Kein Frieden ohne Menschenrechte?

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7 Antworten

Hallo robi187,

das ist schwer zu beantworten. Das Problem bei der Sache ist, das Religion eine Sache ist und Kirche bzw. der Menschliche Glaube die andere Sache. Selbst wenn die Religion bis ins Mark gut und Friedlich ist, nützt es nichts wenn die Anhänger deren Texte und Regeln so uminterpretieren, wie sie es wollen.  

Leider sind Religionsgruppen bis heute wohl der Faktor der am meisten für Gewalt, Krieg und Terror sorgt. Die Religion selbst ist dabei leider oftmals sogar mit ein Opfer. Das schlimmste Beispiel in letzter Zeit sind unter anderem IS, Boko Haram und Al Kaida, welche im Namen der Religion, Gräueltaten begehen welche selbst nach deren Religion verboten sind.

Auch die Christliche Kirche ist nicht besser, bzw. Vatikan. Wenn man die Seiten der Christen sieht, dann geht es nur um Kirche und Feindbilder, wie Aufklärung, Abtreibung, Homosexuelle, Zoophile, Unterdrückung der Kirche in anderen Ländern und so weiter. Das worum es Jesus und dem Gott der so verehrt wird, ging ist völlig nebensächlich geworden. Dinge wie: Nächstenliebe, Respekt, Hilfsbereitschaft, Liebe, Armen Hilfe und all die Guten Werte der Religion. 

Würden all die Menschen, die dem Christlichen Glauben angehören, sich all die Grund regeln des Glaubens (10 Gebote, Nächsten liebe, Demut und so weiter) zu herzen nehmen, dann hätten wir eine weit friedlichere Welt. Doch leider nutzen die Menschen die regeln zu oft um negative dinge mit der Religion zu rechtfertigen.

Religion - Friedensstifter oder Kriegstreiber?

Eine Religion selbst kann Friedensstifter sein, wenn der Gläubige es zulassen tut.

Kein Frieden ohne Menschenrechte?

Das kann man schwer beantworten, denn gerade im Bezug auf Religion ist die Definition von Menschenrechte sehr heikel. Wobei selbst die bestehenden einige Religiöse Züge hat. Religionen, bzw. die Texte welche Menschen gemacht haben (Bibel, Thora, Koran), sind in Richtung Menschen rechte, von noch strenger (mehr Rechte) bis extrem Brutal (Todesstrafe, Folter, oder gar keine Rechte).

Zudem kommt das auch viele unterschiedliche Meinungen haben was die Menschenrechte angeht. Einigen sind die Rechte noch zu wenig, anderen zu viel. Doch ich denke, es muss Menschenrechte geben um Frieden zu haben.

Gruß Plüsch Tiger

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Menschenrechte haben meiner Meinung nach mit Frieden rein garnichts zu tun, generell Gesetze sind doch mehr eine Methode den Durchschnittsbürger zu zügeln als der Weltgesellschaft zu helfen, da man jedes Gesetz mit genügen Aufwand umgehen kann.

Gesetze sind eine faule Ausrede dafür das Menschen sich nich von allein richtig verhalten wollen.

Außerdem wird viel zu oft unter dem Mantel falscher Menschlichkeit Krieg angezettelt oder sich in Angelegenheiten eingemischt die den Einmischer nichts angehen.

Religion ist wie jede Art von Ideologie nur ein Fähnchen unter dem sich Menschen zusammen finden.
Wenn man dabei dem Ideal von Religion treu bleibt, nämlich dem Streben nach seelischem Frieden, Wachstum und je nach Religion einem besseren Leben nach dem Tod oder ein besseres nächstes Leben nach der Wiedergeburt, ist Religion deutlich weniger kriegstreibend als jedes Staatensystem.
Das Problem fängt an wenn ein religiöser Führer eben nicht an der Religion interessiert ist, sondern an der Macht die sie ihm über die Gläubigen gibt.

Die meisten Religionen, ob mit guten Intentionen begonnen oder nicht sei mal so dahin gestellt, sind seid ihrer Entstehung durch die Hände vieler solcher Menschen gewandert.
Deshalb enthalten sie zum Teil viel das Zusammenleben mit anderen erschwert, wenn man sich wortgetreu an die allgemeine Interpretation hält.

Religionen sollte man als grobe Grundlagen sehen, die einen zu eigenen Schlüssen inspirieren.
Damit fährt man für sich besser und vermeidet es in ideologische Schubladen abzurutschen die ihren Fokus vllt grade auf die unschönen Zusätze der gewählten Religion gelegt haben.

Generell gilt für mich zumindist: "Ein Wort ist nur so gut oder schlecht wie der Mensch der es spricht."
Das trifft auf so zimlich jede Art von Ideologie zu ob weltlich oder geistlich, auch wenn es sicher Ausnahmen gibt, die eben rein auf der Basis von Hass gegründet sind.
Doch das sind dann ehr wenige und aus einem anderen Blickwinkel kann man in so gut wie allem noch inspirierende Ideen finden, solange man sich nicht von den konventionellen Auslegungen beschränken lässt.

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Kommentar von robi187
02.04.2016, 14:15

wenn x% der lebende menschen über alle religionen eine norm festlegen (könnten je menschenrechte sein) was der gemeinsamme kleinste nenner ist. so wäre das viel mehr wie alle religionen auf erden und alles sollten sich bemühen diese norm so gut wie möglich ein zu halten?

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robi, wie schon erklärt wurde, unterscheiden sich die Auffassungen über Menschenrechte. Da wir aber alle Menschen sind, haben wir auch alle das Recht auf diese Würde des Menschen. Sie kann nicht unterschiedliche Werte enthalten. Da ein großer Teil des Orients  die Werte des Islam vertritt, westliche Werte aber größtenteils christlich geprägt sind, gibt es da keine Einigkeit.

Christen sollten Friedensstifter sein und sich von der Welt getrennt halten, so wie Jesus es gebot. Aber -  WOHIN man auch sieht, überall müssen Menschen leiden und 'der Mensch würde über den Menschen zu seinem Schaden herrschen' (Prediger 8:9).

Das Scheitern der Menschenherrschaft Zum Thema Menschenherrschaftsagte Altbundeskanzler Helmut Schmidt: „Wir Menschen . . . haben die Welt immer nur sehr teilweise regiert und meistens sehr schlecht. . . .Wir haben sie nie ganz friedlich regiert.“ In dem Bericht über die menschliche Entwicklung 1999 hieß es: „Alle Länder berichten über den Zerfall von Sozialstrukturen mit sozialen Unruhen, mehr Verbrechen und mehr Gewalt in den Familien. .Die globalen Bedrohungen nehmen zu. Sie werden größer als die Möglichkeiten der Länder, sie zu bekämpfen[,] und schneller als die internationalen Reaktionen.“

Einigkeit kann nur durch Gott kommen. Sie ist von ihm versprochen, auch wenn sog. Christen nicht mehr daran glauben. Aber schaut man sich die Welt an, dann bleibt keine andere Option. Es ist eine gute Botschaft!

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Kommentar von robi187
25.03.2016, 12:53

solange man ander nicht jeder den spiegel in sich mit führt vorallem die religionen die meist "scheinheillig" sind kann die botschaft noch so gut sein?

es gab ja völker dien in frieden lebeten nur der ego der andere ließ dies nicht zu?

also der weg ist noch weit wenn der papst  die füsse ausgewählte  andersgläubigen zu waschen oder gar einer frau? aber die richtung stimmt?

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Kommentar von Zicke52
26.03.2016, 09:53

Nein, Einigkeit kann NIEMALS von Gott kommen, dass würde ja voraussetzen, dass alle an denselben Gott glauben, und das ist völlig utopisch. Im Gegenteil, Religionen trennen.

Nein, die Auffassungen über Menschenrechte unterscheiden sich nicht, denn sie haben mit religiösen Werten nichts zu tun. Wie schon das Wort sagt, genügt es, Mensch zu sein, um diese Rechte zu haben, das ist die einzige Bedingung. Religion spielt dabei keine Rolle. Der Islam hat keine andere Auffassung von Menschenrechten, er erkennt sie nur nicht an, da er Menschen keine grundsätzlichen Rechte zugesteht. Die "Kairoer Erklärung der Menschenrechte" nennt sich fälschlicherweise so, aufgrund ihres Inhaltes müsste sie "Kairoer Erklärung der Moslemsrechte" heissen.

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Leider war "Religion" schon immer ein Anlaß für Unfrieden. Wenn es einen wahren Gott gibt - und des gibt es, JHWH (Jehova) ist sein Name, dann gibt es auch eine wahre Religion. 

Alle falschen heuchlerischen "Religionen" sind Verwirrung, die eines Tages vom wahren Gott vernichtet werden, da sie Menschen in Unglück und Verderben stürzen.

Quelle: Offenbarung, Kapitel 18

Das Problem bei den von Menschen erdachten Menschenrechten" ist, daß sie leider oft nicht eingehalten werden.


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Kommentar von robi187
29.03.2016, 07:07

jeder religion sollte zuerst an sein blinde flecke arbeiten? und nicht den finger auf andere zeigen? auch die biebel und deren auslegungen wurde nur von menschenhand geschaffen? gott braucht keine menschliche helfer und richter denn er ist göttlich und handel göttlich und nicht menschlich?

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Ich glaube, dass wir ohne Religion zumindest viel weniger Kriege gehabt hätten und viel weniger Menschen hätten ihr Leben lassen müssen. Und heutzutage ist es ja nicht anders. Terroristen machen das auch nur für Ihren Gott..

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Kommentar von robi187
25.03.2016, 09:48

für gott? oder für eine menschliche religion die viel versprechen über das jenseitz?

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Kommentar von MrsTateLangdon
25.03.2016, 10:14

Naja, ich glaub schon eher, dass die das für Ihren Allah machen und nicht für den Islam :D

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Kommentar von Viktor1
25.03.2016, 10:54

Die Großen Kriege der Geschichte (auch seit und vor Alexander) mit Massenvernichtungen haben mit Religion weder direkt noch indirekt was zu tun. Auch die Anzahl der Kriege mit (tatsächlich) religiösem Hintergrund ist sehr gering. Auch die Kriege, welche zur Verbreitung des Islam geführt wurden sind wohl zum großen Teil aus reiner Machterweiterung erfolgt.
Richtig ist wohl, daß öfter der "Glaube" vorgeschoben wurde zur Motivation für die "Kämpfer" oder Rechtfertigung von Kriegshandlungen.
Aber wie eben die Geschichte zeigt, ging das bei den großen Eroberungskriegen, seit dem wir geschichtliche Dokumente vorliegen, haben völlig ohne Religion.

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Natürlich ist das aktuell.

Die Menschenrechte beinhalten den Respekt gegenüber den einzelnen Menschen.

Ist dieser Respekt nicht gegeben, dann führt dies immer zu einem Unfrieden, der dann in Form eines Konfliktes ausufert. Die Menschenrechte sind somit der Hauptbestandteil für einen inneren Frieden eines Landes, bzw. eines Staates. 

Ohne den inneren Frieden kann ein Volk nicht dauerhaft in Frieden leben.

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Nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam und der darauf folgenden Arabischen Charta der Menschenrechte unterscheiden sich die Ansichten über die Menschenrechte, so, wie wir sie nach der Europäischen Menschenrechtskonvention verstehen.

Die Menschenrechte sind für Menschen und nicht für einen Gott gemacht worden- nur das sollte die wesentliche Bedingung für Frieden sein.

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Kommentar von robi187
25.03.2016, 11:50

für einen gott brauchen wir menschen nicht sorgen?

wir sollten lieber dafür sorgen klar zu sehen was von menschen kommt und was von gott kommt?

z.b. sagte mutter tersa:

"die armut wurde nicht von gott geschaffen. die haben wir menschen hervorgebracht. ich und du mit unserem egoismus"

darin sieht man was wir menschen so alles machen in bezug auf menschenrechte?

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