.

Kommentar von Hacker48 ,

Es gibt heute noch Menschen, die glauben die Erde sei eine Scheibe. Traurig, aber wahr. Und die sind noch nicht einmal religiös. Aber grundsätzlich stimme ich dir zu, Religion ist letztendlich nur ein Mittel zum Zweck. Und der Zweck ist Macht. Was auch sonst ...

Kommentar von DeMonty ,

die frage nach dem beweisen darf sich auch eigentlich gar nicht stellen. auf welcher grundlage denn? oder hat jemand schon mal versucht zu beweisen, dass es max und moritz wirklich gab?

Kommentar von Hacker48 ,

Es gibt Menschen, die versuchen die Existenz zu beweisen, genauso wie andersherum. Im Übrigen, es ist historisch eindeutig nachgewiesen, dass es beispielsweise Jesus "wirklich" gab. Mit Gott wiederrum lassen sich Max & Moritz nicht so richtig vergleichen ...

Antwort
von Dracn, 44

Zu aller erst sehe ich überhaupt keinen Sinn im Leben. Warum gibt es uns
Menschen? Sind wir auf die Welt gekommen, um wirklich NUR überleben zu müssen?

Es gibt tatsächlich keinen Sinn. Du kannst deinem Leben einen Sinn geben, indem du ein bestimmtes Ziel verfolgst o.ä.

Ist das irgendwie ein Spiel / eine Herausforderung? Man steht
auf, geht arbeiten (was ich übrigens abgrundtief hasse, ich hasse es
früh aufstehen zu müssen für etwas, was ich überhaupt NICHT machen
möchte.. und das dann auch noch für ganze 8 Stunden) und wenn man dann fertig ist, kommt man erschöpft nach Hause, isst eine Kleinigkeit ...

Daran bist du selbst Schuld. Hättest dir einen anderen Job suchen können, dich Selbstständig machen können oder die Welt bereisen und einfach in den Tag hinein leben.

Vor kurzem ist meine aller liebste Lieblingssängerin gestorben. Ich habe
sie über alles geliebt und ich komme 2 Monate nach ihrem Tod immer noch
nicht darauf klar. 

Menschen sterben. Das kommt vor. Kein Grund so ein Drama daraus zu machen.

Ich glaube nicht an den Urknall. 

Das ist keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens und der Wissenschaft. Man kann ja auch schlecht sagen, dass man nicht glaubt, dass 1+1=2 ist. Das hat nichts mit Glaube zu tun.
Die Hirngespinster von Hölle und Himmel haben allerdings ausschließlich etwas mit Glaube zu tun.

Antwort
von Virginia47, 17

Nur weil deine Lieblingssängerin ermordert wurde, willst du dir das Leben nehmen?

Das wäre sicher nicht in ihrem Interesse. Sie hat ihre Fans geliebt. Und hätte gewollt, dass sie glücklich in ihrem Gedenken leben. Da ist kein Platz für so trübe Gedanken.

Wenn dir dein Job nicht gefällt, suche dir einen anderen. Eine, wo du mehr Herausforderungen hast. Und der deinem Leben einen Sinn gibt.

Ich kenne das, wenn man jeden Tag an eine ungeliebte Arbeit gehen muss. Deshalb habe ich das auch geändert.

Ob du nun an Gott, den Himmel und die Hölle glaubst oder nicht. Niemand weiß, was nach dem Tod passiert.

Es ist röstlich, sich einzureden, dass es einen Himmel gibt. Aber verlassen würde ich mich nicht darauf.

Antwort
von eversoul, 37

Lieber miisux64

Es gibt so viel mehr als wir glauben.

Ich gebe dir ein Paar schlagwörter die du dir, wenn du mal Zeit hast anschauen kannst;

Innere Erde, Hohle Welt, neuschwabenland, innerirdische.

Ich sage nicht das es wahr  ist aber auch nicht das es Falsch ist.Das sind Theorien von den man nicht genau sagen das es Sie gibt aber allein nur vorzustellen es wäre so, gibt einen schon zu denken. 

Ausserden kann man sein Leben nicht einfach so beenenden. Das ist nicht so gedacht und du zögerst alles nur heraus damit, lese dass;

http://www.joconrad.de/Inkarnationsvertrag.html

Dann verstehst du es vielleicht Besser. 

Ich wünsche dir  auf der Suche nach wahrheiten des Lebens alles gute und das du für dich weisst das du ein Platz auf dieser Erde verdient hast und der kann dir niemand nehemen ausser du.

Die Macht möge mit dir Sein


Antwort
von FelinasDemons, 78

Zuerst:
Wenn dir dein Job nicht gefällt,warum wechselst du ihn nicht einfach? Schon klar leichter gesagt als getan, aber wenn es dich unglücklich macht:/
Ich kenne die Sängerin von der du redest...Christina Grimmie,richtig? Obwohl ich sie bis zum YouTube Video in der der YouTuber Jarow sie erwähnt hab nicht kannte,fand ich's echt traurig was mit ihr passiert ist. Vor allem wäre es bestimmt nicht dazu gekommen,wenn die Sicherheitsmaßnahmen besser gewesen wären...Na ja, der Bruder hat mir sehr leid getan:/ Und ich kann verstehen,wenn es dich als Fan auch schwer trifft.
Die Sinnfrage ignoriere ich mal dezent;)
So zu der Sache mit dem Tod. Im Grunde weiß niemand was nachdem Tod passiert. Wie können nur spekulieren, annehmen oder glauben. Ich persönlich glaube an Gott dementsprechend auch an den Himmel und die Hölle. Und daran das Suizid eine Sünde ist. Das "Gott hat uns das Leben geschenkt und nur er darf es uns wieder nehmen"-Prinzip. Das ist so ziemlich der Einzige Grund weshalb ich mich noch nicht umgebracht habe.
Du wirst sehen, jeder sieht es anders was nachdem Tod passiert. Aber im Endeffekt wissen wir es erst nach unserem Tod ganz genau.
Also anstatt dich mit der Frage zu beschäftigen was nach dem Tod passiert, worauf du sowieso keine Antwort bekommst. Frag dich was du tun kannst,damit dein Leben nicht so sinnlos bleibt. Da ist es einfacher eine befriedigende Antwort zu bekommen;)

Also Viel Glück und alles Gute😊🍀

Kommentar von Hacker48 ,

Du hast dich bisher noch nicht umgebracht, einfach weil du glaubst, dass es eine Sünde ist? Das ist ein ziemlich wackliges Fundament, auf dem du dein Leben da aufbaust, wenn du mich fragst ...

Wofür lebst du? Für Gott?

Und was, wenn du eines Tages zu dem Schluss kommst, dass es Gott doch nicht gibt? Rein hypothetisch. Kommt es dir nicht in den Sinn einfach für dich selbst zu leben? Zumindest für Menschen, die dir nahestehen?

Kommentar von FelinasDemons ,

Nicht böse gemeint,aber ich habe dich nicht gefragt;) Wofür ich lebe? Für meine Religion und auch wenn ich's ungern zugebe für meine Familie. Und wenn sich rein hypothetisch feststellen sollte,dass Gott nicht existiert, dann wäre das wenn das noch zu Lebzeiten wäre wohl ziemlich tödlich für mich,aber wäre ich tot würde das wohl nichts machen. Dann hätte ich während meinem Leben wenigstens etwas gehabt, das mir Halt gibt. Ist doch nichts verkehrt dran. Und du hast recht als Außenstehender ohne Ahnung mag das wie ein wackliges Fundament aussehen. Aber es ist stabiler als man denkt:)

Kommentar von Hacker48 ,

Ich weiß. :)

Es wäre besser, du würdest dir selbst Halt geben. Aber dann kann ich nur hoffen, dass du aus diesem, deinem Sinn genug Kraft speisen kannst, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern ...

Darf ich vielleicht noch fragen, wieso du das "ungern" zugibst?

Kommentar von FelinasDemons ,

Danke:) und keine Ahnung warum😅Ist wohl einfach so.

Kommentar von Hacker48 ,

In Ordnung. Alles Gute! :)

Antwort
von anniegirl80, 33

Wenn du an Gott glaubst, dann vertraue ihm doch dein Leben an! So wie du schreibst, hast du ja nichts zu verlieren - wenn als Alternative "nur" Selbstmord in Frage kommt.

Gott liebt dich, er gibt deinem Leben einen Sinn. Du musst keine Angst vor der Hölle haben, denn das Vertrauen in Gott (bzw. seinen Sohn Jesus Christus) bewahrt dich davor.

http://gottkennen.de/ein-gespraech-mit-gott/

Du bist erst 18 - da kann noch so vieles Schöne in deinem Leben geschehen :-) Gott versteht dich und deine Sorgen - vertraue dich ihm an und warte ab was passiert. Ich wünsche dir alles Gute und werde für dich beten!

Antwort
von Jinn91, 97

Zunächst einmal: Das Leben hatte nie, und hat auch keinen Sinn! Es gibt keinen. Den Sinn für deine Existenz musst du dir selbst machen. Ob es einen Himmel gibt, oder auch eine Hölle? Höchstwahrscheinlich nicht. Versuch alles trockener zu sehen. Wenn du stirbst bist du höchstwahrscheinlich im Nirgendwo, du bist nicht  mehr existent, wie vor deiner Geburt. Ist das nicht noch sinnloser als das, was dich jetzt umgibt? Hör nicht auf andere, suche oder erfinde in deinem Leben etwas, was dir diesen Adrenalin-Stoss und Glückgefühle gibt. Vllt. machst du sogar mal was, was anderen Menschen weiterhilft. Das ist dann auch ein Sinn im Leben.

Ich erinnere mich gerade, wie ein Wissenschaftler mal sagte, dass er nicht an Wunder etc glaubt, aber er weiß, dass der Mensch die Kraft hat, alles was er sich vorstellt zu erschaffen. Fast alles was uns umgibt, entsammt ursprünglich nur unserer Fantasie.


Antwort
von tencuidado, 14

Klar gibt es nach dem Tod Himmel und Hölle ...

Und wenn du selbstmord begehst, dann kommmst du auf jeden Fall in die Hölle, weil es ist so, dass Gott uns das Leben gegeben hat und er weißt selbst, wann wir es beenden müssen bzw. sollen.

Wir, als Menschen sollten es nicht bevorzügen ... 

Gott weiß ganz genau wann das ende deines Tages ist ...

Lass es einfach sein  .. bete zu ihm um hilfe, denn er kennt deine Probleme und genau er wird dir weiter helfen!

Ich wünsch dir alles Gute!

Lg

Antwort
von Arminlover, 116

Du hast nur eine Existentielle Kriese, mach nichts unüberlegtes und warte erstmal ab, bevor du dir was antust.

Antwort
von erik0223, 45

1. Selbstmord ist keine Lösung! NIE.
2. Ich glaube nicht das es irgendeine,,höher Macht gibt", ich glaube nach dem Tod is einfach nichts.
3. Ich glaube nicht das Deine Eltern dich so nicht mögen ,dass ihnen dein Selbstmord egal ist.
4. Bitte gehe zum Therapeuten oder Psychiater. Selbstmord is keine Lösung.

Antwort
von Nerdherz, 16

Ich halte mich möglichst kurz und versuche nicht dich umzustimmen! Jeder soll mit seinem Leben das machen was er will. Wenn das bei dir der Selbstmord ist, dann bitteschön!

NIEMAND kann mit 100%iger Sicherheit sagen was nach dem Tod passiert!
Die Chancen stehen aber eher schlecht, dass es etwas übernatürliches gibt. Darauf will ich jetzt nicht nähet eingehen (auch wenn ich es könnte).
Kurz gesagt: Wenn du wirklich Selbstmord begehen möchtest, dann mach!

Kommentar von Nerdherz ,

Abe lass dir gesagt sein, dass das Leben auch schöne Facetten bietet! Aufgeben ist zwar leicht aber sicherlich nicht die BESTE Lösung ;-)

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