Kein Bafög, wenn man in einer Wohnung lebt, mit Mietvertrag, die aber den eigenen Eltern gehört?

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4 Antworten

Der Mietvertrag zählt genau so wie bei jedem anderen Vermieter. Allerdings müssen die Eltern ihr Einkommen offen legen. Dazu gehören dann auch wieder die Mieteinnahmen.

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Kommentar von neuss2010
22.06.2016, 21:23

es ist ziemlich lange her seit ich Bafög selbst bezogen habe, aber da meine Cousine vorher schon bafög bezogen hat, wäre das Einkommen der Eltern doch so oder so, schon längst offengelegt?

oder hat sich das die letzten 12 Jahre verändert?

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Sie bekommt dann nur die Mietpauschale für daheimwohnende (49€). Nicht aber für auswärtswohnende, da sie im Eigentum der Eltern lebt.

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Wenn sie Miete zahlt und das schriftlich belegt ist mit Mietvertrag und Kontoauszügen, dass kriegt sie Bafög, wenn sonst alle Vorraussetzungen stimmen.

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Kommentar von neuss2010
22.06.2016, 21:26

Es geht ihr (also meiner Cousine) nicht um das Bafög an sich, ich hatte bereits in meiner Frage geschrieben, sie erhält bereits Bafög. Es geht darum, ob ein Mietvertrag genauso zählt wie ein Mietvertrag mit Fremden. Der Antwort der anderen nach, anscheinend nicht.

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Kommentar von valvaris
23.06.2016, 06:19

doch klar. Mietvertrag is Mietvertrag. das sollte meine Antwort auch ausdrücken. Die Bafögstelle is nich dafür da, Vermieter-Mieter-Fragen zu klären, sondern tatsächliche Kosten, welche belegbar sind - Kontoauszug die Zahlung und Mietvertrag für die korrekte Höhe - tragen zu helfen, wenn der Bezieher Anspruch drauf hat. Also Studenten und Lehrlinge ohne Einkommen, ohne gesponserten Wohnsitz etc. etc. ...

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Kommentar von valvaris
23.06.2016, 06:30

Grad nochmal geschaut. Es gibt wohl etwas weniger (BAföG-Höchstsatz 377 Euro statt 530 Euro) aber nicht völlig gar nichts. Müsst denen ja nich auf die Nase binden, dass es die leiblichen Eltern sind, sondern es kann beispielsweise auch von beiden ne GbR, OHG oder sowas - also eine Unternehmensform Gegründet werden, welcher die Wohnung dann überschrieben wird. Dann ist der Name der Eltern erstmal aus dem direkten Sichtfeld raus und muss extra ermittelt werden. Darüber sollten sich deine Tante und dein Onkel aber anwaltlich beraten lassen, da es weitere Vorteile (Steuer absetzen) aber auch Nachteile haben kann, da sie dann eine vollwertige Firma sind. Müsst ihr entscheiden.

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Kommentar von valvaris
23.06.2016, 19:00

ich weiß aus langer bafög- und sozialhilfeerhfahrung, dass man bei Ämtern mit der Wahrheit meist das selbe Ergebnis aber viel mehr Laufwerk hat. War während meiner Schulzeit nach dem 18. Lebensjahr über Studium, über Berufsausbildung und noch ein Zweitstudium immer das gleiche. Mittlerweile hab ich aber glücklicherweise nen Job, von dem sichs leben lässt.

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