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Kein Geld übrig für Geschenk zur Zwillingstaufe, was würdet Ihr machen?

gefragt von vonRichthovenvonRichthoven am 21.05.2009 um 6:53 Uhr

Guten Morgen, ich zermartere mir schon ein paar Tage meinen Kopf, was ich den Zwillingen (bzw. Eltern, der Vater der Zw. ist mein Sohn) zur Taufe schenken könnte. Geld habe ich leider keinen einzigen Cent übrig. Geschenke sind aber sowie so nicht angebracht, da eine grosse Feier veranst. wird und die Kinder ja auch zu schnell wachsen. Deshalb lieber Geldgeschenke. Aber mit NICHTS in der Hand dort hingehen? Aber ich muss, weil....... ich fühl mich auch dazu verpflichtet, weil...... es eben mein Sohn ist. Ich fühl mich besch....... :-(

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familie x 9.309 zwillingstaufe x 1

grada13
beantwortet von grada13 am 21. Mai 2009 06:57
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ich würde versuche ganz ehrlich in einem brief das alles zu formulieren und an deinem sohn adressiert. er kennt dich und sicher weiss er auch das du nicht zu den reiche gehörst. aber wenn du dein herz sprechen läßt in worte, wird es sich arg freuen, mehr als über ein geschencke. (aber ohne das wort: verpflichtung zu benutzen.)

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:00

Danke für die Antwort. Trotzdem schäme ich, weil ich nicht sparen konnte. Es ging einfach nicht. Ich fühl mich halt dann nicht gut .... Sicherl. wird er das verstehen, aber mein Gefühl..... :-(

Kommentar von bergfrei am 21. Mai 2009 07:01

Genau der richtige Vorschlag ... Würde ich auch so tun.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 21. Mai 2009 07:01
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Hast ein bißchen kompliziert geschrieben. Aber wenn ich es richtig entschlüsselt habe, ist es wohl so, daß du der Großvater der Zwillinge bist, die getauft werden. Und du fühlst dich moralisch verfplichtet, etwas zu schenken und würdest es auch gern tun, aber stehst finaziell nicht sonderlich gut da.
Nun hat eine Taufe ja in erster Linie eine symbolische Bedeutung - Aufnahme in die Gemeine und Beschluß, das Kind christlich zu erziehen. Ich denke mal, da werden die Eltern auch auf symbolische Geschenke viel Wert mehr Wert legen, als auf materillen Wert. Da kann so ein Versprechen, daß du immer da bist, wenn die mal mit den Kindern unterstützung brauchen, auch ein gerngesehenes Geschenk sein. Oder vielleicht hast du ja auch irgend einen schönen Famienbesitz, der auch immer in der Familie bleiben soll und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Vielleicht ist die Taufe ja genau der richtige Zeitpunkt, dies zu übergeben usw.
Oder du leistest einen Beitrag zur Organisation der Feierlichkeiten. Da muß ja sicher viel telefoniert werden. Preisangebote der Partydienste eingeholt und verglichen werden. Evtl. eine Band engagieren usw. Vielleicht kannst du ja einen Teil übernehmen und das ist dein Geschenk.

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:05

Danke, auch das ist eine super Idee. Ja, es ist ein christl. Fest. Und das ist auch gut so. Nochmals DANKE.


Raller
beantwortet von Raller am 21. Mai 2009 06:59
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Bei uns wäre deine Anwesenheit schon ein Geschenk! Wir würden niemals einen verurteilen, der für Geschenke kein Geld hat.Vorschläge wären vieleicht einen Gutschein über diverse Dinge, die du später vieleicht finanzieren könntest.

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:02

Danke, das wäre eine Massnahme. Siehst Du, wenn der Kopf mit diesen Gedanken so voll ist, kommt man leider nicht auf die einfachsten Ideen. Danke

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 21. Mai 2009 07:09

Glaubst Du eigentlich selbst, was Du da schreibst? Ich glaube Dir kein einziges Wort.

Kommentar von wuseldusel am 21. Mai 2009 07:19

Hm, vielleicht "verfälscht" der Schreiber mit Absicht einige Fakten um nicht erkannt zu werden von Freunden oder Verwandten? Vielleicht ist er der Onkel und nicht der Grossvater- spielt das denn wirklich eine Rolle? Es geht um das Problem an sich.

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 21. Mai 2009 07:21

Ah, ja. Das könnte stimmen....

Kommentar von 4919aef406fb1f466cd91a8da3f9e6a4smallRaller am 21. Mai 2009 08:47

Guten Morgen Fotografin! Kennst du mich? Ich glaube nicht.Ich bin von meinen Eltern so erzogen worden und ich finde es so gut. Ich schreibe nur, was ich auch selber erlebt habe und woran ich auch auch glaube.Auch wenn du mir kein einziges Wort glauben solltes, kann ich damit weiter leben.Ich urteile jedenfalls nicht so schnell über einen Menschen, den ich nicht persöhnlich kenne!

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 21. Mai 2009 09:12

Lieber Raller, Dich meinte ich nicht, sorry...ich meinte Frau vonRichthoven.


anonym
beantwortet von wuseldusel am 21. Mai 2009 07:24
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So schlimm ist das nicht, du kannst das doch nachholen. Da wird niemand böse sein.

Schlimm ist es, wenn z.B. die Goldhochzeit der Eltern ansteht, da fragt man sich dann schon: Werde ich das jemals nachholen bzw. Geschenke "nachreichen" können, die werden ja auch nicht jünger etc. Aber bei einer Taufe bleibt doch noch genug Zeit.

Sobald es dir finanziell besser geht, legst du monatlich einen Betrag zurück und übergibts kurz vorm 18ten Geburtstag einen Umschlag mit Inhalt (Geld für den Führerschein). Das ist eine sinnvolle Investition und freut die betreffende Person sicher mehr als alles andere.

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:28

Danke. Soweit hab ich nicht gedacht. :-)


Indy72
beantwortet von Indy72 am 21. Mai 2009 07:07
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Gib einen Selbstgemachten gutschein, der ohnehin erst später eingelöst werden kann. Bis dahin hast längst was organisiert.

Andrerseits, wenn dein Sohn dich kennt, dann weiß er um deine Finanzen und vielleicht erwartet er auch nichts. Wenn ich jemand zu einer Feier einlade, den ich gerne hab, dann sind Geschenke nicht zwingend. Es kommt vielmehr darauf an, dass der heißersehnt Gast kommt. Dabei bin ich selbst nicht reich. Komme aber ganz gut klar.

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:10

Auch Dir sage ich DANKE. Sicher versteht mein Sohn mich und Recht habt Ihr alle, was scheren mich die anderen Leute. Es sieht eh' keiner, was in meinem Umschlag ist. Habe schöne Bilder von den beiden Schnuppis, da zaubere ich etwas draus. :-)


lilith4870
beantwortet von lilith4870 am 21. Mai 2009 07:02
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ich denke Dein Sohn wird das verstehen. Schenke doch einen Gutschein fürs Babysitten.

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:07

Habe echt nicht erwartet, dass meine Frage hier überhaupt Anklang findet. DANKE FÜR ALLE ANTWORTEN! :-)

Kommentar von Simple_avatar3smalllilith4870 am 21. Mai 2009 07:10

Nichts zu danken. Ich kenne das Gefühl auch.


MsPurple
beantwortet von MsPurple am 21. Mai 2009 07:56
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Hmm, ich stimme den anderen vollkommen zu - ein Brief wuerde mir wirklich sehr viel geben (wenn der Kontakt nicht so eng waere) - meine Eltern hatten in den letzten Jahren auch kaum Geld und es war NIE ein Thema!

Aber ein paar kleine Ideen habe ich:

  • ein Sparbuch, heute vielleicht mit nur einem Euro, aber Du kannst ja zukuenftig und sei es nur jeden Monat ein Euro einzahlen. Das summiert sich doch auch a bisserl

  • Gutscheine zum Babysitten etc.

  • vielleicht findest Du fuer einen Euro irgendwo eine schoene alte Bibel - sowas wird auch verschenkt von Menschen, die keine mehr benoetigen...

Kommentar von 6487c185bda0643fbe9d19cf47b01861smallvonRichthoven am 21. Mai 2009 07:59

Danke für Deine Antwort.


Hexe07
beantwortet von Hexe07 am 22. Mai 2009 13:54
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Ich wollte dir auch noch antworten,falls es nicht zu spät ist.... wie wäre es denn, wenn du ein Sparbuch für die Kinder eröffnest (erst mal nur 1€) und sagst dann bei der Taufe, das du für die Kinder sparst....!?


anonym
beantwortet von TanteBertha am 22. Mai 2009 08:07
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Gerade weil es Dein Sohn ist, sollte es möglich sein, mit ihm über Dein Problem zu sprechen. Deine Situation muss ja nicht so bleiben, wie sie gerade ist und das Leben der Zwillinge beginnt eben erst. Da wird es noch viele Möglichkeiten geben, ihnen Geschenke zu machen. Ich weiss nicht, wie Du gesundheitlich bestellt bist, aber ein Gutschein für Babysitten z.B. einmal im Monat würde die Eltern sicher auch freuen, sie hätten dann mal einen Abend oder Shopping-Nachmittag für sich und Du kommst nicht "mit leeren Händen".


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